Forum: Wirtschaft
Rezessionsfurcht: Europas Unternehmer schlittern ins Stimmungstief

Europa bangt um den Aufschwung: Unternehmer der Euro-Zone schätzen ihre Lage deutlich pessimistischer ein als im Vormonat, der entsprechende Index ist um fast fünf Punkte gesunken. Die Rating-Agentur Standard & Poor's hält sogar eine Rezession für möglich.

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micha-mille 30.08.2011, 12:54
1. Hühnerhaufen

Tut mir leid, Ihr Experten. Ich kann das alles nicht mehr nachvollziehen. Mal wird gesagt es geht uns gut (war das auch wirklich so?) und dann geht es uns schlecht von heute auf morgen. Das soll ein normaler Mensch noch nachvollziehen können? Seitdem sich die Finanzwelt von der realen Wirtschaft entkoppelt hat, spielt die Psyche der Anleger wohl noch eine wichtigere Rolle als vorher. Das kommt mir vor wie ein verschreckter Hühnerhaufen, der völlig unkontrolliert durch die Gegend rennt. Völlig bekloppt. Sorry.

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mitwisser 30.08.2011, 12:56
2. ja ja

Die bekloppten Unternehmer kennen eh nur Sorgen.
Jammern ist seit Ewigkeiten der Gruß der Kaufleute.
Die sind gierig. Und wenn es mal nicht so läuft, gibt es Subventionen.
Die bekloppte Börse verhält sich ähnlich.
Nächste Ziele bei 4000 Punkten - und alle wundern sich ;-)

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aspi01 30.08.2011, 13:00
3. Die Lage ist besser als die Stimmung

Der Economic Sentiment Index (ESI) mißt nur die Stimmung, nicht die Lage. Die Stimmung wird sehr stark durch Nachrichten beeinflusst und ist geprägt von der "Furcht", was da wohl kommt. Die Lage dagegen wird bestimmt durch Auftragslage und Auftragseingang. Auftragslage und Auftragseingang sind in den meisten Unternehmen nach wie vor gut. Hauptrisiko ist, dass Verbraucher und Unternehmen aus Furcht vor den "schlechten Nachrichten" restriktiv werden und vorsichtshalber ihren Konsum einschränken, Lagerbeständer herunterfahren oder Investitionen verschieben, wodurch dann tatsächlich die Lage beeinflußt wird. Man sollte die Journalisten mit Glückshormonen füttern, dann würden sie vielleicht aufhören, immer alles schlechter zu schreiben als es ist ("Geht die Welt Bankrott?"...), womöglich gäbe es dann keine angstinduzierte Wirtschaftskrisen mehr...

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Clawog 30.08.2011, 13:06
4. Stimmung

Solche "guten" Nachrichten über den Zustand der Wirtschaft und der Banken hört man bereits seit mehreren Jahren. Wir wissen auch langsam, wer daran Schuld ist. Die geizigen Banker, Manager, Bernanke und Bush.

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kuddel37 30.08.2011, 13:07
5. .

Zitat von sysop
Europa bangt um den Aufschwung: Unternehmer der Euro-Zone schätzen ihre Lage deutlich pessimistischer ein als im Vormonat, der entsprechende Index ist um fast fünf Punkte gesunken. Die Rating-Agentur Standard & Poor's hält sogar eine Rezession für möglich.
Dann wird es Zeit das die Regierung sich verstärkt um die Interessen der deutschen Unternehmen kümmert. Scheiss was auf den Rest von Europa. ;)

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founder 30.08.2011, 13:11
6. Schaut doch mal auf den Ölpreis

2008 stürzte der Ölpreis in der Weltwirtschaftskrise um US$115 ab. Doch 2011 zeigt sich der Ölpreis sehr unbeeindruckt von IEA wirft 60 Millionen Barrel Notreserven auf den Markt, USA verliert AAA, Aktienkrise und wirtschaftlicher Stagnation.

Bald werden wir wohl auch in einer Rezession steigende Ölpreise erleben, alles wurde vom Chefökonom der IEA, Fatih Birol, bereits April 2008 voraus gesehen. Sein dramatisches Interview „Die Alarmsirenen schrillen, wir müssen das Öl verlassen, bevor es uns verläßt“

Doch weder die IEA noch Politk und Wirtschaft gaben seit 2008 Antwort auf die Frage, wie man das Öl massiv verlässt. Die Antwort auf diese imminent wichtige Frage gibt Roland Mösl am 5. September am „Global Economic Leaders Summit“ in Changchun.

