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Rückschlag für die Bahn: Gericht bremst Bahnhofsneubau in Hamburg
DPA

Die Verlegung des Fernbahnhofs Hamburg-Altona könnte sich verzögern: Das Hamburger Oberverwaltungsgericht hat einem Eilantrag gegen das Planfeststellungsverfahren stattgegeben.

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deraushh 22.08.2018, 14:47
1. Stillstand

nicht nur in Hamburg, überall in Republik. Ausbau der benötigten Infrastruktur, ob Straßen, Schiene, Stromleitungen, können viel zu leicht und langfristig blockiert werden. Das müssen wir Steuerzahler alles bezahlen. Es kann doch nicht sein, so kommt nichts bzw schleppend vorran in Deutschland. Das müssen andere Mechanismen gefunden, schnelle Verfahren der Grundentscheidung und im Notfall Nachbesserung (mit Fristen).

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geris 22.08.2018, 14:52
2. Parallelen

... zu Stuttgart 21 zu unverkennbar!

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Softeis 22.08.2018, 15:01
3. Sehr schön

Da haben die Investoren, die Bahn und die Stadt wohl einen Kreislaufkollaps bekommen. Eine der besten Entscheidungen eines Gerichts nach der Ermöglichung von Fahrverboten.

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Le Commissaire 22.08.2018, 15:06
4.

Der Hamburger Hauptbahnhof ist an alle U- und S-Bahn-Linien angeschlossen, hat also eine optimale Anbindung. Weitere Fernverkehrshalte in der Stadt sind daher völlig unnötig. Folglich sollte der (zudem noch sehr hässliche) Bahnhof Altona aufgegeben werden, für die paar Regionalanbindungen reicht der geplante neue Bahnhof gut aus.

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Stäffelesrutscher 22.08.2018, 15:09
5.

Saubere Entscheidung und eine schallende Ohrfeige für die DB und den früheren Hamburger Ersten Bürgermeister.
Keiner von denen hatte es für nötig gehalten, ins Gesetz zu gucken (Rückbau von Infrastruktur ist verboten, solange sie gebraucht wird) oder sich mal ernsthaft mit dem Vorschlag der Bürgerinitiative zur Ertüchtigung von Altona mit Freiräumung von Flächen für den Wohnungsbau zu befassen.
Stattdessen gab man sich dem Größenwahn hin - Stuttgart 21 an der Elbe, sozusagen.

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Stäffelesrutscher 22.08.2018, 15:12
6.

Ach übrigens, SPON: Die Entscheidung ist kein »Rückschlag für die Bahn«, denn sie ermöglicht die Rettung des funktionierenden Bahnhofs Altona mit besserer Infrastruktur. Die Bahn kann dann weiterhin dort abfahren, wo die S-Bahnen sich treffen, wo der Busbahnhof liegt, wo die Leute wohnen und wo sie einkaufen.
Ein »Rückschlag« ist die Entscheidung höchstens für die Immobilienhaie, die am Diebsteich das große Geld verdienen wollten.

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mhuz 22.08.2018, 15:25
7.

Von mir aus können sie einen neuen Bahnhof bauen oder nicht aber nachher jammert jeder, dass hier nichts passiert und alles so lange dauert. Wenn die Bahn helle ist, dann macht sie in Zukunft nur, wenn die Leute danach schreien.

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bicyclerepairmen 22.08.2018, 15:49
8. Wer danach schreit....

Zitat von mhuz
Von mir aus können sie einen neuen Bahnhof bauen oder nicht aber nachher jammert jeder, dass hier nichts passiert und alles so lange dauert. Wenn die Bahn helle ist, dann macht sie in Zukunft nur, wenn die Leute danach schreien.
sind die in Beitrag 6. so beschriebenen Freunde der Zunft.
Die gleichen übrigens wie bei Stuttgart 21. Wer hätte das gedacht. Tante Google hilft.
Oder einfach auf ein paar ältere Leserkommentare bei SPON zurückgreifen.

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spon_1980133 22.08.2018, 15:53
9. Funktionieren?

Zitat von Stäffelesrutscher
Ach übrigens, SPON: Die Entscheidung ist kein »Rückschlag für die Bahn«, denn sie ermöglicht die Rettung des funktionierenden Bahnhofs Altona mit besserer Infrastruktur. Die Bahn kann dann weiterhin dort abfahren, wo die S-Bahnen sich treffen, wo der Busbahnhof liegt, wo die Leute wohnen und wo sie einkaufen. Ein »Rückschlag« ist die Entscheidung höchstens für die Immobilienhaie, die am Diebsteich das große Geld verdienen wollten.
Funktionieren mag ja der Bahnhof Altona - so mit Ach und Krach. Aber ob ein derart hässliches, sehr in die Jahre gekommenes Gebilde einem Verkehrsknotenpunkt gerecht wird, mag jeder vor Ort gerne entscheiden: permanente Baustelle, Umleitungen der Züge und S- Bahnen an der Tagesordnung, keine überdachten Bahnsteige, schmuddelig und unübersichtlich ...

Aber es ist leider in Deutschland an der Tagesordnung, dass die Bedenkenträger mehr und mehr an die Ruder gelangen. Ein zeitgerechter Ausbau der notwendigen Infrastruktur liegt so in den Händen der ewig Gestrigen.

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