Forum: Wirtschaft
Rüstung: Rheinmetall buhlt um Aufträge in der Türkei
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Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall wittert ein gutes Geschäft in der Türkei. Er will sich an Ausschreibungen des Militärs beteiligen, die Linke spricht von einem "ungeheuerlichen Vorgang".

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ernstmoritzarndt 08.03.2017, 15:21
30. Die Linkspartei hat leider recht, .....

... es kann doch wohl nicht sein, daß für ein System, das damit beschäftigt ist, die Demokratie abzuschaffen, jetzt auch noch aus der Bundesrepublik Waffen geliefert werden.

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rösti 08.03.2017, 15:21
31. Da

Da zeigt sich das wir Deutschen keine Engel sind! Unser Reichtum wird auch auf dem Rücken der Flüchtlinge erzielt, weil wir Waffen in Krisengebiete liefern! Die Türkei ist zwar wie Griechenland in der Nato aber kann sich diese Ausgaben (wie Griechenland (U- Botte)) zur Zeit nicht leisten. Ist aber nicht so schlimm, der Deutsche Steuerzahler zahlt so etwas gernem ist jedenfalls besser als das Geld den eigenen Leute zu Gute kommen lassen für Schulen, Strassen usw. ! Herr Schulz Kante zeigen...!

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grossinquisitor 08.03.2017, 15:26
32. Stunde der Heuchler

Da sind Militärflugzeuge aus Deutschland in der Türkei stationiert, um auch der Türkei beim Kampf gegen den IS zu helfen. Die Abgeordneten unseres Bundestages besuchen die Soldaten und finden den Einsatz gut. Weil wir das als Bundeswehr nicht mehr weiter leisten können, bestellt die Ministerin neue Waffen. Die Türkei macht es auch und plötzlich wird man moralisch, weil sich eine Deutsche Firma daran beteiligt. Es lebe die selektive Moral. Die hier entsetzten Pazifisten können sich ja als Geiseln beim IS anbieten, um dann ggf. selbst heldenhaft für ihre Überzeugung zu sterben, wenn diejenigen, die dort kämpfen müssen nicht einmal optimale Waffen dazu erhalten dürfen.

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eiffe 08.03.2017, 15:30
33.

Zitat von grossinquisitor
Da sind Militärflugzeuge aus Deutschland in der Türkei stationiert, um auch der Türkei beim Kampf gegen den IS zu helfen. Die Abgeordneten unseres Bundestages besuchen die Soldaten und finden den Einsatz gut. Weil wir das als Bundeswehr nicht mehr weiter leisten .....
Implizierend die Türkei würde dort in erster Linie gegen den IS kämpfen...

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RioTokio 08.03.2017, 15:31
34.

Die Türkei ist als Nato Land unser Verbündeter.
Verbündete sollten gute Waffen haben - auch das schützt uns.
Es spricht also nichts dagegen unseren Verbündeten dabei zu unterstützen.
Die deutsche Rüstungsindustrie benötigt internationale Auftrage um Wettbewerbsfähig zu sein - die wenigen Aufträge der Bundeswehr reichen nicht.
Die Bundeswehr verfügt gerade noch über rd. 250 Panzer.
Panzerdivisionen "leihen" sich gegenseitig Panzer für Manöver - sie haben schlicht zu wenig.
So armselig ist die Situation.

Das Linke - seit Ende der DDR - kein Interesse an einer wehrbereiten Bundeswehr haben - ist ein zunehmender Eindruck.
Leider ist die Welt aber zunehmend unsicher.
Darauf müssen wir reagieren.

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mordskater 08.03.2017, 15:35
35.

Zitat von winston82
"Deutsche Waffen, deutsches Geld, morden mit in aller Welt." Und dann wundert man sich warum einem die eigenen Raketen um die Ohren fliegen oder wiedermal ein paar Flüchtlinge vor der Tür stehen. Aber soweit wird ja nicht gedacht.
Natürlich denken wir auch an die Flüchtlinge! Wir liefern die Waffen und Erdogan hält uns, notfalls auch mit eben diesen Waffen, die Flüchtlinge vom Hals. Also,alles bestens. Entspannen sie sich.
Ausserdem ist die Türkei doch NATO Partner also eindeutig auf Seiten der Guten. Naaaa, jetzt sind sie aber wieder entspannt,oder?

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Berg 08.03.2017, 15:38
36.

Handel ist die einfachste Art und Weise, normale Beziehungen zwischen den Ländern aufrechtzuerhalten

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frietz 08.03.2017, 15:38
37.

Zitat von grossinquisitor
Da sind Militärflugzeuge aus Deutschland in der Türkei stationiert, um auch der Türkei beim Kampf gegen den IS zu helfen. Die Abgeordneten unseres Bundestages besuchen die Soldaten und finden den Einsatz gut. Weil wir das als Bundeswehr nicht mehr weiter leisten können, bestellt die Ministerin neue Waffen. Die Türkei macht es auch und plötzlich wird man moralisch, weil sich eine Deutsche Firma daran beteiligt. Es lebe die selektive Moral. Die hier entsetzten Pazifisten können sich ja als Geiseln beim IS anbieten, um dann ggf. selbst heldenhaft für ihre Überzeugung zu sterben, wenn diejenigen, die dort kämpfen müssen nicht einmal optimale Waffen dazu erhalten dürfen.
sie brauchen aber dann auch nicht rumjammern, wenn sich mal ein paar von denen aufmachen, um hier beim Waffenlieferanten/-hersteller ein bisschen Terror zu machen und unschuldige Menschen töten.
Aber da ist die Heuchelei ja Groß. Wir exportieren Waffen und Personal zum Töten, tun aber entsetzt, wenn das Pendel auf der anderen Seite ankommt und es in Deutschland selbst Tote gibt.

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sraab 08.03.2017, 15:39
38. Noch keiner mit Arbeitsplätzen argumentiert

eigentlich erwarte ich jetzt jemanden, der die Rheinmetall Arbeitsplätze in Gefahr sieht, wenn wir nicht... In Deutschland gibt es keine moral-basierte Argumentation. Nur die 2 bekannten Totschlagsargumente: Arbeitsplätze und Finanzierbarkeit.

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felisconcolor 08.03.2017, 15:43
39. moralisch

sicherlich fragwürdig, aber wirtschaftlich verständlich. Als Aktionär würde ich sicherlich Fragen stellen wenn mir Rheinmetall schreiben würde das die Dividende dieses Jahr wegen moralischer Bedenken ausfallen würden. Die Aufgabe einer Firma ist nun mal Geld zu verdienen und nicht auf Mutter Theresa (Gott hab sie selig) zu machen. Und von Moral allein ist noch niemand satt geworden. Nur mal so als Hinweis. Und da unserer Regierung ja weiter auf Kuschelkurs mit der Türkei geht, ist der Handel mit diesem Land eben nicht sanktioniert.

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