Forum: Wirtschaft
Roboterproduzent: Politik fürchtet Kuka-Verkauf nach China
REUTERS

Wirtschaftsminister Gabriel und EU-Kommissar Oettinger sind offenbar gegen einen Verkauf des Roboterherstellers Kuka an den chinesischen Midea-Konzern. Ein europäischer Eigentümer wäre ihnen lieber.

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febra 30.05.2016, 19:25
1. ja-ja...

verkauft die nächste Technologie an China. In zehn Jahren ist von dem Laden nix mehr über...

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clint east wood 30.05.2016, 19:31
2. So wird es noch oft gehen ...

... denn die Politik will und will nicht begreifen, dass freihandel und freier kapitalverkehr ... und das heißt auch freies Investieren nach strategischen Interessen ... mit einem Land wie China etwa vollständig andres ist, als mit den "alten" Wirtschaftsmächten.
In denen hatte die politik nämlich nicht den Durchgriff auf Investitions- und Preisentscheidungen der großen oder auch kleineren Unternehmen.
In China kann die Parteispitze entscheiden, dass diese oder jene Branche geschützt, unterstützt, quersubventioniert und geheimdienstlich begleitet wird. Solar und Stahl haben das gezeigt. Und die ach-so-konkurrenzfähigen "mittelständischen" deutschen Familienunternehmen werden auch erst anteilig, schließlich mit beherrschender Mehrheit übernommen. Dann werden chinesische Fachkräfte in Deutschland "ausgebildet" und übernehmen das technische und strategische Knowhow (ganz ähnlich, wie es in deutschen Niederlassungen in China geschieht) und schließlich wird die Konkurrenz in China mit diesem Knowhow ausgestattet und aufgebaut. Und die ausgelaugte leere Hülle des unternehmens in Deutschland wird entsorgt - oft zulasten des deutschen Steuerzahlers bei den Versuchen, das Unternehmen zu "retten". Aber das Begreifen unsere Marktliberalen einfach nicht. china braucht in den nächsten Jahren 300 Millionen neue Arbeitsplätze - mindestens. Das entspricht der gesamten Zahl von Industriebeschäftigten in der "entwickelten" Welt. Da werden keine GEfangenen gemacht, resp. irgendwelche Märkte anderen nationen überlassen. China braucht die Lieferanten und auch die Nachfrage aus Deutschland nicht, oder jedenfalls nicht mehr lange...
Aber das begreifen deutsche Marktliberale in der Politik einfach nicht.....

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hotgorn 30.05.2016, 19:45
3.

Voith hat sein Aktienpaket wahrscheinlich von der Firma grenzebach die Kuka freundlicherweise vor dem bankrott gerettet hatte. Eine chinesische Firma ist imho eine Chance allein schon deswegen weil deutsche Fachkräfte fehlen und nicht jedermann aus der bayrisch schwäbischen Provinz für immer auf der ganzen Welt umherjeten will irgendwann steht z.b. Familienplanung und Hausbau an. Wieso nicht auch chinesische Firmen einbinden. Nur weil merkel in Augsburg war fangen die Medien vor Ort auch zum spinnen an und warnen vorm Chinesen.

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willi441 30.05.2016, 19:50
4. Ja was nun...

haben wir nun eine globale freie Marktwirtschaft oder nicht.
Ist das, geltendes Recht ,den potentialen Käufer nach
kontinentaler Herkunft auszuwählen, doch eine sehr fragwürdige Sache.
An diesem Beispiel sieht man doch, daß nationales Denken auch in der höheren Politik Kreisen das Kredo
darstellt.
Die Frage ist nun die was ist nach europäischem Handelsrecht rechtens ?

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quark2@mailinator.com 30.05.2016, 20:00
5.

Hatte man nicht das Gesetz so geändert, daß sich selbst der Vorstand nicht über die Maßen wehren darf ? Immer lustig, wenn Leute erst zum eigenen Vorteil Regeln aufstellen und wenn sie mal selbst die Schwächeren sind, soll alles nicht gelten.

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smartphone 30.05.2016, 20:02
6. Schlüssel längst verloren

HR Oettinger beklagte vor längerem, daß D zu innovationsarm sei . Der Grund hierfür liegt seit xx Jahren vorallem darin , daß es die HRs verlernt haben, wie man mit Hochqualifizierten aus Excellenzunis umzugehen hat - KUKA , respektive die Obernburger sind berüchtigt für Ansichten wie : "Wir leigen unter dem Tisch vor Lachen ,wenn sich ein Hochqualifizierter bei uns bewirbt " ... Somit stehen natürlich mehrere interessante Fragen im Raum .... Nämlich die , ob da noch ingenieur- also Fachkräftefreie "Hochtechnik" ist .... oder sind die Ings längst ausgewandert..... oder haben die sich längst (un)freiwillig aus diesem KAPOVAZ Arbeitsmarkt zurückgezogen ....... Es könnte durchaus sein , daß ein Blick in manch ARGE erstaunen würde....

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Kezman9 30.05.2016, 20:19
7. Der Midea Konzern...

...will seine Produktion automatisieren und mit seinen Produkten der europäischen Markt überschwemmen, aber ich sehe für Kuka keinen Vorteil. Die Denke das se in China Fuss fassen...haben auch die Autofirmen gedacht und mussten viel Know-how dort lassen und werden demnächst aus dem Paradies vertrieben.

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Nordbayer 30.05.2016, 20:20
8. Wie kann die deutsche ...

... Automobilindustrie hier tatenlos zusehen? Die Chinesen haben doch nicht nur die Technologie und das Know How von Kuka im Visier sondern auch die Neuentwicklungen der deutschen Autobauer, die weit vor Veröffentlichung an Kuka wichtige Daten zur Programmentwicklung weitergeben. Deutsche Arbeitsplätze interessieren die Chinesen nicht, es geht nur um Industriespionage. Hier muss auch die Regierung aktiv werden sonst geht der Ausverkauf und Diebstahl durch diesen Unrechtsstaat weiter. Warum machen sich die Kuka-Vorstände für die Chinesen stark? Jeder Mensch hat seinen Preis, Deutschlands Eliten sind durch und durch korrupt, asozial und gierig.

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hasipapa 30.05.2016, 20:24
9. Was Gabriel will

ist total überflüssig. Wenn die Chinesen die Fima wollen bekommen sie die auch.

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