Forum: Wirtschaft
Riskante Übernahme: Bayer-Aktie auf Talfahrt
Oliver Berg/ DPA

Die Übernahme des Glyphosat-Herstellers Monsanto wird für Bayer zum Desaster, der Aktienkurs fällt immer weiter. Inzwischen sind Bayer und Monsanto zusammen weniger wert als der US-Konzern alleine zum Zeitpunkt der Übernahme.

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heinrich.busch 26.03.2019, 21:43
40. So viele Beispiele gibt es nicht,

aber hier ist mal wieder der Beweis das die CEOs in aller Regel überbewertet und vor allem überbezahlt werden.
Einen Tag nach der Übernahme von Monsanto habe ich meine bis dato guten Dividendeaktien verkauft. Da gab es fast das Doppelte Stand heute. Wenn noch eine Kleinigkeit schief geht, dann war es das mit Bayer. So hirnrissig muss man vor lauter Geldgier sein und den Amis so ein Schwachsinn auch noch abkaufen. Das hat davor schon geköchelt und die Amis wussten das.

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kumi-ori 26.03.2019, 21:47
41.

Zitat von ch3_94
denn sie wollten Monsanto wg des Glyphosats ums Verrecken haben, obwohl weltweit Zweifel gegen cen Allesvernichter immer lauter wurden. Mich interessiert nur noch die Abloesesumme fuer die Bosse, die das Schlamassel angerichtet haben.
Glyphosat ist längst generisch verfügbar; jeder darf es herstellen, auch Sie dürften das. Und Dank der EU darf es auch jeder in Deutschland verwenden.

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dipsy_ 26.03.2019, 21:50
42. Wrong!

Ich weiß noch genau, wie ich von Bayers Absicht, Monsato zu kaufen, gelesen habe.
Ich saß in der Kantine und wurde von meinem Nachbarn gefragt, wieso ich so große Augen mache.

Ich habe ihm gesagt, dass dies ganz klar ein Fehler Bayers ist. Und nun trifft es ein.

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kumi-ori 26.03.2019, 21:56
43. Keine Sorge!

Zitat von keksguru
warum nur haben die das getan? Wieder so ein irrsinniger Merger, der ganz gewaltig nach hinten losgeht. Zumal hier zwei (damals) gleichgroße Elefanten eine Hochzeit gefeiert hatten, ohne dabei zu beachten daß einer von beiden mit erheblichen (durch Glyhphsat verursachten) Bauchschmerzen in diese Beziehung eingegangen ist. Bayer hat meiner Ansicht damit das Überleben als Ganzes aufs Spiel gesetzt... meine Güte. Bei der nächsten Hauptversammlung dürfte es extrem hoch hergehen, da ja auch viele Bayer-Aktien Belegschaftsaktien sind und dort ist man (vermutlich) überhaupt nicht amüsiert über diese offenkundige Fehlentscheidung. Monsanto wäre doch heute für nen Appel und Ei zu haben...
Die Belegschaftsaktien sind meines Wissens Vorzugsaktien. Die Mitarbeiter dürfen also gar nicht zur Hauptversammlung. EinProblem ist jedoch, dass diese Aktien einer Sperrfrist unterliegen. Die Mitarbeiter können also ihre Aktien jetzt nicht verkaufen, sondern müssen sehenden Auges abwarten, wie ihre eingezahlten Beiträgge in die Konkursmasse wandern. Vielleicht gibt es jedoch eine Regel, dass im Falle eines drohenden Totalausfalls andere Konditionen gelten.

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spiegelleser987 26.03.2019, 22:00
44.

Zitat von gossenphilosoph
... Die superschlaue Elite in der Konzernleitung hat also lieber viel Geld in die Lobbyarbeit gesteckt (Ergebnisse -Glyphosat durch rügenswertes CSU Votum in der EU weiter zugelassen; CDU veräppelt SPD im Groköchen und Glyphosat darf weiter die deutschen Bürger vergiften und die deutsche Umwelt zerstören.) anstatt mal ein paar schlaue Experten zu bezahlen die die Risiken anständig analysieren. ...
Das Glyphosat haben andere schon analysiert, bezahlt aus Staatsgeldern. Es ist nichts schädliches rausgekommen, also hat man es als "möglicherweise krebserregend" bezeichnet.

