Forum: Wirtschaft
Rot-rot-grüne Pläne: Berliner Mietendeckel erntet viel Kritik
Britta Pedersen/ DPA

Gerade hat sich die Koalition in Berlin auf einen Mietendeckel geeinigt, schon hagelt es Kritik. Verbände und Politiker warnen vor den Folgen der Entscheidung. Lob kommt hingegen vom Mieterverein.

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lacarlota 20.10.2019, 10:08
10.

Zitat von redwed11
Wenn die Bürger gegängelt werden, dann durch ständig extrem steigende Mieten. Diesen dummen Spruch vom Bau neuer Wohnungen wird ständig wiederholt wobei keiner der Kritiker ein Rezept hat, die gegenwärtigen extremen Steigerungen der Mieten zu stoppen. Darum geht es. Was soll denn bis dahin geschehen. Die Mieten weiter in unendliche Höhen steigen zu lassen? Mieten die viele Mieter nicht mehr bezahlen können und aus den Wohnungen geworfen werden. Da scheint Ihr guter Ratschlag am Ende zu sein. Warum wohl glauben Sie wurde de Mietendeckel vorerst auf 5 Jahre begrenzt? In der Hoffnung das bis dahin Wohnungen gebaut werden. Und bis dahin???
Haben sie schon einmal etwas von "Angebot und Nachfrage" gehoert und vom Abbau der Buerokratie beim Wohnungsbau? Warum liegen die Linken in den Umfragen so schlecht, weil sie keine Ideen haben. Durch diese Massnahmen werden keine neuen Wohnungen geschaffen

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Watchtower 20.10.2019, 10:11
11. Berlin schafft sich ab...

Investoren werden verscheucht. Was bleibt ist der Länderfinanzausgleich, der alle unseriösen Entscheidungen der bisherigen Regierenden glattstellte. Auch eine Art, sich durch das wirtschaftliche Leben durchzuwurschteln...

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.freedom. 20.10.2019, 10:15
12. Es müssen mehr Sozialwohnungen gebaut werden.

Das würde den ganzen Wohnungsmarkt entspannen und man müsste keine krummen Gesetze erlassen. Aber mit solchen Bundestagsabgeordneten klappt der soziale Wohnungsbau nicht. "CSU-Politiker Hans Michelbach, Gesellschafter der MIBEG Investment International, einem Projektentwickler in der Immobilienbranche." Solche zumindest befangenen Politiker gehören nicht in den Bundestag da es offensichtlich ist, dass in erster Linie die eigenen Interessen wichtig sind.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/mieten-verbaende-fordern-zwei-millionen-sozialwohnungen-bis-2030-a-1283094.htm

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lesheinen 20.10.2019, 10:16
13.

Habe ich mir doch gedacht, dass interessierte Kreise Sturm laufen. Immobilienfonds und reichen Privatiers wird die Alterssicherung genommen, eine Furcht, die ich bei Privatiers noch nachvollziehen kann, nicht aber bei Immobilienfonds. Das Wort "-haie" spare ich mir.
Natürlcih droht demnächst der Untergang des Abendlandes. Falls die Investoren keine lukrative Anlage mehr bei Immobilien sehen, sollten sie sie abstoßen, was den Markt entspannt, und den Erlös in verzinsliche Anlagen investieren. Die Zinsen stehen ja heute auf so einem "hohen" Stand, dass sich das doch anbietet. Natürlich tun das die Investoren nicht. Die sind doch nicht blöd. In der BR-Serie "quer" wurde kürzlich ein moderates Mieterhöhungsverlangen vorgestellt. Die Mieter sollten auf einen Schlag 13,00 € mehr zahlen. Nicht für die Wohnung, da hätte ich ja nicht gegen, sondern für jeden einzelnen Quadratmeter. Und solche Verlangen werden von der CDU noch unterstützt. Das, liebe Leute, ist der Untergang des Abendlandes.

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georgishukow 20.10.2019, 10:24
14. Nein nicht viel Kritik!

Nur von den Fröschen die merken das der Teich zugeschüttet wird!
Das Gesetz ist OK.
P:S: Das so ein Gesetz von Linken Parteien kommt ist nur Logisch und Gut!

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Claudia12 20.10.2019, 10:31
15. Auch ich vermiete nicht mehr - Sozialismus funktioniert nicht

„Keine Rendite mit der Miete“ ist das erklärte politische Ziel der sozialistischen Wohnungspolitik. Die Konsequenzen so einer Politik sind hinlänglich bekannt, also kein Neuland, wie die Rotlinksgrünsozialisten der Berliner Politik sagen. „Keine Rendite mit der Miete“ ist wie „kein Lohn für Arbeit“.
„Erst deckeln, dann enteignen“ propagiert die Linke. Was wird der nächste Schritt? Bei Widerstand gegen Wegnahme töten, so wie im Sozialismus üblich?
Wann lernt dieses Land endlich, dass Sozialismus nicht funktioniert, nie funktioniert hat u auch nie funktionieren wird? Angesichts der Berliner Wohnungspolitik reichen die Erfahrungen aus Nazi- und SED-Sozialismus offensichtlich nicht.

