Forum: Wirtschaft
Rentenpakt des Arbeitsministers: Heils Versprechen
DPA

Die Renten sind sicher: Dieses alte Versprechen will Arbeitsminister Heil mit einem Gesetzespaket erneuern. Kurzfristig sollen Millionen Bürger davon profitieren. Doch für die Zukunft bleiben viele Probleme.

Seite 1 von 6
OberstSL 13.07.2018, 17:53
1. Hier müsste...

...eigentlich eine rege Beteiligung im Gange sein.
Aber ich sehe nichts.
Ich bin 45 und muss wohl arbeiten bis ich todkrank werde, oder bis zum Tod.
Das sind meine Aussichten. Das bereitet mir seit Jahren schlaflose Nächte.
Die Firma, in der ich arbeite, hat für mich sogar schon eine Nettorente von 29% des letzten Brutto in Aussicht gestellt.
Ich zittere jede Nacht vor der Rente und vielen anderen ist es wohl egal.
Hier gibt es keinen Aufschrei, oder dergleichen.
Gerade bei der Rente bin ich inzwischen hellhörig.
Selbst meine Zusatzrenten decken nur einen kleinen Prozentsatz des letzten Einkommens ab.

(Hoffentlich sterbe ich während der Arbeit, oder der Flaschenpfand wird raufgesetzt)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mangolover 13.07.2018, 17:58
2. Sischää

sind die Renten hat schon mal jemand behauptet. Er hat nur nicht gesagt wessen Renten er meint: Seine eigene und der aller Beamten

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kirschlorber 13.07.2018, 17:59
3. Die Rente der Anderen

In diesem Beitrag von "Wohltaten" zu sprechen ist schlicht ein Hohn. Diejenigen Politiker und ihre bundesweiten Beamten kassieren 71,5% ihrer letzten Bezüge als Pension. Ohne zu fragen, ob es wirtschaftlich ist. Es wird einfach aus der Staatskasse genommen. Dagegen sind 48% Rente ein Witz. Die sogenannten Zuschüsse in die Rentenkasse gleichen übrigens den jahrzehntelangen Diebstahl von Beiträgen durch versicherungsfremde Leistungen nicht aus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
karlsiegfried 13.07.2018, 18:00
4. Die Rente ist sicher, fragt sich nur ...

... für wen und in welcher Höhe. Das hatte Blüm schon 1991 propagiert. Und Adenauer auch, mit seinem nie veröffentlichten Generationonvertrag.Kritiker kanzelte er mit den Worten ab, 'Kinder kriegen die immer.' Was nach heutigen Umständen schon lange nicht mehr stimmt. Besser haben es nur die Beamten und Poilitker, Nichts einbezahlt und tolle Pension. Und diejenigen, die nie etwas eingezahlt haben und trotzdem was bekommen. Meckern nutzt auch nichts, denn die fetten Jahre sind auch für die Rentner vorbei. Und nun? Was hilft noch? Es gibt nur ein sinnvolles Rezept. Das darf ich aber nicht verkünden, sonst wird mein Beitrag zensiert und gesperrt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Wuz 13.07.2018, 18:04
6. Versicherungsfremde Leistungen

"Schon bisher finanziere der Steuerzahler mit fast 100 Milliarden Euro jährlich ein Drittel der Zahlungen an die Rentenversicherung." Man sollte in diesem Zusammenhang erwähnen, dass die Zahlungen aus dem Bundeshaushalt an die Rentenversicherung die versicherungsfremden Leistungen, die aus der Rentenkasse bezahlt werden, ausgleichen sollen, also (derzeit) nicht (oder kaum) für die eigentlichen Rentenzahlungen verwendet werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Gerdd 13.07.2018, 18:12
7. Am effektivsten ...

... wäre es womöglich, wenn man die Wiederversteuerung der Rente abschaffen würde - inklusive Soli. Insbesondere als Rentner im Ausland fühlt man sich vera----t, wenn man den Grundfreibetrag nicht anerkannt bekommt und so rechnerisch Steuern auf einen Betrag zahlt, den man tatsächlich nie bekommen hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
qjhg 13.07.2018, 18:14
8. Die SPD Schaft nichts mehr

Es ist einfach nicht zu verstehen, dass der SPD, die nun wieder den Arbeitsminister stellt, bei der Erhöhung der Mütterrente nichts besseres einfällt, als die Beitragszahler, also Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu belasten. Es ist doch nun einmal Fakt, dass die Arbeitgeber, die so dumm sind Arbeitsplätze zu erhalten und neue schaffen , maßlos benachteiligt werden gegenüber denjenigen, die nur eine verhältnismäßig geringe Anzahl von Arbeitnehmern beschäftigen, bezogen auf Umsatz und Gewinn. Heißt, die Finanzwirtschaft ( Hedgefonds, Investmentbanken etc.) werden von einer Beteiligung an den Kosten einer Mütterrente so gut wie verschont. Und die SPD, angeblich die Partei der sozialen Gerechtigkeit, sieht nicht einmal das Problem, weil sie vielmehr damit beschäftigt ist, der CDU und ihrer Klientel zu gefallen.Es stellt sich auch hier wieder verstärkt die Frage, wofür wir diese SPD der Abnicker eigentlich noch brauchen. Mittlerer Weile schadet sie den Arbeitnehmern sogar mehr als sie nutzt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cruiserxl 13.07.2018, 18:15
9. na dann mache ich doch mal mit...

...bin ungefähr im gleichen Alter wie sie und sehe für mich und meine Kinder schwarz in der Rente. Mein Bruder hat schon die richtigen Schlüsse gezogen und gesagt in diese Welt setzt er keine KInder mehr, das kann er vor ihnen nicht verantworten. Traurig aber war...

Ich werde mich irgendwohin zurückziehen und die letzten Jahre dahinsiechen, denn Pflege werde ich mir nicht leisten können. Ach habe ich ja ganz vergessen ich bin ja ein Mann, da werde ich wohl den Vorzug haben von meiner Frau gepflegt zu werden, da ich wohl eher in Gras beissen werde. Oder doch gemeinsam von der Brücke springen...mal sehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 6