Forum: Wirtschaft
"Sachbezugskarten": Scholz will Vergünstigung für Arbeitnehmer streichen
Nicole Preuninger/ Franz & Wach Personalservice GmbH/ obs

Beschäftigte profitieren von Bonuszahlungen in Form von sogenannten Sachbezugskarten. Diese sollen nach Plänen des Bundesfinanzministeriums nicht mehr steuerfrei sein - in den Ländern regt sich Widerstand.

Seite 14 von 16
Herr_Jeh 21.04.2019, 21:49
130. mein Ex-Arbeitgeber

nutzt diese Karten, um die Mitarbeiter am Außenstandort (ohne Kantine) gleich zu behandeln wie die Mitarbeiter im Hauptwerk (mit Kantine). Nun meint also Herr Scholz, das wäre ungerecht. Die Arbeitnehmer, die lange für eine Lösung gerungen haben, sehen das hoffentlich genauso.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
flogott 22.04.2019, 09:01
131. Wertschätzende Gesten sind wichtig

Wenn man zum Essen eingeladen wird bringt man ja auch kein Bargeld mit. So sollte man den steuerfreien Sachbezug auch sehen: als wertschätzende Geste, die jeder smarte Arbeitgeber nutzen kann.
Das Urteil des BFH, auf das sich das BMF beruft, lässt bei juristischer Betrachtung keinen Änderungswillen des obersten Gerichts erkennen.
Die Kartenlösungen mit dem impliziten Argument, dass sie zu gut und zu flexibel sind, zu verbieten und damit AMAZON und seinen Gutscheinen den Weg zu bereiten ist ein falscher Weg und ein ganz schlechtes Signal in einer digitalen Welt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Schnabbelschnute 22.04.2019, 11:58
132. Anti-Wahlkampf

Auweia...ich bemerke überhaupt keinen Unterschied zwischen einem christlichen Finanzminister oder einem sozialen!
Das ist halt die derzeitige Situation der Parteienlandschaft in Deutschland, wo es kaum Unterschiede zwischen den großen Parteien gibt....alle versprechen uns den Himmel auf Erden, jedoch erst dann nur, wenn das Vermögen falsch umverteilt ist!
Ich freue mich über 44 Euro die mein Chef ab und an gibt...es ist eine - wenn auch sehr kleine - Wertschätzung, denn Lohnzuwächse sind dank eines progressiven Steuersystems eher eine Bestrafung, da schon bald jeder Mindestlöhner / Branchenmindestlöhner sowieso den Höchststeuersatz zahlen muss!
Geld muss her....dann bitte die angedachte Finanztransaktionssteuer nicht für Europa sondern für ein anscheinend verarmtes Deutschland einsetzen!
Es bleibt dabei, dieser Anti-Wahlkampf des sozialen Finanzministers zeigt wieder einmal, dass es egal ist ob du christlich oder sozial wählst, du wirst so oder so den Teufel bekommen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Eronica 22.04.2019, 12:11
133. Eines habe ich gelernt

Mit der Überschrift lässt sich kräftig manipulieren weil die meisten Menschen nicht weiterlesen, wie auch hier nachzuvollziehen ist. Eine Schande für Journalismus und auch für viele Leser und Kommentatoren/Beitragsschreiber, denn es zeugt nicht vom Willen die Demokratie zum blühen zu bringen, sondern sie zu eigenen Zwecken zu missbrauchen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
marcaurel1957 22.04.2019, 14:08
134.

Zitat von Schnabbelschnute
Auweia...ich bemerke überhaupt keinen Unterschied zwischen einem christlichen Finanzminister oder einem sozialen! Das ist halt die derzeitige Situation der Parteienlandschaft in Deutschland, wo es kaum Unterschiede zwischen den großen Parteien gibt....alle versprechen uns den Himmel auf Erden, jedoch erst dann nur, wenn das Vermögen falsch umverteilt ist! Ich freue mich über 44 Euro die mein Chef ab und an gibt...es ist eine - wenn auch sehr kleine - Wertschätzung, denn Lohnzuwächse sind dank eines progressiven Steuersystems eher eine Bestrafung, da schon bald jeder Mindestlöhner / Branchenmindestlöhner sowieso den Höchststeuersatz zahlen muss! Geld muss her....dann bitte die angedachte Finanztransaktionssteuer nicht für Europa sondern für ein anscheinend verarmtes Deutschland einsetzen! Es bleibt dabei, dieser Anti-Wahlkampf des sozialen Finanzministers zeigt wieder einmal, dass es egal ist ob du christlich oder sozial wählst, du wirst so oder so den Teufel bekommen!
Sie verwechseln „Grenzsteuersatz“, der bei ca. 55.000 p.a erreicht wird und Durchschnittssteuersatz, der weit geringer ist.

Wer also 100000 verdient, zahlt etwa 33% Steuern,also 1/3 ....ich finde das angemessen. Verheiratete zahlen sogar bei 200.000 p.a nur 1/3!

