Forum: Wirtschaft
"Sachbezugskarten": Scholz will Vergünstigung für Arbeitnehmer streichen
Nicole Preuninger/ Franz & Wach Personalservice GmbH/ obs

Beschäftigte profitieren von Bonuszahlungen in Form von sogenannten Sachbezugskarten. Diese sollen nach Plänen des Bundesfinanzministeriums nicht mehr steuerfrei sein - in den Ländern regt sich Widerstand.

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lynx999 20.04.2019, 13:15
100. Sachbezug richtig regeln!

Sachbezug muss Sachbezug bleiben.
Das ganze in Kreditkartenform auszugeben ist nicht ok, weil es selten ein Sachbezug im klassischen Sinne ist.
Wenn man das richtig gestalten will dann bitte in Gutscheinform wie z.B. den Karlsruher Arbeitgeberguteschein. Es werden lokal Sachwerte gekauft. Sowas muss steuerfrei bleiben.
Wie sonst könnte ein Einzelhändler z.B. Warenabgaben an die Mitarbeiter steuerlich vertretbar machen?

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marcaurel1957 20.04.2019, 13:20
101.

Zitat von Hippolais
Wenn man schon nichts wirklich Wichtiges bewegen kann, wie beispielsweise eine gerechte Besteuerung von internationalen Konzernen, die in Deutschland den Umsatz und in Irland oder den Niederlanden ihre Steuererklärung machen, dann bläst man sich so gut es geht mit Petitessen wie diesen auf. Schlussendlich will man ja im Gespräch bleiben und sich als Kanzlerkandidat einer 13 1/2 Prozent -Partei für die kommende Bundestagswahl in Stellung bringen. Der charismatische Thorsten Schäfer-Gümbel hat schon hingeschmissen, jetzt gilt es nur noch die Lichtgestalten Andrea Nahles und Kevin Kühnert aus dem Weg zu räumen und der Weg ist frei für Olaf Scholz. Was ist nur aus dieser Rest-SPD geworden, aber vielleicht wechselt Angela Merkel, immer gut für eine Überraschung, auf ihre alten Tage noch die Partei....
Sie wissen, dass Ihre Idee die Konzerne der zu versteuern,Mio sie ihren Unsatz machen dazu führt, dass z.B. VW oder BMW ihren Umsatz in China versteuern würden?

Ob das für D ein Geschäft ist, bezweifele ich!

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sandu2 20.04.2019, 13:22
102. Scholz kann Amazon &Co höher besteuern, wenn er nur wollte

Zitat von marcaurel1957
Um Amazon anders besteuern zu können, müssen Sie internationales Steuerrecht ändern. Dies ist erstens mehr als schwierig und könnte zweitens uns fürchterlich auf die Füße fallen, weil dann auch Vw, BMW und andere so besteuert werden
Nein, dazu muss man kein internationales Steuerrecht ändern. Deutschland könnte einen Prozentsatz von 1-3 Prozent auf den Umsatz von Amazon&Co in Deutschland erheben und damit u.a. dem Mittelstand und Einzelhändlern in Deutschland helfen und die Steuerzahler entlasten.
Und der einzige Grund, warum Scholz das nicht macht, ist weil dann vielleicht die USA das dann auch bei den Autokonzernen wie VW, BMW etc. machen würde.
Aber diese Autokonzernen sind nicht „uns“, wie Sie das schreiben.
Es sind eben das: Konzerne.
Und wenn Sie schreiben, dass Sie gegen eine solche Steuer sind, dann heißt das, das Sie meinen, dass der deutsche Steuerzahler ruhig auf zig Milliarden verzichten soll, nur damit die Autokonzernen einen höheren Gewinn haben.

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Sebastian1975 20.04.2019, 13:24
103. miese, irreführende Überschrift aka Clickbait

Korrekt wäre: Scholz unternimmt etwas gegen sie Sonderbehandlung einiger weniger Arbeitnehmer, welche alle anderen mitbezahlen müssen...

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Komakino74 20.04.2019, 13:26
104. Genial

Immer schön den Weg des geringsten Widerstands gehen...dieser Mann hat echt *** in der Hose

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option@l 20.04.2019, 13:29
105. Wir hatten dieses „Privileg“

...in Form von Sodexo-Gutscheinen, weil unser Unternehmen aus Platz- und Hygienerechtlichen Gründen keine Kantine hat und der Betriebsrat dadurch einen Anteil des Unternehmens an den Essenskosten außerhalb erstritten hat. Ich nehme zur Kenntnis, daß die „Partei der Arbeiter“ mit dieser skandalösen steuerlichen Bevorzugung von wahren Spitzenverdienern ein Problem hat. Nicht, daß das heute noch wichtig wäre...aber es paßt ins Bild.

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steueragent 20.04.2019, 14:18
106. Die Gutscheine von mir aus steuerpflichtig machen.

Gleichzeitig Vermögenssteuer einführen und Abgabenlast für Durchschnittsverdiener absenken. Das wäre mein Wunsch.

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tommy.huber 20.04.2019, 15:00
107. Und immer wieder auf die arbeitende Bevölkerung losgehen

Soll er doch mal die Unternehmen und die grossverdiener besteuern. Mal ein sozialdemokratisches Konzept vorlegen, und nicht immer diesen wirtschaftsliberalen Kram. Fehlt da der Mut oder die Überzeugung?

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new#head 20.04.2019, 15:08
108.

@Achmuth-1
Geldleistungen müssen immer versteuert werden. Steuerfrei sind Sachprämien bis zu 44? im Monat. Der Gutschein ist in kein Geld, da keine gültige Währung. Er kann nur bei dem ausgebenden Händlern gegen Sachgüter eingetauscht werden.
Dieses muss man nicht wissen. Die Diskussion wäre jedoch sachlicher wenn alle Teilnehmenden diese Information hätten.

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marcaurel1957 20.04.2019, 15:39
109.

Zitat von sandu2
Nein, dazu muss man kein internationales Steuerrecht ändern. Deutschland könnte einen Prozentsatz von 1-3 Prozent auf den Umsatz von Amazon&Co in Deutschland erheben und damit u.a. dem Mittelstand und Einzelhändlern in Deutschland helfen und die Steuerzahler entlasten. Und der einzige Grund, warum Scholz das nicht macht, ist weil dann vielleicht die USA das dann auch bei den Autokonzernen wie VW, BMW etc. machen würde. Aber diese Autokonzernen sind nicht „uns“, wie Sie das schreiben. Es sind eben das: Konzerne. Und wenn Sie schreiben, dass Sie gegen eine solche Steuer sind, dann heißt das, das Sie meinen, dass der deutsche Steuerzahler ruhig auf zig Milliarden verzichten soll, nur damit die Autokonzernen einen höheren Gewinn haben.
Nach internationalem Steuerrecht geht das nicht! Das sieht, von einigen Doppelbesteuerungsabkommen abgesehen, und eien Besteuerung des Gewinns im jeweiligen Land vor.

Im übrigen wäre eine Umsatzbesteuerung anstatt einer Besteuerung der Gewinne ein bedenklicher Systembruch. Passieren könnte auch, dass diese „Umsatzsteuer“ sehr einfach auf die Preise aufgeschlagen wird.

Sie sehen, mit diesem Thema haben sich schon Fachleute beschäftigt

Wenn wir es machen würden, wäre die unmittelbare Folge, dass andere Länder dies mit unseren Konzernen auch machen würden.

Ich bezweifele, dass die Steuereinnahmen hier dann steigen würden...bei einem exportorientierten Land wie D muss man sogar davon ausgehen, dass Sie sinken.

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