Forum: Wirtschaft
Rüstung: Rheinmetall buhlt um Aufträge in der Türkei
picture-alliance/ dpa/dpaweb

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall wittert ein gutes Geschäft in der Türkei. Er will sich an Ausschreibungen des Militärs beteiligen, die Linke spricht von einem "ungeheuerlichen Vorgang".

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zeisig 08.03.2017, 14:28
10. Wie will man ein WaffenExportverbot begründen ?

So schlimm die Verständigungsprobleme zwischen der Türkei und Deutschland im Moment auch sein mögen, als Kriegsreiber oder gar Kriegsverbrecher ist Erdogan meines Wissens bisher noch nicht in Erscheinung getreten. Überdies ist die Tükei NATO - Mirglied, also gibt es keinen Grund für ein Waffenembargo gegenüber der Türkei.

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cm1 08.03.2017, 14:32
11. Viele neue Fragen

Wir sind natürlich alle für "Frieden schaffen ohne Waffen" und idealerweise in einer friedlichen Welt bräuchte die "Bundeswehr kein Gewehr". Man muss sich (und Frau Dagdelen) aber ernsthaft fragen, ob wir momentan als NATO Partner im Ernstfall überhaupt für die Türkei kämpfen würden und wir sollten uns auch fragen, was passiert, wenn "die Nazis" die Wahlen in den Niederlanden oder Frankreich gewinnen. Schließen wir dann die Grenze?

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singlebunch 08.03.2017, 14:36
12.

Zitat von paulvernica
Panzerexporte müssen genehmigt werden. Es wird interessant zu sein wie unsere Regierung entscheidet. Jedenfalls entscheidet dies nicht Rheinmetall. Und .....
Im Artikel steht nichts von Export, die Panzer sollen bereits in der Türkei gebaut werden...

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moev 08.03.2017, 14:37
13.

Zitat von paulvernica
Panzerexporte müssen genehmigt werden. Es wird interessant zu sein wie unsere Regierung entscheidet. Jedenfalls entscheidet dies nicht Rheinmetall. Und selbstverständlich sollte ......
Dummerweise ist die Türkei NATO-Mitglied und damit enger militärischer Verbündeter.

Da eine Begründung für eine Verweigerung zu finden geht eigentlich nur, wenn man aufgrund der gleichen Begründung das Bündnis auflöst.
Zu sagen die sind "zu böse" für Waffenexporte und gleichzeitig eine militärische Allianz mit ihnen zieht nicht.

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oloh 08.03.2017, 14:38
14. verquer

Zitat von zeisig
So schlimm die Verständigungsprobleme zwischen der Türkei und Deutschland im Moment auch sein mögen, als Kriegsreiber oder gar Kriegsverbrecher ist Erdogan meines Wissens bisher noch nicht in Erscheinung getreten. Überdies ist die Tükei NATO - Mirglied, also gibt es keinen Grund für ein Waffenembargo gegenüber der Türkei.
Natürlich ist er Kriegstreiber, wenn er den Kurdenkonflikt um seiner eigenen Machtoptionen willen neu entflammen lässt. Und dann sein Krieg gegen die Kurden im Iraq und in Syrien. Erdogan ist ein Lehrbeispiel!

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cor 08.03.2017, 14:42
15. Waffen sind ein Milliardengeschäft.

Zitat von winston82
"Deutsche Waffen, deutsches Geld, morden mit in aller Welt." Und dann wundert man sich warum einem die eigenen Raketen um die Ohren fliegen oder wiedermal ein paar Flüchtlinge vor der Tür stehen. Aber soweit wird ja nicht gedacht.
Ich glaube schon, dass soweit gedacht wird. Aber man nimmt es trotzdem in Kauf.

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hansriedl 08.03.2017, 14:42
16. Rheinmetall wittert Rüstungsaufträge

Da der Kriegsfürst einen hohen verschleiß an Waffen hat könnte es
sich für Rheinmetall lohnen, vor Ort zu produzieren, zumal Kriegsgebiete in unmittelbarer nähe sind.
Es sollten bereits 7.000 Ts. Dt. Firmen In der Türkei produzieren,
u. wohl noch einige Tausend aus Resteuropa, die zur Zeit die tragenden Säulen von Erdogans Wirtschaft sind, die auch Kapital ins
Land bringen.
Daher gäbe es für Pascha nichts wichtigeres. als für Ruhe, Sicherheit
Stabilität in seinen Land zu sorgen.
Mit seinen Kriegsgeschrei Richtung Europa schreckt er hier nicht
mal Hühner auf.

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superbiti 08.03.2017, 14:42
17.

Zitat von paulvernica
Panzerexporte müssen genehmigt werden. Es wird interessant zu sein wie unsere Regierung entscheidet. Jedenfalls entscheidet dies nicht Rheinmetall. Und selbstverständlich sollte man einer angehenden Diktatur keine Kriegswaffen liefern.Insbesondere nicht wenn man sich die Kurdenproblematik in der Türke ansieht. Es ist Bürgerkrieg in der Türkei.
kwkg und exportgenehmigung, soweit richtig aber die türkei ist nato-mitglied und aus dem grund ist an einer nichtgenehmigung wohl kaum zu denken. weiterhin geht es um den erhalt von arbeitsplätzen und und und, da wird es der regierung schwerfallen, irgendetwas zu unterbinden. ist ja nicht neu.

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kospi 08.03.2017, 14:44
18.

Zitat von singlebunch
Im Artikel steht nichts von Export, die Panzer sollen bereits in der Türkei gebaut werden...
Warum sollte man auch einen Artikel lesen, wenn man nach dem Lesen der Überschrift schon lospoldern kann?

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ichliebeeuchdochalle 08.03.2017, 14:45
19.

Zitat von micromiller
werden allesamt beliefert und die Herrscher als Freunde mit militärischen Ehren empfangen. Die Linken sollten da einmal kräftig aufschreien und auch unseren noch Präsidenten fragen welche Werteskala bei derartigen Veranstaltungen zugrunde liegt.
Das tun die LINKEN, allerdings räume ich ein, daß die Ihnen kein Einschreiben mit Rückschein geschickt haben, war grob fahrlässig. Die Finde-Zeit im Internet dazu beträgt übrigens 11,3 Sekunden. Ein Einschreiben-Öffnen und Brief entfalten dauert etwa genau so lang.

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