Forum: Wirtschaft
Riester-Rente: So wertvoll wie ein Sparstrumpf

Millionen Deutsche vertrauen der Riester-Rente. Doch*zehn Jahre nach Einführung der staatlichen Altersvorsorge*fällt eine Bilanz der Friedrich-Ebert-Stiftung und des DIW nach SPIEGEL-Informationen ernüchternd aus: Die Renditen vieler Produkte sind eher dürftig.

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larrydavid 20.11.2011, 18:31
150. Titel

Zitat von solarfighter
Wir haben eine negative demographische Entwicklung. Also die gesetzliche Rentenversicherung ist in ihrer jetzigen Form nicht geeignet, die Renten der heutigen Beitragszahler sicherzustellen. Es war daher nur konsequent den Beitragszahlern einen immer höheren Anteil einer Kapital-finanzierten Altersvorsorge zuzumuten.
Die gesetzliche Rentenversicherung ist sehr wohl dazu in der Lage, sogar besser als die kapitalgedeckte Rente. Der demographische Wandel war und ist nur Mittel zum Zweck, um die private Altersvorsorge zu begründen. Entscheidend für die staatl. Rente ist, das es eine geringe Arbeitslosenzahl gibt, die Erwerbstätigen in sozialversicherungspflichtigen Vollzeitstellen einen Lohn bekommen, von dem sie auch leben können und Lohnerhöhungen, die sich an der Produktivität orientieren. Damit wäre schon sehr viel getan. Aber durch die hohe Arbeitslosigkeit, Lohndumping, das starre, ideologische Festhalten am 20%-Beitrag und den wuchernden Niedriglohnsektor kommt die staatliche Rente selbstverständlich in Schwierigkeiten.
Der Kuchen(BIP) wird immer größer, die Esser(Bürger) werden immer weniger.

ld

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Dr_Lecter 20.11.2011, 18:32
151. zweite Meinung

Zitat von klaus meucht
Ich finde Sie machen es sich zu einfach. Fast alle seriösen Medien haben nicht nur in den Anzeigen, auch in den Kommentaren die scheinbare Notwendigkeit einer privaten Kapitalvorsorge nicht einmal hinterfragt - sondern als selbstverständlich angenommen. Auch Politiker wie unser ehemaliger Bundeskanzler Schröder galten eigentlich als seriös. Dass Herr Schröder ohne Herrn Maschmeyer wahrscheinlich nie Kanzler geworden wäre, weil dieser seinen Wahlkampf finanzierte wusste Otto-Normalverbraucher nicht. Kein Mensch der Welt kann Experte in allem sein. Ich weiss dass jeder Arzt, jede Autohändler, jeder Finanzexperte sich irren kann, und deshalb ist es ratsam sich eine zweite Meinung zu holen. Aber wenn ich jedem unterstelle er würde nur aus Eigenennutz agieren, muss ich meine Umwelt als extrem feindlich wahrnehmen. Ich persönlich brauche ein gewisses Grundvertrauen dass die meisten Menschen nicht nur eigennützig handeln. Ich kann nicht Experte in allem sein.
Ich verstehe Ihr Grundproblem. Und Sie haben teilweise Recht. Man kann nicht in allen Dingen Experte sein und insbesondere in alltäglichen Angelegenheiten ist permanentes Misstrauen anstrengend.

Aber leider geht es nicht anders: Wenn es um Geld geht, ist der Vertragspartner immer auf einen Vorteil aus. Egal ob es sich um einen Supermarkt, einen Autohändler oder eine Versicherung geht.

Wir haben doch heute– leider oder zum Glück – vielfältige Aufdeckungen über Skandale in allen möglichen Bereichen erhalten. Lebensmittel halten nicht das was die Verpackung verspricht, Bankberater wollen nur Boni, Versicherungen wollen ihr Geld.

Glauben Sie denn, dass man nur Ihr Bestes will???

