Forum: Wirtschaft
"Sachbezugskarten": Scholz will Vergünstigung für Arbeitnehmer streichen
Nicole Preuninger/ Franz & Wach Personalservice GmbH/ obs

Beschäftigte profitieren von Bonuszahlungen in Form von sogenannten Sachbezugskarten. Diese sollen nach Plänen des Bundesfinanzministeriums nicht mehr steuerfrei sein - in den Ländern regt sich Widerstand.

Seite 13 von 16
pwk 20.04.2019, 20:04
120. Olaf Scholz ..... in welcher Partei ist der ?

Ach ha, SPD! Ist das nicht die Partei die der Spitzensteuersatz von 52% auf 47% gesenkt hat? Ist das nicht die Partei die verhindert, dass Börsengeschäfte fast unversteuert sind? Ist das nicht die Partei die „Genossen“ auf überbezahlte Posten hieft? Kst das nicht die Partei die mit dem HarzIV Debakel fast alle Wähler verloren hat? Ist Olaf Scholz nicht der, der als Senator in Berlin mut Schimpf und Schande davon gejagt wurde?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
marcaurel1957 20.04.2019, 22:45
121.

Ich kenne Simulationen, welche Wirkungen Aufhebung Ideen haben.

Eine Digitalsteuer ist harmlos, die wird schlicht auf akzeptiert Konsumenten überwälzt, allerdings handelt es sich um minimale Beträge.

Eine Steuer auf Umsätze führt ebenfalls zu Umwälzngen auf Kunden, falls diese nicht möglich ist, muss sie bei defizitären Unternhmen aus der Substanz getragen werden. Dies ist abzulehnen.

Derartige Dinge kann heute kein Land allein machen,dies ginge nur auf OECD Basis.

Jeder Alleingang würde enetsprechende Gegenmaßnahmen zur Folge haben, die uns mehr als wehtun.

Das durch solche Steuern alles anderen Steuen entfallen, ist Unsinn.

Der Anteil der MwSt am Gesamtsteueraufkommen ist ca. 25%, und das bei 19%.....Sie können sich ausrechnen, wieviel Ihnen 0,3% bringen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
marcaurel1957 21.04.2019, 00:45
122.

Zitat von pwk
Ach ha, SPD! Ist das nicht die Partei die der Spitzensteuersatz von 52% auf 47% gesenkt hat? Ist das nicht die Partei die verhindert, dass Börsengeschäfte fast unversteuert sind? Ist das nicht die Partei die „Genossen“ auf überbezahlte Posten hieft? Kst das nicht die Partei die mit dem HarzIV Debakel fast alle Wähler verloren hat? Ist Olaf Scholz nicht der, der als Senator in Berlin mut Schimpf und Schande davon gejagt wurde?
Einige Richtstellungen:

1. Spitzensteuersatz
Zu Zeiten der 52% gab es sehe viel höhere Freibeträge und der Satz setzte ers deutlich später ein. Die heutigen Höchstsätze sind also nicht niedriger als damals

2 Börsensteuer
Erstes fragt man sich, weshalb Aktienläufe besteuert werden sollten, es handelt sich nicht um Konsum, sondern um einen Aktivtausch. Zweitens geht diese nur in internationaler Absprache,da die Umsätze sich sonst einfach zu anderen Börsen verlagern würden

3. überbezahlte Posten
Wer würde denn auf welchen „überbezahlten Posten gehieft“?

4. Harz IV
Was ist den an Harz IV grundsätzlich falsch?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
demokrat2 21.04.2019, 07:42
123. Fake News

Nicht Scholz ist die Ursache, sondern ein Urteil des Bundesfinanzhofs zwingt den Finanzminister diese "willkürliche Regelung" abzuschaffen. Er folgt damit nur dem geltenden Recht. Hier will man nur dem Scholz die "Schelle anhängen". Bitte bei der Wahrheit bleiben. Es lag nicht in den Händen von Finazminister Scholz.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
holy64 21.04.2019, 08:10
124. Ja warum nicht,

aber bitte auch Einkommensreiche ab 200.000 Euro/Jahr stärker besteuern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sandu2 21.04.2019, 08:27
125. Bitte erst versuchen, es zu verstehen, bevor man es ablehnt

