Forum: Wirtschaft
Russischer Konzern Gazprom: Niedergang eines Gasgiganten
AFP

Gazprom wollte seinen Marktwert als erster Konzern auf mehr als eine Billion Dollar steigern - doch nun bricht die Förderung ein, und es mehren sich Forderungen, den Gasriesen zu zerschlagen. Die Geschichte eines spektakulären Niedergangs.

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hannac. 26.10.2015, 16:24
40.

Trotzdem, eher würde ich auf Gasprom wetten als auf VW.
Gasprom hat Zeit, VW muss jetzt rennen.

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Banause_1971 26.10.2015, 16:25
41. So

halten die Felder länger. Und wenn die USA, Katar und Norwegen schon längst kein Gas mehr haben, wir Gazprom sich jedes Kubikmeter mit Gold bezahlen lassen. Wer will schon Dollars...

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stonecold 26.10.2015, 16:25
42.

Zitat von darthmax
Der Umsatz von Gazprom ist so hoch wie nie zuvor:von 5,2 auf 5,5 MRD €, der Gewinn ist allerdings stark eingebrochen , von 1,1 Mrd auf 0,15 Mrd €. >Zahlen von 2013 zu 2014 Das Problem liegt also .....
Ihre Zahlen stimmen nicht mal ansatzweise, da scheint das Komma um ein oder zwei Stellen verrutscht zu sein.
Umsatz 2014: 67 Milliarden USD:
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/216874/umfrage/entwicklung-des-umsatzes-des-gaskonzerns-gazprom/

Gewinn 2014: 2,8 Milliarden Euro:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/gazprom-gewinn-bricht-2014-um-86-prozent-ein-13566054.html

Zum Gewinn 2015 siehe meinen vorherigen Kommentar.

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muellerthomas 26.10.2015, 16:33
43.

Zitat von Banause_1971
Wer will schon Dollars...
Dummerweise die meisten Schwellenländer, daher ist ja die Angst vor einer Zinserhöhung in den USA so groß.

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behemoth1 26.10.2015, 16:38
44. Konkurrenzkampf

So geht es nun mal auf dem sogenannten freien Markt zu, man bekämpft sich untereinander und versucht dem anderen aus dem Geschäft zu drängen, wobei auch gleichzeitig politische Motive mit dahinter stecken.
Aber auch Gaspron, als Staatskonzern hatte immer die Politik mit im Blickfeld, so muss sich keiner beim anderen darüber beschweren.
Putin benutzt ebenso Gazprom als Druckmittel für seine Politik und es sieht so aus, dass er zur Zeit damit scheitert, aber solange die russischen Gasvorräte noch so reichlich sprudeln und die Welt energiehungrig ist, so wird auch er nicht untergehen.

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53er 26.10.2015, 16:42
45. Iregndwer

Zitat von epicur
Sie haben recht. Der Kunde wird abgezockt.
muss ja schießplich die subventionierten Lieferungen an die Ukraine bezahlen.

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ackergold 26.10.2015, 16:45
46.

Gazproms Problem ist, dass es kein Unternehmen am Markt ist, sondern dass es ein Machtmittel der Politik ist. Gazprom wirtschaftet nicht so, wie es die Ökonomie erfordern würde, sondern so wie es Putin will.

Damit unterscheidet es sich nicht von einem Staatskonzern, außer dass die Gewinne ein Privatmensch einsackt und nicht in die Staatskasse fließen.

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darthmax 26.10.2015, 16:45
47. Umsatz

Zitat von stonecold
Ihre Zahlen stimmen nicht mal ansatzweise, da scheint das Komma um ein oder zwei Stellen verrutscht zu sein. Umsatz 2014: 67 Milliarden ......
bitte einfach mal googeln Gazprom Umsatz

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muellerthomas 26.10.2015, 16:57
48.

Zitat von darthmax
bitte einfach mal googeln Gazprom Umsatz
Auch wenn ich die Meinung des Mitforisten nicht teile, so ist ihre Umsatzangabe von 5,5 Mrd. Euro ist doch etwas mickrig. Nach den mir vorliegenden Zahlen lag der Umsatz 2014 bei 147 Mrd. USD bzw. 110 Mrd. EUR.

Vergleicht man H1 2015 mit H1 2014 ergibt sich in Euro ein Rückgang des Umsatzes um 25% bzw. von fast 40% in USD.

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dave_t 26.10.2015, 16:58
49.

Zitat von severin123
der Energiebedarf der Welt wächst doch die, begrenzten Ressourcen werden günstiger. Erst dadurch kann man sehen in welch heftigem Krieg wir uns befinden, da wirken Kräfte die den physikalischen Gesetzen trotzen, irgendwann wird sich das wieder ausgleichen hoffentlich nicht mit einem großen Knall.
Na ja, welche physikalischen Gesetze Sie da meinen erschließt sich mir jetzt nicht so direkt, aber welche Marktgesetze da wirken, das kann ich Ihnen gerne erklären.

Es ist richtig, daß der Energiebedarf der Welt weiter wächst. Doch zum einen wächst die Nachfrage nach fossilen Energieträgern nicht im gleichen Maße mit, da zum einen Atomenergie, zum anderen regenerative Energie eine immer größere Rolle spielt.

Und zum anderen, und das ist der Hauptgrund, ist das Angebot noch viel schneller gewachsen als die Nachfrage. Soviel zum Thema Peak Oil. Aktuell werden sogar Explorationen bekannter großer arktischer Ölfelder abgebrochen, da es sich aktuell nicht lohnt sie zu erschliessen.

So ist das halt mit Malthusianischen Untergangsprophezeiungen. Aber wenn es nach solchen Prognosen ginge, dann wären wir schon vor achtzig Jahren von Pferdemist begraben worden...

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