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Russland-Sanktionen: Ungarischer Premier Orban ätzt gegen Brüssel
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Der ungarische Premierminister Viktor Orbán gilt als energischer Kritiker der Sanktionen gegen Russland. Jetzt machte er wieder mit einem Ausfall gegen Brüssel auf sich aufmerksam: Er bezeichnete die Maßnahmen als "Schuss ins Knie".

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Hilfskraft 15.08.2014, 10:38
10. Lol

Zitat von sysop
Der ungarische Premierminister Viktor Orbán gilt als energischer Kritiker der Sanktionen gegen Russland. Jetzt machte er wieder mit einem Ausfall gegen Brüssel auf sich aufmerksam: Er bezeichnete die Maßnahmen als "Schuss ins Knie".
jede Kritik gegen Brüssel wird hier als "ätzen" bezeichnet?
Ich gehe noch einen Schritt weiter: nicht nur ein "Schuss ins Knie", sondern ein "Kopfschuss" der versammelten behämmerten "Elite" Brüssels.
Man arbeitet entweder un/bewußt an am 3. WK,
oder, man will sich/uns unsterblich blamieren.

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ratxi 15.08.2014, 10:38
11. Unabhängig...

Zitat von sysop
Der ungarische Premierminister Viktor Orbán gilt als energischer Kritiker der Sanktionen gegen Russland. Jetzt machte er wieder mit einem Ausfall gegen Brüssel auf sich aufmerksam: Er bezeichnete die Maßnahmen als "Schuss ins Knie".
Unabhängig davon, wie wahr seine Aussagen vielleicht sind:
Allein die Tatsache, dass Ungarn unter einem Orban in der EU ist, zeigt, dass es keine wirkliche Union ist und dass sich ein Wir-Gefühl auf absehbare Zeit nicht wird entwickeln können.
Ich fühle mich wohl als Erdenbürger, als "Europäer" jedoch schon lange nicht mehr.

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Werner_Holt 15.08.2014, 10:40
12.

Zitat von af17555
Lach....wo er recht hat, hat er recht, auch wenn's nicht PC ist.
Generell sollte man auch öffentlich mal wieder die Dinge beim Namen nennen und sie nicht PC-konform verschleiern. Orban spricht lediglich aus, was die anderen denken.

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mundi 15.08.2014, 10:41
13. Keine stichhaltige juristische Begründung für Sanktionen

Zitat von RalfHenrichs
zumindest weiß Putin jetzt, dass es für eine weitere Verschärfung der Sanktionen keine einstimmige Mehrheit in der EU geben wird - völlig unabhängig von dem, was Putin noch unternehmen wird.
Neutrale Beobachter werden zugeben, dass den beschlossenen Sanktionen eine stichhaltige juristische Begründung fehlt.
Antipathien genügen da nicht.

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dummer steuerzahler 15.08.2014, 10:43
14. Endlich mal einer der den Schwachmaten

in Brüssel mal eine Denkaufgabe gibt. Aber denken können die leider nicht , nur die Hand aufhalten. Das Parlament und der Luxenburger ist eine Farce. Die EU Abgeordneten und Lobbyisten müßen hoffen das sie weiter ihr Gehalt und Ihr Zubrot bekommen, weil in der freien Wirtschaft will sie keiner haben.

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+LY 15.08.2014, 10:43
15. Wo er recht hat, hat er Recht,

Zitat von sysop
Der ungarische Premierminister Viktor Orbán gilt als energischer Kritiker der Sanktionen gegen Russland. Jetzt machte er wieder mit einem Ausfall gegen Brüssel auf sich aufmerksam: Er bezeichnete die Maßnahmen als "Schuss ins Knie".
und, wie immer in Europa,
die kleineren Staaten werden am meisten leiden.
Orban weiß aus ungarischer Geschichte, wie schnell Konfrontationen zu Einmarsch und Krieg führen,
wir in Deutschland vergessen das wohl im Augenblick.

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sl2014 15.08.2014, 10:44
16.

Zitat von sysop
Der ungarische Premierminister Viktor Orbán gilt als energischer Kritiker der Sanktionen gegen Russland. Jetzt machte er wieder mit einem Ausfall gegen Brüssel auf sich aufmerksam: Er bezeichnete die Maßnahmen als "Schuss ins Knie".
Herr Orban liegt mit seiner Einschätzung nicht daneben. Mittelfristig wird der russische Markt für Westeuropa schrumpfen, langsam, aber stetig.
Russland wird seine Sicherheitsinteressen durchsetzen, daran gibt es keinen Zweifel. Die als abschreckende Massnahme beschlossenen Sanktionen werden die Wirtschaft beeinträchtigen, auf beiden Seiten.

Die ukrainische Wirtschaft ist bereits in weiten Teilen lahmgelegt, dort wird sich das nächste Pulverfass entwickeln. Alles unter dem Vorzeichen einer schwächelnden EU-Wirtschaft. Hier wurde aus Überheblichkeit ein unnötiges Problem kreiert, genau dies spricht Orban an.

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+LY 15.08.2014, 10:45
17.

Zitat von sysop
Der ungarische Premierminister Viktor Orbán gilt als energischer Kritiker der Sanktionen gegen Russland. Jetzt machte er wieder mit einem Ausfall gegen Brüssel auf sich aufmerksam: Er bezeichnete die Maßnahmen als "Schuss ins Knie".
und, wie immer in Europa,
die kleineren Staaten werden am meisten leiden.
Orban weiß aus ungarischer Geschichte, wie schnell Konfrontationen zu Einmarsch und Krieg führen,
wir in Deutschland vergessen das wohl im Augenblick, oder wo ist die breite Friedensbewegung? Bei Özdemir und Gauck sicher nicht...

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spon-facebook-10000082513 15.08.2014, 10:47
18. Da Orban...

...ähnlich wie Putin dabei ist, den Rechtsstaat seines jungen Landes wieder in die Steinzeit zurück zu korrumpieren, kann es ihm natürlich nicht recht sein, wenn man seinem Vorbild zu Leibe rückt. Denn wenn Putins Weg scheitert, dann wird auch Orban nicht so weit kommen. Die Parallelen sind da. Verfolgung von Minderheiten, Einschränkung der Presse, Massenhafter Diebstahl von öffentlichen Geldern durch die politische Führung, etc...
Wenn Ungarn die Politik der EU nicht einverstanden sind, dann können sie ja gern Putins Zollsovietunion beitreten...ich habe gehört, die suchen Mitglieder.
Aber solange in seinem Land Juden und Roma bedroht werden, hat man in einem Bund, in dem trotz allem noch Freiheit und Demokratie herrschen, nicht den Mund so weit aufzureissen.

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Worldwatch 15.08.2014, 10:48
19. Man mag von ungarns Premier Orbán ...

... halten was man will. Aber seine Einschaetzung ist doch voellig korrekt.
Er, anders als andere Regierungschefs in "EU", setzt sich jedenfalls fuer sein Land und dessen Wirtschaftstraeger ein.

Die "EU" gefaellt sich, dazu auch noch selbst-klackuerend, als wedelnder Pudelschwanz Washington D.C.'s.
Das die Grossindustrie der US of Amnesia sich an den Massnahmen nicht zu halten braucht, scheint die Dummblinden "EU"-Hoerigen auch nicht einmal zu stoeren. Oder vertreten diese US-Wirtschftsinteressen ueber denen der "EU"-Buerger? Zuzutrauen ist es der Administration in Bruessel, auch in D..

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