Forum: Wirtschaft
RWE-Ärger über Hambacher Forst: "Die Bundesregierung lässt uns im Regen stehen"
DPA

"Der Forst ist nicht zu retten": Der Chef des Energiekonzerns RWE ärgert sich über die Proteste gegen die Rodung des Hambacher Waldes - und fordert ein Machtwort aus Berlin.

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cbf_hotte 28.09.2018, 16:28
60.

Zitat von PolitBarometer
Teil 2: Die "Aktivisten", die jetzt im Wald sitzen, sind, wenn ich mir die YouTube-Videos, sowie deren eigene Blogs (Hambi bleibt, etc.) auf Twitter & Co. anschaue, überwiegend gewaltbereite, linke Autonome, die überhaupt keinen Respekt vor Mensch und Natur haben. Insofern ist die radikale Räumung der einzig richtige Weg...
..keinen Respekt vor Mensch - und Natur?
Sorry - den Braunkohletagebau als technisch interessantes Aussichtsobjekt - den habe ich mir auch mal angeschaut.
Das ist 35 Jahre her. Inzwischen verändern sich die Prioritäten - und man weiß um die (finanziellen) Folgen, die diese "Löcher" verursachen. Wissen Sie, ob es das RWE noch gibt, wenn es an die Renaturierung geht? Wissen Sie, ob die Rücklagen dafür ausreichen?
Am Ende darf der Steuerzahler/Stromkunde wieder dafür blechen.

Wenn die Aktivisten keinen Respekt vor der Natur hätten, dann wäre der Hambacher Forst nicht so massiv besetzt und würde verteidigt.

Das ist nämlich ein Stück Natur.

Das ist - neben einem politischen - auch der Umweltaspekt. Die Menschen müssen nicht alles abnicken, was Politik und Wirtschaft so miteinander aushecken. Sie dürfen auch Widerstand leisten.
Sie sollten lieber vor dem Schreiben überlegen, WAS Sie schreiben.
Wie manche Foristen anmerken: Der Staat – hier in Form der Landesregierung – macht sich zum Erfüllungsgehilfen von RWE. Das war und ist – nicht nur in diesem Fall – mehr als fragwürdig.

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herrin 28.09.2018, 17:00
61. Ein PR-Desaster nach dem anderen!

Diese Firma sollte vom Markt verschwinden. Wer so wenig Fingerspitzengefühl an den Tag legt, der hat es nicht verdient, am Markt zu agieren. Ich werde auf jeden Fall keine Geschäfte mit dieser Firma machen. Wie lautete der Slogan Vo(RWE)ggehen. Stimmt - ich gehe weg. Weder kaufe ich eine Aktie von diesem Laden (die, die ich hatte, habe ich verkauft), noch nehme ich deren Stromangebote an. Dieser Laden gehört einfach nur boykottiert. Und die Oberen davon aus dem Land gejagt!

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apst 28.09.2018, 17:35
62. Hm...

Hier wird immer von der Mehrheit des Volkes gesprochen, die den Erhalt wollen. Etwa die Mehrheit, die die AfD hinter sich sieht. Sprich, die die lauter schreien und fester zuschlagen zählen mehr?
Bis jetzt sehe ich nicht die Bürgerkriegszustände, die zeigen würden, dass die Mehrheit der Bevölkerung das Handeln von RWE und den bezahlten Politikern missfällt. Also Ball flach halten und Fakten akzeptieren.

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karl-felix 28.09.2018, 18:54
63. Schließlich

Zitat von manfredshirsch
Es ist wirklich an der Zeit, dass die politischen Erfüllungsgehilfen der Energiekonzerne sich dazu bekennen, deren Interesse an Gewinnmaximierung den Vorrang vor den Belangen der Menschen einzuräumen, statt die Strippenzieher anschließend im Regen stehen zu lassen.
muss ja auch ein Herr Altmaier über eine angemessene Herrenausstattung nach Ende seiner politischen Laufbahn nachdenken .
Darum :

Menschen, Tiere, Umwelt achten ,
statt nach Kohle nur zu trachten.
Klima schützen ,Frieden stiften,statt die Wälder zu vergiften .

Lasst uns alle viel mehr lachen,
Strom aus Wind und Sonne machen,
"Erde retten " klingt zwar schlicht,doch `ne zweite gibt es nicht.
Barbara

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karl-felix 28.09.2018, 18:57
64. Das

Zitat von qmsysteme
Wer es ernst meint und RWE nicht unterstürzen möchte, kann bei seinem Versorgungsvertrag darauf achten ob er bei RWE oder inogy bestellt hat oder bei Anbietern die von RWE beliefert werden. Am besten bei dem aktuellen Versorger anfragen ob Stromanteile von RWE und oder Brüdern bzw. Schwestern enthalten sind. Die aktuelle Wirkung könnte wäre sicher Gravierend.
ist eine Möglichkeit. Eine andere ist es, RWE zu kaufen . Die sind im Moment recht preiswert und ein wenig Remmi-demmi auf der HV , das hätte schon was.

