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Rückkauf der Stromnetze: So booten Energiekonzerne die Kommunen aus
DPA

Viele Kommunen würden ihr Stromnetz am liebsten wieder selbst betreiben - doch die großen Energieversorger kämpfen hart um das ebenso lukrative wie risikofreie Geschäft. Dabei profitieren die Konzerne oft von Gesetzeslücken.

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blurps11 08.04.2013, 13:41
1.

Grauzonen, Gesetzeslücken ?
Bewusst offengelassene Schlupflöcher wäre wohl der passendere Begriff. Im Wahn der ideologie- statt sachbestimmten Privatisierungen wollte wohl so mancher Politiker den Rückweg so steinig wie möglich gestalten.
Immerhin gibt es jetzt zumindest gelegentlich die Einsicht, dass man da ganz ganz grossen Mist gebaut hat. Die Schäden und Folgekosten dieser Verblendung werden uns leider noch lange begleiten.

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winni1234 08.04.2013, 13:41
2. Liberalisierung des Strommarktes

Es war eine Illusion, als man dachte, dass die Liberalisierung des Strommarktes und der damit verbundene Wettbewerb zu niedrigen Strompreisen führen würde. Dabei hätte man wissen können, dass private Stromanbieter profitorientiert wirtschaften und die Strompreise in die Höhe treiben.

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M. Michaelis 08.04.2013, 13:41
3.

In Falle des mutmasslichen Bestechungsversuchs handelt es sich nicht um einen Energieversorger sondern um einen ehemaligen Bürgermeister der als Berater für den fraglichen Energieversorger tätig war und zudem ehemaliger Vorsitzender eines kommunalen Versorgerverbands ist.

Es ging dabei auch nicht um einen Rückkauf sondern um die Vergabe an einen neuen Konzessionär.
Im übrigen ist es kaum Sinnvoll die Netze in viele kommunale Betreiber zu fragmentieren, das Erschwert die Netzplanung erheblich. Zudem ist kaum eine Kommune in der Lage das Netz zu betrieben, es müssen externe Dienstleister bemüht werden oder die Kommunen schleissen sich wwieder zu Betreibergesellschaften zusammen.

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sitcom 08.04.2013, 13:43
4. Ein Tipp..

Beteiligt die Konzern an den Entsorgungskosten für Atommüll... das können die sowieso nicht leisten... und dann pfändet man die Stromnetze !

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M. Michaelis 08.04.2013, 13:47
5.

Zitat von sitcom
Beteiligt die Konzern an den Entsorgungskosten für Atommüll... das können die sowieso nicht leisten... und dann pfändet man die Stromnetze !
Die Entsorgungskosten sind nur so hoch weil die Politik sachgerechten Lösungen im Wege steht.

Der meiste Atommüll taugt noch als Rohstoff, bei der Endlagerung ist keine absolute Dichtheit erforderlich, die Beschränkung auf nationale Endlagersuche ist unsinnig.

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Olaf 08.04.2013, 13:59
6.

Zitat von sysop
Viele Kommunen würden ihr Stromnetz am liebsten wieder selbst betreiben - doch die großen Energieversorger kämpfen hart um das ebenso lukrative wie risikofreie Geschäft. Dabei profitieren die Konzerne oft von Gesetzeslücken.
Das ist ein wirklich schlecht recherchierter Artikel. Netz Pflege und Ausbau sind durchaus Punkte, die eine kleine Kommune schnell überfordern können. Dagegen ist die Konzessionsabgabe eine sichere Einnahme ohne jeden Aufwand.

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fritzlothar 08.04.2013, 14:09
7. So lange....

..die FDP mit ihren spinnerten Ideen "Privat vor Staat" herumläuft und ihre Klientel beschenkt, so lange sind solche Rückkaufaktionen teuer für den Bürger. Aber genau das ist den sog. "Liberalen" vollkommen gleichgültig. Diese Partei steht auf seiten der großen Konzerne und macht den Kommunen die Preise kaputt.

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huberwin 08.04.2013, 14:16
8. Reinste Geldgier

hat mit Stromversorgung nichts zu tun.
Staatlich legitimiertes Zockertum auf kosten der Bürger.

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bob27.3. 08.04.2013, 14:19
9. Nochn Tipp

Zitat von sitcom
Beteiligt die Konzern an den Entsorgungskosten für Atommüll... das können die sowieso nicht leisten... und dann pfändet man die Stromnetze !
...ganz einfach noch ein Enteignungsgesetz wie für die HRE etnwickeln.Dann die Mafiosis RWE.E.on,Corleone&Komplizen entschädigungslos enteigenen und in Staatsbeigentum überführen...dann klappt es auch wieder mit bezahlbaren Strompreisen!

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