Forum: Wirtschaft
Risiko Immobilienkauf: Lage, Lage, Lage - und Lebensentwurf
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Der eine will den großen Hof im Emsland, der andere eine Altbauwohnung in Berlin - für wen ist das Risiko größer? Es kommt darauf an. Zwei zentrale Faktoren helfen bei der Entscheidung weiter.

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r.krumbholz 24.06.2017, 12:11
30. Zukunft der Mobilität

Das Landleben wird immer schlecht gemacht und alles muss oder will in sie Stadt. Was ist wenn es aber alles ganz anders kommt? Wenn in 30 Jahren Autonome Autos, die auf dem Land lebenden Menschen versorgen und zur Arbeit in die Städte bringen. Was ist dann? Dann möchten plötzlich viele in Ruhe auf dem Land leben und die einstige billig Immobilie entpuppt sich plötzlich als Rendite Objekt.
Viele vergessen nämlich den technischen Fortschritt mit einzurechnen.

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al2510 24.06.2017, 13:06
31. Man sollte sich vor allem für die Geschichte des Ortes interessieren,

weil die mehr über die Gemeinschaft aussagt. Werden sie eine Gemeinschaft vorfinden, oder nur um ihr Existenzrecht prozessieren müssen. Ehrliche Makler lassen das aber schon auch durchblicken. Hab ein Haus besichtigt da stand dann: bin Rentner und immer unterwegs. Da ist wohnen eben nur "einfach zu Hause". Ein Blick in die Liste der Kirchenräte und Gemeinderäte ist auch hilfreich. Sind sie identisch, herrschen mafiöse Zustände im Ort. Viele Parteien zeigen ein gesundes Klima im Ort an. Dann gibt es auch eine Infrastruktur, Schwimmbad, ... Zum Beispiel sagt auch die Existenz von Parkplätzen viel über einen Ort. Gibt es keine, ist die Gemeinde für Fremde nicht aufgeschlossen.

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karljosef 24.06.2017, 13:06
32. Noch 'n Aspekt:

Einem Arbeitslosen kann eine selbst genutzte Immobilie eine Kette am Bein sein.

Zunächst erhält man als Langzeitarbeitsloser kein HartzIV, wenn das selbstbenutzte Haus größer als eine Hundehütte ist. (HartzIV-Satz für Eheleute bis 90 qm Wohnungsgröße)

Außerdem wird von Arbeitslosen häufig erwartet, dass Sie nahe der neuen Arbeitsstelle wohnen.

Bei zusätzlichen Kosten für einen zweiten Wohnsitz kommt Freude auf, wenn man die aktuellen Einstiegsgehälter für Arbeitslose betrachtet!

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kratzdistel 24.06.2017, 13:11
33. derzeit überteuert

es wird ja eine Wohnungsnot suggeriert, die tatsächlich gar nicht so vorhanden ist.es sind die ansprüche an Wohnraum gestiegen oder andere wollen vom land in die Stadt ziehen. auf das land mit kindern zu ziehen macht nur bei entsprechender guter Infrastruktur sinn.die Finanzierbarkeit von wohneigentum ist heute für viele leichter, da die zweite bzw. dritte Generation nach dem krieg oft gut erbt.waren es früher oft über drei erben sind es heute oft 1-2 erben. diese legen natürlich ihr ererbtes wieder gut an. kinder, deren eltern immer Mieter waren, haben es natürlich schwerer mit der einstiegsfinanzierung. eine zweizimmer Wohnung 80 qm
beginnt bei uns Neukauf 240000 € sie nimmt auch an wert ab und nicht zu. das ist auch eine mär, die oft erzählt wird. an wert steigen Reihen- bzw einfamilienhäuser mit Garten. aber bei 500 000 € Neupreis aufwärts für viele unerreichbar.man sollte es dann eher mit einer altimmobilie versuchen. da weiß man, was man hat. die baumängel sind dann meist abgearbeitet bei EW muss darüber buch geführt werden.

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hup 24.06.2017, 13:16
34. Die Wohnung als Klotz am Bein...?

