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Russischer IT-Experte Kaspersky: "Ich habe diesen Informationskrieg nicht erwartet"
REUTERS

Kaum jemand weiß so viel über Cyberkriminalität wie Jewgenij Kaspersky. Und kaum jemand arbeitet für so verschiedene Auftraggeber. Ein Gespräch über Hacking, Politik und Vertrauen.

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joes.world 19.01.2017, 08:18
1. Ich muss ja immer lachen

Wenn bei downloads für Gratis-Aps daneben steht: auf Viren durch Kaspersky überprüft. Meine These: vielleicht haut der wirklikch ein paar westliche Troyaner raus. Dafür aber kommen ein paar Östliche hinein...

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keine Zensur nötig 19.01.2017, 08:24
2. Kluger Mann

Die Wiederbelebung des Kalten Krieges infolge der massiven Intervetionsbemühungen des Westens seit Ende der 90 Jahre führt zu diesem nun Kalten Krieg in einem anderen Medium.

Bereits Herr McAffee als US-Gegenspieler von Herrn Kaspersky hat letzte Woche die angeblichen russischen Hackerangriffe als Bullshit bezeichnet und dies auch noch erklärt.

Bezüglich der fehlenden Zusammenarbeit sei nur angemerkt, dass USA den Russen die Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des Terrorismus einseitig aufgekündigt haben. Die Folge war der Anschlag von Boston. Vor dem tschetschenischen Attentäter hatten die Russen gewarnt.

Hoffen wir, dass unter Trump der Pragmatismus auch in der westlichen Welt wieder Einzug hält.

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lupenreinerdemokrat 19.01.2017, 08:25
3.

"Das ist vermutlich eine schlaue Antwort, denn Politik bedeutet Parteinahme, und die ist schlecht, wenn man von globalen Sicherheitsrisiken profitiert."

Parteinahme ist auch schlecht, wenn man faktenorientiert berichtet.
Das ließen unsere Medien schmerzlich vermissen.
Vielleicht antwortete Kaspersky auch einfach deshalb ohne Partei zu ergreifen, weil es ja schließlich auch noch keine Fakten gibt, die eine Parteinahme rechtfertigen würden?


" Früher, sagt Kaspersky, seien Computersysteme angegriffen worden. Die Menschen verloren Geld. Heute seien es öffentliche Systeme, die Infrastruktur, die Banken, die Politik. Die Menschen verlieren nicht nur Geld, sondern Vertrauen."

Im Fall der Offenlegung der üblen Machenschaften des Clinton-Clans bzw. der Demokraten gegen Sanders war das mit Sicherheit eine Offenbarung für den dumm gehaltenen US-Wähler, der vielen die Augen geöffnet hat.
Gut so.
In diesem Fall wäre nämlich Vertrauen mit Naivität gleichzusetzen gewesen und da leisteten die "Hacks" (eigentlich kann man kaum von Hacks sprechen, denn die Mails waren so dilettantisch geschützt, dass ein 14-jähriger Script-Kiddie dazu in der Lage gewesen wäre, diese zu "hacken") einen wertvollen Beitrag zur Festigung der Demokratie.

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ag999 19.01.2017, 08:37
4. Digitale Analphabeten

Die Sicherheit ist nur ein Problem das sich sehe, mit der zunehmenden Digitalisierung gibt es immer mehr "Digitale Analphabeten". Völlig unbedarft und mit einer kindlichen Naivität, wird Technik verwendet, was soll schon passieren. Was interessiert mich wer meine Daten hat, ich habe nichts zu verbergen. Ach die doofen Passwörter ich hab überall das gleiche. Diese Denkweise setzt sich auch am Arbeitsplatz fort, "Hacken" ist zu einem großen Prozentsatz die Dummheit der anderen auszunutzen.

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Jimbofeider 1 19.01.2017, 08:43
5. Spiel

Die Akteure spielen ein Spiel, hoffentlich wird aus dem Spiel nicht mal tödlicher Ernst. Sozusagen aus nichtigen Anlass, weil ja alles nicht so gemeint war. (Augenzwinkern.)

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Harald Schmitt 19.01.2017, 08:47
6. Die wahren Gründe

ist doch alleine das Geld.
Die Fake news werden durch die dummen Benutzer konsumiert, weil sie den etablierten Medien nicht trauen und jeden Dreck glauben möchten. Durch die sozialen netze verbreitet sich das schnell und die Seiten mit den FAkeNews bekommen massenweise Klicks und verdienen sich mit der geschalteten Werbund dumm und dämlich. Denen geht es nur um die Werbeeinnahmen mit den einfachsten Mitteln.
Fake New kann man ja nicht hacken nennen und bei den Demokraten haben sie die Zugangsdaten durch eine email Attacke bekommen. Wenn die Menschen immer noch so dämlich sind bei jeder email mit unbekanntem Absender auf Links zu klicken und die .zip, .exe oder sonstwas für Dateien zu öffnen ist das einfach Dummheit!
Allen Warnungen zum trotz benutzen die immer noch Windows XP ohne Virenscanner und machen keine Updates, weil Microsoft das pure Böse ist.
Die Menschen selektieren ihre Infos nach eigenem Weltbild und noch nie war es so einfach alles andere auszublenden.

Die Sicherheitsdienste kaufen ja auch selber Hacks und verhindern so jahrelang die Schliessung der Sicherheitslücken um an Infos zu kommen aber vergessen dass so auch andere über gleichen Lücken bei denen spionieren können.

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otelago 19.01.2017, 08:59
7. Kasperskys Software

wer Antivirenprogrammen vertraut macht dej Bock zum Gaertner.

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Kurt2.1 19.01.2017, 09:02
8. .

Herr Kaspersky scheint ein ziemlich zwielichtiger Typ zu sein. Ich würde ihn höchstens einsetzen, um etwas gegen zu checken, aber sicher nicht, damit ausschließlich er mir Ergebnisse bringt, auf die ich mich stütze.
Ich gehe davon aus, dass es weltweit reichlich Leute gibt, die das nötige Wissen haben, auch in D, es fehlt wohl eher an Leuten, sie zu führen. Geheimdienste können das.
Ich kann nur hoffen, dass D sich auch eine solche Truppe Cyberexperten unterhält.
Ich habe keine Bedenken, dass die mithalten können. Meine Sorge ist eher, dass falsch verstandener Datenschutz hier vor dem Schutz der körperlichen Unversehrtheit des einzelnen Bürgers geht.

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mostly_harmless 19.01.2017, 09:12
9.

Zitat von ag999
Die Sicherheit ist nur ein Problem das sich sehe, mit der zunehmenden Digitalisierung gibt es immer mehr "Digitale Analphabeten". Völlig unbedarft und mit einer kindlichen Naivität, wird Technik verwendet, was soll schon passieren. Was interessiert mich wer meine Daten hat, [....]
Naja, das ist doch im Kontext IT ganz allgemein das Probem. Ein relevanter Teil der Fake-News im Kontext US-Wahlen wurde offenbar von Kiddys in einer Kleinstadt in Mazedonien produziert. Womit haben die ihr Geld verdient? Mit den Fake News nicht, sondern mit der Dummheit der Leute.

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