Forum: Wirtschaft
Riester-Rente: So wertvoll wie ein Sparstrumpf

Millionen Deutsche vertrauen der Riester-Rente. Doch*zehn Jahre nach Einführung der staatlichen Altersvorsorge*fällt eine Bilanz der Friedrich-Ebert-Stiftung und des DIW nach SPIEGEL-Informationen ernüchternd aus: Die Renditen vieler Produkte sind eher dürftig.

Seite 22 von 27
weibo 21.11.2011, 10:48
210. Prinzipiell einverstanden...

Zudem kenne ich kein Festgeldkonto oder Sparbuch was mit über 4% bei garantierten 3,5% geführt wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
weibo 21.11.2011, 10:50
211. Prinzipiell einverstanden...

Zudem kenne ich kein Festgeldkonto oder Sparbuch was mit über 4% bei garantierten 3,5% geführt wird.
... mit einer kleinen Einschränkung: Schauen Sie mal nach den aktuellen Zinssätzen bei der Bank of Scotland; z.B. Festgeld 5 Jahre mit 4,5 % ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
**Kiki** 21.11.2011, 10:54
212. .

Zitat von Krautathaus
Gute Kapitallebensversicherungen hatten nach 12, 20 oder 30 Jahre Laufzeit immer eine deutlich höhere Rendite, weit über der Inflationsrate (zwischen 5 und 6,4 % je nach Laufzeit). Klassische Rentenversicherungen hatten....
Die Renditen der Vergangenheit für Kapitallebensversicherungen sind herzlich uninteressant, da wir ja nicht keine Absicherung für die Vergangenheit, sondern für die Zukunft betreiben. Aber schon in der Vergangenheit waren Kapitallebensversicherungen - gemessen an der langen Laufzeit - im Vergleich zu anderen Produkten schlecht verzinst.

Wer eine Dynamik einbaut, wie ein anderer Forist vorschlug, der zahlt dauerhaft mehr ein, an der Rendite ändert das gar nichts.

Es gibt noch einen weiteren Aspekt, der erwähnenswert ist: Geringverdiener, die mit einer Rente unter dem Existenzminimum rechnen müssen, haben besonders wenig davon, sich die Riester-Beiträge buchstäblich vom Munde abzusparen. Damit ersparen sie dem Staat nur, ihnen die Rente dann, wenn's soweit ist, auf die entsprechende Höhe aufzustocken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
salut 21.11.2011, 11:16
213. Der Staat ...

... (VER)SCHENKT NICHTS! Den DUMMNAIVEN, die Riester zahlen,
wird der Staat bei Fälligkeit die staatliche und Private Rente
einfach verrechnen!!!

Aber eines ist garantiert sicher in der Politik: Die Diäten, die dicken gewaschenen CO2-Schleudern, neueste Modelle, sind sicher!!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Illoinen 21.11.2011, 11:21
214. Riester Rente eine reine Subvention der Versicherungswirtschaft.

Die Riester Rente in seiner jetzigen Form, ist eine Geldruckmaschine ausschließlich für die Versicherungen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Provisionen und Gebühren können schon einmal 8 tsd. und mehr ausmachen. Für Rieser-Sparer welche überwiegend ja im unteren Lohn Niveau angesiedelt sind, eine staatlich geförderte "Verschaukelung" Die Subventionen für die Versicherungswirtschaft, sind ein Geschenk der Rot/Grünen gewesen. Wenn dieses Geld in die Gesetzliche Rente geflossen wäre, hätten die Betroffenen mehr davon gehabt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jinky 21.11.2011, 13:07
215. dfgfdg

Zitat von **Kiki**
Aber schon in der Vergangenheit waren Kapitallebensversicherungen - gemessen an der langen Laufzeit - im Vergleich zu anderen Produkten schlecht verzinst.
Nun ja, bei alten Verträgen hat man möglicherweise eine Garantieverzinsung, die heutzutage völlig utopisch anmutet. Allerdings rechne ich nicht damit, dass die Garantieverzinsung in jedem Fall wird ausgezahlt werden können. Da wird einigen Leute früher oder später noch die eine oder andere Überraschungs ins Haus stehen. Die Allianz hat 25 Milliarden in italienischen Staatsanleihen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jinky 21.11.2011, 13:12
216. sadsad

