Forum: Wirtschaft
Rückschlag für Seehofer: Netzagentur hält Stromtrassen nach Bayern für nötig
DPA

Horst Seehofer steht mit seinem Kampf gegen zwei Stromleitungen nach Bayern offenbar auf verlorenem Posten. Die Bundesnetzagentur bezeichnet deren Bau als notwendig.

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happy2010 28.02.2015, 13:53
30.

Zitat von tempus fugit
...hat der Strom weder wegen mangelnder NetzSTABILITÄT noch wegen NetzAUSFALL ausgesetzt. Dies zu A + B. Und 2 + 2 macht 4! Investitionen? Ja dann 'plappern' Sie mal, was - bsplsw. 2013 - ins Netz investiert wurde... Von den rund 1§6 Mrd. € NetzKOSTEN, die per Stromrechnung gecasht wurden!
Sie verstehen anscheinend Ihre eigenen Texte nicht

Sie sagten:

Es passen laut Betreiber keine 4% EE ins Netz

das ist falsch, die Betreiber sagten, es passe ohne Multimilliardeninvestition nicht mehr als 4% EE ins Netz
Diese Investition fand und findet statt
2:

Sie sagten, die Netze seien noch nie so stabil wie jetzt:
Das ist falsch, was Sie meinen ist nicht Netzstabilität sondern die Ausfallquote

Großer Unterschied

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optimah 28.02.2015, 13:55
31. Stromtrassen oder regionale Windkraft

Zitat von fliegender-robert
Das Problem ist ein anderes - nämlich wer die Kosten trägt! Seehofer möchte ja lieber ein paar Gaskraftwerke: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/gaskraftwerke-vierzehn-bundeslaender-gegen-seehofers-forderung-a-1018938.html "... Allerdings lassen sich Gaskraftwerke wegen der Milliarden(!!!)subventionen für Ökostrom derzeit nicht kostendeckend betreiben. Deswegen will Seehofer durchsetzen, dass der Bund den Betrieb bezuschusst. ..." Die Kraftwerke (oder die Stromtrassen) sind notwendig, um die Schwankungen bei den Erneuerbaren auszugleichen. Also müssten eigentlich die ganzen EEG-Energieerzeuger diese Kosten tragen. Also alle Photovoltaik-, Windkraft- und sonstigen Anlagenbetreiber haben dies verursacht. Es sind DEREN Kosten und sollten von diesen auch bezahlt werden. DAS ist der eigentliche Skandal!!
Um die Schwankungen auszugleichen, bedarf es keiner Stromtrassen und keiner Gas-KW. Die bessere Lösung sind Heizkraftwerke und Eigenstrom-Erzeugung mit Kraft-Wärme-Kopplung.
Die Alternative zum Windstrom aus dem Norden ist regionaler Windstrom, nur damit könnte man Trassen sparen. Da ist Seehofer in der Tat inkonsequent.

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happy2010 28.02.2015, 13:55
32.

Zitat von Zuversicht7
Wusste gar nicht, dass die Eigentümer der thermischen Kraftwerke, hier insbesondere die Eigner der Braunkohle-und Steinkohlekraftwerke, zur EE LObby gehören! Denn, wenn diese Eigner die Leistung ihrer Kraftwerke an den tatsächlichen Strombedarf anpassen würden, dann würde der Ausstoss von CO2 sinken UND es würden akut KEINE Speicher benötigt!
Da gebe ich Ihnen recht

ABer sagen Sie doch Ihren Text auf gut Deutsch

Wenn die Energierzeuger Wohlfahrtsunternehmen wären, die unabhängig der Fragestellung, ob es sich rechnet nur dann Strom produzieren, wenn zuwenig EE da sind, dann würde es der Umwelt gut gehen

Die Fragestellung, wer dann die Multimilliardenverluste tragen soll, die brauche ich wohl nicht zu stellen

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happy2010 28.02.2015, 13:59
33.

Zitat von tempus fugit
...noch was: Seit die aus den 4 EVU hervorgegangenen - juristisch - neuen 4 Netzbetreiber gesetzlich gezwungen wurden, weniger GEGENEINANDER zu regeln (regeln?...) sollen 400 Millionen € / Jahr eingespart worden sein... Auch das stand in den Medien... Wozu braucht DE 4 separate Netze? Fakten? Beratung? Erklärung?
Sie können sich wie Rumpelstilzchen im Kreise drehen, durch all Ihre geposteten Beiträge wird Ihre Grundaussage kein bisschen wahrer

Ihre Grundaussage war:

Netzte waren seitz Jahrzehnten nicht so stabil wie heute
das ist nämlich schlicht falsch

und:
Sie verlachten die Energiekonzerne, die laut Ihnen sagten: Mehr als 4% EE geht nicht ins Netz

Und auch das ist falsch, denn es wurde gesagt:
Ohne MUltimilliardeninvestition gehen nicht mehr als 4% EE ins Netz

Und nein, die reinen Baukosten für Leitungen sind NICHT die einzigen Kosten, die man ins Netz tätigt

Beispiele: Überspannwerke, Regelungswerke, Überwachung und Anpassnung.......
All das verschlingt Multimilliardenkosten, nachzulesen unter anderem bei Tennet, Amperion und Co, und diese Multimilliardenkosten landen auf der Stromrechnung

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apfelmännchen 28.02.2015, 14:12
34.

