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Riskante Finanzgeschäfte: Hessen soll Steuergelder verzockt haben
DPA

Es könnten Mehrausgaben in Milliardenhöhe anfallen: Laut "Welt am Sonntag" hat sich das Land Hessen mit sogenannten Derivaten verspekuliert. Jetzt äußert sich das Finanzministerium.

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fottesfott 25.08.2018, 17:48
1. Wenn"Planungssicherheit" bedeutet,

...dass man mit Sicherheit vorher wissen will, dass die Kohle weg ist, dann hat ja alles super funktioniert.
Es muss doch irgendwo Gesetze und Verwaltungsvorschriften geben die regeln, dass der hessische Finanzminister nicht in der Spielbank Wiesbaden Steuereinnahmen "absichern" darf.

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Grummelchen321 25.08.2018, 17:49
2. Ist doch

fast das gleiche wie in Hamburg das HSH Desaster.Die einen verzocken sich mit Schiffsfinanzierungen die anderen mit Derivaten.In Hessen hat sich wohl ein Beamter mit Halbwissen in Hochrisikoanlagen von den hohen Renditen blenden lassen.Nur die Wette auf steigende Kreditzinsen ging nicht auf.

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gesell7890 25.08.2018, 17:51
3. Tumber Bürger,

dann spar mal schön, denn du wirst die Suppe auslöffeln dürfen. SPD-Scholz plant ja schon die nächste Steuererhöhung: Wir zahlen ja bisher fast nix für eine effiziente bürgerorientierte Politik. Vielleicht sollte ein Staatsanwalt ausnahmsweise mal was Vernünftiges anpacken und sich dafür interessieren? Wenn irgendein Depp im Kaufhaus ein Paar Socken mitgehen läßt, tut ers ja auch...

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interessierter Laie 25.08.2018, 18:02
4. wo ist der Skandal?

es ist genau wie dargestellt. Ein Unternehmen oder in diesem Fall der Staat sichern mit Derivaten Zins- und Währungsrisiken ab. Steigen die Zinsen, steigen auch die Derivate im Wert. Sinken sie, verlieren sie an Wert. Das ist wie eine Versicherung. Würde jemand behaupten, ein Immobilieneigner hatte Geld verzockt, weil er eine Versicherung abgeschlossen hat, aber kein Schadensfall eingetreten ist? Wohl kaum. Dem Millionenbetrag steht ein mindestens ebenso großer gegenüber, den das Land am Schuldendienst eingespart hat.

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n.wemhoener 25.08.2018, 18:04
5.

Keinerlei Lehren aus dem Finanzcrash 2008 gezogen !
Eine vernünftige Politik hätte Derivate, die nicht zur Absicherung realer Geschäfte dienen, (Z.B. Waren-Termingeschäfte) längst verboten. Aber was kann man von Politikern erwarten, die sich nicht scheuen, derartige Risiken im Derivate-Wett-Casino einzugehen.
Es bedarf keiner prophetischen Gaben, vorauszusagen, dass auch dieser Vorgang für die Verantwortlichen völlig folgenlos bleiben wird.

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kopi4 25.08.2018, 18:07
6.

Gezockt haben Sie wohl nicht, eher sich verzockt. Ein Bauherr konnte 2013 auch nicht die Zinsen 2018 vorhersehen. Der war dann auch froh wenn er für zehnjährige Zinssicherheit ein paar Zehntel mehr an Zinsen zahlen mußte. Das er sich ab 2015 wegen der Entscheidung in den Allerwertesten beißen wollte fällt unter dumm gelaufen....

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moritz27 25.08.2018, 18:08
7. Wenn es nicht mein Geld ist

und ich kein Haftungsrisiko trage, kann ich auch zocken. Die könnten dann aber auch gleich in Spielcasinos gehen.

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Holbirn 25.08.2018, 18:09
8. Public-Private-Partnership wie sie im Buche steht

Da haben aber echte Finanzsuperexperten ein erstklassiges Förderprogramm für die notleidende Spekulationsbranche entwickelt. Damit kann die CDU hausieren gehen, das ist eine großartige Leistung, sogar für geistige Dämmerleuchten wie Volker Bouffier.

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bristolbay 25.08.2018, 18:09
9. Blenden lassen? Wäre aufschwatzen nicht richtiger?

Zitat von Grummelchen321
fast das gleiche wie in Hamburg das HSH Desaster.Die einen verzocken sich mit Schiffsfinanzierungen die anderen mit Derivaten.In Hessen hat sich wohl ein Beamter mit Halbwissen in Hochrisikoanlagen von den hohen Renditen blenden lassen.Nur die Wette auf steigende Kreditzinsen ging nicht auf.
Da gibt es doch die so wunderschönen Türme in Frankfurt mit den so soliden Männern im Blaumann (keine Arbeitsblaumänner) und die haben den Beamten oder wen auch immer diese wunderschönen Papierchen angedreht.
Man sollte sich fragen, wer hat neben den Banken abgezockt? In diesem Geschäft werden doch Provisionen gezahlt, an wen? Sind die Parteien auch beglückt worden?
Macht ja nichts, die Blaumänner bekommen die Boni und die anderen dürfen für diese Dummheit zahlen.

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