Zitat von marcaurel1957
Ich kenne Simulationen, welche Wirkungen Aufhebung Ideen haben. Eine Digitalsteuer ist harmlos, die wird schlicht auf akzeptiert Konsumenten überwälzt, allerdings handelt es sich um minimale Beträge. Eine Steuer auf Umsätze führt ebenfalls zu Umwälzngen auf Kunden, falls diese nicht möglich ist, muss sie bei defizitären Unternhmen aus der Substanz getragen werden. Dies ist abzulehnen. Derartige Dinge kann heute kein Land allein machen,dies ginge nur auf OECD Basis. Jeder Alleingang würde enetsprechende Gegenmaßnahmen zur Folge haben, die uns mehr als wehtun. Das durch solche Steuern alles anderen Steuen entfallen, ist Unsinn. Der Anteil der MwSt am Gesamtsteueraufkommen ist ca. 25%, und das bei 19%.....Sie können sich ausrechnen, wieviel Ihnen 0,3% bringen
Sie sind anscheinend durch jahrelange Arbeit in dem Bereich gut sozialisiert worden.

Und haben eine Menge Denkverbote akzeptiert, z.B. dass man nicht aus der Substanz besteuern darf. Oder dass kein Land irgendwas alleine machen kann. U.a. Frankreich beweist das Gegenteil.

Und Sie haben auch noch nicht verstanden, um was es wirklich geht, wie Ihr Argument mit der MwSt. zeigt. Die Unternehmen sind von der MwSt. befreit bzw. Erhalten bezahlte MwSt. zurück. Und auf viele Geschäfte wie z.B Finanztransaktionen wird gar keine MwSt. Bezahlt.
Bei der APT tax (schauen Sie einfach mal für den Anfang in Wikipedia nach) wird aber jede Transaktion von Geld mit einer derartigen Steuer belegt. U.a. Ist eine Finanztransaktionssteuer damit automatisch enthalten. Und Arbeit wird automatisch nicht höher besteuert als Maschinen. Und wie die amerikanischen Professoren ausgerechnet haben, würden bei der derzeitigen Wirtschaft 0,3% ausreichen. Wenn die Hochfrequenztransaktionen an der Börse abnehmen würden (was ein guter Nebeneffekt sein würde), könnte das steigen. Aber da heutige Gewinnmargen oft nur bei 2-3% liegen, entspräche eine Steuer von 0,3-1% einem Steuersatz von 10-50%, also schon in der richtigen Größenordnung.
Sie kann allerdings nicht hinterzogen werden, da sie automatisch in den IT-Systemen direkt abgezogen wird. Allein dadurch würde Deutschland zig Milliarden an Steuern erhalten, die bisher ins Ausland abfließen.
Eine Digitalsteuer oder eine allgemeine Steuer bei großen Konzernen ist ein erster Schritt. Vielleicht würde sie teilweise auf die Preise aufgeschlagen, aber der Rest würde aus den Bisherigen Gewinnen bezahlt und damit zu einer echten Steuer.

Wenn es entsprechende Gegenmaßnahmen gibt, so würde dies nicht „uns“ wehtun, sondern allenfalls den Konzernen, die in Deutschland ihren Sitz haben. Die könnten aber einfach durch entsprechende Steuersenkungen um die paar Milliarden entlastet werden, um die es am Anfang geht. Und wie man sieht, konnte VW über 20 Milliarden an Strafe in den USA zahlen wegen des Dieselbetrugs und lebt immer noch. Sie sollten also bei „uns“ nicht in erster Linie an die deutschen Konzerne denken, sondern an die Normalen Steuerzahler in Deutschland.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sandu2 21.04.2019, 09:49
126.

