Forum: Wirtschaft
Rettungspaket plus: Monti und Draghi werben für den Billionen-Schirm

500 Milliarden sind gut - eine Billion wäre besser: Italiens Premier Monti plädiert nach SPIEGEL-Informationen dafür, den Euro-Rettungsschirm zu verdoppeln, im das Vertrauen in die Währungunion zu steigern. Unterstützung bekommt er von EZB-Chef Draghi.

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maraspi 21.01.2012, 20:22
10. Euro-Bond klingt einfach nicht gut,

darum lasst uns gemeinsame Euro-Anleihen ..Ablass nennen und den Handel damit - Ablasshandel.

Wir bekommen unsere Erbsünden erlassen und im Süden entstehen dafür blühende Landschaften.

Man erinnere sich, dass es der Umbau des Petersdoms war, der den Papst (ein Medicifamilienmitglied entspricht heute Goldmann-Sachs) auf die Idee brachte den Ablasshandel einzuführen.

Man konnte natürlich nicht Römer oder Italiener so unchristlich für schöne Gebäude schröpfen. Aber da gab es ja die sündhaften Tedeschi mit ihren vielen Schuldkomplexen.

Leider gab es dann Martin Luther, der uns um die Möglichkeit brachte Sünden gegen Bares einzutauschen.

Der Dreißigjährige Krieg war natürlich die gerechte Strafe für ein Volk, dass ein so gutes Geschäft ausgeschlagen hat.

Darum kann ich nur sagen:

Monti e Draghi siete i salvatori della nostra anima.

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f.a.g. 21.01.2012, 20:23
11. Dem Wort

Zitat von bengel771
... und 2 Billionen wären ideal, dann könnte Deutschland seine Schulden ablösen und wäre fein raus ... ach so ne, wir sollen ja bezahlen, haben schließlich ein wenig profitiert - da ist eine Generationenverpflichtung nicht zuviel verlangt. Man kann dem Saustall kaum noch zuhören.
Saustall ist nichts hinzu zufügen !! Ausser vielleicht dem Satz meines verstorbenen Gymnasiallehrers vor 50 Jahren : Lacht nicht Jungs ,ihr werdet für das 1000-jährige Reich 1000 Jahre zahlen müssen !

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glücklicher südtiroler 21.01.2012, 20:23
12. Fortsetzung...

Zitat von sysop
500 Milliarden sind gut - eine Billion wäre besser: Italiens Premier Monti plädiert nach SPIEGEL-Informationen dafür, den Euro-Rettungsschirm zu verdoppeln, im das Vertrauen in die Währungunion zu steigern. Unterstützung bekommt er von EZB-Chef Draghi.
Dazu interessant...
The ECB's 3-year funding operation: The ECB, eternal and infinite | The Economist
"Each jurisdiction has not only its own rules, but also its own vocabulary. We call them non-standard measures. They are certainly unprecedented. But the reliance on the banking channel falls squarely in our mandate."
Im Lichte der sinkenden Refinanzierungskosten liest sich der einen Monat alte Artikel sehr gut. Und meine Meinung ist daher weiterhin:
Es ist ein weiterer Versuch den Laden beisammenzuhalten und man wird es auch so einrichten, daß das weiterhin so bleibt. Ich rechne weiterhin mit einer Vergemeinschaftung/Kalten Fusion der €-Zone und diese Aktion war ein weiterer Schritt in diese Richtung.
Das Geld hat den Weg von der EZB über die Banken bis zu den Staaten gefunden. ;)
Vom Targetsystem wollen wir gar nicht erst reden.
Mit und ohne Fr. Merkel.
Draghi weis um seine Rückendeckung, nicht nur der vieler EU-Staaten sondern besonders auch aus den USA, und wird seine Trümpfe ausspielen. Fr. Merkel wollte ja eine unabhängige Bank, jetzt bekommt sie unabhängige Politik... ;)

Viele Grüße aus Südtirol...

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wrdlprnpfd 21.01.2012, 20:26
13.

Man wundert sich ein wenig, warum ausgerechnet deutsche Medien so lustvoll die Forderung vertreten, D müsse noch viel mehr leisten. Scheinen alle nicht davon betroffen zu sein ?