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citizen_kane 30.08.2011, 13:15
7. Glaskugel

Zitat von sysop
Unternehmer der Euro-Zone schätzen ihre Lage deutlich pessimistischer ein als im Vormonat, der entsprechende Index ist um fast fünf Punkte gesunken.
Kann SPON hier nicht mal eine Rubrik "Horoskope" einrichten?

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rurei 30.08.2011, 13:22
8. Die Zukunft wurde schon konsumiert

Versagen der Politik ruiniert das westliche System

Die Staatsschuldenkrise wird zum epochalen Problem des gesamten westlichen Systems. Bekommt die Politik die Krise nicht rasch in den Griff, steht den Volkswirtschaften der USA und Europas eine jahrelange Stagnation und damit der Abstieg gegenüber den aufstrebenden Nationen Asiens oder Lateinamerikas bevor. Die Euro-Zone könnte gar auseinander brechen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von „Welt Online“ unter 17 Wirtschaftsnobelpreisträgern, die in Lindau am Bodensee über die drängenden Probleme der Welt diskutieren.

Die Zukunft wurde schon konsumiert
Der Westen hat die vergangenen Jahrzehnte über seine Verhältnisse gelebt und damit einen Teil seiner Zukunft bereits konsumiert“, sagt Edmund Phelps, Professor an der Columbia University, der für seine Wachstumstheorie 2006 den Nobelpreis bekam. Jetzt stehe den USA, aber auch Europa eine lange Zeit der Stagnation bevor. „Der Westen muss für die Fehler der Vergangenheit büßen. Wenn er jetzt die richtigen Weichen stellt, wird sich die Erholung schneller einstellen und allen Beteiligten leichter fallen.“
Phelps bezeichnet das politische System als größtes Problem. In den USA behinderten sich die politischen Kräfte gegenseitig. In Europa hätten die Regierenden ein System pervertierter Anreize geschaffen mit Banken und Versicherern, die Staatsanleihen halten müssen, und Staaten, die sich über einst vereinbarte Schuldengrenzen hinwegsetzen.

Die Staatsschuldenkrise wird auch von anderen Laureaten als regelrechter Konjunkturkiller gesehen. „Die Schuldensucht der Staaten ruiniert das westliche System“, sagt Wirtschaftsnobelpreisträger Eric Maskin. Wenn die Politik jetzt nicht aufwache und umgehend handele, würden die wirtschaftlichen Turbulenzen noch mehrere Jahre andauern.
Lange Stagnation ist sehr wahrscheinlich
Ähnlich äußert sich Preisträger James Mirrlees, der für seine Forschungen der politischen Ökonomie ausgezeichnet wurde. „Die Wahrscheinlichkeit, dass die westliche Welt eine längere Stagnationsphase durchleidet, ist inzwischen sehr hoch.“ Dieser Meinung schließt sich Myron Scholes an. „Wenn die aktuelle Politik des Durchwurstelns andauert, steht Europa und den USA das Schicksal Japans, eine verlorene Dekade, bevor.“


http://www.welt.de/wirtschaft/articl...he-System.html

Von den Schuldenpolitikern als Ursache ist kein Schuldeingeständnis zu erwarten ... diejenigen die die Ursache sind, werden es nicht richten können.

Selbst in Deutschland kann man mit Schulden bis zum verfassungswidrigen Haushalt noch Wahlen gewinnen siehe NRW.
Mit Schulden an die Macht zu kommen ist diesen Leuten wichtiger, auch auf Kosten kommender Generationen, Rezession und Arbeitsverlust.

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paoloDeG 30.08.2011, 13:29
9. Unternehmer der Euro-Zone ins Stimmungstief !

Die Rating-Agentur Standard & Poor's (S&P) : "Wir werden in den kommenden Monaten besonders die Entwicklung der Konsumnachfrage genau verfolgen."
Die hohe Arbeitslosigkeit in vielen Ländern, Bruttoinlandsprodukt BIP 0,2+
Der Grund ist : Arbeitslosigkeit und Armut nehmen zu!
Die Lösung : Arbeitslosigkeit mit allen Mitteln bekämpfen!
Woher Geld holen? Die internationale organisierte Kriminalität und Korruption sollen bekämpft werden und das illegal erworbene Geld zurückbekommen!
Deswegen, statt die Europäische Kommission sollen neue EU Institutionen aufgebaut werden :
EU FinanzMinisterium, EU FBI, EU CIA und ich als EU President!

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