Zitat von marcaurel1957
Einige Richtstellungen: 1. Spitzensteuersatz Zu Zeiten der 52% gab es sehe viel höhere Freibeträge und der Satz setzte ers deutlich später ein. Die heutigen Höchstsätze sind also nicht niedriger als damals 2 Börsensteuer Erstes fragt man sich, weshalb Aktienläufe besteuert werden sollten, es handelt sich nicht um Konsum, sondern um einen Aktivtausch. Zweitens geht diese nur in internationaler Absprache,da die Umsätze sich sonst einfach zu anderen Börsen verlagern würden 3. überbezahlte Posten Wer würde denn auf welchen „überbezahlten Posten gehieft“? 4. Harz IV Was ist den an Harz IV grundsätzlich falsch?
Zu 1. Diejenigen, die den Spitzensteuersatz anheben wollen, wollen ihn zumeist für höhere Einkommen anheben. Und für die sind die Höchstsätze von heute in der Tat niedriger als die von damals.
Versuchen Sie bitte nicht, die Menschen zu verarschen. Das fällt nur aus Sie zurück.

2. Sie haben anscheinend immer noch nicht den Artikel über die APT (Automated payment transaction) tax in Wikipedia gelesen. Tun Sie das und ein paar der referenzierten Artikel und Sie werden verstehen, warum man das tun sollte. Außerdem dürfte, wenn Ihr Argument stimmt, gar keine Börse irgendwelche Steuern erheben. Dies ist aber falsch, wie Sie vermutlich sehr gut wissen

3. Z.B Schäfer-Gümbel

4. z.B. Das die Menschen nicht nach Ihrer Leistung behandelt werden. Egal wieviel jemand geleistet hat, im Endeffekt bekommt er dasselbe Geld. Oder das das Versäumen eines Termins so behandelt wird, als hätte er kein Recht zu leben. Eine Gesellschaft, die einen wesentlichen Teil so ungerecht behandelt, wird auf Dauer nicht überleben.

Alle diese Antworten kann ein halbwegs intelligenter Mensch wie Sie sich auch selbst geben. Daher dienten Ihre Fragen wohl nur der Irreführung anderer Leser.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
marcaurel1957 21.04.2019, 10:40
127.

Grundsätzlich sollten Sie aufhören, meine Qualifikation in diesem Bereich infrag zu stellen....ich habe einen rechtswissenschaftlichen Abschlus im Steuer und Gesellschaftsrecht und könnte - wenn ich wollte - als Steuerberater meine Brötchen verdienen.

Zur Sache
VW hat sicher nicht betrogen und hat in den USA auch nur 2,7 Mrd Strafe bezahlt, alles andere sind Zivilrechtliche Positionen, die übrigens die Steuerlast enstprechend mindern.
Ähnlich verhält es sich in Deutschland, wo man 50 Mio Bussgeld entrichten mußte und 995 Mio Gewinnabschöpfung ebenfalls steuermindernd wirkt

Mit der Diskussion hier hat das aber nichts zu tun

Grundsätzlich ist es absolut ausgeschlossen, dass Deutschland einen Alleingang macht und internationales Steuerrecht verletzt, wir sind nicht Trump und halten uns an Verträge! Punkt!

Aus diesem Grunde ist eine umsatzbezogene Steuer für internationale Unternehmen nicht durchsetzbar und auch nicht wünschenswert, dies würden sich andere Länder nicht gefaelln lassen und z.B. China die Umsätze der Autohersteller dort versteuern. Es genügt das kleine Einmaleins, um sich auszurechnen, dass ein Land mit unserem Leistungsbilanz dabei draufzahlen würde.

Auf nationaler Ebene kann man hingegen gern Digitalsteuer, Erbschaftssteuer, Vermögenssteuer etc. einführen, man kann auch die jeweiligen Sätze festlegen. Im Einzelfall ist darauf zu achten, dass dies nicht gegen europäisches Recht verstößt, so ist die Thematik der Umsatzsteuer in der EU Mehrwertsteuersystemrichtline geregelt und die Kompetenz daran etwas zu ändern liegt bei der EU.

Erbschaft/Vermögenssteuer sind nette Ideen, haben aber erhebliche Nachteile, denn einerseits sind fü Unternehmen Ausweichstrategien möglich und anderseits würden Unternehmen dadurch in ihrer Substanz getroffen, was KEIN seriöser Steuerechtler vorschlagen würde.
Das ließe sich bei AGs unschädlich regeln, bei Privatunternehmen wäre eien Schädigung der Substanz bedrohlich. Allerdings würde jede Ungleichbehandlung von Unternehmensformen das BVerfG verärgern.