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c++ 21.01.2012, 20:26
14. .

Das System ist doch nur noch krank.

Herr Monti soll endlich mal anfangen, Steuern einzutreiben, das stärkt das Vertrauen der Märkte besonders.

Wenn das nicht reicht, die Renten in Italien an die in Deutschland angleichen.

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Knicke 21.01.2012, 20:26
15. Warum nur

Zitat von sysop
500 Milliarden sind gut - eine Billion wäre besser: Italiens Premier Monti plädiert nach SPIEGEL-Informationen dafür, den Euro-Rettungsschirm zu verdoppeln, im das Vertrauen in die Währungunion zu steigern. Unterstützung bekommt er von EZB-Chef Draghi.
hat Wulff soviel mehr Standfestigkeit als Axel Weber?

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masereel 21.01.2012, 20:28
16.

Zitat von max_copernicus
Monti und Draghi - da haben sich zwei gefunden.
und vorher hatte schon goldman-sachs die beiden gefunden...

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freigeist56 21.01.2012, 20:29
17. Ich habe eine bessere Idee ..

Zitat von sysop
500 Milliarden sind gut - eine Billion wäre besser: Italiens Premier Monti plädiert nach SPIEGEL-Informationen dafür, den Euro-Rettungsschirm zu verdoppeln, im das Vertrauen in die Währungunion zu steigern. Unterstützung bekommt er von EZB-Chef Draghi.
Ich weiß es klingt unanständig für Italiener. Ich habe gelesen dass 120 Milliarden Steuern hinter zogen werden (jährlich) und dass die Mafia die größte Italienische Bank ist. Ich gebe zu - Peanuts und Kavaliersdelikte - und die Milliarden mit der Müllmafia....aber ein Italiener der hängt Freunde nicht hin..
Aber wäre es nicht ein Anfang das Mafiöse System ein wenig aufzuräumen bevor man nach Billionen schielt ? Ich weiß - nimmt man den Italienern die Mafia dann kastriert man den Macho im Italiener......Also 10 Jahre die Steuern eintreiben und die Mafia zerschlagen dann ergibt dies auch ein Billiönchen Euros. - oder funktioniert dann eure Wirtschaft nicht mehr?

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Privatier 21.01.2012, 20:33
18. Auf dem Weg zur Audienz bei Fr. Merkel sollte Hr. Monti nicht zögern,

Zitat von sysop
500 Milliarden sind gut - eine Billion wäre besser: Italiens Premier Monti plädiert nach SPIEGEL-Informationen dafür, den Euro-Rettungsschirm zu verdoppeln, im das Vertrauen in die Währungunion zu steigern. Unterstützung bekommt er von EZB-Chef Draghi.
zumindest einen Teil der ihm offensichtlich fehlenden Steuereinnahmen im eigenen Lande einzutreiben. Bei genügendem Erfolg im Inland könnte es sich so völlig erübrigen, weiter zum nördlichen Nachbarn zu reisen, um dort die Hände aufzuhalten.

Zweifelsfrei leidet auch Deutschland ähnlich wie Italien unter krimineller Steuerhinterziehung! Aber die Unverschämtheit, den Nachbarn um Geld anzubetteln, solange man nicht in der Lage ist, seine Ansprüche im eigenen Land durchzusetzen, ist kaum zu übertreffen.

Interessieren würden mich seine Reaktion, wenn deutsche Politiker sich nach Rom schlichen, dort klagen und jammern würden, sie würden von ihren bösen eigenen Bürgern betrogen, und zu guter Letzt die italienische Regierung aufforderten, diesen Schaden mit Stützungszahlungen auszugleichen.

MfG

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Krux 21.01.2012, 20:39
19.

Zitat von sysop
500 Milliarden sind gut - eine Billion wäre besser: Italiens Premier Monti plädiert nach SPIEGEL-Informationen dafür, den Euro-Rettungsschirm zu verdoppeln, im das Vertrauen in die Währungunion zu steigern. Unterstützung bekommt er von EZB-Chef Draghi.
Je mehr der Schirm wächst, umso weniger Vertrauen habe ich. Der Euro ist schon so lange am Trudeln, die strukturellen Probleme sind immer noch nicht gelöst. Ich glaube, das wird nichts mehr...

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