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Ruhestand mit 63: Regierung verwehrt Beamten die abschlagsfreie Rente
DPA

Beamte sollen nach Willen der Bundesregierung keine abschlagsfreie Rente mit 63 bekommen. Sie haben aber noch Chancen auf Mütterrente.

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klausi3456 12.08.2014, 14:14
1. Hat sich das immer noch nicht rumgesprochen?

"Wer mindestens 45 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt hat, kann nun mit 63 Jahren ohne Abschlag in Rente gehen."
DAS GILT NUR FÜR DIE GEBURTSJAHRGÄNGE 1951 und 1952!!!!
Für jedes weitere Jahr werden 2 Monate addiert.

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nils197 12.08.2014, 14:19
2. zählen

auch die jahre der Ausbildung und des Wehrdienst mit?

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cdrenk 12.08.2014, 14:23
3. Zu kurz

Wenn die Beamten Gleichbehandlung wollen, mögen sich deren Renten am Niveau der BfA orientieren. Rosinenpicken sollte man nicht übertreiben...

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medermark 12.08.2014, 14:41
4. Ist ja wohl auch das mindeste

Diese Regelung zuungunsten der Beamten ist ja auch das absolute Minimum. Auch wenn Frau Beamtin und Herr Beamter -unterstützt von ihren parteiischen Gesinnungsgenossen in der Verfassungsgerichtsbarkeit- Studienzeiten selbstverständlich als Lebensarbeitszeit angerechnet werden haben wollen, ist das zweifelsohne nicht angemessen. Kurz: Auf 45 Arbeitsjahre, was ja die Voraussetzung für die Rente mit 63 ist, kommt kein Beamter. Zudem führt der tendenziell geringere Abnutzungsgrad der Beamtentätigkeit zu einer beamteten Lebenserwartung von zusätzlichen 5 Jahren im Vergleich zum Rest der Bevölkerung. Auch dies ein Privileg, das den Ruhestand mit 63 bei Beamten entbehrlich macht. Zudem kosten die hohen Beamtenpensionen, für die nie etwas eingezahlt wurde und die deutlich höher als die Renten sind, den Steuerzahler viel Geld. Auch gelegentliche Betriebsrenten beim normalen Arbeitnehmer gleichen dies in keinster Weise aus. Ganz abgesehen davon, dass insbesondere Westrentner von den jährlichen 3 Prozent Pensionserhöhungen bei Beamten nur träumen können. Höchste Zeit wenigstens in dieser Frage gegenüber der privilegiengierigen und oft schamlos staatsparasitär agierenden Beamtenkaste in dieser Frage standhaft zu bleiben.

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kuschl 12.08.2014, 14:49
5. Beamte bestens versorgt

Das Gesetz spricht von RENTE, für die eingezahlt wurde, nicht von Pensionen. Wenn die Beamten Gleichstellung wollen, sollen sie einzahlen und auf das prozentuale Niveau der Renten herunterkommen. Das würde Gerechtigkeit in der Altersversorgung bringen!

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dr.könig 12.08.2014, 15:00
6. Privilegien satt.

Zitat von cdrenk
Wenn die Beamten Gleichbehandlung wollen, mögen sich deren Renten am Niveau der BfA orientieren. Rosinenpicken sollte man nicht übertreiben...
Die Beamten haben nicht die Jahre, sondern die Laufbahn
als Grundlage. Deshalb sollten die Rente mit 63 sowie die Mütterrente
hier nicht möglich sein. Im übrigen befürworte ich einen Vorschlag von
Professor E. Wenger aus Würzburg, der fordert, allen Beamten den Teil der Pension, der 2000 € netto überschreitet, um 20 % zu kürzen.
Das wäre einmal eine Solidaraktion die den sogenannten
Staatsdienern gut anstehen würde !?

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Nadgeneral 12.08.2014, 15:24
7. @medermark

Ich wurde 1994 mit 16 Jahren beim damaligen Bundesgrenzschutz (mittlerweile Bundespolizei) eingestellt. Wenn ich also 63 Jahre alt bin, habe ich 47 Dienstjahre hinter mir. Und es wurden damals genügend junge Menschen in diesem Alter eingestellt.

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frankaurich 12.08.2014, 15:57
8. Besoldung mal wieder kürzen

Beamte zahlen keine Beiträge in die Rentenversicherung, also sollte man ihnen die Bezüge entsprechend kürzen. Hört sich gut an, nicht wahr? Deshalb hat man das auch schon gemacht. 1951 und 1957 um jeweils 7 Prozent der Grundgehälter.
Natürlich kann man immer fordern "den Beamten" die Bezüge, die Pensionen oder sonst was zu kürzen. Nur müsste man sich dafür dann doch eine andere Begründung ausdenken.

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kuschl 12.08.2014, 16:25
9. @ frankaurich besoldungskürzungen

1951 und 1957 wurden die Besoldungen um jeweils 7% gekürzt, was zu diesen Zeiten ein lächerlicher absoluter Betrag war. Wenn ich das so berechne, war das vor 63! und 57! Jahren! Wahnsinn, welches Opfer! Vergessen haben Sie, welche Zuschläge in den darauf folgenden Jahren erfunden wurden, um das wieder auszugleichen! ALLE Untersuchungen haben ergeben, daß die Beamten die üppigste Altersversorgung im Land haben und Altersarmut, selbst in den unteren Besoldungsgruppen nicht kennen. Also sollten sich die Beamten mit solchen Forderungen auf Kosten der Steuerzahler tunlichst zurückhalten.

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