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Rügenwalder Mühle: Wurstproduzent fordert, weniger Tiere zu essen
Julian Stratenschulte/dpa

Veggie-Trend als Geschäftsmodell: Fast 40 Prozent Umsatz macht der Wursthersteller laut eigenen Angaben bereits mit fleischlosen Produkten. Doch die Strategie stößt auch auf Widerstände.

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Das Pferd 02.09.2019, 08:45
1.

altes Apple-Prinzip. wenn schon jemand deine Branche kannibalisiert, dann sei es bitte selber. alles richtig gemacht.

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Laemat 02.09.2019, 08:51
2.

In Fleisch ist Fleisch, in Reis ist Reis, in Kartoffeln sind Kartoffeln. Was ist in einem vegetarischen Fleischklops?

Wer will kann gern Ei mit Fett und Semmelbrösel und Geschmacksverstärkern essen. Ich habe gern wenig Zusatzstoffe in meinem Essen.

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Benno Groß 02.09.2019, 08:58
3. So lange es schmeckt

Dieser Hersteller hat zumindest bei den Produkten, die ich bislang probiert habe, den Dreh raus, durchaus essbare vegetarische und vegane Ware zu produzieren. Keine Feinschmeckerkost, aber unter die Kategorie fallen industriell erzeugte Würste sicher auch nicht. Als Flexitarier kaufe ich so etwas immer öfter statt fleischbasierter Produkte, dazu hin und wieder Fleisch in Bio-Qualität, aber sicher kein Discounterfleisch mehr.

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Tom Tom B 02.09.2019, 08:59
4. rumgehate in 3 ...2 ... 1

Rügenwalder geht den richtigen Weg. Wer es nicht mag, soll es im Regal liegen lassen. Und es gilt nicht die Frage, warum essen Vegetarier Sachen, die nach Fleisch schmecken, sondern warum schmeckt Fleisch nur, wenn es mit Geschmacksstoffen (Gewürze) angerechert ist.

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d.b.licht 02.09.2019, 09:00
5. Guter Weg!

Verbote für "Verbraucher" sind nicht sinnvoll; zumal in unserer individualistischen Zeit. In den Preis des Fleisches müssen aber auch die Folgen der Tierhaltung einfließen (Stichwort Gülle-Entsorgung) und die Tierhaltung selbst, die lebendigen Wesen angemessen sein muss. Dann wird man trotzdem Fleisch essen, dies aber vielleicht etwas seltener und bewusster tun. Die Tierhalter werden weniger Tiere halten, aber dafür den selben Preis erhalten. Die Umwelt wird weniger leiden, wir Landbewohner weniger Gestank ertragen müssen. Überall Gewinner. Und gesünder isses auch noch...

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power.piefke 02.09.2019, 09:01
6. @ laemat

"Ich habe gern wenig Zusatzstoffe in meinem Essen." schon mal auf die wurstverpackung geschaut? wenn nicht, dann werden sie sich wundern....

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Frokuss 02.09.2019, 09:02
7. Gemüse

Also wenn diese Wurst vegetarisch ist... warum sieht sie denn aus wie Fleisch? Wenn ich doch auf Fleisch verzichten will, muss es doch nicht wie Fleisch aussehen. Ich habe echt keon Problem vegetarisch zu essen. Aber dieser Tofu-Quatsch schmeckt mir so gar nicht.
Meiner Meinung nach ist eine Fleisschsteuer murks. es sollten einfach die Kosten die Entstehen (zB. dirch CO2 oder Nitrate im Grundwasser) durch die Verursacher kompensiert werden. Dann ist Bio auf jeden Fall Wettbewerbsfähiger.

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danduin 02.09.2019, 09:02
8. Ja, Leute wollen Schnitzel, Wurst, etc. Teil der Gewohnheit

Ja, Leute wollen Schnitzel, Wurst, etc.. Das ist Teil der Gewohnheit und Tradition.
Den meisten ist es allerdings egal, ob diese Produkte wirklich aus Fleisch bestehen.
Man will im Sommer grillen, und man schätzt die Atmosphäre.
Mit Ketchup, Paniermehl und Gewürzen spielt der Fleischgeschnack für die meisten eine nebensächliche Rolle.
Wieso also wirklich Fleisch benutzen.

Allerdings ist für mich die Frage ob der Fleischersatz auch wirklich gesund ist, und nicht durch Chemie und Geschmacksverstärker verseucht.

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Legalantos 02.09.2019, 09:07
9. Bisher ist Verzicht noch ein Luxusprodukt

warum fängt man anstatt mit einer Fleischsteuer extra nicht mal mit einer Steuervergünstigung für nachhaltig produzierte Lebensmittel an? Wenn es schon "nicht funktioniert den Menschen vorzuschreiben was sie essen sollen", wie kann man dann meinen es würde mit Verboten und Strafen besser funktionieren? Die Idee, mit "positiven Anreizen" ein Umdenken zu begünstigen scheint wohl schon zu paradox. Aber immer nur Verbote und Strafen in Aussicht stellen, wer will sowas sehen? Die Masse wendet sich ab.

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