Schon in der Werbung wird doch gelogen: Die kindgerechte Süßigkeit (Mahlzeit) besteht hauptsächlich aus Fett und Zucker, wird aber als vitaminreich gepriesen. Der Joghurt macht uns gesund. Bei der Riesterrente bekommen sie etwas geschenkt….

Nein, ich bin grundsätzlich misstrauisch. Bei Werbung schalte ich weg oder um, oder höre nicht hin. Das funktioniert zwar nicht zu 100 %, aber die Produkte, die beworben werden boykottiere ich eigentlich immer. Geworben wird nicht weil das Produkt so gut ist, sondern weil es so schlecht ist, dass es Werbung benötigt.

Gerade heute sollte niemand mehr auf Versprechen von Bankstern, Versicherern, Händlern oder Politikern reinfallen – insbesondere wenn Sie große Vorteile und paradiesische Zustände mit großen Wachstumsraten versprechen.

Bei einer zweiten Meinung sollte es eine unabhängige Person / Institution sein. Denn der eine Autohändler ist nicht besser als der Andere. Das gilt auch für kleine Versicherungsvertreter.

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cp³ 20.11.2011, 18:37
152. Greetings from Marburg

Zitat von Dok_Tor
Und zwar für Alle! Wenn ich das Forum hier so lese, besteht bei vielen zu dem Thema scheinbar noch ein . Der Link im Beitrag "Fakten statt Mythen" gefällt mir dabei sehr gut, er verweist auf den aktuellen Finanztest-Artikel Lasst Euch nur von wirklich guten Leuten beraten und schaut auf die . Kostet zwar ein wenig Zeit und manchmal auch Geld für die Beratung, aber es lohnt sich! 1. Dann gehen die Finanzmärkte kaputt und meine Riester-Rente ist verloren: Keine Anlageform ist staatlich so reguliert und sicher wie die Riester Anlage. Es sind alle Beiträge und Zulagen garantiert, Verluste ausgeschlossen. 2. Ja die Versicherungen: Nota bene, es gibt (lasst Euch informieren), Rentenversicherung ist nur eine, daneben gibt es - Fondssparpläne (siehe Beitragsgarantie) - Banksparpläne sowie - gefördertes Bausparen Da ist für Jeden etwas dabei. 3. Kosten: Ja, viele Versicherungsprodukte sind teuer, manche Autos, Handtaschen und Schuhe auch. Deswegen kaufe ich ja nicht irgendwelche Schuhe oder Autos, sondern lasse mich beraten und vergleiche. Beachte: Bei Riester ist vorgeschrieben die Abschlusskosten auf die ersten 5 Jahre zu verteilen. Da Viele die Kosten solcher Produkte bei Riester vielleicht erstmalig sehen, gibt es hierzu immer wieder Irrtümer. Lassen Sie sich qualifiziert beraten. 4. Und dann wird die Riester-Rente im Alter auch noch versteuert: Richtig, eben wie Ihre gesetzliche Rente zu 100 % auch. So ist leider die gesetzl. Lage (erzwungen durch Urteil höchster Richter). Ob ich das gerecht finde? Es wurde damals über die Klage eine Beamten entschieden. 5. Ich zahl so viel ein und die Rente die dabei rauskommt ist so klein: Rechnen Sie selbst, nehmen Sie einen Meterstab (am Besten einen mit 100 cm), jetzt fassen Sie den Meterstab mit der linken Hand und legen den Daumen auf Ihr jetziges Alter. Dann nehmen Sie die rechte Hand und legen den Daumen dieser Hand auf das gewünschte Rentenalter. Sie haben den Meterstab bis 100 cm aufgeklappt - sehen Sie wie lange Ihr Geld reichen muss? 6. Beratung, Beratung, Beratung! Entscheiden Sie selbst, ob Sie beim ehem. Hilfsarbeiter mit Rückenschmerzen, dem Super-Kumpel aus dem Sportverein oder bei einem qualifizierten Berater kaufen. Gute Beratung kann u.U. auch Geld kosten, kein Notar, Rechtsanwalt oder Wirtschaftsprüfer dieser Welt arbeitet unentgeltlich - wie der gute Schuhverkäufer eben auch nicht. Schade, dass Riester inzwischen nicht längst zur Pflicht für Alle geworden ist. Den Ansatz, Ansprüche auch mit Pflichten zu verknüpfen halte ich für sehr richtig.
Doktor Reinfried Pohl? Sie hier? Oder einfach nur der Doktor, wie ihn seine Strukki-Jünger erfurchtsvoll nennen? Ironie Ende.

