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Risiko Tarifwechsel: Beitragsschock für Privatversicherte - was nun?
DPA

Für viele Privatversicherte wird es teurer. Neukunden müssen teilweise bis zu 30 Prozent mehr Beitrag zahlen, länger Versicherte manchmal noch mehr. Und der Ausweg über einen Tarifwechsel wird zunehmend riskant.

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tatsache2011 30.11.2017, 22:16
190. Schlimmer

Zitat von günter1934
... Man kann ab 55 Jahren nicht mehr in die GKV! Das ist doch Altersdiskriminierung in höchster Potenz und bietet ein riesiges Abmahnpotential...
Sogar vor 55 Jahren gibt es Beschränkung. Beispiel:
Wer versicherungspflichtig wurde und den Antrag stellte in der PKV zu bleiben (statt GKV) hat selbst entschieden und das ist keine Altersdiskriminierung.

"Entscheidung ein für alle Mal
Die Befreiung von der Krankenversicherungspflicht können Sie nicht rückgängig machen.
Für privat Versicherte bedeutet das, dass sie nach einer solchen Entscheidung meistens nicht mehr in die gesetzliche Krankenversicherung zurückkehren können."

Zitat aus https://www.tk.de/tk/versichert-als-freiwilliges-mitglied/freiwillig-pflichtig-versichert/befreiung-von-der-krankenversicherungspflicht/345806

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ichliebeeuchdochalle 30.11.2017, 22:17
191.

Zitat von acusticusneurinom
...einen Beitragsrechner einer beliebigen Versicherung im Internetz aufrufen, irgendwelche Phantasiedaten eingeben und mir einen Beitrag errechnen lassen - der natürlich "spektakulär" niedrig ist, kann ich auch. SIE sind in einem (angeblichen) Alter, in dem solche Versicherungsbeiträge unrealistisch sind. Das sind Fakten.
Nein, Sie irren sich. Es gibt diese Fälle tatsächlich. Ich habe in meiner aktiven Berufszeit (Dozent) so etwas wie es der Forist schildert, tatsächlich des öfteren auf dem Tisch gehabt.

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LeiseTöne! 30.11.2017, 22:17
192.

Zitat von günter1934
Wenn Sie wollen, können Sie als GKV Versicherter sich jede Abrechnung des Zahnarztes oder eines anderen Arztes zeigen lassen. Finden halt die meisten GKV-Versicherten für überflüssig.
Aber das war doch jetzt nicht der Punkt. Tut mir sorry, aber jetzt bin ich das ganze Geschwätz wirklich überdrüssig. Tschüss!

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acusticusneurinom 30.11.2017, 22:19
193.

Zitat von nordlys
Wenn ich also in 13 Jahren ca 24.000 Euro weniger für eine bessere Versorgung bezahle (und vor dem gefräßigen Rachen der GKV rette) und damit zufrieden bin, dann ist das Lobhudelei?
..wie schon mehrfach geschrieben: In Foren kann viel behauptet werden. Sie stellen keine Berechnung auf, sondern einen Betrag, den Sie - angeblich - im Vergleich zur GKV eingespart haben wollen.
Das ist kein Beleg.
Zitat von
Wenn ich dieses Geld mit einer vertraglich garantierten Rendite in einen Riester-Vertrag bei der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder einzahle, was mir bei 120 EUR Monatsbeitrag (plus Steuerförderung) ...
Nichts ist da garantiert. Das ist der gleiche Sermon, den man in kaptialbildenden Lebensversicherungsverträgen nachlesen kann: "Garantierte" Auszahlungssumme XXXXX-Euro.

Ich habe mir mal die Mühe gemacht, meine eigene KLV über Jahre nachzuverfolgen - die Summe ist nahezu gleich geblieben, mal war sie mehr, mal weniger. Sie wissen, worüber dieser ganze Kram abgesichert wird? Richtig. Über das Kapital und Aktien. Die Kurse schwanken und zwar langfristig.

Sie machen es mir einfach:

Bleibt nur das Fazit, [b]Sie[/b9 können nicht rechnen!

Ihre "Argumentation" ist ideologisch geprägt, nicht faktisch. Sonst hätten Sie die Quelle meiner Informationen über die mangelhafte Seriosität der Riester-Rente gelesen.
Aber wie das so ist: Wahrheiten sind oftmals unbequem, vor allem, wenn man blümchenhaften Versprechungen glaubt, Knete versenkt und darauf hofft, daß mehr zurückkommt als man eingezahlt hat.
Man nennt so etwas auch Spekulation.

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acusticusneurinom 30.11.2017, 22:24
194.

Zitat von nordlys
Wenn ich also in 13 Jahren ca 24.000 Euro weniger für eine bessere Versorgung bezahle (und vor dem gefräßigen Rachen der GKV rette) und damit zufrieden bin, dann ist das Lobhudelei?
..wie schon mehrfach geschrieben: In Foren kann viel behauptet werden. Sie stellen keine Berechnung auf, sondern einen Betrag, den Sie - angeblich - im Vergleich zur GKV eingespart haben wollen.
Das ist kein Beleg.
Zitat von
Wenn ich dieses Geld mit einer vertraglich garantierten Rendite in einen Riester-Vertrag bei der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder einzahle, was mir bei 120 EUR Monatsbeitrag (plus Steuerförderung) ...
Nichts ist da garantiert. Das ist der gleiche Sermon, den man in kapitalbildenden Lebensversicherungsverträgen nachlesen kann: "Garantierte" Auszahlungssumme XXXXX-Euro.

Ich habe mir mal die Mühe gemacht, meine eigene KLV über Jahre nachzuverfolgen - die Summe ist nahezu gleich geblieben, mal war sie mehr, mal weniger. Sie wissen, worüber dieser ganze Kram abgesichert wird? Richtig. Über das Kapital und Aktien. Die Kurse schwanken und zwar langfristig.

Sie machen es mir einfach:

Bleibt nur das Fazit, Sie können nicht rechnen!

Ihre "Argumentation" ist ideologisch geprägt, nicht faktisch. Sonst hätten Sie die Quelle meiner Informationen über die mangelhafte Seriosität der Riester-Rente gelesen.
Aber wie das so ist: Wahrheiten sind oftmals unbequem, vor allem, wenn man blümchenhaften Versprechungen glaubt, Knete versenkt und darauf hofft, daß mehr zurückkommt als man eingezahlt hat.
Man nennt so etwas auch Spekulation…. – darauf sollte man seine Altersvorsorge eher nicht aufbauen. Kann schwer in die Hose gehen…. .

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