Forum: Wirtschaft
Renten - Welche Reformen sanieren die Alterssicherung?

Kaum ein Bereich der Sozialpolitik ist so schwierig zu sanieren wie das System der Alterssicherung. Der immer schwerer zu erfüllende Generationsvertrag verlangt eine fundamentale Neuorganisation der Renten. Kommt die Bürgerversicherung? Wer muss künftig welche Lasten tragen? Wie viel Eigenverantwortung des Einzelnen ist gut für die Renten? Welche Reformen müssen am schnellsten realisiert werden?

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KlausD 28.07.2005, 12:35
1. Meine vorschläge :

1. die gehälter der regierenden sofort um 10% senken
2. pansionen nur noch in hohe der rente auszahlen
3. kulturausgaben um 25% senken
4. regierung und behörden um 20% abbauen
5. weniger militärausgaben/reduzierung der bundeswehr
6. jedliche einkommen zahlen einen beitrag
7. erhöhung der löhne um mind. 4%(gewinnsteigerung in 2004)


Jo das wäre aus meiner sich schon mal ein anfang. Danke

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of-fn 28.07.2005, 13:47
2.

Zitat von sysop
Kaum ein Bereich der Sozialpolitik ist so schwierig zu sanieren wie das System der Alterssicherung. Der immer schwerer zu erfüllende Generationsvertrag verlangt eine fundamentale Neuorganisation der Renten. Kommt die Bürgerversicherung? Wer muss künftig welche Lasten tragen? Wie viel Eigenverantwortung des Einzelnen ist gut für die Renten? Welche Reformen müssen am schnellsten realisiert werden?
Das Umlagesystem ist weiterhin das sinnvollere, wie ich in anderen Foren schon geschrieben habe. Das Umlagesystem ist effizient, billig und hält das Kapital im Inland.

Es ist zukünftig mit einem Anstieg der Belastung durch nicht-Arbeitsfähige (Jugendliche und Rentner) von heute 82 Personen pro 100 Arbeitsfähige auf, im Jahr 2050, 112 zu erwarten. Danach sinkt die Zahl übrigens wieder.

Damit muss eine mehr-Belastung von ca. 35% in den nächsten 45 Jahren finanziert werden. Diese 35% beziehen sich dabei auf die heutige Belastung, also 30-40% der Löhne.

Entsprechend muss es mehr Beschäftigung durch stärkeres Wirtschaftswachstum geben, was nur durch eine Stärkung der Binnennachfrage geschehen kann. Desweiteren muss es, langfristig, drastische Arbeitszeitverkürzungen geben.

Gibt es entsprechend eine bessere Beschäftigungslage kann zukünfitg auch das Rentenalter erhöht werden - schließlich werden die Menschen bis zum Jahr 2050 durchschnittlich 6 Jahre älter und außerdem vermutlich im Alter dank dem medizinischen Fortschritt gesünder sein.

Siehe auch: Demografische Entwicklung – kein Anlass zur Dramatik


Die derzeitigen Probleme hat vor allem einen Grund: Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitskräfte sinkt durch den Ersatz regulärer Arbeit durch Minijobs und die Schwäche der Binnennachfrage, außerdem sind die Renten an die Löhne gekoppelt, welche derzeit fallen bzw. nicht stark genug steigen.

Gegen die private Vorsorge durch das Kapitaldeckungsverfahren spricht (aus gesamtwirtschaftlicher Sicht) im Übrigen vor allem folgendes:

- Die Belastung für die gegenwärtige Generation steigt, die Belastung für die zukünftige sinkt jedoch nicht, da diese für sich selbst aufkommen muss. Es wird lediglich der Wirtschaft – größtenteils im Ausland – und der Versicherungsindustrie mit der doppelten Belastung geholfen, die nachfolgende Generation wird keineswegs entlastet.

- Die Verwaltungskosten liegen bei der privaten
Rentenversicherung (Riester-Rente) in Deutschland bei 10%, im Ausland zwischen 20 und 40%, die deutsche staatliche Rentenversicherung (Umlageverfahren) hat Verwaltungskosten von lediglich 4%.

