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Rentenbeiträge und kalte Progression: Regierung rechnet mit steigender Steuerlast für
DPA

Schlechte Nachrichten für Deutschlands Steuerzahler. Laut "SZ" müssen Bürger mit zusätzlichen Belastungen in Milliardenhöhe rechnen. Hauptgründe sind teure Renten-Beiträge und die kalte Progression.

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reloadme 06.12.2013, 09:13
20. Natürlich...

hätte das Kriech--- ähm Wahlvolk eine SPD, Grüne, wtf Partei in die Mehrheit gewählt, dann wäre nun alles gerecht und wir hätten keine Probleme mehr. Wann wacht der Michel endlich auf und kapiert, das dies ein Einheitsbrei ist? Ihr werden so oder so beschissen. Ich bin nur froh wenn ich hier raus bin. Den Wahnsinn zahl ich keinen Tag länger als ich muss mit. Es gibt zum Glück noch Länder die Menschen mit top Verdienst und sehr gutem Studienabschluss willkommen heissen und nicht ausbluten lassen und dann noch als böse Elite beschimpfen. Nix wie weg.

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Progressor 06.12.2013, 09:13
21. Makroökonomisch gesehen

Damit keine Missverständnisse entstehen: Auch ich gebe mein Einkommen lieber selbst aus und bei persönlicher Abgabe meiner Steuererklärung beim Finanzamt fängt der für mich zuständige Sachbearbeiter regelmäßig zu schlucken an, wenn ich ihm mein neuestes Steuersparmodell erkläre.

Nur: Makroökonomisch gesehen ist die Höhe des Steuersatzes egal, _wenn_ der Staat das eingenommene Geld sofort wieder ausgibt. Und das tut er ja, sogar noch mehr, wenn man die jährliche Nettokreditaufnahme ansieht.

Happig wirds, wenn der Staat anfängt Kredite zurück bezahlen zu wollen, was ja demnächst geplant ist.

Außerdem darf der Steuersatz nicht so hoch sein, dass Leistungsanreize entfallen. Dazu ist lapidar festzustellen, dass die Leistungsanreize für volkswirtschaftlich neutrale oder gar kontraproduktive Aktivitäten zu _hoch_ sind.

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Levkowitz 06.12.2013, 09:14
22. Wieso immer der Mittelstandsbürger?

Gibt es soviele reiche deutsche Mitbürger? Warum wählt man die CDU? Wollt ihr das die deutsche Mittelschicht bald nicht mehr existiert? Wo ist der Gedanke der sozialen Marktwirtschaft? Sollte ich als ausgebildete Fachkraft nicht lieber auswandern? Bleibt Deutschland noch lebenswert bei steigender Armut und wegbrechendem Mittelstand? Soll ich in Deutschland noch eine Familie gründen bei der Perspektive? So viele offene Fragen und düstere Aussichten für Menschen mit mittlerem Einkünften.

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Matthias.Schuemann 06.12.2013, 09:17
23. Keine Überraschung

Die höchsten Steuereinnahmen und trotzdem können sie damit nicht umgehen. Die Gesellschaft driftet auseinander, aber wen interessiert das schon? Und eine große Anzahl weiterhin fleißig und brav die (un)christlichen. Beim Blick in eine gesellschaftlich alternde Zukunft kann man regelrecht Angst bekommen...

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guteronkel 06.12.2013, 09:18
24. optional

Verstehe ich das richtig? Man will die Steuern nicht erhöhen (weil man sein Wahlversprechen nicht brechen will) aber die Steuerlast steigt trotzdem?
Gut. Dann werde ich eben die Arbeitslast in gleichem Masse senken-dann sinkt die Steuerlast und ich erfahre auch keine erhöhte Steuerlast. Weiter werde ich den Konsum einschränken (ich werde mich vom Wegesrand ernähren, tote Tiere aufsammeln, usw.) so dass ich auch weniger für Lebensmittel ausgeben muss. Das kommt dem Steueraufkommen auch nicht zu gute.

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klausbaerbel 06.12.2013, 09:19
25. wieso denn nur immer ANHEBUNG ?

wenn man auch nur ansatzweise die sinnlose Behoerdenbuerokratie abbauen wuerde, waer alles mehr als gut. Diese Behoerden SUCHEN regelrecht nach dem, was sie ARBEIT nennen.

Ich nenne es pures CO2.

