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Rentenreform: Gesetzeslücke erlaubt Berufsausstieg mit 61
DPA

Das Gesetz zur Rente mit 63 ist nicht nur heftig umstritten, es enthält auch handwerkliche Fehler. Eine Lücke ermöglicht, bereits mit 61 Jahren aus dem Vollzeit-Beruf auszusteigen, ohne später Abschläge befürchten zu müssen.

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egal 27.06.2014, 07:24
1. Schwachsinn!

Bei unserer Lebenszeit sollten wir nicht über Rente mit 63 nachdenken, sondern realistisch über Rente mit 70 oder 72. Aber unsere lieben Sozis verpulven mal lieber wieder, das Ygeld anderer Leute. Wie so häufig von denen, die sich nicht wehren können - unserer Kinder!

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digios 27.06.2014, 07:24
2. Was falsch verstanden

Wenn aber doch ein versicherungspflichtiger Job angenommen wird, fällt dann nicht das Arbeitslosengeld 1 für die Zeit weg. oder habe ich das irgendwo falsch interpretiert

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wqa 27.06.2014, 07:24
3.

Das war zu befürchten weil der "Markt" immer ideenreicher ist als es sich Bürokraten vorstellen können.

Dass der Behörde dann noch eine Ministerin wie die Sangesfreundin Nahles vorsteht, die 22 Semester Trallala studiert hat und den Posten dank eines Parteibuchs erhalten hat, verschlimmbessert alles noch.

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marthaimschnee 27.06.2014, 07:29
4.

Und wo ist da eine Lücke? Ist ein "versicherungspflichtigen Minijob" keine Arbeit, oder was?

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birnstein 27.06.2014, 07:37
5. Milchmädchenrechnung

Was viele übersehen: Es mag zwar sein, dass man abschlagsfrei in die Rente geht, aber man zahlt auch weniger Jahre ein und dadurch verringert sich die Rente nicht unerheblich. Ich kann nur jedem der vorhat vorzeitig in Rente zu gehen empfehlen, sich bei der Rentenversicherung zu erkundigen und sich die Summen ausrechnen zu lassen. Sonst gibt es auch ohne Abschläge ein böses Erwachen.

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Schatziputzi 27.06.2014, 07:37
6. Aussteigen verboten

Im Prinzip wird doch der Ausstieg aus dem Berufsleben verboten, weil der Staat in Bezug auf die Rentenversicherungsbeiträge weder nicht weitsichtig genug "kalkuliert" hat.
Natürlich kann man trotzdem "aussteigen", aber ohne dafür bestraft zu werden, geht das natürlich nicht.

Doch es gibt gute Gründe - aktuell sowieso! - sich aus dem Berufsleben zu verabschieden. Einer davon ist die "Aussichtslosigkeit" gerade für viele Ü50-er. Da hilft auch kein Mini-Job mehr..., der einst ein Vollzeit-Job war.

Diese Republik braucht dringend mehr volksnahe Politiker, dafür weniger Schwätzer und !UnterdenTisch-Kehrer"! Gibt es mal einen mit Visionen, wird er kalt gestellt. So schauts aus meiner Sicht aus...

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zapp-zarapp 27.06.2014, 07:42
7. Neubewertung ...

... nicht nur der Situation, sondern auch der Beteiligten, liegt nahe: Nahles hat es mit ihren Zuarbeitern verbockt, der DGB macht auf FDP für Schlechterverdienende (jede Lücke für das eigene Klientel schnellstmöglich ausnutzen, egal was dies gesamtgesellschaftlich bedeutet) und die Grünen machen mal endlich wieder eine gute Oppositionsfigur. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass schnellstmöglich Korrekturen eingefordert und umgesetzt werden.

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opinio... 27.06.2014, 07:46
8. Die Armutszeugnisse der Bundesregierung

Man kommt also einmal mehr mit Trickserei weiter! Trinkerei bei der Steuer verdammen wir, verdammen sie als Sozialschädlinge. Bei der Rente gelten offensichtlich andere Maßstäbe. Hier ist es allenfalls "Mogeln"

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oldievs 27.06.2014, 07:47
9. Eigenartig!

Scheinbar sind immer die Arbeitnehmer die Trickser und die armen Arbeitgeber haben das Nachsehen. Wo doch alle händeringend nach Fachkräften im Alter von mindesten 50+ suchen.
Aber die machen lieber auf arbeitslos oder Rentner.

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