- Während das Umlageverfahren das Kapital im Inland hält, sorgt das Kapitaldeckungsverfahren dafür, dass massiv Geld im Ausland angelegt wird.

- Die stärkere Belastung der gegenwärtigen Generation und das Abfließen des Kapitals ins Ausland schwächen massiv unsere Binnennachfrage und unsere Volkswirtschaft.

- Die Unsicherheit die durch die Schwächung des staatlichen Rentensystems entsteht, schwächt die Binnennachfrage zusätzlich.

Siehe dazu auch: Die Reformlüge - zur privaten Vorsorge


Um das Rentensystem zu sichern muss man sich jetzt vor allem auf eine Erhöhung der Löhne und der Beschäftigung sowie auf die Konjunktur, hauptsächlich durch eine Stärkung der Binnennachfrage, konzentrieren.

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Jochen 28.07.2005, 14:38
3. "Reformitis"

Zitat von sysop
Kaum ein Bereich der Sozialpolitik ist so schwierig zu sanieren wie das System der Alterssicherung. Der immer schwerer zu erfüllende Generationsvertrag verlangt eine fundamentale Neuorganisation der Renten. Kommt die Bürgerversicherung? Wer muss künftig welche Lasten tragen? Wie viel Eigenverantwortung des Einzelnen ist gut für die Renten? Welche Reformen müssen am schnellsten realisiert werden?
Wieder die immergleiche suggestive Fragestellung beim SPIEGEL. "Welche Reformen"? Wieso "Reformen", womit in dem Fall doch sowieso nur das Absinken des (inzwischen indiskutablen) Rentenniveaus gemeint ist? Wieso nicht Stärkung der Binnennachfrage durch höhere Löhne, mehr Arbeitsplätze und weniger Arbeitslose, so daß das Bezahlen der gegenwärtigen und der zukünftigen Renten ÜBERHAUPT KEIN PROBLEM darstellt?

Überhaupt, wie kann man die volkswirtschaftliche (also gesamtwirtschaftliche, ganzheitliche) Betrachtungsweise nur so in getrennte Einzelprobleme zerlegen? "Hartz IV - Das richtige Reform(??)paket?", "Rente", "Rekordarbeitslosigkeit - versagt die Politik?" - und die "Problemlösung", die reformerische Verschlimmerung der Situation geht dann sukzessive, Schritt für Schritt und nach folgendem glasklar absehbaren Zeitplan so:
Hartz IV einführen (angeblich zur Lösung des Arbeitsmarktproblems - tätätätä), dadurch entsteht Druck auf die Löhne, die erpresserisch gesenkt werden; dadurch fehlt der Rentenversicherung Geld; deshalb muß das Rentenalter angehoben werden, also gibt es noch mehr Arbeitslose, noch mehr Armut und noch niedrigere Löhne... Meine Güte, ist denn von den Politikern niemand in der Lage, fünf Problemkreise gleichzeitig zu überschauen und die entsprechend richtigen (!!!) Entscheidungen zu treffen? Oder ist es, viel wahrscheinlicher, ganz simpel Korruption, die die Politiker zu den wahnsinnigen, schädlichen, ruinösen angeblichen "Reformen" treibt?

Und wem nützt das? Schlußendlich doch noch nicht einmal den Firmen, deren Manager und Lautsprecher (Dieter Hundt und Co.) für ihre Produkte keine solventen Käufer mehr finden, weil sie sich ihren eigenen Markt kaputtgemacht haben. Was also soll das?

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jpj 28.07.2005, 15:30
4. Generationenvertrag? Was für ein vertrag?

Zitat von of-fn
Es ist zukünftig mit einem Anstieg der Belastung durch nicht-Arbeitsfähige (Jugendliche und Rentner) von heute 82 Personen pro 100 Arbeitsfähige auf, im Jahr 2050, 112 zu erwarten. Danach sinkt die Zahl übrigens wieder.
Ich stimme mit of-fn überein, daß das Problem des Rentensystems nicht das immer schlechter werdende Verhältnis von nichtarbeitenden Alten zu den diese ernährenden, arbeitenden Jungen ist.

