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Rentenreform: Gesetzeslücke erlaubt Berufsausstieg mit 61
DPA

Das Gesetz zur Rente mit 63 ist nicht nur heftig umstritten, es enthält auch handwerkliche Fehler. Eine Lücke ermöglicht, bereits mit 61 Jahren aus dem Vollzeit-Beruf auszusteigen, ohne später Abschläge befürchten zu müssen.

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Master_of_Darkness 27.06.2014, 08:25
20. Frau Nahles ...

ist die Totengräberin der Generationengerechtigkeit. Und wenn ich die Empfehlungen des DGB lese, wird mir schlecht.

SPD und DGB dürften keine Mitglieder unter 45 mehr haben.

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romeov 27.06.2014, 08:25
21. Die älteren Mitbürger unter Generalverdacht

...so weit ist das schon, vielleicht sollten sich die Journalisten einmal mit den Tatsachen abfinden - die Durchschnittsrente liegt bei rund 800.- Euro

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Meconopsis 27.06.2014, 08:25
22. .

Eine unglaubliche Frechheit, das alles. Mit solchen Gesetzen zerstören wir unseren Sozialstaat. Die nächste Regierung wird das alles wieder kassieren, und das Renteneintrittsalter wird dann garantiert erhöht. Nicht weil es gewünscht oder als gerecht empfunden wird, sondern weil es einfach nicht mehr anders gehen wird. Alternativ kann man natürlich die Renten insgesamt kürzen oder die Beiträge weiter erhöhen. Aber will das jemand ?

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karlsiegfried 27.06.2014, 08:32
23. Das dicke Ende kommt noch

Die Gesamtkosten für die von Arbeitsministerin Andrea Zitat: 'Nahles (SPD) initiierte Neuregelung bezifferte die Bundesregierung bis Ende 2017 bislang auf insgesamt sieben Milliarden Euro.' Und wie hoch sind die Kosten danach? Wird die Regelung dann wieder ausgesetzt? Die Jugend von heute wird um die Früchte ihrer, wenn überhaupt npch vorhandenen, Arbeit gebracht. Das ist übelster Betrug an der Jugend Deutschlands. Die Jugend wird ohne Ende schuften müssen, damit für die Alten die ungeheurlichen Pensionen, Renten, Krankenkosten und Pflegekosten bezahlt werden können. Eine Sauerei hoch drei.

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AlkimMorgenrot 27.06.2014, 08:32
24. Gut so!

Gut so. Auch die Sozialbehörden nutzen jede Gesetzeslücken und jede Schwachstelle in Gesetzen zu Ungunsten des antragstellenden Bürgers aus. Ebenso nutzen viele Arbeitgeber handwerkliche Mängel in Arbeitgesetzen zu ihren Gunsten und zu Ungunsten ihrer Arbeitnehmer aus. Kein Wunder wenn der Bürger sich ähnlich verhält. Dankeschön an den DGB für den nützlichen Hinweis auf die Anrechnung von versicherungspflichtigen Minijobs.

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braamsery 27.06.2014, 08:36
25. Politiker

Die Lieferung erfolgt nicht immer pünktlich, sie sind selten an der Regierung für den Einsatz der Bevölkerung, sie machen Reformen die andere in noch mehr Schwierigkeiten bringen (nicht selten die junge Generation), Geld braucht ihnen nach scheinbar nur jemand der viel Geld hat, der Rest nicht - Und außer vielen Intelligenzflüchtlingen scheinen dort wenige mit Hirn zu seien die sich immer für Vernunft einsetzen. - Alles in allem perfekt für den normalen Menschen...

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bremlayer 27.06.2014, 08:36
26. Fassungslos!

Die GoKo hat wiedereinmal gepatzt! Nicht nur, dass die 50 Mrd. Rücklage in den nächsten Jahren komplett aufgefressen werden, nein, sie machen zusätzlich noch handwerkliche Fehler, die diesen Prozess noch beschleunigen und verstärken werden...
Die Einschnitte durch die Agenda 2010 und die begleitenden Maßnahmen waren für die Arbeitnehmer schmerzhaft, sind aber der richtige Weg gewesen und mittlerweile allgemein akzeptiert... Jetzt erfolgt die völlige Abkehr von diesem Weg im Namen der sozialen Gerechtigkeit... Dumm!

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sci666 27.06.2014, 08:37
27. frechheit

nach 45 Beitragsjahren dann von "Frührente" mit 63 Jahren zu sprechen ist blanker hohn !

bekommen die leute eigentlich mehr rente die nach 45 Beitragsjahren weiterackern ?

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franklin1157 27.06.2014, 08:37
28. 45 Beitragsjahre

Mal im Ernst: Wer kann schon 45 Jahre Arbeit nachweisen ohne längere Unterbrechung? Dies wird jedenfalls zukünftig kaum noch jemand erreichen. Und: 45 Jahre plockern sind im Grunde schon zuviel!

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Immanuel_Goldstein 27.06.2014, 08:37
29. Da geht mir der Hut hoch!

Zitat von sysop
Das Gesetz zur Rente mit 63 ist nicht nur heftig umstritten, es enthält auch handwerkliche Fehler. Eine Lücke ermöglicht, bereits mit 61 Jahren aus dem Vollzeit-Beruf auszusteigen, ohne später Abschläge befürchten zu müssen.
Wir haben ein Parlament voller Juristen und Beamten und zahllose dieser Leute auch noch in bestbezahlten Beraterjobs und dann gibt es solche handwerklichen Fehler. Meiner Meinung noch sollten diese Fehler zum sofortigen Rücktritt der Verantwortlichen führen und sie für den selbstverschuldeten Schaden haftbar gemacht werden.

Gleiches gilt für den Bundespräsidenten, der die Gesetze mit seinem Juristenstab bekanntlich prüft und unterschreibt. So können wir einfach nicht weiter machen. Wir hochbesteuerten Bürger haben ein Recht auf ordentliche Arbeit und bei derartigem Dilettantismus fliegen wir normalerweise aus unserem Job.

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