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Risiko Tarifwechsel: Beitragsschock für Privatversicherte - was nun?
DPA

Für viele Privatversicherte wird es teurer. Neukunden müssen teilweise bis zu 30 Prozent mehr Beitrag zahlen, länger Versicherte manchmal noch mehr. Und der Ausweg über einen Tarifwechsel wird zunehmend riskant.

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anónimo 30.11.2017, 15:09
20. Forum - Tarifwechsel

Das sind ja ganz neue Töne, das ein Tarifwechsel wohl doch nicht so gut sei.
Bisher war das meistens nur eine Frage der guten Beratung (gegen Bezahlung natürlich).
Ist wohl eher so, das man sich besser selbst in die Materie einarbeitet.
Kennt jemand ein Forum zum Thema PKV-Tarifwechsel wo detailliert debatiert wird ?

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Entsetzen 30.11.2017, 15:09
21. Liebe SPON-Redaktion

Bitte schließen Sie die Kommentarfunktion. Hier sind an den letzten beiden Tagen zur Genüge Meinungen ausgetauscht worden. Die zum Teil unsinnigen, hämischen, herabwürdigenden und ideologischen Meinungen haben das Maß des Erträglichen überschritten. Wir als Betroffene wissen bereits, dass Ärzte, Privatpatienten und Beamte dem Allgemeinwohl schaden. Wir müssen es nicht nochmal lesen.

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sir wilfried 30.11.2017, 15:13
22. Ab in die Urne

Zitat von Schnellleser
wer sich aus der Solidargemeinschaft verabschiedet, soll auch mit den Nachteilen der privaten Krankenversicherung klarkommen, gerade im Alter. Ich bin bewusst in einer gesetzlichen Krankenkasse geblieben, obwohl ich wählen darf (Selbstständig). Gerade im Alter kann es bei einer privaten KK sehr teuer werden und wenn man für die Kinder nach extra zahlen darf (was ich müsste), schmilzt der Vorteil bei den Beiträgen nochmal zusammen. Wenn ich die Krankenkassenbeiträge nicht bezahlen könnte, dann hätte ich mit meiner Selbstständigkeit ein grundsätzliches Problem. Leider kenne ich Beispiele, wo Selbstständige sich von den zu Anfang niedrigeren Kosten haben blenden lassen und gerne wieder zurück zur gesetzlichen Krankenkasse wollten. Das geht ja bekanntlich nicht so einfach. Auch haben mich schon Versicherungsvertreten (von solchen Drückerkolonnen) fast ausgelacht, weil ich lieber in der gesetzlichen bleibe. Die private schließt ja auch Vorerkrankungen aus, was die gesetzliche nicht macht. Man sollte sich wenn man die Wahl hat, dies daher sehr genau überlegen. Meiner Erfahrung nach, legt nämlich kaum jemand die evtl. eingesparten Beiträge auch konsequent zur Seite.
Wer es als PKV-Versicherter nicht zu Wohlstand gebracht hat, möge sich am 70. Geburtstag beim zuständigen Krematorium zwecks Einäscherung einfinden. Sobald die Beiträge höher als die Rente sind, scheint das alternativlos.

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bitdinger 30.11.2017, 15:16
23. Die entscheidende Frage:

Wo bekommt man denn eine seriöse und unabhängige Beratung bezüglich Tarifwechsel?

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doitwithsed 30.11.2017, 15:20
24. Ich bin ....

... fast neidisch auf die beiden genannten Personen. Ich bin nämlich freiwillig gesetzlich versichtert und man knüpft mir dafür monatlich rund 750 Euro an KV und PV ab. Und auch deshalb nur so wenig, weil ich auf Krankengeldanspruch verzichte. Mit dem kämen dann noch gute 40 Euro drauf.

611 Euro, 620 Euro, davon kann ich nur träumen. Das ist keine Solidargemeinschaft, das ist reine Abzocke.

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wintersommer 30.11.2017, 15:22
25. Wehe

Wehe die kommen wieder in die privaten, erst profitieren weil es wenig kostet und viel leistung bringt und dann wenn es hochgeht zurückkommen.

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KlausKoe2 30.11.2017, 15:23
26. Die PKV muss weg

Es kann nicht sein, dass nur ein Teil die Solidarität trägt und sich der andere raus hält und dann im Alter versucht doch wieder in die GKV zu wechseln. Und die GKV nehmen sie auch noch mit Kusshand auf.

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fatherted98 30.11.2017, 15:23
27. ach was...

...wenn die SPD nun die Bürgerversicherung durchsetzt, rutschen alle PKV Versicherten automatisch in die gesetztliche KV rein...dann gibt niedrige Beiträge auf Kosten derer die schon immer einbezahlt haben.....also nur keine Panik

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aktiverbeobachter 30.11.2017, 15:26
28. Panikmache

wieder mal die übliche Panikmache zum Jahresende gegenüber der ach so bösen PKV. Auch ich habe diese Woche meinen Bescheid bekommen und mein Beitrag sinkt. Zwar nur um 86 Cent, aber er sinkt. Geschweige denn das er steigt. Ich schließe nicht aus, das es die beschriebenen Steigerungen gibt. Aber nicht für die Masse und nicht bei seriösen PKV Anbietern. Wäre ich freiwillig gesetzlich versichert würde mein Beitrag mal wieder steigen. So wie immer. Selbstverständlich sollte man es sich genau überlegen, ob die individuellen Lebensumstände Sinn machen in eine PKV zu wechseln. Leider ist in Deutschland eine sachlogische Diskussion über dieses Thema unmöglich. Entweder wird emotional gehetzt, geneidet oder einfach auch gelogen.

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ueberfuehrt 30.11.2017, 15:26
29. Internationale Krankenkassen

finden sich in Luxemburg oder London - diese bieten eine gute und günstigere Alternative zu PKV und auch für Selbstständige/Freiberufler in der GKV!
Natürlich nur, wenn man die Internationale ohne Amerika bucht! ;-)
Leider findet man im "deutschen Internet" sehr wenige Informationen zu den Internationalen.

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