Es gab nur ein Problem mit einem Pflanzenschutzmittel von einem anderen Hersteller, welches ungesünder ist. Wurden beide vermischt, entstanden neue Chemikalien, die wirklich krebserregend sind.

siehe z.B. hier:
https://www.deutschlandfunkkultur.de/glyphosat-vergleichsweise-harmlos.993.de.html?dram:article_id=355329

Glyphosat wird auch automatisch in der Natur abgebaut. Da sind Lebensmittel aus der Biolandwirtschaft viel schädlicher für die Gesundheit. Dort wird Kupferoxychlorid eingesetzt. Das wird nicht wieder abgebaut und bleibt in Lebensmitteln drin. Es gilt als giftig, ist aber in der Biolandwirtschaft erlaubt. Es ist für Obst, Erdbeeren, Kartoffeln, Weinreben und viele andere Obst- und Gemüsearten zugelassen.

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Pedro1000 26.03.2019, 22:01
45. unverständlich

es ist unverständlich dass sich die Bayer Manager bei der Übernahme kein Hintertürchen offen gehalten haben z.b. den Restbetrag an den Ausgang der Gerichtsverfahren zu binden

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Faktomat 26.03.2019, 22:06
46. Baumann muss weg

Zitat von Der Terraner
Monsanto zu kaufen war richtig. Die Kampagne gegen Glyphosat ist an Verlogenheit nicht zu überbieten. Alkohol ist ungleich giftiger eingestuft als Glyphosat. Höhere Gerichte werden die offensichtlichen Fehlurteile kaum aufrecht erhalten können. Die Markt übertreibt mal wieder völlig. Wie bei Wirecard werden die Kurse in naher Zukunft wieder deutlich steigen.
Dormann hat Hoechst zerstört. Baumann fährt grob fahrlässig Bayer gegen die Wand. Es geht nicht darum, ob Glyphosat wirklich schadet.
Jedem musste klar sein, das mit dem Kauf von Monsanto ein Risiko bis zum Konkurs eingegangen wurde. Es gibt keine gerechte Justiz für ausländische Firmen in den USA. Ein CEO, der ein solches Risiko eingeht, ist krank. Er muss weg, sofort; lasst ihn nicht, wie Dormann bei Hoechst, sein Zerstörungswerk vollenden.

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cucaracho_enojado 26.03.2019, 22:20
47. Schlimmer noch ist allerdings, ...

... daß uns ständig von irgendwelchen 'Wirtschaftsexperten' erklärt wird, WIR wären es, die unsere 'Schlüsselindustrien' kaputt machen würden! Bayer wird sich bestimmt wieder erholen. Nur 'das Geld' ist dann halt ... 'woanders'. :-D

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schweineigel 26.03.2019, 22:32
48. Win-win

Monsanto wurde durch die Amerikaner jahrzehntelang geschützt. Und da dachten sich wohl die BAYER-Manager, dass das eine schöne Gelegenheit ist, sich diesen Wettbewerbsvorteil zu Nutze zu machen. Schließlich war MONSANTO damit lange Zeit erfolgreicher als seine Mitbewerber und wurde dadurch Marktführer. Beim Kauf eines dieser Mitbewerber hätte MONSANTO wohl noch Jahrzehntelang weiter dominant wachsen können, und auch das wäre ein Verlustgeschäft gewesen.
Tja, aber Wasser ist wohl doch dünner als Blut, und jetzt ist der Wert von MONSANTO gesunken, und der Wert der Mitbewerber wohl gestiegen (?). Eine schöne Win-win-Situation: Entweder Amerika gewinnt, oder Amerika gewinnt.

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deutscher-michel 27.03.2019, 23:24
49. kann noch alles gut gehen...

wenn ein Hedgefonds die heutige Bayer aufkauft und die alte Bayer als Spin-off mit neuem Namen und eigenen Aktien ausgliedert. So wären die Arbeitsplätze gesichert und der Rest kann dann als BAD-Bank pleite gehen.
Aktionäre hatten lange Zeit zu guten Kursen rauszugehen, wer jetzt noch drin ist wollte es so...

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