Forum: Wirtschaft
Russischer Konzern Gazprom: Niedergang eines Gasgiganten
AFP

Gazprom wollte seinen Marktwert als erster Konzern auf mehr als eine Billion Dollar steigern - doch nun bricht die Förderung ein, und es mehren sich Forderungen, den Gasriesen zu zerschlagen. Die Geschichte eines spektakulären Niedergangs.

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humorrid 26.10.2015, 15:08
10. Endlich

ein Nicht-Pamphlet vom Bidder. Finde ich gut und anschaulich. Auch Komplimet für die Quelle, Grigory Vygon ist sicherlich verlässlicher als allerlei Blogger, "Experten" und Auszüge aus Bouleverdpresse. Hätte mir mehr Informationen zur Rolle der EU und anderer Staaten, politisch und wirtschaftlich, in der Entwicklung gewüscht... Sonst sehr gut dargelegt, dass die Zeit Gazproms in der Form sich zu Ende neigt.

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severin123 26.10.2015, 15:09
11. Es ist echt erschreckend

der Energiebedarf der Welt wächst doch die, begrenzten Ressourcen werden günstiger. Erst dadurch kann man sehen in welch heftigem Krieg wir uns befinden, da wirken Kräfte die den physikalischen Gesetzen trotzen, irgendwann wird sich das wieder ausgleichen hoffentlich nicht mit einem großen Knall.

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chinataxi 26.10.2015, 15:10
12. Wieder so ein

Wenn ich eine Prognose machen dürfte würde ich eher auf Gazprom statt auf den Spiegel zu wetten :)

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melnibone 26.10.2015, 15:11
13. So ein ´Niedergang´ stimmt ...

mich Angesichts der aktuellen russischen Politik sehr sehr traurig.
Diese offensichtlichen Verflechtungen von aktiven Politikern und der russischen Wirtschaft kommen einer kleinen ´Machtelite´ zugute.
Vielleicht wurden auch ´zuwenige´ Gelder in diverse Töpfe ´gesponsert´?
Nur an falsche Konzernweichenstellung, mag man angesichts des Marktgewichtes von Gazprom nicht ohne Hintergedanken glauben!

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genauerschauer 26.10.2015, 15:14
14.

Mir fehlen die Chinesen in diesem Artikel. Außerdem hat Gazprom durch den Niedergang des Rubel die sinkenden Preise mehr als kompensieren können.
Und wenn man auf die Förderpreise schaut, die liegen dermaßen günstig, da kann Öl auf 20$ fallen und die machen immer noch fetten Gewinn.

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auweia 26.10.2015, 15:22
15. Déja vu

Wie in der Einleitung beschrieben hat der SPIEGEL sich mal mit Gazprom befasst. Kurz danach ging es bergab.
Ich habe den Eindruck, ähnliches passiert der Wirtschaftsredaktion häufiger.
Mir ist noch der Immobilienbetrüger Schneider erinnerlich, dem der SPIEGEL - kurz bevor er aufflog - eine Jubelstory widmete. Das muß 1993 oder 1994 gewesen sein. Ähnliches war 2011 über Herrn Berggruen zu lesen, der nicht nur bei den Kaufhof Mitarbeitern noch in unguter Erinnerung ist.

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tommit 26.10.2015, 15:25
16. Man macht es eben so

Zitat von Crom
Keiner. 1. Bei Langfristverträgen ist der Gaspreis in der Regel an den Ölpreis gekoppelt, allerdings nachgelagert. Das bedeutet, das eine Änderung beim Ölpreis sich erst Monate später auswirkt. 2. Beim Kurzfristhandel, z.B. .....
wie 'Gewisse' es brauchen..
Der Verbraucher hat somit nur die Macht seine Arbeit selbst zu machen und rechnet die Stunden die er mit dem Studium des Kleingedruckten verbringt noch nicht mal mit dem Mindestlohnsatz.
Kommt mir vor wie in der Krankenversicherung.. der einzige der die ganze ARbeit macht und alles unterschreiben muss und die Schmerzen auch noch hat, aber keinerlei zugestandenes Fachverständnis ist der Patient...

Was ist mit den lokalen ENrgieversorgern die Konzerte u.a. sponsorn.. und was ist im Jahr danach, wenn alle zum 'Billigsten' gewechselt sind?
Das heausgegeh aus dem Grundversorgungstarif versteh ich ja noch.. aber abzüglich dewr ganzen Kündigungs Vorzahlungs und EInmalbonisperenzchen bewegt sich der UNterschied nach ABrechnung der eigenen Lebenszeit bei schlappen 20 Euro..
Wenn ich anstatt zu Verizonen ein paar Stunden mehr arbeite habe ich jedenfalls mehr verdient als ich sparen kann, also höre ich nicht mehr auf und werde zum Workaholic?

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olivervöl 26.10.2015, 15:25
17. Ja und?

Umsatz und Absatz von Gazprom sind etwas gesunken, wenig verwunderlich angesichts der Sanktionen. Besonders dramatisch erscheint mir das nicht, insbesondere angesichts des Ölpreisverfalls. Saudi-Arabien und die Fracking-Unternehmen scheinen mir in einer weit schwierigeren Situation zu stecken.

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bkarger 26.10.2015, 15:28
18. Das ist ja

Das Ziel der EU - den Niedergang der russischen Wirtschaft zu betreiben. Daher die Sanktionen gegen Russland im Auftrag der USA und auch zum Schaden der europäischen und deutschen Wirtschaft.
Der Ukraine-Konflikt ist auf Betreiben von Baroso (entweder Ukraine in der EU oder in der Eurasischen Union) und den USA (Fr. Nuland finanzierte mit 5 Mrd US-DOLLAR - gesponsert von US Investoren - den Putsch in Kiew) geschürt worden. Und in Folge dessen wurde die Krim von Russland besetzt. Allerdings war die grosse Mehrheit der Krim - Bewohner für den Anschluss an Russland. Ursache und Wirkung wird halt bei SPON -wie so oft- verdreht.

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Emderfriese 26.10.2015, 15:36
19. Ganz anders

Zitat von joes.world
(...)Und damit sind wir bei RUS Problem: der gesellschaftlich anerkannten Korruption. Die einige Russen sehr reich gemacht hat. Dieses geld, das die Superreichen einstecken, fehlt der Mittelschicht. Außerdem hemmt diese allgegenwärtige Korruption die Gründung von mittelständigen Firmen. In gesunden Volkswirtschaften das Rückgrat der Wirtschaftlichen Entwicklung. (...)Wäre Russland eine Demokratie, würden sich die Bürger eine neue Regierung wählen. Um den augenblicklichen Absturz des Mittelstandes und der Geringverdiener zu stoppen. Kurzum: Putin ist wirtschaftlich am Scheitern. Er solle weniger Kriege und mehr Wohlstand produzieren.
Es ist schon paradox: Da machen nun die Russen nach dem Ende des "Sozialismus" so ziemlich dasselbe wie wir oder die in Übersee - ist aber auch nicht richtig. Korruption haben wir gerade (DFB), die mittelständischen Firmen klagen auch, eben weil die Superreichen mitnehmen, was sie kriegen können. Und die Geringverdiener stürzen schon seit Jahren hier immer tiefer. Wären wir eine wirkliche Demokratie, gäb's das alles bei uns nicht. Aber bei den Russen ist alles ganz anders...

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