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viwaldi 06.12.2013, 09:21
26. Ja, Sie haben eine Menge falsch verstanden

Zitat von Broeselbub
schon gewusst als es hieß die CDU hat die Mehrheit. Belogen wurden wir von der schwarzen Brut schon immer. Und trotzdem wählt man die. Und das ist es was ich nicht verstehe. Der Normalbürger ist immer der Dumme wenn die "christlichen" an der Regierung sind. Aber Hauptsache den Unternehmen und den Reichen geht es besser. So steht es ja auch in der Bibel. Den Armen nehmen und den Reichen geben. Oder habe ich da was falsch verstanden?
Ihr Statement kommt mir vor wie der Mann, der auf der Autobahn fährt und im Radio hört, dass ein Geisterfahrer auf seiner Autobahn fährt. Sagt der Mann: Einer? - Hier sind hunderte!!!
Soll heißen: ihre Schlussfolgerungen sind schlicht falsch. Mittlerweile ist der Bundesbürger so schlau geworden, dass er weiß das unter den Sozen am Ende alle weniger Geld haben, die Reichen, die Mittleren wie die Armen. Dem Normalbürger geht es halt besser unter Merkel. Und die Lebensbedürfnisse in Deutschland sind nicht immer die aus Berlin-Mitte, woher viele Linken und Grüne anscheinend ihr Gesellschaftsbild beziehen. Z.B. Betreuungsgeld und Mütterrente sind Ausdruck von Gerechtigkeit und Anerkennung von Familienarbeit - auch wenn die mehrheitlich rot-grün gepolte Presse uns in medialem Dauerfeuer etwas anderes einzureden versucht. Danke Normalbürger, dass ihr euch auch bei der Wahl nicht anfällig für die Gehirnwäsche a la Augstein und Co gezeigt habt.

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letztes_wort 06.12.2013, 09:21
27. Spitzensteuersatz

Anfang der 80iger begann der Spitzensteuersatz bei 120.000DM als etwas mehr als 60.000€. An dem Wert hat sich seitdem nichts geändert. Wenn mal überlegt wer Anfang der 80iger mehr als 60.000€ verdient hat und betrachtet das Heute, erkennt man, dass zum Teil Arbeiter (Chemiebranche z.B.) dem schon ziemlich nahe kommen. Oder Notarfachwirte Anfang 30.

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e_d_f 06.12.2013, 09:22
28. die CDU/FDP-Bundesregierung ...

... wollte in der letzten Legislaturperiode die kalte Progression abmildern. Das ist im Bundesrat an der rotgrünen Mehrheit gescheitert. Und nicht an Merkel!

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buerger2013 06.12.2013, 09:22
29. Ja,

Zitat von till-eulenspiegel
...die grandiose Selbsttäuschung der angeblich vollen Rentenkassen hier weiter zu nähren ? Für diejenigen, die es immer noch nicht kapiert haben: der Bund trägt durch Steuermittel über ein Viertel der laufenden Rentenzahlungen, das sind jährlich über 70Mrd€. Jeder Euro den ein Rentner heute erhält enthält über 25ct an Steuermitteln. Es hat seit Beginn der BRD nicht ein einziges Jahr gegeben, in dem die Rentenversicherung sich selbst getragen hat - geschweige denn irgendwelche "Überschüsse" erwirtschaftet hat. Im Gegenteil, rechnet man die akkumulierte Verschuldung des Bundes auf, so stellt man fest, dass der Bund ohne diese Subvention bis zur Finanzkrise tatsächlich schuldenfrei hätte wirtschaften können. Also liebe SPON Redakteure, auch wenn es in allen Medien landauf landab immer schallt, wie prallvoll die Rentenkassen doch jetzt seien.... bitte hört auf mit dieser intellektuellen Demütigung der Leser ! Der einzig richtige Weg wäre es, die vermeintlichen "Überschüsse" endlich zum Abbau des laufenden Bundeszuschusses zu verwenden und den dann real entstehenden Haushaltsüberschuss zum echten Schuldenabbau zu verwenden (und damit meine ich nicht die meist als Schuldenabbau medial verkaufte Reduktion von neuen, zusätzlichen Schulden). Aber in unserer Rentnerdiktatur wird man sicher dieses goldene Kalb nicht schlachten, und die Medien verbreiten weiter brav die Geschichte von den prallen Kassen - und die meisten glauben ja auch schon dran....
und der Bund trägt 100% der Beamten - und Politikerversorgung.
Noch Fragen?
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