Zitat von tatsache2011
Es ging um den Überfluss-Strom aus Deutschland, den die Österreicher abnehmen. Hängen die Österreicher ein Herkunfts-Zertifikat an die Elektronen oder an die Sinuswelle?
DE MUSS EE-Strom exportieren, weil die volatile EE-Stromerzeugung zeitweise höher ist als die Kapazität schnell regelbarer Kraftwerke.

OE kann einnen Teil dieses EE-Stroms importieren, weil sie auch mit diesem Import nur einen volatilen EE-Anteil im Netz haben, der niedriger ist als die schnell regelbare Kapazität ihres Kraftwerksparks.

Mehr EE-Strom werden unsere Nachbarn nicht abnehmen. Auch nicht geschenkt.

So einfach ist das.

Würden unsere Nachbarn den EE-Unsinn in den gleichen Größenordnungen betreiben wie DE, wäre das System der EE-Zwangsabnahme längst zusammengebrochen.

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apfelmännchen 28.02.2015, 14:24
35.

Zitat von tatsache2011
Lassen Sie die Beschimpfung "Mafia-Art" für die EU und die deutsche Regierung. Wie wollen Sie die Ziele des EE-Ausbaus erreichen? "Der EU-Ministerrat hat im März 2007 beschlossen, den Anteil aller erneuerbarer Energien (Strom, Wärme und Kraftstoffe) am Brutto-Endenergieverbrauch in der Staatengemeinschaft bis zum Jahr 2020 auf 20 % anzuheben. ... Das 2010 verabschiedete Energiekonzept der Bundesregierung legt als Ziele für die Jahre nach 2020 folgende Anteile erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch fest: 30 % bis 2030, 45 % bis 2040, 60 % bis 2050." Zitate aus http://www.umweltbundesamt.de/daten/energiebereitstellung-verbrauch/ausbauziele-der-erneuerbaren-energien
Falls ihnen das immer noch nicht klar ist:

Die "Energiewende" MUSS scheitern, weil die "Energiewender" selbst KEINEN MÜDEN CENT beitragen wollen, sondern sich im Gegenteil ausgerechnet an den weniger Vermögenden bereichern.

Auf Deutsch: wer auf Kosten der eigenen Generaton auf diese Weise Profite erzielt, dem nimmt kein gebildeter Mensch mehr ab, dass sie im Interesse zukünftiger Generationen handeln.

Dass diese EE-Lobby offensichtlich Einfluss auf die Bundesregierung hat - und diese ihnen Geldverdienen mit Zwangspreisen und Zwangsabnahme eines wertlosen Produkts ermöglicht (das Wort dafür mögen sie nicht - ich mag dafür die METHODE nicht), macht die Sache nicht besser.

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Jan-Christian_Lewitz 28.02.2015, 14:47
36. Herzlichen Glückwunsch zum Kohleofen - der ohne Strom auskommt

Zitat von tempus fugit
...schön falsch bleibt trotzdem falsch... 1. Die 'Bedarfsspitzen' - mittags und abends - wurden von den EVU über elektr. Kochen und Backen marketing-orientiert untergejubelt. Kein ernsthafter Koch kocht mit Strom - mal nebenbei! ...
Sie haben recht. Wer sicher sein möchte, dass es im Winter warm ist und dass er kochen kann, der hat einen Holz- oder Kohleofen. Denn die Netzstabiltät wird bekanntermaßen schlechter. Starke Schwankungen in der EE-Einspeisung, hoher Verschleiß bei konventionellen KW, die Lastfolgebetrieb zum Ausgleich der EE-Schwankungen fahren müssen.
Sie haben auch völlig recht - die EE-Lobby fordert angebotsorientierten Stromverbrauch - bitte nur Kaffee kochen, Fernsehen und Bügeln, wenn die Sonne scheint.

Und natürlich haben Sie recht - die Sonne scheint rund um die Uhr, alles ist gut.

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happy2010 28.02.2015, 15:01
37.

