Forum: Wirtschaft
Rente: Frauen bekommen nicht mal halb so viel wie Männer
REUTERS

Die Gehaltslücke zwischen Männern und Frauen wird im Alter zur riesigen Kluft: Im Schnitt erhält eine Rentnerin in Deutschland 57 Prozent weniger Geld als ein Rentner. Eine Studie zeigt die Gründe.

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Magentasalex 16.03.2016, 12:37
160. Ein Hauen und Stechen zieht durchs Land.

Zitat von anna cotty
Ich nehme an, Sie sind Arbeiter. Warum muss eine Berufsgruppe die andere immer herunter putzen.
Nach Durchsicht aller Beiträge fällt ein Punkt besonders ins Auge: Wir scheinen uns langsam immer mehr gegeneinander auszuspielen, gegenseitig herunter zu putzen. Das kann objektiv gesehen nur den Mächtigen der Welt nutzen. Ganz nach dem Motto: Teile und herrsche. "So lange sich das subalterne Volk da unten streitet, können wir hier oben walten und schalten wie es uns gefällt."

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ich2010 16.03.2016, 12:37
161.

Zitat von Alina G.
Wenn alle Frauen Vollzeit arbeiten würden, dann können diese keine Kinder mehr bekommen, da die Kinderbetreuung in DE nicht ausreichend ist und es wird von Jahr zu Jahr immer schlimmer.(Beispiel aus eigener Erfahrung: Öffnungszeiten werden gekürzt) Und genau DIESE Kinder werden zukünftig IHRE Rente bezahlen!!! Auch wenn man als Frau einen guten Job und Kinder hat, ist die Vollzeitbeschäftigung einfach nicht drin! Die Frauen müssen zu sehen, dass die Kinder pünktlich aus dem Kindergarten/ Schule abgeholt werden. Dazu kommt noch, dass immer mehr Berufstätige pendeln müssen. Nicht jeder kann ihr Arbeitsort fußläufig erreichen. Das heißt aber nicht, dass die Frauen genau so viel Rente bekommen sollen, wie die Männer. Aber ein Ausgleich und Respekt haben wir, Frauen verdient! Fazit ist, man kann schön reden, wenn man keine Kinder hat und diese Situation einfach nicht kennt!
wer bezahlt die kitas, schulen, kindergeld etc.pp.? der steuerzahler, also die, die arbeiten gehen. oder möchten sie zukünftig schulen, universität etc. selbst bezahlen?

niemand ist müttern gegenüber respektlos. im gegenteil. aber warum ist die gesellschaft verpflichtet die beruflichen ausfallzeiten auszugleichen? Oder anders ausgedrückt - warum werden familien gegründet? nur um der gesellschaft zu dienen? wohl kaum. das ist eine persönliche, individuelle und private entscheidung für die man ausschließlich selbst die verantwortung trägt. niemand sonst.

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vonlipwig 16.03.2016, 12:38
162.

Zitat von rumsi
Beamte, (solche kenne ich) , für die kein Platz ist und nicht anderweitig eingesetzt werden können oder wollen und jahrelang zuhause hocken oder weil sie krankgeschrieben sind (Tinnitus ist ein Tipp!!!), ihr Gehalt weiter bekommen , Urlaub und Gehalts-erhöhungen beziehen,brauchen nicht um Ihre Pension zu bangen, ohne Abschlag. keine Kündigungsgefahr etc. In der Industrie wären Sie entweder Hartz IV-Empfänger oder bekämen € 800 Euro Erwerbslosenrente.. brutto, wenn Sie vestehen was ich meine.
Tja, Augen auf bei der Berufswahl!
Mich wundert dann nur, dass in den Bereichen, in denen der ÖD mit der privaten Wirtschaft konkurriert (z.B. Ingenieure, Techniker, Informatiker, ...), die Stellen mangels Bewerbern oft nicht besetzt werden können.