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hansa_vor 28.09.2018, 19:09
65.

Zitat von locust
Hören Sie doch auf mit Ihrem neoliberalen Gequatsche von Markt und Recht. Der Rechtsstaat auf den Leute wie Sie sich ja gern berufen ist schleichend keiner mehr. Die Durchsetzung des Eigentums- und der Besitzanspruchs ist doch langsam die einzige noch verbliebene Bastion der Rechtsprechung. Polizisten monopolisieren Gewalt nicht zur Befriedung der Gesellschaft, sondern sie setzen die Gewinnmaximierung von Konzernen durch. Menschen wie Sie versuchen einen Begriff wie Rechtsstaat oder Demokratie so lange zu deformieren, bis am Ende nichts mehr über bläuet. Die Kommission berät also gerade, wann Braunkohle nicht mehr gebraucht wird. Ihr Ernst? Wenn interessiert diese Kommission bestehend aus Abnickern, Lobbyisten und anderem windigen Volk denn? Außer diejenigen, die fetten Reibach erhoffen, oder das gleiche pervertierte System für sich nutzen. Den Klimareport gelesen? Wir brauchen Braunkohle nicht. Sie zerstört unsere Lebensgrundlage und die unserer Kinder. Wenn diese polit-ökonomische Entwicklung nicht sehr bald gestoppt wird, dann werden Fäkalien das kleinste Problem sein welches Leute wie Sie haben.
Gründen Sie eine Partei, regen Gesetzesänderungen an und gut ist.

Gegen bestehende Gesetze zu verstoßen ist kriminell und dies auch zurecht.

Für Parteiarbeit langt es aber offensichtlich nicht und somit wollen Sie lieber ein kleiner Krimineller sein.

Das dürfen Sie, müssen dann aber damit leben das dies Sanktionen nach sich zieht.

Auch "Aktivisten" dürfen gerne die Kosten für die Räumung übernehmen und den Namen des Brücken"künstlers" nennen welcher einen Menschen in den Tod geführt hat.

RWE handelt vollkommen gesetzeskonform und ich würde mich ähnlich über die Politik beschweren wenn solche Typen mein Grundstück zum Zelten nutzen und ich dieses nicht räumen lassen darf.

Wie tief ist dieses Land gesunken, ein paar hirnlose Brüller wollen bestimmen was Recht ist?

Never ever!

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Steffi1 28.09.2018, 20:13
66. Sehr geehrter Herr Dr. Schmitz,

warum lenken Sie nicht einfach ein und roden den Wald nicht.
Aus Umweltschutzgründen, aus Klimaschutzgründen, aus Liebe zur Natur, Umwelt und uns. Zeitgemäß, fortschrittlich, respektvoll und verantwortlich - wäre das nichts?

Wie groß wäre die Begeisterung und Zustimmung in der Bevölkerung?
Das wäre einzigartig und neu - vorbildlich und ein Beispiel, wie man
Klimaschutzziele praktisch verfolgt und auch umsetzt.
Mit Mut und Ansage - und das hätten Sie erreicht!

Weltweit würde Ihr Handeln und Ihre Entscheidung hohe Anerkennung finden - nicht nur in Deutschland. Wir alle wissen, dass wir unsere Umwelt schützen müssen, die zudem von Tag zu Tag immer weniger wird.

Seien Sie ein Unternehmer, der mit Umweltverantwortung und gutem Beispiel vorausgeht und zeigt, wie es auch anders gehen kann.
Seien Sie ein Unternehmer der sich offen, umweltfreundlich und zukunftsweisend zeigt und nicht durch Ignoranz glänzt.

Sie werden sehr viele Unterstützer finden.

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hansa_vor 28.09.2018, 22:27
67.

Zitat von Klaugschieter
Natürlich ist der Forst zu retten. RWE muss nur seinen irrwitzigen naturfeindlichen Plan aufgeben, den Wald plattzumachen. Und in dieser Richtung erwarte auch ich ein "Machtwort" von der Bundesregierung. Für den Forst sollte ab sofort ein Moratorium verhängt werden, bis die Kohlekommission ihr Konzept zuum Kohleausstieg fertig hat. Selbst wenn diejenigen Mutigen, die momentgan im Hambacher Forst ausharren und gegen die Abholzung protestieren, ordnungspolitisch gesehen, gegen geltende Gesetze verstoßen sollten, haben sie meine volle Hochachtung und Sympathie. Manchmal muss man auch gegen Recht verstoßen, wenn es in seiner Anwendung nachteilig auf die Gesellschaft wirken kann. In diesem Fall ist das so.
Die genannten 5-6 Milliarden die RWE enteignet werden (ob die Zahl stimmt ist mir egal), wird dann aber bitte NUR von Leuten wie Ihnen und Ihren Sinnesgenossen gezahlt.