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liberaleroekonom 20.10.2019, 10:40
16. Der letzte Sargnagel: So kommt man vom Regen in die Traufe

Jedermann weiss, dass bereits allein die derzeitigen Senats-Pläne die letzten privaten Investoren für Baumaßnahmen in Berlin verschrecken werden. Wenn aber private Investoren nicht mehr bauen werden, dann sollten wir uns doch auch die Situation der landeseigenen Wohngenossenschaften etwas genauer anschauen.
Nach dem Bausenatorin Lompscher erst kürzlich die Neubauziele des Senats in dieser Legislatur (also bis 2021) bereits von 30.000 auf 25.000 gesenkt hatte, haben die Wohnungsbaugesellschaften nun auch dieses Ziel als nicht erreichbar bezeichnet. Die sechs Berliner Gesellschaften halten höchstens 24.000 neue Wohnungen für machbar.
Weil Berlin aber wächst und viele Menschen in die Stadt ziehen, werden nach Berechnungen von Experten bis 2030 mindestens 194.000 neue Wohnungen gebraucht. Wer soll jetzt also all die fehlenden Wohnungen bauen, wenn es die Stadt Berlin mit seinen Gesellschaften nicht schafft/kann? Die mit Vergesellschaftung bedrohten großen privaten Investoren wie Vonovia und Deutsche Wohnen oder die von Herrn Kühnert diffamierten privaten Kleinvermieter, die alle kein legitimes Geschäftsmodell betreiben?
Der angedachte Mietendeckel ist vermutlich der letzte Sargnagel, der jetzt noch dem Berliner Wohnungsmarkt gefehlt hat. Eine unbefriedigende Situation durch permanente weitere Fehlentscheidungen noch zu verschlimmern schafft nur der rot-rot-grüne Berliner Senat.
Und genau deshalb bin ich ziemlich zuversichtlich, dass diesmal das BVerfG - anders als bei der vom Bundesgesetzgeber eingeführten Mietpreisbremse - einen Mietendeckel in dieser beabsichtigten undifferenzierten Form höchstwahrscheinlich nicht mit dem Grundgesetz vereinbar bewerten wird. Die Absätze in Artikel 14 GG sind ganz bewusst nach Prioritäten geordnet. Und auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen, Eigentum staatlich zu schützen und zu gewähren (Absatz 1) ist demnach verfassungsrechtlich wichtiger als die Sozialverpflichtung von Eigentum (Absatz 2).

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lesheinen 20.10.2019, 11:04
17.

Um nicht missverstanden zu werden: Ich bin der letzte, der private Immobilieninvestitionen verhindern will. Erst recht nicht da, wo sie dringend erforderlich sind. Aber bauen denn die Investoren? Teils ja, Und da werden dann Mieten zumindest in Ballungsgebieten fällig, von denen man nur träumen kann.Beliebter ist, heuschreckenartig bestehende Gebäude aufzukaufen, zu "sanieren" und die Kosten dann auf die Altmieter umzulegen. Natürlich nicht nur, bis die Sanierungskosten reingeholt sind, nein, da fängt das Verdienen doch erst richtig an, Für bis zu 8% der für eine Modernisierung angefallenen Kosten ist eine Mieterhöhung (mit gewissen Bremsen) möglich, und das bis zum jüngsten Tag möglich. Wird der Novovia Immogesellschaft nicht nachgesagt, eine Rendite von um die 10% zu erwirtschaften? Super für die Anleger, aber woher kommt das Geld?

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dante1789 20.10.2019, 11:10
18. Warum nur

wollen eigentlich so viele Menschen in diesen Moloch aus Terror und Gewalt? Ich würde da nicht mal für Umsonst hinziehen. Außer rotrotgrüner Sozialismusfantasien funtioniert dort überhaupt nichts (BER; U-Bahn, Verwaltung,...).Halt, vielleicht noch die Clan-Kriminalität (ups, sorry, ist ja laut unserer dauerbeleidigten linken Frau Jelpke rassistisch)...Es wird Zeit, daß sich BW und Bayern aus dem unseligen Länderfinanzausgleich verabschiden. Und ja, wenn ich dort Vermieter wäre würde ich auch sofort verkaufen.

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Andreas-Schindler 20.10.2019, 11:19
19. Das Dicke Ende kommt am Ende

Zitat von redwed11
Endlich hat der Berliner Senat etwas gegen den Mietenwahnsinn in der Stadt getan. Und es zeigt sich, welche Parteien wirklich etwas für die Mieter tun und wer nur, wie CDU und FDP, die Lobbytruppe der von unendlicher Gier getriebener Vermieter sind. Denn so wie sich die Mieten in der Stadt entwickelten, konnte es nicht weitergehen. Die in Ihrer unendlichen Abzocke ausgebremsten Vermieter und deren politische Helfer werden keifen und alle negativen Klischees herausholen. Aber wie heißt es, getroffene Hunde bellen und hier wurden Leute in ihrem grenzenlosen Gewinnstreben getroffen und sie werden besonders laut bellen. Aber jeder Berliner Mieter, und das sind auch ca. 3 Millionen Wähler, sollte sich gut merken wer etwas für sie getan hat wer die politischen Gegner der Mieter sind und nur eines wollen, soviel Geld wie möglich aus die Mieter herauszuquetschen. Deshalb nochmals Herzlichen Glückwunsch Berliner Senat für diese mutigen und sehr gute Entscheidung.
Freuen sie sich nicht zu Früh. Nach paar Jahren fällt der Deckel weg und die Mieten steigen um 50-100%. Dann gibt es das späte Erwachen das man auf Pump gelebt hat. Vor allem gibt es die nächsten Jahre keine großen Investitionen in die Bestehende Substanz. Dann können sie sich Freuen in Zuständen zu Leben wie kurz vor der Wende in der DDR mit Maroden Häusern und Wohnungen.

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