Forum: Wirtschaft
Riskante Übernahme: Bayer-Aktie auf Talfahrt
Oliver Berg/ DPA

Die Übernahme des Glyphosat-Herstellers Monsanto wird für Bayer zum Desaster, der Aktienkurs fällt immer weiter. Inzwischen sind Bayer und Monsanto zusammen weniger wert als der US-Konzern alleine zum Zeitpunkt der Übernahme.

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MisterD 26.03.2019, 19:38
1. Verzockt...

Bayer hat sich verzockt, kritische Stimmen gab es ja genug, die vor den Risiken gewarnt haben... jetzt besteht in der Tat die Gefahr, dass Bayer diesen Skandal nicht überlebt und damit ein DAX-Konzern entweder aufgekauft wird oder pleite geht... schade Bayer und vor allem... ohne Not... ohne Not...

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5b- 26.03.2019, 19:51
2. Bauchgefühl

Als ich von der Übernahme Monsantos von Bayer erfuhr habe ich ein sehr ungutes Gefühl gehabt. Warum? Monsanto gilt in der Bevölkerung als Vorzeigebösewicht. Glyphosat ist ein Gift dass vor allem in Wechselwirkung mit anderen Giften aufgefallen ist. Reines Glyphosat gibt es überhaupt nicht zu kaufen. Alle Tests beziehen sich aber auf Versuche mit dem reinen Gift. Es geht nicht nur darum ob es Krebs verursacht. Es geht auch darum dass Nutzvieh unfruchtbar wird und Böden langfristig veröden.
Hätte Bayer nach der Übernahme die Glyphosatproduktion eingestellt, hätte es noch irgendwie gutgehen können. Das Image von Bayer war nicht ganz so schlimm. Mit der Übernahme ist es fast schlimmer als das Monsantos alleine geworden. Monsanto steht für rückständiges egomanisches Denken, Hyperkapitalismus dem es nur um Geld geht, für die Zerstörung der Agrarkultur durch Urheberschutz auf Pflanzen. Wer sich auch nur ein bisschen mit Monsanto beschäftigt, dem wird speiübel. Unverständnis und Aggression gegenüber der Firma sind inhärent.
Es geht jetzt aber um den Aktienmarkt und den Gefahren für den Konzern dort. Der Aktienwert ist auch oft weit vom eigentlichen Wert entfernt.

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espressotime 26.03.2019, 19:55
3.

Monsanto hat Bayer eine Katze im Sack verkauft. Komisch das all die Jahre niemand in den USA Monsanto angeklagt hat? Erst als Bayer Monsanto gekauft hat. Eine mit den US Behörden und US Politikabgekatertes Spiel, die Deutsche Pharmaindustrie zu schädigen. Erst war die Autoindustrie dran und nun das. Den Amerikanern ist nicht zu trauen.

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mannigabriel 26.03.2019, 20:02
4. Wieder mal arrogant und selbstverliebt

Die Bevölkerung hat mittlerweile ein feines Gespür entwickelt, das noch deutlich besser werden muss, wann etwas in die falsche Richtung läuft und sogenannte Eliten wieder einmal den Max raushängen. Die Diskussion um dieses K***mittel, das auch, meiner Meinung nach, für das Verschwindden und Sterben von Bienen und anderen Insekten verantwortlich ist, wird aber stattdessen noch, als anders deklariertes Mittelchen von der supertollen Frau Klöckner zugelassen; quasi durch die Hintertür!
Die Manager, die wie immer weich fallen werden, haben kein Mitleid zu erwarten von mir. Ich denke aber and die, die in diese Firma ihr Leben und auch sicherlich in vielen Fällen ihr Herzblut investiert haben..Da wird mir schlecht wenn ich zu Ende denke!!
Wenn eintritt was sich and en Finanzmärkten abzeichnet, wird das Ende für Bayer der pure Horror werden. Wie für andere auch, die immmer fleissig weiter die Bonis ausschütten, sich vor Verantwortung drücken, und den/die Bürger mit Duldung der Poliker bescheissen dürfen.
In diesem Sinne...weiter Wasser predigen und Schampus saufen...
Glück auf...LG Manni

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nznordi 26.03.2019, 20:04
5. Monsanto war die meistgehasste Firma der Welt

Als ich das damals gelesen habe war ich fasst sprachlos. Wie kann man denn so eine toxische Firma erwerben? Selbst wenn so kapitalistisch denkt dass man Bauern in Indien und Iowa verklagen sollte ist das doch alleine von der PR her ein Desaster. Habe ich nicht verstanden und werde ich auch nicht.

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ddcoe 26.03.2019, 20:06
6. Die Risiken

der Übernahme würden ganz bewusst kleingerechnet. Bei einer halbwegs realistischen Bewertung hätte Bayer die Finger davon gelassen. Leider rächt sich Realitätsverweigerung immer sehr schnell.

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hajueberlin 26.03.2019, 20:12
7.

Zitate: "Damit ist der Börsenwert des Chemie- und Agrokonzerns mittlerweile geringer als die Summe, die Bayer im vergangenen Jahr für den US-Konzern Monsanto bezahlt hat."
"Sie hoffen, dass sich der Kauf von Monsanto langfristig als lohnende Investition für den Konzern erweisen wird." Zitateende
Die Manager da bei Bayer haben es ja richtig drauf. Chapeau. Gewinnmaximierung sieht meiner Meinung nach aber anders aus. Aber was weiß ich schon. Ich bin ja nur Proletarier und keine Elite.

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De facto 26.03.2019, 20:13
8. Offensichtlich

Es war doch irgendwo zwischen glasklar und sonnenklar das die Amis mit dem Kläger nur gewartet haben bis Monsanto nicht mehr ein US Unternehmen ist - das Managment war extrem naîv oder aber einfach gut belohnt wenn die Übernahme klipp und klar ist.

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hd-ali 26.03.2019, 20:14
9. Unverständnis

Nachdem jedes Kind im Fernsehen mitverfolgen konnte, was Monsanto für ein Verbrecherladen ist der mit seinen Patenten weltweit Bauern in den Ruin treibt, hab ich mich schon sehr gewundert wie man sowas kaufen kann. Hätten sie damals besser mal mich gefragt. :-)

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