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Reserven im Ausland: Bundesbank liegt "voll im Plan" mit Gold-Rückführung

Nach den USA besitzt Deutschland den zweitgrößten Goldschatz. Ein großer Teil davon wird derzeit aus dem Ausland zurückgeholt. Laut Bundesbank-Chef Weidmann kommt die Aktion gut voran, detaillierter werden die Notenbanker jedoch nicht.

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Emil Peisker 23.12.2014, 09:44
90. Antike und Altertum...

Zitat von silverhair
#7 Gestern, 19:56 von babyboss Also ihren Mix in allen ehren , hat nur nichts mit der Realität zu tun! Erstens. Die DB hat mal eine Studie machen lassen über die weltweiten Fördermengen seit der Antike , das sind um die 155.000 Tonnen Gold gewesen. Das allermeiste davon ist in den letzten 8000 Jahren aber verlohren gegangen - geschätzt werden das grad mal um die 30.000 Tonnen davon noch existieren , das meiste als Schmuck .. und grad mal um die 10.000 Tonnen als "alte Währungsreserven".
Werter Silverhair

Die Antike reicht keine 8.000 Jahre zurück.

Wenn man den Begriff weit auslegt, dann kann man die Zeit von 1.200 v.Chr. mit einbeziehen.

Was davor liegt, bezeichnet man als Altertum. Ca. 3.500v.Chr. bis zum Beginn der Antike.

Dass Gold als Deckung der Währung erst in den 70ern des letzten Jahrhundet aufgegeben wurde, war eigentlich Jahrzehnte zu spät.

Die Wirtschaftsleistung und die damit verbundene Ausweitung des weltweiten Handels erreichte schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Größenordnung, die durch den Goldvorrat und den Preis nicht annähernd zu decken war. Gold hätte schon erheblich teurer sein müssen.

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gerd.leineune 23.12.2014, 10:12
91.

Zitat von rudi_ralala
Na ja, ausgerechnet den US$ als stabil zu bezeichnen, da gehört schon ein gerütteltes Maß an Blindheit dazu. Der US$ hat seit der Installion der Fed 1913 mindestens 95 % an Wert verloren. Seitdem ist die USA zwangsläufig ihren Verpflichtungen nur mit inflationierten Dollars nachgekommen.
Weche neuzeitliche Währung hat in 100 Jahren keine vergleichbare Inflation durchgemacht ?

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gnaeuspompeius 23.12.2014, 10:43
92.

"Eine Sorge kann Thiele den Bürgern aber nehmen: "An der Integrität der Fed bestehen nicht die geringsten Zweifel. Das haben die bisher durchgeführten Transporte bestätigt.""

Das beruhigt natürlich... nachdem sie nun wenig mehr als 5 von 1500 Tonnen herausgegeben haben, kann man das durchaus mit Gewissheit sagen.

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rudi_ralala 23.12.2014, 10:49
93.

Zitat von gerd.leineune
Weche neuzeitliche Währung hat in 100 Jahren keine vergleichbare Inflation durchgemacht ?
Der Schweizer Franken.

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styxx66 23.12.2014, 11:04
94. xxx

Zitat von alexxa2
Es wird immer lustiger....Die Typen konnten die Reserven nichtmal so richtig besichtigen. ..Wenn der Plan heisst die Reserven nie ganz nach Hause bringen, dann ja, wir liegen im Zeitplan. Wir hätten 20 J. Zeit gehabt.....historischen Gründe, lach mich kaputt. Deswegen ist das Gold auch aus Ukraine verschwunden, oder ? Da hieß es aus Sicherheitsgründen. ... Arme Narren! !
Ich bin mir nicht sicher, ob das "ARME NARREN" sind, oder ob das Volk hier mal wieder belogen und vorgeführt wird. Man muss sich mal vorstellen, wie lange die Protagonisten "angeblich" brauchen, um 3.400 Tonnen des gelben Metalls, nach DE zurückzuführen.

Und dann noch, wie Sie richtig anführen, durfte man die deutschen Goldreserven im Ausland noch nicht einmal besichtigen und vor allem prüfen. Das ist, in meinen Augen der eigentliche Skandal, wie sich unsere "Polit-Eliten" da vorführen liessen.

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Wotan 279 23.12.2014, 11:17
95. Irreführender Artikel

Dieser Artikel ist meines Wissens unrichtig. Deutschland hatte rund 700 Tonnen Gold in den USA gelagert und vor zwei Jahren deren Rückführung verlangt. Seitdem sind aus den USA lediglich 13 Tonnen in Deutschland angekommen und die USA haben erkennen lassen, dass es mehr als 7 (!) Jahre dauern wird, bis der Rest zurückgeschickt wird.

Dies lässt mehrere Schlussfolgerungen zu. Die wahrscheinlichste ist, dass die USA - ein Land, das völlig pleite ist und sich nur durch Kreditschaffung und Gelddrucken (elektronisch) über Wasser hält, die Goldbestände "verbraten" hat und deshalb nicht in der Lage ist, der Aufforderung der Bundesregierung nachzukommen. Mit anderen Worten, die Amerikaner haben deutsches Gold "geklaut".

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rudi_ralala 23.12.2014, 12:27
96.

Zitat von Emil Peisker
Die Wirtschaftsleistung und die damit verbundene Ausweitung des weltweiten Handels erreichte schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Größenordnung, die durch den Goldvorrat und den Preis nicht annähernd zu decken war. Gold hätte schon erheblich teurer sein müssen.
Und wo liegt das Problem?
Im Übrigen war nie eine neuzeitliche Währung zu 100 % durch Gold gedeckt.
In Bretton Woods hatte man die vermeintliche Quadratur des Kreises gefunden, die dann 1973 endgültig scheiterte.

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RenegadeOtis 23.12.2014, 12:31
97.

Zitat von Ja ja
Ist Deutschland souverän ?
Ja.

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RenegadeOtis 23.12.2014, 12:34
98.

Zitat von ayberger
wird längst nur noch in geringen Resten vorhanden sein, die Bundesbank und die deutsche Regierung werden es genau wissen, heimlich hat man dem großen Bruder, WK-II-Sieger und -Befreier, der Führungs- und Angebetetennation das Gold überlassen, um deren Bankerott zu vermeiden, um den Westen und den Dollar zu stärken, damit die USA weiter stark auftreten und den Weltpolizisten spielen können,unter dessen mächtige Fittiche wir feigen Deutschen so gern tatenlos schlüpfen, Feigheit hat eben auch seinen Preis...
Das heisst niemand weiss ob das Gold den USA überlassen wurde (weil heimlich), aber irgendwie hat diese "Überlassung" alle Handelspartner davon überzeugt, dass die USA zahlungsfähig sind.

Bin ich der einzige der diese Argumentation schwach findet?

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RenegadeOtis 23.12.2014, 12:39
99.

Zitat von rudi_ralala
Der US$ hat seit der Installion der Fed 1913 mindestens 95 % an Wert verloren. Seitdem ist die USA zwangsläufig ihren Verpflichtungen nur mit inflationierten Dollars nachgekommen.
Da es zwangsläufig eine Inflation GIBT ist das ne Binsenweisheit. Überschlägig übrigens seit 1913 (101 Jahre!) sind das pro Jahr 1,3% Inflation wenn Sie auf 95% kommen wollen.

"Gallopierende" Inflation sieht anders aus.

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