Forum: Wirtschaft
Rezessions-Abwehr: DIW fordert Milliarden-Investitionen vom Staat
DPA

Der Bundestag debattiert über den Haushalt - und in Politik und Wirtschaft mehren sich die Forderungen, ein Abrutschen in eine Wirtschaftskrise mit höheren Staatsausgaben zu verhindern.

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hannesmann 11.09.2019, 12:29
10. Zu 4

Investitionen müssen sich ja nicht im überlasteten Baugewerbe abspielen. Aus dem Überschuss des 1. Halbjahres von 45 Mrd könnte man die Bahn komplett entschulden und hätte immer noch gut 20 Mrd zur Verfügung. Die Bahn könnte dann massiv in die Automatisierung des Bahnverkehrs investieren und damit ohne Bauaktivitäten die Kapazität erhöhen. Zusätzlich könnten die Dieselloks durch Brennstoffzellenzüge ersetzt werden. Das bringt dann auch was für die Umwelt.

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interessierter10 11.09.2019, 12:40
11. Geht das Gejammer jetzt schon los. Gewinne privatisieren

und wenn es nicht mehr so absurd hohe Gewinne gibt, dann soll gefälligst der Steuerzahler einspringen. Unfassbar frech.

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dagmar1308 11.09.2019, 13:42
12. Dachte der Herr wäre

Wirtschaftswissenschaftler. Wenn die Milliarden im Haushalt stehen, wie sollen die Investitionen umgesetzt werden. Oder hat der Experte die
Zauberformel, wie man die 5% der Beschäftigten im öffentlichen Dienst, die mehr tagtäglich krank zu Hause bleiben im Vergleich zur Privatwirtschaft, für die Realisation des zusätzlichen Investitionsvolumens akquirieren kann.
Volkswirte sollten vollumfänglich argumentieren, wenn sie Qualität haben.

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thequickeningishappening 11.09.2019, 14:02
13. Ran an Den Zaster solange Er noch nicht vernullt ist

Falls es noch Keiner gemerkt hat: Die Gemeinschafts Bank wird leer geräumt. Arme hoch krempeln und Ueberstunden fahren damit vor Der Waehrungsreform noch Ein paar Brücken stehn !

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dirkcoe 11.09.2019, 14:12
14. Das sehe ich anders

Rechnen wir die Autobauer aus der Statistik heraus, dann steht unsere Wirtschaft Recht gut da. Und für in erster Linie hausgemachte Probleme einer Branche kann jetzt der Staat nicht in Leistung gehen. Außerdem fehlt mir das Verständnis, was die Autobauer davon hätten, jetzt in Infrastruktur zu investieren?

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mantrid 11.09.2019, 14:45
15. Schon erledigt

Mit den Kostensteigerungen beim BER, Stuttgart 21, der Gorch-Fock und dem Nord-Ostsee-Kanal wird das Wunsch-Soll der nächsten Jahre doch schon übererfüllt. Und die Kosten für externe Berater dienen doch irgendwo der Bildung. Lumpige 2 Mrd. Kostenüberschreitungen für öffentliche Projekte in den nächsten 15 Jahren schaffen wir locker.

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brasshead 11.09.2019, 15:10
16.

Um das Ganze mal methodisch zu fundieren:

Summe aller Ausgaben = BIP = Summe aller Einnahmen

Bedeutet:

Ausgaben sinken = BIP sinkt = Einnahmen sinken

Einnahmen sinken -> Ausgaben sinken (wenn Sparverhalten konstant bleibt)

Bedeutet (logisch zwingend):

Selbstverstärkende Abwärtsdynamik von Ausgaben, Einnahmen und BIP

Selbstverständlich ist es die Aufgabe des Staates, die sinkenden Ausgaben zu kompensieren, um die Wirtschaftsdynamik konstant zu halten. Er hat jederzeit sein Ausgabeverhalten so zu wählen, dass die Wirtschaft nicht schrumpft. Wer sollte das sonst machen?

Dazu kann natürlich versucht werden, das private Ausgabe- und Sparverhalten zu beeinflussen. Das ist aber weniger einfach und auch weniger gewollt.

