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Risikolebensversicherung: Eine Versicherung für Menschen, die Ihnen viel bedeuten
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Was für ein Wort: Risikolebensversicherung. Und dann die Verwechslungsgefahr mit Lebensversicherungen, die als Geldanlage dienen. Dennoch könnte es sein, dass Sie eine brauchen.

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karlo1952 24.08.2019, 08:43
1. Als Absicherung der Familie

bei einem Hausbau, oder auch sonst, sicher die richtige Entscheidung. Zumal eine Kapitallebensversicherung nicht mehr viel Zinsen bringt. Die Risiko-LV gehört nach der Haftpflicht- und BUZ-Versicherung zu den 3 wichtigsten Versicherungen, o.g. Versicherungsgrund vorausgesetzt.

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marcy_darcy 24.08.2019, 08:53
2. Spiegel der neue Werbeträger der Versicherungen?

Immer diese Werbung für Versicherungen.
Man braucht eine BU, eine Risiko Lebensversicherung und und und...
Aber was passiert wenn Morgen die Sonne explodiert, lieber Spiegel, habt ihr da was für mich?
Ganz ehrlich, ja Versicherungen sind sinnvoll wenn es um die Absicherung z.b. im Verkehr oder der Immobilie geht.
Aber die Angst zu schüren wenn man dann stirbt haben die Angehörigen nichts, ist einfach nicht wahr. es gibt immer noch Waisenrente und Witwenrente.
Und wenn man vielleicht zu Lebzeiten 10.000 euro zur Seite tut und anstatt (wo Spiegel eine Risiko Lebensversicherung für 10 euro herbekommt ist mir schleierhaft) jeden Monat auf ein Aktiendepot einzahlt das im Ernstfall genutzt werden kann UND Rendite abwirft... wär das nicht der bessere Weg? wenn man dann doch nicht in der Laufzeit stirbt, hat man wenigstens noch was.
Spiegel, hört endlich auf Werbung für Versicherungen zu machen

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Spiegelleserin57 24.08.2019, 09:18
3. gut erkannt!

Zitat von marcy_darcy
Immer diese Werbung für Versicherungen. Man braucht eine BU, eine Risiko Lebensversicherung und und und... Aber was passiert wenn Morgen die Sonne explodiert, lieber Spiegel, habt ihr da was für mich? Ganz ehrlich, ja Versicherungen sind sinnvoll wenn es um die Absicherung z.b. im Verkehr oder der Immobilie geht. Aber die Angst zu schüren wenn man dann stirbt haben die Angehörigen nichts, ist einfach nicht wahr. es gibt immer noch Waisenrente und Witwenrente. Und wenn man vielleicht zu Lebzeiten 10.000 euro zur Seite tut und anstatt (wo Spiegel eine Risiko Lebensversicherung für 10 euro herbekommt ist mir schleierhaft) jeden Monat auf ein Aktiendepot einzahlt das im Ernstfall genutzt werden kann UND Rendite abwirft... wär das nicht der bessere Weg? wenn man dann doch nicht in der Laufzeit stirbt, hat man wenigstens noch was. Spiegel, hört endlich auf Werbung für Versicherungen zu machen
die Risikolebensversicherung sagt auch schon im Wort aus was sie ist. So dumm sollte eigentlich kein Leser sein! Auch wird die nach Ablauf meistens nicht ausgezahlt, sondern das Geld ist schicht weg.
Man kann durchaus selbst ansparen und es existieren wie bereits gesagt auch viele andere Geldanlagemöglichkeiten.
Wer Immobilien besitzt hat sich schon abgesichert denn diese können verkauft werden.
In anderen Artikeln wird publiziert dass nur ganz wenige Versicherungen notwendig sind, so die Haftpflicht, Hausrat und vielleicht noch eine Rechtsschutzversicherung, mehr braucht ein Bürger eigentlich gar nicht. Auch Sterbegeldversicherung sind hinausgeworfenes Geld denn man kann das Geld auch ansparen und sollte man mal Geld brauchen hat man direkten Zugriff darauf.
Wer mal die Bedingungen liest erfährt schnell wie sparsam die Versicherungen mit den Auszahlungen sind.
Warum werden hier eigentlich Versicherungen angepriesen?
Wer Spiegel liest hat eigentlich schon eine gewisse Grundbildung und weiß was er tut.

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Spiegelleserin57 24.08.2019, 09:23
4. oft verlangen diese auch Banken

Zitat von karlo1952
bei einem Hausbau, oder auch sonst, sicher die richtige Entscheidung. Zumal eine Kapitallebensversicherung nicht mehr viel Zinsen bringt. Die Risiko-LV gehört nach der Haftpflicht- und BUZ-Versicherung zu den 3 wichtigsten Versicherungen, o.g. Versicherungsgrund vorausgesetzt.
damit sie ihr Geld sicher haben. Einen Gewinn allerdings macht der Bürger mit dem Abschluss NICHT. Das Geld ist schlicht weg!
Auch müssen diese Versicherungen nicht immer zahlen. Wer auch unwissentlich seiner Versicherung Krankheiten verschweigt ( man weiß nie was der Arzt der Kasse gemeldet hat) verliert den Versicherungsschutz und somit leistet die Versicherung nicht!
Sinnvoll ist es sich auch mal über die Liste der gemeldeten Krankheiten zu informieren denn es gibt viele Ärzte die Krankheiten abrechnen die so gar nicht vorhanden sind.