Qualifizierter Berater? Was ist denn das? Die wollen alle nur mein Bestes - mein Geld. Ob Bank, Makler oder Strukki - der Druck ist groß. Wenn die Leute mal wüssten, was an Provisionen bei so einem Vertrag ausgezahlt werden, würde da keiner mehr unterschreiben. Ein guter Honorarberater würde übrigens niemanden diesen Riesterschrott empfehlen - allein die lange Kapitalbindung in Relation zur Rendite (Sparbeitrag!) ist eine Katastrophe.

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johnboyz11 20.11.2011, 18:44
153. So wie bei der Duplex-Rente von HDI-Gerling!!

Zitat von Giraffenzebra
Ein weiterer Nachteil der Riester-Rente ist, dass in fast jedem Riester-Vertrag fast sämtliche Zuschüsse, die der Staat zahlt, durch die Abschluss-Gebühren aufgefressen wird. Man muss als Kunde nämlich deren Gewinn-Geilheit mitfinanzieren, was bei der gesetzlichen Rente nicht der Fall ist. Der Kunde hat also von den staatlichen Zuschüssen der Riester-Rente sogut wie garnichts. Einzig und allein die private Versicherungswirtschaft profitiert langfristig von den privaten, kapitalgedeckten Renten. Wenn der Staat aus neoliberalen Gründen einen schon dazu zwingt, mehr in private Altersvorsorge statt in die gesetzliche Altersvorsorge zu investieren, lohnt es sich fast schon mehr, jeden Monat was auf ein Tagesgeld-Konto oder als Festgeld bei einer zuverlässigen Sparkasse einzuzahlen. Da ist die Rendite am Ende ungefähr genauso gut wie die 2,5%, die bei einer Riester-Rente rauskommen, wenn man überhaupt 100 Jahre alt wird. MfG
Absolute Zustimmung!

Hierzu ein kleines Rechenbeispiel: So hat z.B. die HDI-Gerling Duplex Rente exorbitante Gebühren, wenn man mal alles zusammenrechnet. Bei mir machen die eigene Einzahlung (immer Höchstsatz, um volle Förderung zu bekommen), die staatliche Förderung und die lächerlichen Zinsen in den ersten 5,5 Jahren 100 Geldeinheiten aus. Davon bleiben mir 69,2 Geldeinheiten (=Stand meines derzeitigen Kapitals). Die fehlenden rd. 30 Geldeinheiten, also ca. 30% (in Worten: dreißig Prozent) hat HDI Gerling in den ersten 5,5 Jahren vereinnahmt, überwiegend als Abschlußprovision, Vertriebskosten, Verwaltungsgebühren. Dadurch ist die gesamte erhaltene Förderung und ein erklecklicher Teil meines eigenen Kapitals bis jetzt verloren. Bei anderen wird das ähnlich sein. Ich rate von HDI-Gerling Duplex und Riesterverträgen bei Versicherungen rigoros ab. Alternative siehe oben.

Das die HDI Gerling Versicherung nicht in der Lage ist zukünftig anfallende Kosten unter der vorgegebenen Prämisse "Keine weiteren Zahlungen" auszurechnen, läßt ebenfalls tief blicken.

Jeder der einen Riestervertrag hat sollte dringend das ursprüngliche Angebotsschreiben und die dort angegeben Kosten mit den tatsächlich vereinnahmten Kosten vergleichen bzw. vergleichen lassen (Verbraucherzentralen). Wenn es da Differenzen gibt sofort den Vertrag kündigen und die Kosten und das eingezahlte Kapital wieder vereinnahmen und aufs Tagesgeld damit, s.o..