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Eder5 16.03.2016, 12:38
163. Das ist sehr hart

Zitat von Münchner MV
Diese elendige Mär der 21% weniger Verdienst. Natürlich bekommt jemand der weniger einzahlt auch weniger Rente. Eine Frau die eben nicht Teilzeit-Pflegerin ist, sondern Bsp. als Beraterin arbeitet wird ebensoviel Rente bekommen wie der Mann der als Berater arbeitet - und ebensoviel Lohn natürlich. Ich nehme als Beispiel mal eine Kollegin, frisch zurück aus der Elternzeit und wieder als Projektleiterin aktiv, nun ist ihr Mann dran mit seiner Elternzeit und danach gehts für den Knirps in die Kita. Mama ist Freitags daheim im Homeoffice und alles lässt sich regeln. Natürlich ist das nur so, weil meine Kollegin vor dem Kind studiert hat und nicht bereits mit 25 das dritte Kind vom dritten Vater bekommt und als Lebensmodell "Alleinerziehend" gewählt hat. Liebe Frauen, sucht Euch einen guten Job, lasst Euch nicht vom erst besten schwängern um dann als "arme Alleinerziehende" keine Wahl außer "daheimbleiben" zu postulieren, dann klappts mit dem Lohn, der Familie und auch später mit der Rente. Das ist doch ein einziges gejammer...
geschrieben und vor allen Dingen total falsch, weil eben nicht alle Frauen als Top berater arbeiten können. Wenn alle so denken wie Sie dann gute Nacht. Null Empathie, nur Gier und Karriere, merken Sie nicht das genau daran, also wegen diesen Denkens, alles vor die Hunde geht was wir als Werte bezeichnen?

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wiseguyno1 16.03.2016, 12:38
164. Wer hat hier keine Ahnung?

Zitat von rumsi
Nur zahlen für 30% , lächerlich diese bemerkung.Jetzt frage ich Sie: Wer zahlt die restlichen (fehlenden) 70 %. Richtig , die Beihilfe, d.h. der Steuerzahler, Sie Traumtänzer. Einfach nur dumm und ahnungslos.. Fragen Sie mal wieviel Ihre Beamten KV incl. Beihilfe für Implantate - sagen wir mal € 10000,- - trägt? Sie wundern (freuen sich). Als gestzl. Versicherter zahlt die Kasse - wenn es hoch kommt- € 2500. Raten Sie mal wer den Rest zahlt?? Nur denken und sich mal schlau machen.
Genau ... Denken und sich mal schlau machen.
Sie allerdings können hier nur rumpöbeln!

Bei Implantaten zahlt der Beamte auch massiv dazu. Es gibt keine automatische oder pauschale Auffüllung der Restkosten durch die Beihilfe, wie Sie sich das vielleicht vorstellen.

Ach ... und bevor Sie auch mich hiernach als dumm und ahnungslos bepöbeln wollen. Ich berechne Beihilfen (und zwar als Angestellter)!

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wastl300 16.03.2016, 12:41
165. Was will uns dieser Artikel sagen?

Wer arbeitet bekommt Rente, wer nicht Grundversorgung?
Wer einen Wohlfühljob in Teilzeit hat wird älter wie ein Vollzeitarbeitender im Stress?
Jeder wird in eine Entscheidung gezwungen eine Ausbildung zu absolvieren oder nicht?

Oder ist der Tenor einfach: Wer blauäugig durchs leben geht wird überrascht?
Alte Rollenklischees sollen modern bezahlt werden?

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nici_d 16.03.2016, 12:44
166. nachdenken!

Zitat von Gunter
Bei der komplizierten Rentenformel blickt doch keiner mehr durch. Sollte die Höhe der Rente nicht grundsätzlich hauptsächlich davon abhängen, wie viel im Laufe des Lebens eingezahlt worden ist? Aber es scheint ja auch wichtig zu sein, wie lange einbezahlt worden ist (Stichwort Rente mit 63), warum spielt das eigentlich eine Rolle?
Natürlich spielt es eine Rolle, ob ich mit 63 beginne, Rente zu beziehen, sagen wir mal bis 88, also 25 Jahre lang, oder ob ich mit 67 beginne, dann sind das nur 21 Jahre lang und somit 16 Prozent kürzer.
Außerdem ist eigentlich der eingezahlte Betrag völlig irrelevant, da man nirgends einzahlt, sondern direkt die Renten der derzeitigen Rentner bezahlt. Die Rente der zukünftigen Rentner bezahlen die Kinder, daher wäre es nur konsequent, wenn die Rentenhöhe sich nach dem Rentenbeitrag der Kinder richtet. Wer also viele beruflich erfolgreiche Kinder erzogen hat, sollte viel Rente bekommen, und nicht jemand, der, weil er keine Kinder hatte und deshalb mehr Zeit für Karriere aufwenden konnte, dann im Rentenalter sich die Rente von den Kindern der anderen zahlen lässt. Aber das wäre in D nicht umsetzbar.