Ihre APTax ist ein alter Hut, gegen den nichts spricht, wenn global alle mitziehen. Das ist aber eben nicht der Fall.

Hinzu kommt, dass es sich beim Charakter dieser Steuer um eine Einphasenumsatzsteuer (das war bis 1969 in D auch so, heute is unsere MwSt eine Allphasenumsatzsteuer) handelt, die sehr einfach auf den Endverbraucher umgewälzt werden kann. Reimer und Kube haben dazu einige gute Artikel verfasst.
bemerknswert ist, dass diese Steuer auch linar wirkt, also auf Eben des Steuerträgers (Bürger) keine Progression aufweist...halten Sie da für sozial?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
marcaurel1957 21.04.2019, 10:51
128.

Zitat von sandu2
Zu 1. Diejenigen, die den Spitzensteuersatz anheben wollen, wollen ihn zumeist für höhere Einkommen anheben. Und für die sind die Höchstsätze von heute in der Tat niedriger als die von damals. Versuchen Sie bitte nicht, die Menschen zu verarschen. Das fällt nur aus Sie zurück. 2. Sie haben anscheinend immer noch nicht den Artikel über die APT (Automated payment transaction) tax in Wikipedia gelesen. Tun Sie das und ein paar der referenzierten Artikel und Sie werden verstehen, warum man das tun sollte. Außerdem dürfte, wenn Ihr Argument stimmt, gar keine Börse irgendwelche Steuern erheben. Dies ist aber falsch, wie Sie vermutlich sehr gut wissen 3. Z.B Schäfer-Gümbel 4. z.B. Das die Menschen nicht nach Ihrer Leistung behandelt werden. Egal wieviel jemand geleistet hat, im Endeffekt bekommt er dasselbe Geld. Oder das das Versäumen eines Termins so behandelt wird, als hätte er kein Recht zu leben. Eine Gesellschaft, die einen wesentlichen Teil so ungerecht behandelt, wird auf Dauer nicht überleben. Alle diese Antworten kann ein halbwegs intelligenter Mensch wie Sie sich auch selbst geben. Daher dienten Ihre Fragen wohl nur der Irreführung anderer Leser.
Dümmliche Polemik ersetzt keine Argumenation...also lassen Sie das einfach sein

zu 1
Fakt ist, dass der heutige niedrige Spitzensteuersatz in fast allen Fällen, nicht zu einer niedrigen Steuerlast führt, wie die damlsigen 52%....darüber gibt es genügend Studien. Wobei ich überhauptz nichts dagegen habe, für höhere Einkommen, sagen wir aber 500.000 auch Steuersätze von 75% anzusetzen. (Wohlgemerkt NUR für die Beträge ÜBER 500.000!)

zu 2
Ihre ATP ist eien alter Hut, der schon vor Jahrzehnten durch die Fachpresse geisterte. Ich hbae nichts dagegen, aber man sollte sich darüber im Klaren sein, dass diese Steuern IMMR überwälzt werden und letzlich beim Bürger ankommen....und die Auswirkungen eher unsozial sind.

zu 3
Schäfer Gümble ist mir nichtsondrlich sympathisch aber weshalb er hier in der kritik steht, ist mit unklar

zu 4
Ih finde Harz IV im Grundsatz in Ordnung. Im Detail könnte man einiges verbessern, so sollte berücksichtigt werden, ob jemand 25 oder 60 jahre alt ist bzw. wielang er sozialversicherungspflichtig gearbeitet hat.

Sanktionen für terminversäumnisse oder andere Pflichtverstöße unterstütze ich ausdrücklich, wenn die Gesellschaft Einzelen materiell subventiert, kann man erwarten, dass auch der Einzelen sich an die regeln hält

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Lesenkönner 21.04.2019, 18:25
129. @#83, Neiddebatte

Das, was Sie beschreiben, ist nichts anderes als das Ausnutzen steuerlicher Schlupflöcher mit dem Ergebnis der Einkommenserhöhung (80€ mehr) auf Kosten der Steuer und Sozialversicherung. Und genau deshalb ist der Schritt von Scholz richtig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 13 von 16