Private Pensionen wie z.B. Kapitallebensversicherungen kennen solche Problöeme nicht, da die Beiträge des Einzelnen in echte Konten geht, echte Investitionen finanziert und reale Zinsen erwirtschaftet -- und das auch im Ausland, so daß die demographische Entwicklung im eigenen Land bedeutungslos ist.

Überhaupt 'Generationenvertrag': Dieser Begriff führt IMHO völlig in die Irre. Die Alten haben mit den Jungen keinen Vertrag abgeschlossen. Sie zwingen die Jungen mit der Gewalt des Staates, sie zu ernähren. Passend erschiene mir der begriff 'Generationendiktat'.

Ich halte das Rentensystem für ein offenes Betrugssystem, ähnlich einem Kettenbrief oder dem Pilotspiel -- die ersten machen Gewinn, die letzten müssen zahlen -- und ich erwarte nicht, jemals einen signifikanten Teil meiner Beiträge zurückzuerhalten. Wer trozdem an dieses System glaubt, möge sich freiwillig daran beteiligen. Niemand hatte jedoch jemals ein Recht, Unwillige mit Gewalt in dieses System zu zwingen.

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samsonax 28.07.2005, 15:37
5.

Die zurzeit zwar niedrige Steigerung des Bruttoinlandprodukts ist im Schnitt immer noch höher als der Nettoanstieg der zusätzlichen jährlichen Rentner. Dies gilt selbst bei einer zukünftig erst einmal schwachen Entwicklung des BIP wie zuletzt, und auch bei einer Verschärfung der Bevölkerungsproblematik, wenn die heute 40 Jährigen in Rente gehen werden. Unser Land könnte deshalb locker die Misere einer niedrigen Geburtenrate kompensieren, wenn nicht gerade diejenigen gesellschaftlichen Gruppen des Landes, deren Einkommenssteigerung deutlich über der Steigerung des BIP liegt, deren Einkommen deutlich über dem Durchschnitt liegt, sich Zug um Zug aus der Solidarität verabschieden können würden, weil die staatlich Handelnden sich von deren Jammern um die Finger wickeln lassen und eine Kostenfrage stellen, die bei seriöser Betrachtung so gar nicht existiert. Die Kostenfrage entsteht erst dadurch, dass die finanziell tragfähigsten Bürger des Landes sich aus der Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme zunehmend verabschieden. Deshalb gibt es für die langfristige Finanzierbarkeit aller sozialen Sicherungssysteme nur zwei mögliche Therapien: Entweder die Politik bindet die Menschen wieder ausnahmslos alle entsprechend ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit in die Finanzierung dieser Systeme ein oder man bürgert die entsprechenden Leute zukünftig aus. Das BIP würde ohne diese selbsternannten Leistungsträger langfristig eher höher als geringer.
Wer glaubt, ohnehin schon zu hohe Abgaben zu zahlen,
der soll mal den Anteil der Abgaben der oberen 10% am gesamten Staatshaushalt heute vergleichen mit den Zeiten, als die Frage der Finanzierbarkeit der sozialen Sicherungssysteme noch nicht im Raum stand. Damals waren die Leute, die heute am meisten wegen zu hoher Abgaben jammern, nämlich Empfänger verschiedener sozialer Leistungen, heute wären sie in der Pflicht. Solidarität ist keine Einbahnstraße.

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Chamina 29.07.2005, 00:58
6. Frustration

Ich versuche eine Familie mit zwei Kindern und einer Frau zu ernähren.
Dafür arbeite ich 60 Wochenstunden.

Die Generation, die im Moment von diesem 'Generationsvertrag' exorbitant profitiert, behindert mich auf Strassen (mit Maschinen, die sie nicht im geringsten ausnützen, geschweige denn kontrollieren können), in Einkaufsmärkten; pöpelt mich und meine Familie an, wenn ich daran Kritik übe, und ist in keinster Weise dankbar dafür, das sie von meiner Arbeitsleistung lebt.
Die Aussage, dass diese Menschen das Land aufgebaut haben, ist nachvollziehbar. Allerdings leitet sich damit nicht automatisch das Recht ab, das Land durch Gier, Geiz und Arroganz zu zerzören.

Ich bin tolerant gegenüber andersdenkenden; eine solche Toleranz erwarte ich auch von diesen.