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j.vantast 16.03.2016, 12:44
167. Gewollte Polemisierung?

Warum wird im Artikel immer polemisierend von 21% gesprochen wenn es sich bei einer "bereinigten" Statistik nur um 7% handelt? Klar sind 7% auch eine Differenz.
Aber so ein Artikel hat doch nun wirklich Bild-Zeitungs Niveau.

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aku12 16.03.2016, 12:44
168. #16 Heute, 10:09 von coyote38 )

Zitat von coyote38
"Wer weniger einzahlt, bekommt auch weniger raus. ....."
Sind Sie sich da ganz sicher?
War es nicht so, dass vor der Wiedervereinigung die ostdeutschen Arbeitnehmer keinen Pfennig in die Rentenkasse eingezahlt hatten?
Und ist nicht auch richtig, dass die "Rentenanpassung-Ost" vorwiegend aus der Rentenkasse der Altländer finanziert wurde - zum Vorteil der ostdeutschen und zum Nachteil der westdeutschen Arbeitnehmer?
Zur Klarstellung: ich fand und finde es richtig, dass die ostdeutschen Arbeitnehmer rentenmäßig gleichbehandelt werden. Nicht einverstanden war ich mit der Art und Weise der Finanzierung (der Plünderung der Rentenkasse-West); diese Plünderung hat u.a. dazu geführt, dass die Renten-West unter den Werten der Renten-Ost liegen.

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hemithea 16.03.2016, 12:46
169.

Zitat von !!!Fovea!!!
Das ist der Preis der Selbstverwirklichung, Emanzipierung u./o. Feminismus, Gleichstellung?! Alles haben zu wollen auf dem Rücken des Mannes ist zwar einfach, kann aber im Zuge von der Frau geforderten Gleichstellung, nicht gewährleistet werden. Daher stellt sich die Frage: Was will Frau?
Schauen Sie das doch von der anderen Seite an.

Es ist nun mal so, dass nur Frauen schwanger werden können. Daraus folgt, dass nur Frauen in Mutterschutz gehen können. Daraus ergibt sich, dass mehrheitlich Frauen in die Elternzeit gehen.

Erstmal ist es alles halb so schlimm. Ist halt so, muss weder gut, noch böse sein.

Aber wenn man den finanziellen Anspekt anschaut, bedeutet das für die Frau, dass sie mindestens 1 Jahr als Arbeitskraft ausfällt. Und dementsprechend ihr 1 Jahr der Einzahlungen fehlt. Klingt logisch, ist auch erstmal nicht so schlimm.

Das Problem fängt aber auch danach an. Die Frau möchte zurück an die Arbeit, damit ihr eben nur 1 Jahr fehlt und dann steht sie vor dem Problem: die Kita-Versorgung ist eher mangelhaft. Das heißt, dass sie im schlimmsten Fall weiter zu Hause bleiben muss, da niemand das Kind versorgen kann. Der Mann muss ja arbeiten. Das heisst, es fehlen wieder Monate der Einzahlungen in die Rentenkasse, obwohl Frau doch arbeiten möchte.
Oder dann, wie bei uns jetzt üblich, werden nur Teilzeitkitaplätze vergeben (4-5 h), auch wenn die Frau angibt, sie müsse Vollzeit arbeiten. Hat sie seitens der Stadt einfach Pech gehabt. Der Mann muss ja das Geld verdienen verständlicherweise, er wird nicht seine Stelle auf Teilzeit reduzieren. Nein, das übernimmt die Mutter, die wahrscheinlich nicht nur eine Teilzeitstelle/Minijob antritt, sondern eine Stelle annehmen muss, die ihrer Qualifikation nicht entspricht (zB Krankenschwester sitzt dann an der Kasse oder kellnert). Das führt dazu, dass Frazu mal wieder weniger verdient und weniger in die Rentenkasse einzahlt. Keine Vernünftige Arbeit jetzt und logischerweise keine vernünftige Rente.

Man kann ja sagen "selbstgewähltes Elend" und "man muss ja keiner Kinder kriegen", "Pech gehabt", aber wir sehen wozu das führt. Wir kriegen in Deutschland zu wenig Kinder. Entweder man reformiert die Politik oder hört auf zu jammern, dass Frauen zu wenig Kinder kriegen (va seitens der Politik).

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