Dr. Maschmeyer von AWD hatte Recht. Mit der Riesterrente sprudelte die Geldquelle in erster Linie für die Finanzbranche.

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kojak2010 20.11.2011, 18:44
154. ....

Zitat von klaus meucht
In wie weit Korruptheit oder Unwissenheit der Verteidiger der privaten Kapitalwirtschaft zu Grunde liegt, möchte ich nicht beurteilen. ... Eine Suppe die versalzen ist, bleibt auch dann versalzen wenn man diese um die Hälfte verkauft. Probleme der Realwirtschaft lassen sich nicht über die Kapitalwirtschaft lösen. So wie der Koch lernen muss richtig zu würzen, müssen wir eben lernen mit der Demographie umzugehen. Ggf. länger arbeiten (Achtung: Ein höheres Rentemeinstiegsalter erzeugt aber nicht neue Arbeitsplätze); oder dafür zu sorgen dass der Produktivitätszuwachs möglichst allen Bürgern zu Gute kommt.

angenommen sie haben im monat 2000 euro zum ausgegeben.

wenn sie sich alle 6 monate ein neues händy kaufen, alle 18 monate ein tv gerät und sonstigen mist, schaffen sie arbeitsplätze in fernsten osten. leisten sie sich lieber einen privaten gärtner, eine haushaltshilfe (beides obendrein steuerlich voll absetzbar) haben sie geld frei für werthaltiges.

das geld muss wieder regional arbeiten, nicht in den völlig nutzlosen "märkten" die man wie kleine babys ständigzu "beruhigen" muss. kapitalmärkte (abseits der klassischen anlageform von firmenanteilen) kann man nicht beruhigen, da sie ein grundlegendes kernproblem mit auf die welt gebracht haben.

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cp³ 20.11.2011, 18:45
155. 1²³

Zitat von komparse
Dass Sie bei Bezug der Rente diese versteuern müssen, ist Ihnen hoffentlich klar, und dass Sie dann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlickeit Ihre erhaltenen Zulagen über die Steuer wieder an den Staat zurückzahlen.
Nachgelagerte Besteuerung. Erzählt nur keiner der Anzugträger mit den schönen Kulis und den charmanten Lächeln beim Verkaufsgespräch, äh Beratung. Aber bis es dahin kommt, muss der Vertrag erst mal so lange laufen - ach so - sterben sollte man auch nicht vor Ablauf dieser unrentablen Wette.

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chagall1985 20.11.2011, 18:47
156. Muss ich leider wiedersprechen

Zitat von HenningPogwisch
Da bin ich ja mal gespannt. Gerade für Menschen, bei denen in der Rentenphase von einer hohen Besteuerung auszugehen ist, setzen bei Riester aufs falsche Pferd. Eine private Rentenvericherung, in der Rentenphase nur zum Ertragsanteil besteuert, ist deutlich vorteilhafter!
Das können sie sich auch jederzeit vorrechnen lassen.
Denn wenn man mal eine normale Laufzeit von 30 Jahren nimmt wird Ihre nachgelagerte Steuer über diese Laufzeit verzinst.
Der Staat legt praktisch für Sie Ihre Steuerschuld an.
Der einzige Fall wo der Vorteil nicht mehr einkalkuliert ist sondern fast ausgeglichen wird ist, wenn Sie wirklich soviel verdienen im Rentenbezug das sie immer den Höchststeuersatz zahlen müssen.
Und das ist auch nicht die Riester Zielgruppe.
Bis 5500€ Brutto ist Riester immer lohnenswerter als die klassische Rente. Solange sie den Steuer und Zinsvorteil mit einrechnen. Auf die Zulage können sie da als Single pfeifen!