Der Generationenvertrag ist aufzulösen. Wie auch immer das finanziert werden kann. Ich habe keine Einsicht, das UNKÜNDBARE Rentner, Beamte, und sonstige 'öffentlich' Angestellte nicht auch Sozialversicherungsbeiträge, Arbeitslosenbeiträge und Solidaritätszuschlag bezahlen sollten, wie ein nach einem Monat Kündbarer 'Arbeitnehmer' ;)
Soviel zum Thema 'Soziale Marktwirtschaft'

Wenn es nicht bald eingehende, 'Nemrofer' stattfinden, werde ich mich weigern, weiterhin für andere zu bezahlen, die sich einen Lenz machen, und über mich lachen. Welche Folgen das auch immer mit sich bringen mag.

Die ist nicht mein Land. Ich habe es mir nicht ausgesucht. Ich hatte niemals eine Chance dies zu ändern. Die Versuche aller Parteien, dies zu beschönigen sind einfach Lügen. Aber die Masse mag belogen werden...

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Meine Tochter ist fünf Jahre alt und beherscht Grundlagen in zwei verschiedenen Fremdsprachen. Die hat sie einerseits durch NOCH vorhandene Angebote eines Kindergartens erlangt, aber auch durch unsere intensive familiäre Betreuung.

Nach einer 'Einschulung' bekommen meine Kinder eine mangelhafte ausserfamiliäre Betreuung, die sämtliche vorherigen Versuche zunichte macht und kastriert. Teils durch inkompetente, assoziale und schikanierende Lehrkräfte, die pädagogisch keinen Plan haben (und meistens keinen Bock, pädagoschisch sinnvoll zu handeln). Schlimmer wird das auch noch durch inkompetete 'Eltern', die ihre Kinder vernachlässigen, weil sie keinen Bock auf 'Erziehung' Ihrer F#*+ Ergebnisse haben.
Da ist Erfuhrt und die erstochene Lehrkraft kein Wunder.. :( (so traurig dies aus sein mag, ich hatte in meiner Schulzeit ähnliche Gedanken, die ich natürlich nicht in die Tat umgesezt habe)

Verzeihen Sie bitte meine polemischen Auswüchse und Rechtschreibfehler (14h Malohen). Allerdings würde ich eine Anwort auf einzelne Absätze begrüßen.

Viele Grüße,
Chamina (in disguise)

btw: ich keinen der vorherigen Artikel gelesen. Falls sich jemand durch meien post gestört fühlt, tangiert mich das nicht)

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sitiwati 29.07.2005, 09:54
7. nur keine Aufregung

Zitat von Chamina
Ich versuche eine Familie mit zwei Kindern und einer Frau zu ernähren. Dafür arbeite ich 60 Wochenstunden. immer mit sich bringen mag. Verzeihen Sie bitte meine polemischen Auswüchse und Rechtschreibfehler (14h Malohen). Allerdings würde ich eine Anwort auf einzelne Absätze begrüßen. Viele Grüße, Chamina (in disguise) btw: ich keinen der vorherigen Artikel gelesen. Falls sich jemand durch meien post gestört fühlt, tangiert mich das nicht)
sobald Sie begriffen haben, dass die Deutschen ein extrem kinderfeindliches Volk sind ( und das nicht erst seit gestern) und wenn Sie sich ueber das Benehmen der Rentner beschweren, lassen Sie sich sagen, es ist halt bei den Deutschen so, da aendert sich nie was, reine Erziehungssache von Kind auf. Ich bin, wenn man mal vom Schulsystem redet, seit c 1975 in Hessen, schon seit damals streiten sich ROT und SCHWARZ ueber das Schulsystem, bei wechselnden Regierungen kommen natuerlich neue Konzepte, die Kinder bleiben auf der Strecke, das schert weder Kutusminister oder Schulbehoerde! Die KInder sind eben das Schwaechste Glied in der Gesellschaft!