Ich denke nicht, dass es „Mindestlöhner“ gibt, die den Spitzensteuersatz erreichen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rainercom 23.04.2019, 07:41
135. Diese sollen nach Plänen des Bundesfinanzministeriums nicht mehr

Steuerfrei sein.
Habe von der SPD nichts anderes erwartet.
Diese Partei wundert sich warum die Wähler davon laufen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sandu2 23.04.2019, 10:01
136. Sie denken die Dinge nie bis zum Ende

Solange Sie mit einer unglaublichen Arroganz und Überheblichkeit so tun, als seien Sie der große Fachmann, der sowieso alles besser weiß und sich dann herausstellt, dass Sie die Menschen versuchen, hinters Licht zu führen, werden Sie auch einige Spitzen ertragen müssen. Und mit Ihrer Qualifikation als Steuerberater wissen Sie nicht alles besser als alle anderen, zumal Sie mathematisch dich große Schwächen zu haben scheinen (s.u.)
Denn wie schrieben Sie doch :“Die heutigen Höchsätze sind nicht niedriger als damals“ Jetzt geben Sie zu, dass Bezieher hoher Einkommen doch davon profitiert haben und Sie kennen sogar die Studien dazu. In Ihrem 1. Post dies zu verheimlichen, nenne ich „Menschen verarschen wollen“. Hat es auch Studien dazu gegeben, wieviel Milliarden man den Beziehern höherer Einkommen man damit geschenkt hat, oder wollten Sie und Ihresgleichen das gar nicht so genau wissen?
Wenn Sie dann doch für 75% Steuer sind für die Einkommensanteile, die über 500.000€ liegen (was ich auch gut fände), wären Sie auch für einen Steuersatz von 55% für Einkommensanteile über 200.000€? Oder verdienen Sie über 200.000€?
Zu 2. Die APT (Automated Payment Transaction) Tax scheinen Sie nicht gut zu kennen. Sonst würden Sie Sie nicht als ATP bezeichnen.
Und Sie scheinen auch nicht verstanden zu haben, dass letztlich alle Steuern auf den Bürger umgelegt werden, denn wovon bezahlen die Unternehmen ihre Steuern? Im Endeffekt immer von dem, was irgend Bürger für Ihre Produkte bezahlt hat (oder die Produkte des Unternehmens, an die sie Ihre Produkte verkauft haben etc.)
Die Steuer ist sogar sehr sozial, wie sich jeder selbst überlegen kann. Jeder kann sich überlegen, was ihm lieber ist: Die heutige Mehrwertsteuer von 19% bzw. 7% plus die Einkommensteuer, Benzinsteuer, Grundsteuer etc. oder eine 1% Steuer auf alles, was er verdient plus eine 1%Steuer auf alles was er ausgibt.
Also ich würde sofort tauschen.
Sie ist u.a. Dadurch sozial, weil viele Dinge, für die Unternehmen heute gar nichts bezahlen müssen (z.B. Handel untereinander, Finanztransaktionen) dann endlich besteuert würden. Außerdem bedeuten gleiche Prozentsätze bei Transaktionen nicht, dass die effektiven Steuersätze für Personen und Unternehmen gleich sind. Aber dazu benötigt man wohl ein besseres mathematisches Verständnis, wie es Sie als jemand mit rechtswissenschaftlichem Abschluss nicht haben, ich als Naturwissenschaftler aber schon.

3. Ein Tool namens Google hätte Ihnen da helfen können. Die SPD hat in den Koalitionsverhandlungen durchgesetzt, dass sie den Posten, den Schäfer Gümbrl nun bekommt, besetzen darf. Wenn Herr Gümbel sich hätte bewerben müssen, hätte er den Job nicht bekommen, da andere für diesen Job viel qualifizierter waren, ihm jedoch wesentliche Qualifikationen fehlen.

Punkt 4 im nächsten Post

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sandu2 23.04.2019, 10:08
137. Punkt 4