Zitat von karljosef
Einem Arbeitslosen kann eine selbst genutzte Immobilie eine Kette am Bein sein. Zunächst erhält man als Langzeitarbeitsloser kein HartzIV, wenn das selbstbenutzte Haus größer als eine Hundehütte ist. (HartzIV-Satz für Eheleute bis 90 qm Wohnungsgröße) Außerdem wird von Arbeitslosen häufig erwartet, dass Sie nahe der neuen Arbeitsstelle wohnen. Bei zusätzlichen Kosten für einen zweiten Wohnsitz kommt Freude auf, wenn man die aktuellen Einstiegsgehälter für Arbeitslose betrachtet!
Man müsste irgendetwas radikales machen, wenn man an einem anderen Ort arbeiten muss - irgendwas wie von anderen periodisch Geld verlangen und diese dann in der Wohnung die man selbst nicht nutzen kann einzuquartieren. Das könnte ein riesen Geschäftsmodell werden, wenn es sich rumspricht!

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infooverdose 24.06.2017, 13:18
35. Selbstfahrende Autos

Mich würde interessieren, ob selbstfahrende Autos, die möglicherweise in den nächsten 10-20 Jahren kommen, einen Einfluss haben. So könnten mehr und mehr Menschen wieder ländlicher oder in Kleinstädten wohnen und das Pendeln in die Großstadt in Kauf nehmen. Morgens ins Auto legen und schlafen oder dort Frühstück essen und es sich ohne Umsteigen oder andere Unannehmlichkeiten des Pendelns gut gehen lassen.

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sudiso 24.06.2017, 13:39
36. Sicherer Job

Solange man jemand kein sicheren Arbeitsplatz hat und trotzdem bauen will, so wird er auf jeden fall einen Wertverlust haben, weil das Haus einfach keiner haben will, solange er keinen sicheren Job hat, wie z.b. in Krankenhaus als Arzt/Ärztin oder Pfleger/In, oder ähnliche Berufe.

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spmc-12355639674612 24.06.2017, 14:09
37. Auf dem Land

Zitat von r.krumbholz
Das Landleben wird immer schlecht gemacht und alles muss oder will in sie Stadt. Was ist wenn es aber alles ganz anders kommt? Wenn in 30 Jahren Autonome Autos, die auf dem Land lebenden Menschen versorgen und zur Arbeit in die Städte bringen. Was ist dann? Dann möchten plötzlich viele in Ruhe auf dem Land leben und die einstige billig Immobilie entpuppt sich plötzlich als Rendite Objekt. Viele vergessen nämlich den technischen Fortschritt mit einzurechnen.
halte ich es so ungefähr 2 Wochen lang aus. Dann fehlen mir: ein Konzertsaal, in dem Profis spielen, Einkaufsmöglichkeiten (nee, nicht online ...), der Park, der Eisbach (oder die Spree), eine abwechslungsreiche Küche (heute Italiener, morgen Grieche, dann beim Chinesen, Inder oder im afghanischen Restaurant), das Mainuferfest, die Neue Pinakothek und ein paar kompetente Gesprächspartner ... Es hat schon einen Grund, dass Menschen seit 10000 Jahren Städte bauen.

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iffelsine 24.06.2017, 15:16
38. Auch in den Ballungszentren fallen die Immobilienwerte völlig unerwartet, nämlich

wenn nebenan ein Flüchtlingsheim gebaut wird ! Der Hinweis auf die Kommunalpolitik ist also völlig richtig, jeder Immobilienkäufer sollte schauen, ob Baugrundstücke in der Nähe seines Wunschobjektes liegen, ob das Öffentliches Bauland ist und dann sofort die Finger davon lassen !

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freudentanz 24.06.2017, 15:36
39. Vollkommen richtig

Zitat von spmc-12355639674612
halte ich es so ungefähr 2 Wochen lang aus. Dann fehlen mir: ein Konzertsaal, in dem Profis spielen, Einkaufsmöglichkeiten (nee, nicht online ...), der Park, der Eisbach (oder die Spree), eine abwechslungsreiche Küche (heute Italiener, morgen Grieche, dann beim Chinesen, Inder oder im afghanischen Restaurant), das Mainuferfest, die Neue Pinakothek und ein paar kompetente Gesprächspartner ... Es hat schon einen Grund, dass Menschen seit 10000 Jahren Städte bauen.
und deshalb ist auch schon seit 10.000 Jahren in der Stadt teurer. Die Stadt ist nunmal aufregender und genau deshalb wie sie beschrieben haben wollen die Menschen auch da hin. Dies ist ein freies Land. Niemand "muss" hier oder dort leben und deshalb darf man ihre persönlichen Vorlieben auch nicht der Allgemeinheit aufbürden wenn sie es sich nicht leisten können.

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