Forum: Wirtschaft
Riester-Rente: So wertvoll wie ein Sparstrumpf

Millionen Deutsche vertrauen der Riester-Rente. Doch*zehn Jahre nach Einführung der staatlichen Altersvorsorge*fällt eine Bilanz der Friedrich-Ebert-Stiftung und des DIW nach SPIEGEL-Informationen ernüchternd aus: Die Renditen vieler Produkte sind eher dürftig.

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AntiGravEinheit 20.11.2011, 12:22
1. Ich vertraue der Riester-Rente nicht

Ich müßte im Jahr Unsummen einzahlen, um in den Genuß der vollen Förderung zu kommen. Sind die Kinder aus dem Haus, fällt wieder ein Teil der Förderung weg.
Dazu ist mir das Ganze mit zuvielen Einschränkungen verbunden, auch wenn das in letzter Zeit etwas gelockert wurde.

Egal wie und wo ich mir das habe durchrechnen lassen, auch bei direkter Verwandtschaft, die von vornherein wußte, daß ich dort nichts abschließe, sondern ich einfach nur einmal einen Vergleich haben wollte:
Ausnahmslos war das Ergebnis so, daß eine klassische Kapitallebensversicherung in meinem Fall auch bei sehr konservativer Annahme von Zins und Rendite die deutlich bessere Alternative ist.
Und auch aus heutiger Sicht ist bei meiner Zins- und Rendite-Kalkulation immer noch Luft nach unten, sprich: Mein Ergebnis (bzw. die Differenz zur Riester-Rente) ist noch deutlich besser als angenommen.

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si_tacuisses 20.11.2011, 12:25
2. Anders rum

Zitat von sysop
Millionen Deutsche vertrauen der Riester-Rente. Doch*zehn Jahre nach Einführung der staatlichen Altersvorsorge*fällt eine Bilanz der Friedrich-Ebert-Stiftung und des DIW nach SPIEGEL-Informationen ernüchternd aus: Die Renditen vieler Produkte sind eher dürftig.
Genauso dämlich wie Geld auf dem Sparbuch.

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klimperhannes 20.11.2011, 12:26
3. Prinzip Verrentung nicht verstanden

Natürlich ist es ein Glücksfall, wenn man bei einer Rentenversicherung sein eingezahltes Geld kumuliert zurück bekommt. Bei der gesetzlichen Rente regt sich keiner mehr auf, dass man (üertrieben) 250 Jahre alt werden muss, um die durch die Berufszeit eingezahlten Beiträge zurück zu bekommen.
Bei einem Sparstrumpf hat man das Problem, sich das Geld einzuteilen.
Gibt man von dem gesparten Geld zu früh zu viel aus, ist man mit 80 für die noch folgenden 15 Jahre verarmt.
Gibt man zuwenig aus, kann man nach 5 Jahren in Sparsamkeit wenigstens fast alles vererben.
Da man seine persönliche Restlebenszeit nicht kennt, ist eine Renten- statt Kapitalzahlung immer mit dem Verlustrisiko verbunden - man kann es aber auch nicht mitnehmen.

Insofern hinkt der Sparstrumpf-Vergleich gewaltig.

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o.o 20.11.2011, 12:43
4. naja

Vielleicht sollte der Artikel auch mehr erläutern, warum es zu solchen Diskrepanzen kommt. Die meisten Leute "vergessen" nicht ihre Zulagen zu beantragen, sie werden ihnen einfach nicht nahegebracht, teilweise vom Berater selbst eingestrichen. Statt nur zu kritisieren, sollte man lieber die Leute darauf aufmerksam machen, dass sich "riestern" sehr wohl lohnt, sofern man sich vernünftig informiert. Und bei Angaben von Sterbealter 109 Jahre, kann man nur von unseriösen Angeboten sprechen und sollte statt auf dem kompletten Rentenprogramm rumzuhacken, lieber die Anbieter bloßstellen.

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citizen_kane 20.11.2011, 12:43
5. Wertvoll?

Wertvoll vor allem für die private Versicherungswirtschaft. Schon ein genialer Schachzug: Ein Staat, der der privaten Versicherungswirtschaft die Kunden in die Scheune treibt.

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NormanR 20.11.2011, 12:44
6. so, so nach 10 Jahren fällt das also mal auf

dass Riester Mist ist.
Dass den Versicherungen von Schröder, Riester und Rürup die Hasen in die Küche getrieben wurden??!! Na, toll.

Wie kann es sein, dass eine staatlich geförderte Rente wie Riester keine Rahmenbedingungen mitbekommt vom Staat?
Dass die Versicherungen ihre Bedingungen einfach diktieren können???
Eine Riesensauerei!!!
Ich spiel eh nicht mit in dem dummen Spiel.