Zitat von tempus fugit
...schön falsch bleibt trotzdem falsch... 1. Die 'Bedarfsspitzen' - mittags und abends - wurden von den EVU über elektr. Kochen und Backen marketing-orientiert untergejubelt. Kein ernsthafter Koch kocht mit Strom - mal nebenbei! 3. auch falsch: von der EEG-Umlage kommt bei den zu Fördernden weniger als die Hälfte a. Der Rest verliert sich im von Schwarz-Geld generierten >300§§-EEG-Gestrüpp und macht den Gross-abnehmerpreis billiger als vor 10 Jahren. So Sie wollten/dürften, wüssten Sie das - wurde hier zigmal dargelegt und belegt.
Sie sind wirklich unglaublich.
Es grenzt schon an Größenwahn, wenn man die persönliche Meinung auf alle anderen ummünzt

-klar, ernsthafte Köche kochen nicht mit Strom
--->sollte wohl die halbe Sternekochriege die Küchen dichtmachen, haben laut Ihnen ja keine Ahnung


Und klaro, der Großabnehmerpreis ist billiger als vor 12 Jahren, schuld ist das EEG Gestrüpp, was sonst

Es ist ja absolut unmöglich, dass die Gier der EE Subventionsgewinnler damitw as zu tun hat


Ach ja, Lobbycontrol hat festgestellt, dass die EE Lobbby seit 10 Jahren weit mehr als doppelt soviele bezahlte Lobbyisten ind Rennen schickt als die Atomindustrie

Kann natürlich nicht sein, oder ist ja egal, sind ja im AUftrag des Herrn unterwegs, gell

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Zuversicht7 01.03.2015, 08:44
38. Regelleistung

Zitat #35 Heute, 14:12 von apfelmännchen
DE MUSS EE-Strom exportieren, weil die volatile EE-Stromerzeugung zeitweise höher ist als die Kapazität schnell regelbarer Kraftwerke
Zitat Ende

Die deutschen AKW sind die idealen Partner für die volatil einspeisenden EE-Sammler, laut AREVA, allerdings in 2009/2010.
Zitat:
AKW können im Bereich von rund 40 bis 100 Prozent der Maximal-Leistung flexibel "gefahren" werden. Lastwechsel gelingen hier sogar besonders schnell: Pro Minute ist die Leistung um fünf bis zehn Prozent hoch- oder herunter regelbar - flexibler als bei den sonst dafür gepriesenen Gas-Kraftwerken. Die deutschen AKW seien in den 70er und 80er Jahren genau mit dieser Anforderung bestellt worden.
Aus:http://www.berliner-zeitung.de/archiv/oeko-und-atom-harmonieren-perfekt--sagen-die-energiekonzerne---aber-das-stimmt-schon-bald-nicht-mehr-lueckenfueller-im-stromnetz,10810590,10728048.html

Wieso wird diese hervorragende Eigenschaft nicht genutzt?
Einspeisungleistung der AKW beträgt rund um die Uhr ca. 11,7GW, egal wie viel die EE-Sammler liefern.

http://www.agora-energiewende.de/service/aktuelle-stromdaten/?tx_agoragraphs_agoragraphs[initialGraph]=conventionalPowerGeneration&tx_agoragraphs_agorag raphs[controller]=Graph

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tempus fugit 01.03.2015, 10:21
39. Was ich...

Zitat von happy2010
Sie können sich wie Rumpelstilzchen im Kreise drehen, durch all Ihre geposteten Beiträge wird Ihre Grundaussage kein bisschen wahrer Ihre Grundaussage war: Netzte waren seitz Jahrzehnten nicht so stabil wie heute das ist nämlich schlicht falsch und: Sie verlachten die Energiekonzerne, die laut Ihnen sagten: Mehr als 4% EE geht nicht ins Netz Und auch das ist falsch, denn es wurde gesagt: Ohne MUltimilliardeninvestition gehen nicht mehr als 4% EE ins Netz Und nein, die reinen Baukosten für Leitungen sind NICHT die einzigen Kosten, die man ins Netz tätigt Beispiele: Überspannwerke, Regelungswerke, Überwachung und Anpassnung....... All das verschlingt Multimilliardenkosten, nachzulesen unter anderem bei Tennet, Amperion und Co, und diese Multimilliardenkosten landen auf der Stromrechnung
...kann, überlassen Sie mal gefälligst mir.

Selbst ein 'Rumpelstilzchen' würde die Augen verdrehen angesichts der von Ihnen vorgeführten Verdrehungen,
Unterstellungen und Verweigerung von Fakten.

Mögen das die Forumer selbst abwägen.

Gruss an die 'Multimilliaren'kassiern - 16 Mrd. 2013 an
'Netzkosten' - Zubau 51 km...

Dass da was nicht stimmt, dazu muss man nicht
grössenwahnsinnig sein, wie Sie mich zu verleumden versuchen.

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