Forum: Wirtschaft
Richtlinien-Entwurf: Wie die EU Plastikmüll bekämpfen will
DPA

Mit einem Verbot vieler Einwegprodukte aus Plastik und einer Recycling-Quote für Plastikflaschen will die EU den Müll in den Meeren eindämmen. Die Kommission hat nun Details zu den Plänen vorgestellt.

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vatimamo 28.05.2018, 12:38
1. überfällig

Warum braucht die Politik nur so lange um bei offensichtlichen umweltsünden einzugreifen? Ganz einfach: Geld und Macht sind wichtiger und die Leute zu doof sonst würden sie denen nicht ihre Stimme geben!

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c124048 28.05.2018, 12:44
2.

Ja, klingt generell ja richtig.... aber wenn ich die Liste so sehe (z.B. die lächerlichen Ballonhalter oder Wattestäbchen), dann sieht das eher nach einer Liste des maximalen Kompromisses aus. Ein nennenwerter Fortschritt scheint mir das nicht zu sein.

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Emderfriese 28.05.2018, 12:46
3. Einschränken

Es wird uns wohl aus vielerlei Gründen nichts anderes übrig bleiben, als den Plastikverbrauch stark einzuschränken. Deshalb ist es richtig, klare Richtlinien und sogar Verbote auszusprechen. Nur - was wird die Industrie dazu sagen? Und dann die "wirtschaftskonforme" Frau Merkel? Mir schwant nichts Gutes...

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derjuergie 28.05.2018, 12:49
4. Für die Tonne

Und doch schon jetzt abzusehen das wieder alles für die Tonne ist. "Die von der Kommission vorgelegte Richtlinie ist zunächst nur ein Vorschlag. Dieser muss nun mit den EU-Staaten und dem EU-Parlament verhandelt werden. Die Verabschiedung kann Jahre dauern, vor der Europawahl 2019 wird das knapp. Und weil es eine Richtlinie werden soll, müssen die EU-Staaten sie nach der Verabschiedung noch in eigene Gesetze gießen". Am Ende wird auf Freiwilligkeit der Industrie gesetzt mit jede Menge Ausnahmen und der Verbraucher zahlt wie immer die Zeche, alles wie gehabt.

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sir wilfried 28.05.2018, 12:50
5. Gut gemeint ist nicht gut gemacht

Plastikgeschirr verbieten geht in ordnung. Aber Strohhalme, Wattestäbchen, Luftballonhalter? Welche Teufelskerle in Brüssel wollen damit die Meere retten? Das kann doch nicht ernst gemeint sein. Oder geht es womöglich nur wieder darum Strafgelder zu kassieren?
Das Bild übrigens stammt sicher nicht von einem europäischen Strand.

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Mikrohirn 28.05.2018, 12:51
6. Europäisches Plastik

landet eher weniger im Meer. Außereuropäische Nationen sind die, mit der entsprechenden Abfallsentsorgungskultur. Beispielsweise die nordafrikanischen Mittelmeerländer transportieren ihren Plastikmüll per Wellenfracht an die französische Küste, ist leicht an den arabischen Flaschenetiketten zu erkennen.

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spon-41d-frm9 28.05.2018, 12:55
7. Der Stab vom Luftballon?

als ob diese fünf Artikel die Weltmeere verschmutzen würden.
Getränke in Plastikflaschen, das gehört verboten. Alles andere ist Mummpitz

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MannAusmNorden 28.05.2018, 12:57
8. Welcher Plastikmüll...

... aus Europa kommt den wirklich in die Meere? Natürlich ist eine Verringerung immer besser. Aber ich würde es eher Global sehen: weniger Plastikmüll = weniger Rohölbedarf. Denn wie viele Supertanker Öl werfen wir jedes Jahr weg? (Mal "Well to garbage" also "von Quelle bis Mülleimer" gerechnet). Dass leider eine Menge Müll in den Meeren landet ist bedauerlich.

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abocado 28.05.2018, 12:58
9. Lächerlicher Aktionismus

Was ist mit Einwegbechern und Flaschen? Wer hält die Entwicklungsländer davon ab, Plastikmüll in die Meere schwemmen zu lassen? Plastikfischernetze? Usw usw...

Opium fürs Wahlvolk. Wie Abgasregeln, die keiner einhalten muss. Unausgegorener Unsinn, wie üblich.

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