Zitat von marcaurel1957
Dümmliche Polemik ersetzt keine Argumenation...also lassen Sie das einfach sein zu 1 Fakt ist, dass der heutige niedrige Spitzensteuersatz in fast allen Fällen, nicht zu einer niedrigen Steuerlast führt, wie die damlsigen 52%....darüber gibt es genügend Studien. Wobei ich überhauptz nichts dagegen habe, für höhere Einkommen, sagen wir aber 500.000 auch Steuersätze von 75% anzusetzen. (Wohlgemerkt NUR für die Beträge ÜBER 500.000!) zu 2 Ihre ATP ist eien alter Hut, der schon vor Jahrzehnten durch die Fachpresse geisterte. Ich hbae nichts dagegen, aber man sollte sich darüber im Klaren sein, dass diese Steuern IMMR überwälzt werden und letzlich beim Bürger ankommen....und die Auswirkungen eher unsozial sind. zu 3 Schäfer Gümble ist mir nichtsondrlich sympathisch aber weshalb er hier in der kritik steht, ist mit unklar zu 4 Ih finde Harz IV im Grundsatz in Ordnung. Im Detail könnte man einiges verbessern, so sollte berücksichtigt werden, ob jemand 25 oder 60 jahre alt ist bzw. wielang er sozialversicherungspflichtig gearbeitet hat. Sanktionen für terminversäumnisse oder andere Pflichtverstöße unterstütze ich ausdrücklich, wenn die Gesellschaft Einzelen materiell subventiert, kann man erwarten, dass auch der Einzelen sich an die regeln hält
4. Solange man die Punkte, von denen Sie sagen „man könnte sie verbessern“ und einige weitere Punkte, nicht verbessert hat, ist es zutiefst ungerechtes, unmenschluches Gesetz, dass dem Leistungsprinzip, der Menschlichkeit und der Gerechtigkeit Hohn spricht.
Wenn sich Herr Zumwinkel und andere Reiche nicht an Regeln halten, indem Sie Steuern hinterziehen oder VW, indem Sie Schummelsoftware einbaut, würden Sie auch ausdrücklich unterstützen, dass man denen soviel wegnimmt, das es zum Leben nicht mehr reicht? Irgendwie ahne ich, dass Sie das nicht tun würden.
Aber bei HartzIV Empfängern tut man genau das, wenn Ihnen 30%, 50% oder sogar 100% des Satzes streicht.
Wenn man sie schon sanktionieren will, würden es ja auch Sozialstunden tun, oder sagt Ihnen Ihr rechtswissenschaftler Abschluss etwas anderes?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sandu2 23.04.2019, 10:10
138. Die Antwort findet sich in Post 136 und 137

Zitat von sandu2
Zu 1. Diejenigen, die den Spitzensteuersatz anheben wollen, wollen ihn zumeist für höhere Einkommen anheben. Und für die sind die Höchstsätze von heute in der Tat niedriger als die von damals. Versuchen Sie bitte nicht, die Menschen zu verarschen. Das fällt nur aus Sie zurück. 2. Sie haben anscheinend immer noch nicht den Artikel über die APT (Automated payment transaction) tax in Wikipedia gelesen. Tun Sie das und ein paar der referenzierten Artikel und Sie werden verstehen, warum man das tun sollte. Außerdem dürfte, wenn Ihr Argument stimmt, gar keine Börse irgendwelche Steuern erheben. Dies ist aber falsch, wie Sie vermutlich sehr gut wissen 3. Z.B Schäfer-Gümbel 4. z.B. Das die Menschen nicht nach Ihrer Leistung behandelt werden. Egal wieviel jemand geleistet hat, im Endeffekt bekommt er dasselbe Geld. Oder das das Versäumen eines Termins so behandelt wird, als hätte er kein Recht zu leben. Eine Gesellschaft, die einen wesentlichen Teil so ungerecht behandelt, wird auf Dauer nicht überleben. Alle diese Antworten kann ein halbwegs intelligenter Mensch wie Sie sich auch selbst geben. Daher dienten Ihre Fragen wohl nur der Irreführung anderer Leser.
Die Antwort findet sich in Post 136 und 137

Beitrag melden Antworten / Zitieren
marcaurel1957 23.04.2019, 11:37
139.

Ich bin tatsächlich groß, so ungefähr 2 Meter und auf dem Gebiet des Steuerrechts sicher Fachmann. Was Sie für „ Arroganz und Überheblichkeit“ halten, ist Sachkenntnis....auch wenn Sie Schwierigkeitn haben, diese zu erkennen.

In der Tat ist es so, dass sich die Absenkung der Höchstsätze kaum auf die Steuerlast ausgewirkt hat, da gleichzeitig oder später auch Freibeträge u.a. verringert wurden.

Das können Sie in jedem entsprechenden Fachbuch nachlesen.

Ich bin durchaus für einen Höchstsatz von 75% für Beträge über 500.000, gern auch 50% für alles zwischen 100.000 - 200.000, darunter entsprechend weniger....die Zahlen sind aber nur Beispiele und beziehen sich auf Singles. Verheiratete würden das Dopplete haben.

Über die APT haben ich vor 20 Jahden sogar mal publiziert.....ich halte es für ein unausgegorenes Konzept, dessen Folgen überhaupt nicht absehbar wären. Nach allen mir bekannten Simulationen wäre es in jedem Fall unsozial. Auch hier gilt, dass sowas nicht im nationalen Alleingang umsetzbar wäre, da wesentliche Teile davon Kompetnez der Europäische Union wären.

Meine mathematischen Kenntnisse haben ich übrigen während eines wirrschaftswissenschaftlichen Studiums an der Uni Hannover erworben ....auch das kann ich vermutlich mit Ihnen mithalten.

Übrigens würde mich mich als seriöser Bürger nicht an Diskussionen über naturwissenschaftliche Themen beteiligen, das ich dort nur dilettieren könnte....ich wünschte mir, Sie hätten bei ökonomischen und rechtswissenschaftlichen Fragestellungen, die gleiche Einsicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 14 von 16