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czarpeter 20.11.2011, 12:45
7. Gutes Geschaeft

In einem gerechtem System wuerde man Herrn Riester bis ans Ende seiner Tage hinter schwedische Gardinen schicken. Natuerlich ist es sehr weit hergeholt zu behaupten, dass Herr Riester korrupt sei, nein das moechte man wirklich nicht unterstellen. Wenn man ihn mal im Fernsehen dazu befragt hat, dann ist er ja auch weiterhin der Ueberzeugung das die Riesterrente ein tolles Kontrukt ist. Und neben den voellig ueberhoehten Versicherungsgebuehren, werden die Kosten der oeffentlichen Verwaltung fuer die Riesterrente ja noch nicht einmal mitberechnet, aber die werden auch bezahlt ueber Steuern. Das Frau von der Leyen jetzt ihre Grundrente auch noch davon abhaengig macht einen Riestervertrag zu haben geschieht natuerlich auch nicht aus Eigennutz. Und falls sie doch noch nach ihrer Politkarriere oder parallel, wenn sie keine Ministerin mehr ist, gutdotierte Vortraege fuer Versicherungen haelt, darf man ihr keinesfalls unterstellen, sie waere korrupt. Sowas gibt bei deutschen Politikern auch garnicht bzw. ist das in DE ja auch nicht strafbar. Dafuer sorgen ja die Politstrategen, man ratifiziert einfach das UNCAC Abkommen nicht. Aber wie sollte denn sonst auch ein Politiker je Millionaer werden koennen? Man will doch mit Ackermann auf Augenhoehe sein, was wohl Geldbeutel meint. Eine Superrentenreform Mrd. von Steuerngeldern sind an die Versicherungen und Banken geflossen, fuer den Einzelnen so effektiv wie ein Sparstrumpf, wenn das nicht gelungen ist. Bessert haette es eine nigerianische Regierung auch nicht machen koennen. Besonders lobenswert ist natuerlich das Herr Riester profilierter Gewerkschafter war,bevor er in die Politik einstieg. Ich moechte garnicht wissen, was da so los war. Peter Hartz war gegen Riester ja vielleicht nur eine kleine Nummer.

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czarpeter 20.11.2011, 12:45
8. Gutes Geschaeft

In einem gerechtem System wuerde man Herrn Riester bis ans Ende seiner Tage hinter schwedische Gardinen schicken. Natuerlich ist es sehr weit hergeholt zu behaupten, dass Herr Riester korrupt sei, nein das moechte man wirklich nicht unterstellen. Wenn man ihn mal im Fernsehen dazu befragt hat, dann ist er ja auch weiterhin der Ueberzeugung das die Riesterrente ein tolles Kontrukt ist. Und neben den voellig ueberhoehten Versicherungsgebuehren, werden die Kosten der oeffentlichen Verwaltung fuer die Riesterrente ja noch nicht einmal mitberechnet, aber die werden auch bezahlt ueber Steuern. Das Frau von der Leyen jetzt ihre Grundrente auch noch davon abhaengig macht einen Riestervertrag zu haben geschieht natuerlich auch nicht aus Eigennutz. Und falls sie doch noch nach ihrer Politkarriere oder parallel, wenn sie keine Ministerin mehr ist, gutdotierte Vortraege fuer Versicherungen haelt, darf man ihr keinesfalls unterstellen, sie waere korrupt. Sowas gibt bei deutschen Politikern auch garnicht bzw. ist das in DE ja auch nicht strafbar. Dafuer sorgen ja die Politstrategen, man ratifiziert einfach das UNCAC Abkommen nicht. Aber wie sollte denn sonst auch ein Politiker je Millionaer werden koennen? Man will doch mit Ackermann auf Augenhoehe sein, was wohl Geldbeutel meint. Eine Superrentenreform Mrd. von Steuerngeldern sind an die Versicherungen und Banken geflossen, fuer den Einzelnen so effektiv wie ein Sparstrumpf, wenn das nicht gelungen ist. Bessert haette es eine nigerianische Regierung auch nicht machen koennen. Besonders lobenswert ist natuerlich das Herr Riester profilierter Gewerkschafter war,bevor er in die Politik einstieg. Ich moechte garnicht wissen, was da so los war. Peter Hartz war gegen Riester ja vielleicht nur eine kleine Nummer.

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sacco 20.11.2011, 12:46
9. x

man müßte doch allmählich begriffen haben, dass die riester -rente ein geschenk an die versicherungswirtschaft war, die sich hernn riester auch heute noch großzügigst dafür erkenntlich zeigt.

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