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MisterD 24.08.2019, 09:34
5. Ich frage mich allen Ernstes...

woher Herr Tenhagen mal wieder seine Zahlen hat...

Bei der HUK Coburg wirft der Onlinerechner mit seinen Parametern 35, kein Übergewicht, Nichtraucher, Ingenieur, 200.000 EUR Absicherungssumme, keine 120 EUR pro Jahr, sondern mal eben 450 EUR pro Jahr aus.

Hat man etwas Übergewicht und raucht gelegentlich(!) werden daraus schon 1.500 EUR/Jahr.

Und sorry... aber bei einer sehr günstigen Versicherung sollte man sein Geld wohl lieber nicht investieren. Wer weiß, ob es die in 20 Jahren, wenn der traurige Ernstfall vielleicht tatsächlich eintritt, überhaupt noch existiert oder zahlt.
Wenn die HUK das für 450 EUR im Jahr anbietet, dann ist mir schleierhaft, wie eine Versicherung eine solche Absicherung angeblich für 120 EUR/Jahr wirtschaftlich anbieten kann. Das kann nur schief gehen...

Und wehe, wehe Sie haben dann in den Jahren vor ihrem Tod doch mal gelegentlich zur Zigarette oder häufiger Alkohol getrunken oder gar an Gewicht zugelegt. Dann gibts nix...

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stevenli 24.08.2019, 09:55
6. Besteuerung der Auszahlung

Dem Beitrag fehlt leider ein wichtiger Punkt, nämlich die mögliche Besteuerung der Auszahlungssumme nach dem Erbschafts- und Schenkungsteuergesetz, wenn die Freibeträge überschritten sind und zB ein paralleler Lauf von (ggf verschuldeter) Erbschaft und Bezugsberechtigung nicht übereinstimmt. Auch zu überkreuzten Lebensversicherungen hätte man etwas sagen können.

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freigeistiger 24.08.2019, 10:01
7. Kapitallebensversicherung vs. Risikolebensversicherung

Eine Risikolebensversicherung ist sinnvoll, und sicherlich notwendig, damit beim Verlust eines Angehörigen nicht auch noch finanzielle Probleme kommen. Als Vermögensbildung sollten andere Möglichkeiten als eine Kapitallebensversicherung gewählt werden. Die Zinsen werden nur auf den Sparanteil gezahlt, nicht auf die gesamten Beiträge. Es werden auch hohe Kosten bezogen. Vermögensbildung über ein Ansparen lassen sich besser mit Produkten von Banken oder Investmentgesellschaften machen. Da wird von den Beiträgen schon einmal nichts für die Risikoversicherung in der Kapitallebensversicherung abgezogen.

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dasfred 24.08.2019, 10:11
8. Zu Nr. 2 marcy darcy

Mein Vater hat in den Sechziger Jahren eine Risiko Lebensversicherung abgeschlossen, um Frau und Kinder abzusichern. Meine Oma hat ihm dann auch klar gemacht, dass das rausgeworfenes Geld ist. Zwei Jahre später war er tot und es blieben tatsächlich nur noch Wittwen und Waisenrente. Zum Glück war das Haus damals schon abbezahlt. Eine Risiko Lebensversicherung für die Familie ist auf jeden Fall sinnvoller, als der dritte Kurzurlaub im Jahr, besonders, wenn einer der Hauptverdiener ist.

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Sibylle1969 24.08.2019, 10:12
9.

Ich finde eine Risikolebensversicherung neben der Privathaftpflicht auch mit am wichtigsten, insbesondere für Familien mit noch nicht abbezahltem Haus. Zumal sie ja auch nur rund 10 Euro pro Monat kostet. Eine Zahnzusatzversicherung macht hingegen nur für Leute Sinn, die es nicht schaffen, wenigstens 10-30 Euro im Monat für so etwas zurückzulegen. Nicht zustimmen kann ich hingegen der immer wieder geäußerten Meinung, eine Berufsunfähigkeitsversicherung sei unerlässlich. Diejenigen, die sie wirklich brauchen (Dachdecker...), kriegen entweder gar keine, oder sie ist nicht bezahlbar. Diejenigen, die eine bezahlbare kriegen, brauchen sie eher nicht. Wobei bezahlbar ja relativ ist. Um eine BU-Rente zu erhalten, die den Lebensstandard sichert, muss man monatlich schon ein nettes Sümmchen lockermachen. Die Beispiele in der Werbung (BU schon ab 19 Euro pro Monat) gehen immer von unrealistischen Szenarien aus: Einstiegsalter 20 Jahre, 1000 Euro Rente. Da eine BU-Rente aber voll auf das ALG-2 angerechnet wird, macht eine BU-Rente von 1000 Euro natürlich keinen Sinn, sondern muss schon in der Nähe des eigenen Nettogehalts liegen. Tritt der Schadensfall ein, muss man zudem damit rechnen, seine Versicherung auf die Zahlung verklagen zu müssen, und zwar durch alle Instanzen. Eine Rechtsschutzversicherung ist da ratsam.

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