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zwergmammut 29.07.2005, 20:21
8. Umlagverfahren

Eine Umlagefinanziertes Rentesystem ist nur dann stabil wenn es A) an die Löhne und B) an Zahl der Einzahler gekoppelt ist die Renten würden dann allerdings schwanken.
In einer Krise (mehr Arbeitlose fallende Löhne) würden die Renten fallen, bei Aufschwung steigen.
Ein Geburtenrückgang (weniger Beitragzahler) würde sich ebenfalls negativ auswirken
(Fallende Renten durch Bevölkerungsrückung diese vergnügen werden zukünftige Rentner 2015? haben da die Rürup Kommission den demographischen Faktor eingeführt hat.)

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zwergmammut 30.07.2005, 08:22
9. Umstellung der Rentesystems.

Umstellung der Rentesystems.
Ich plädiere für ein sofortige Umstellung des Rentensystem auf eine staatliche Basisrente etwas über dem Existenzminimums (c.a. 8oo€)

Ansprüche aus RV die über diese Niveau hinausgehen sollten bestehen bleiben es sammeln sich jedoch keine neuen an.


Zitat von of-fn
- Die Belastung für die gegenwärtige Generation steigt, die Belastung für die zukünftige sinkt jedoch nicht, da diese für sich selbst aufkommen muss. Es wird lediglich der Wirtschaft – größtenteils im Ausland – und der Versicherungsindustrie mit der doppelten Belastung geholfen, die nachfolgende Generation wird keineswegs entlastet. .

Nein das mit der Doppelbelastung ist die Situation bei Beibehaltung des jetzigen Systems.
Da die Rürup Kommission den demographischen Faktor in der Rentenformel verankert hat bekommen die heute c.a 20 bis 40 Jährigen selbst nur eine karge Rente müssen aber volle RV Beiträge zahlen. (Dies ist auch der Grund warum auf private Versorgung gedrängt wird das ist die einzige Alternative für die unter 40 jährigen zur Altersarmut.)
Also die Renten kann man sofort umstellen ist weder für die jetzigen Rentner noch für „junge“ Leute ein Nachteil


Warum kein vollständig privates Rentensystem? Solange Deutschland ein Sozialstaat bleibt(ich hoffe für immer) muss der Staat die armen versorgen. Einfach und gerecht ist es daher wenn die Grundversorgung für jeden Rentner vom Staat gezahlt wird der Rest ist Privatsache. (ähnlich wie in der Schweiz)


Warum Änderung des bisherigen System? Dies ist ein durch staatlichen Zwang verordneter Kettenbrief bei dem nachkommende Zahler nur verlieren können. Außerdem ist es eine Umverteilung von Kinderreich zu Kinderlos.

Was passiert bei Krisen Kriegen etc? Nun dann kommt es eigentlich gar nicht auf das System an. Natürlich können private Versicherungen zusammenbrechen bei einen Zusammenbruch der Wirtschaft nützen allerdings auch fiktive Ansprüche durch RV an die nachkommende Generation nichts. Es ist dann sowieso die Allgemeinheit gefragt mein System wäre das einzige das auch in Krisen stabil wäre.


Wie sollten bisherige Ansprüche aus dem der RV die über der Mindestrente liegen gedeckt erden? Am liebsten wäre mir durch Streichung der Rentenbeiträge dafür Erhöhung der Mehrwertsteuer. Wenn das wieder zu radikal ist bleiben die Rentenversicherungsbeiträge bestehen werden jedoch in Rentnerversorgungssteuer umbenannt das wäre wenigstens ehrlich. Und man könnte sich fragen warum diese Steuer nur von einigen bezahlt wird.

Achtung Polemik: Glaubt jemand aus der Generation der Kinderlosen ernsthaft das dieses System aufrecht zu erhalten ist? Wenn in Zukunft Kinder ihre Eltern im Rentnerviertel besuchen in der Nissenhütte die zwischen all den Villen der Kinderlosen steht? Und Mütterchen sagt ja die haben halt höhere Ansprüche haben die ganze Zeit durchgearbeitet und keine Kinder versorgt. So hatten sie auch Geld für zusätzliche private Vorsorge.

Ich könne jedem seine Rente und will die auch nicht antasten. Ich Verlange nur das recht dass ich aus diesem Schneeballsystem aussteigen darf (und meine Kinder erst gar nicht einsteigen müssen)
Am besten wäre es gleich die ganzen Sozialsysteme auf Bürgergeld /Grundeinkommen umzustellen.

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