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hannesmann 11.09.2019, 16:11
17.

Zitat von brasshead
Um das Ganze mal methodisch zu fundieren: Summe aller Ausgaben = BIP = Summe aller Einnahmen Bedeutet: Ausgaben sinken = BIP sinkt = Einnahmen sinken Einnahmen sinken -> Ausgaben sinken (wenn Sparverhalten konstant bleibt) Bedeutet (logisch zwingend): Selbstverstärkende Abwärtsdynamik von Ausgaben, Einnahmen und BIP Selbstverständlich ist es die Aufgabe des Staates, die sinkenden Ausgaben zu kompensieren, um die Wirtschaftsdynamik konstant zu halten. Er hat jederzeit sein Ausgabeverhalten so zu wählen, dass die Wirtschaft nicht schrumpft. Wer sollte das sonst machen? Dazu kann natürlich versucht werden, das private Ausgabe- und Sparverhalten zu beeinflussen. Das ist aber weniger einfach und auch weniger gewollt.
Eigentlich sollte es eher Aufgabe des Staates sein die Rahmenbedingungen so zu setzen, dass die Wirtschaft aus sich heraus wächst. Mir fällt da spontan die Befreiung von der EEG Umlage für die Exportindustrie ein. Diese Subvention, mit der dann kleine und mittlere Betriebe und private Verbraucher belastet werden, gehört abgeschafft. Der Leistungsbilanzüberschuss ist sicher ausreichend und bedarf keiner Förderung. Arbeitsplatzmäßig würden sich hierdurch wohl insgesamt sogar Vorteile ergeben.

Unabhängig hiervon bin ich allerdings der Meinung, dass der Staat mit Investitionen in die Vollen gehen sollte. Die anderen großen Eurozonenstaaten bedienen sich auch großzügig aus dem EZB Füllhorn. Warum sollen wir in Deutschland sparen und den künftigen Generationen möglicherweise geringere Schulden aber eine mittelmäßige Infrastruktur hinterlassen. Das macht keinen Sinn.

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hps 11.09.2019, 16:53
18. Für was Staatsausgaben zum Vermeiden einer Wirtschaftskrise gut sind

Allgemein bekannt ist, das jegliche Art von Vorgängen in unserer Welt zyklisch ablaufen. So auch das Auf und Ab der wirtschaftlichen Entwicklung innerhalb unseres Landes. Ein Versuch, ein Abrutschen in eine Wirtschaftskrise mit höheren Staatsausgaben zu verhindern, ist daher nur für eins gut. Schlauen, gerissenen und ruchlosen Nutznießern einen ungerechtfertigten Gewinn einzufahren.

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Elektricman 11.09.2019, 19:40
19. Nur weil die Autoindustrie ein paar Autos weniger verkäuft?

Wenn die nämlich herausgerechnet werden steht Deutschland sehr gut da. Die Autoindustrie hat immer noch nicht gelernt, das der Normalbürger sich zu teure Autos nicht leisten kann. Wer will sich in Zukunft eine e-Mobilität für 40 000€ leisten? Deshalb braucht sich kein Autobauer zu wundern, wenn immer mehr Bürger sich ein ausländisches Fahrzeug kaufen. Auch die Post haben die Autobauer vergrault, sodaß die nun selbst jedes Jahr 20 000 Elektrofahrzeuge bauen. Da dürfte so manch einem Auto-Boss es eiskalt den Rücken herunterlaufen, denn die Post verkauft sogar die Autos an Mitbewerber. Die Kinderkrankheiten gehören der Vergangenheit an und der Aufbau auf dem Fahrgestell ist variabel wählbar.
Neuerdings gibt es immer mehr neue Autohersteller, die Elektrofahrzeuge anbieten. Insbesondere Kleinwagen sind dabei. Für einen Pendler dürften solche Fahrzeuge sehr interessant sein.
Aber die Bauindustrie und der Maschinenbau sind in Deutschland ausgelastet und manch einer hat Probleme Fachkräfte zu bekommen. Ob das an der versäumten Ausbildung liegt? So manch eine Firma ist da aus dem Dornröschenschlaf erwacht und jeder versucht sich den Auszubildenden besser darzustellen.

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