Zitat von **Kiki**
Es gibt noch einen weiteren Aspekt, der erwähnenswert ist: Geringverdiener, die mit einer Rente unter dem Existenzminimum rechnen müssen, haben besonders wenig davon, sich die Riester-Beiträge buchstäblich vom Munde abzusparen. Damit ersparen sie dem Staat nur, ihnen die Rente dann, wenn's soweit ist, auf die entsprechende Höhe aufzustocken.
Im Grunde ist das nicht nur ein Problem der Riesterrente, sondern auch eines der GRV. Geringverdiener und/oder Leute mit sogenannten "Lücken" in der Erwerbsbiographie erwerben Ansprüche, die nicht ihnen selbst etwas bringen, sondern nur der Instanz, die später für die Grundsicherung zuständig sein wird. Da sehe ich ein Legitimationsproblem der gesamten Rentenversicherung. Zu Zeiten, da Löhne auskömmlich waren und praktisch Vollbeschäftigung herrschte, stellte sich dieses Problem ganz einfach nicht.

Entsprechend natürlich auch in der Arbeitslosenversicherung - wessen Arbeitslosengeld im Fall der Fälle so niedrig ausfällt, dass er ohnedies in ergänzendes Hartz IV fällt (inklusive Rücklagenauflösung und konkomitanter Verfolgungsbetreuung), wird sich fragen, wozu er eigentlich jemals Versicherungsbeiträge gezahlt hat. Ich könnte ihm darauf keine einleuchtende Antwort geben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Baldrian 21.11.2011, 13:27
217. gut, dass die Geburten zurück gehen

Zitat von halteraner
. . Diese sollte jedoch von der Anzahl der Kinder abhängig gemacht werden, da bei einem umlagefinanzierten System die Anzahl der Beitragszahler entscheidend ist und nicht die Anzahl der Jahre in denen man eine aktuelle Rentnergeneration versorgt hat.
Sie meinen ersnthaft, dass mit mehr Kinder auch mehr asntändig, versicherungspflichtige Arbeit enhergeht?

Was soll denn durch mehr Kinder an Problemen gelöst werden?
Mehr Kinder bedeutet auch mehr Alte und Überbevölkerung.
Es kommt allein auf die Verteilung desen an was Erwirtschaftet wird. Und die Produktivität ist ständig gestiegen, immer weniger Menschen erwirtschaften immer mehr.
Es ist eine reine Verteilungsfrage, gut erklärt:
http://www.nachdenkseiten.de/upload/...mackenroth.pdf

Die gesetzliche Rentenversicherung ist aus guten Gründen ein Umlageprinzip, weil das was gleich verteilt wird, kann morgen keiner klauen.
Außerdem ist das Prinzip der GRV aus guten Gründen ein anderes als herauszubekommen, was man einzahlt, um eben nicht mehr wie im 19. Jahrhundert das Lebensrisiko dem Einzelnen zu überlassen.
Aber mit Solidarität ist eben kein Gschäft zu machen.

Allerdings wird die GRV massiv seit 1957 massiv durch politische Eingriffe, entgegen dem Grundgesetz, beschädigt- dagegen muss man etwas tun denn die GRV-Beiträge gehören den GRV-Versicherten und sonst keinem.
Siehe hier:
http://www.rentenreform-alternative.de/versichfremd.htm

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Krautathaus 21.11.2011, 13:33
218. Korrektur

Zitat von Krautathaus
Fondsparpläne sind keine Rentenversicherungen und zahlen nicht die volle erreichte Summe als Rente aus.....
Das Capital war 04/11, nicht KW40. Hab mich da vertan.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
montecristo 21.11.2011, 13:37
219. Verrechnung der Rente/Pension mit Riester

Zitat von salut
... (VER)SCHENKT NICHTS! Den DUMMNAIVEN, die Riester zahlen, wird der Staat bei Fälligkeit die staatliche und Private Rente einfach verrechnen!!!
Ich nehme mal an, dass das Ihre Meinung ist und nicht mit Hintergrundwissen fundiert ist.
Die staatliche Rente Pension/Rente soll ja durch die Riester Rente aufgestockt werden.

Aber eines ist zudem noch sicher: Die staatliche Rente wird durch den Generationenvertrag in 30 Jahren sehr sehr mager ausfallen... schätze mit 50% vom Eingezahlten können wir uns noch freuen. Vorsorge ist demnach nötig. Wie man das am besten macht, weiß wohl keiner. Aber Riestern gehört wohl augenscheinlich nicht dazu.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 22 von 27