Ich werde nur Zahlen wenn danach Deutschland komplett umgekrempelt wird und alles dafür tun dass dies geschieht (selbstverständlich auf legalem Wege, nicht wie die Kriminellen "Aktivisten" dort vor Ort)!

Meine Hochachtung bekommen Sie, wenn sie für die entstehenden Verluste von RWE bürgen, vorher können Sie mir den Buckel runterrutschen.

Und NEIN, es ist nicht "DAS VOLK" was gegen die Rodung ist!

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hansa_vor 28.09.2018, 22:33
68.

Zitat von Bernd.Brincken
"In Wahrheit sei der Hambacher Forst nicht mehr zu retten" Tja, aber was den Umgang mit dem "öffentlichen Vertrauen" (Domizlaff) betrifft, da sieht es für RWE nicht so gut aus. Der Widerstand gegen die Abholzung eines Waldes war eine symbolische PR-Aktion, und eine erfolgreiche dazu - wie immer man inhaltlich zu dem Anliegen der einen oder anderen Seite steht: Mit relativ geringen Mitteln wurde das Thema in die breite Öffentlichkeit und die Politik getragen. RWE steht hier kommunikations-technisch mit dem Rücken zur Wand. Aber anstatt nach vorne zu gehen - hämmern sie gegen die Wand. Was hat RWE vor, um diesen nachhaltigen Image-Schaden zu kompensieren? Oder ist die Marke RWE gar nicht mehr zu retten?
Da ist ein Mensch gestorben und Polizisten wurden mit Stahlkugel beschossen oder mit Fäkalien beworfen.

Dies finden Sie als "mit relativ geringen Mittel in die Öffentlichkeit gebracht"?

Zynisch ist eigentlich noch zu schade für Ihren Erguss!

Der "Hambi" stand übrigens seit über 40 Jahren in der Öffentlichkeit, da waren aber manche "Aktivisten" noch von anderen Problemen in ihrem Drogenrausch bedrängt.

Heute, nachdem alle Wege beschritten sind wollt Ihr auf Besorgt machen?

Ihr seid nur noch peinlich und merkt es nicht mal selber, mir graust vor der Zukunft dieses Landes.

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karl-felix 28.09.2018, 22:34
69. Nein

Zitat von molett
Liebe Leser, worum geht es hier denn eigentlich? 39/40 des Forstes sind kommentarlos gerodet und hinter dem Tagebau wieder aufgeforstet worden! 2) Hier geht es nicht um die paar Bäume, 3) Als Bürger erwarte ich ein hartes Eingreifen 4) dieses Unternehmen hat zum Aufschwung Deutschlands durch preisgünstige und sichere Energieversorgung maßgeblich beigetragen!
1) Die Bäume sind schon seit Jahren besetzt , der Braunkohletagebau wird bereits seit Jahrzehnten heftigst diskutiert. Richtig ist nur, dass 90% des Bpürgerwaldes bereits abgeholzt sind und erst jetzt stellt man fest, dass man die Braunkohle gar nicht braucht.
Also lasst die restlichen paar Bäume stehen , die Rekultivierung kostet undere Nachkommen Millionen für nichts.

2) Richtig . Es geht darum , den Übergang vom Kohle zum Solarzeitalter zu organisieren ud da versagt unsere Politik kläglich und schickt armierte Kräfte mit Panzerwagen um ein paar Baumhütten zu räumen weil es da keine Fluchtwege gibt .
Albern

3) Ich nicht. Ich erwarte Vernunft und Fruieden . Ich erwarte
"Menschen Tiere,Umwelt achten,statt nach Kohle nur zu trachten "
Es ist nicht zumm Allgemeinwohl, diese Bäume zu fällen und die Kohle rauszubuddeln . Unsere Kinder müssen die Löcher wieder für Millionen Euro zumachen für nicht eine einzig kWh Strom mehr. Die Kohle ist deren Erbe. .
:
4) Ich hoffe, dass RWE dieses als einer der grössten Investoren in EE auch in Zukunft macht. Die Behauptung, es sei sinnvoll, diesen Forst abzuholzen ist genauso unsinnig wie die damalige Behauptung, mehr als 4% EE im Netz seien physikalisch unmöglich . Heute haben wir über 40% EE im Netz . Das ist erheblich mehr als sämtliche BraunKKW in ganz Deutschland erzeugen . Wir brauchen diese Braunkohle nicht, die gehört unseren Kinderen und deren Nachkommen .

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