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klaus meucht 20.11.2011, 18:49
157. Umlageverfahren ist effizient

Zitat von solarfighter
Wir haben eine negative demographische Entwicklung.
Das haben wir schon seit ca. 150 Jahren. Trotzdem geht es den heutigen Rentnern besser als vor 150 Jahren. Das liegt an der Produktivitätssteigerung. Wir brauchen immer weniger Menschen für denselben Umfang von Waren und Dienstleistungen. Deshalb ist ein höherer Anteil älterer Menschen auch verkraftbar.

Allerdings profitiert in Deutschland die allgemeine Bevölkerung seit etwa 20 Jahren nicht mehr von der Produktivitätssteigerung.

Zitat von solarfighter
Was sind denn die Alternativen für unsere Hedonisten ohne Sachkenntnisse und genug Kapital?
Das Umlageverfahren ist das effizienteste System. Wer zusätzlich privat vorsorgen will, soll es tun.

Wenn es der Wirtschaft schlechter geht, heisst dies aber dass die Renten auch sinken müssen. Nur die Kapitalwirtschaft ist genauso von der Realwirtschaft abhängig.

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chagall1985 20.11.2011, 18:57
158. Jepp

Zitat von heikoeh
Habe meine Riester, Rürup und Direktversicherungen letzte Woche nachgerechnet: --> alles Katastrophal und Beitragsfrei gestellt Rürup: Garantie-Rente ist erst mit 98 aufgebraucht -> ca. 68% des angesparten Kapitals wäre bei Todesfall mit 80 Jahren noch verloren (im Alter von 90 Jahren noch 36%). (KV und PV werden von der monatlichen Rente dann auch noch zusätzlich abgezogen, was aktuell nicht fällig ist --> dann evt. ca. 20%) Die Direktversicherungen waren noch das Beste. Die Rendite vor KV und PV war noch bei 3,25%. Dies hat sich nach KV und PV auf 1,25% reduziert. (Die evt. Steuerersparnisse werden im Normalfall durch die nachgelagerte Besteuerung eliminiert bzw. übertroffen) Übrigens ledige gutverdienende Mitbürger tun sich schwer im Alter(so ab 80 bis 100 Jahre Alter) noch Kindergeldfähige Kinder oder Ehefrauen als Erben zu haben! Fazit: alles diese Woche Beitragsfrei gestellt
Wenn Sie da eine analyse interessiert können sie mir gerne mal eine PM schicken. Mit beantwortung folgender Frage:
Ist schwer was zu zu sagen wenn man die Verträge nicht kennt. Werden sie im Rentenbezug freiwilliges Mitglied in der gesetzlichen KV sein oder Pflichmitglied in der gesetzlichen KV?

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toledo 20.11.2011, 18:58
159. ....

Zitat von fitzke
...Wann geht es endlich die Köpfe, dass Deutschland nicht gleichzusetzen ist mit den USA aus denen wir diese Modelle zu implimentiern versuchen. Seit die Post so arbeitet hat sich der Service verschlechtert, wir bekommen nur noch an 4 Tagen die Post (Montag nicht mehr), die Briefträger sind anonyme Menschen mit keinerlei Beziehung zu ihren Kunden, wie auch, von dem bischen Geld kann ja keiner mehr leben. Früher, da wusste man wer der Bot' (allemanisch: der Bote (Post-)) am Ort war. Er war ein redlicher Beamter der treu seine Pflicht getan hat...
Soso.. die Tatsache, dass Sie Ihren Postboten nicht mehr kennen, läßt also für Sie Priviatsierungen wie Teufelswerk erscheinen..?
Überlegen Sie doch mal bitte, was die 'Post' zu Beamtenzeiten war.. ein ineffizienter Bummelladen, technisch rückständig und mit fortwährenden Preiserhöhungen, um das überbordende Beamtenwesen zu füttern.
Nehmen Sie mal bitte zur Kenntnis, dass wir, obs einem paßt oder nicht, in einer globalen Welt leben, in der sich auch die Post dem Wettbewerb stellen muß!
Die deutsche Gartenzwerg Gemütlichkeit ist nicht mehr gefragt!

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