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Sanierung: Opel braucht schon wieder mehr Zeit
DPA

So schnell lässt sich das Steuer nicht herumreißen: Auch unter dem neuen Eigentümer PSA fährt der Autobauer Opel hohe Verluste ein. Die Mitarbeiter fragen sich, wie hart der Sparkurs noch werden wird.

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Fata Morgana 27.02.2018, 10:56
40. Schade

Aber die armen Opeleaner werden erleben:
Einen toten Gaul reitet man nicht mehr, man steigt ab.
Mein Sohn hatte sich gerade einen Opel Astra Ultimate mit 200 PS und allem Schnickschnack für rd. 40.000 EUR Listenpreis (32.000 bezahlt) gekauft.
Ich habe ihn gefragt wieso, der Wagen ist immer ein Astra von Opel.
Für den Preis mit weniger elektronischem Schnickschnack (OnStarSystem) hättest Du einen schicken Einser BMW bekommen mit guten Extras. Aber er liebt Opel und fährt auch immer schon Opel.
Nur, solche Spezies sterben aus -leider- und so wird Opel bald untergehen.

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capote 27.02.2018, 11:13
41. Alles dummes Zeug !

Alles dummes Zeug !

In den 80er Jahren begann die Entwicklung "kostenoptimierter" Autos, aber die ausgelieferten OPELs waren noch in Ordnung. Schrott lieferte OPEL ab Anfang 90er Jahre bis mindestens Mitte der Nuller Jahre. Ab 2002/2003 war gar nichts in Ordnung, ab da wurde die zweite Generation Schrott verkauft. Ob das heute, 10 Jahre später, besser ist, bezweifel ich.

Klar doch, vor Jahren hat Auto-Bild veröffentlicht, OPEL hätte die zuverlässigsten Autos, alle wussten, das es nicht so war, man ersetzte Qualität durch gekaufte Propaganda.

Was soll der Unsinn: "VW, Opel, Ford, BMW, Peugeot, Mitsubishi und Suzuki gefahren. 1x BMW und sonst immer 2 oder mehr Modelle pro Marke" das sind alleine 15 Autos, wenn Sie die jeweils 4 Jahre gefahren haben, sind das 60 Jahre und dann haben Sie Erfahrung mit OPEL gesammelt, dann gehen Sie auf die 90 Jahre zu, so ein Blödsinn. Wenn Sie mal mit einem Leihauto 1 Woche gefahren sind und nicht liegen geblieben, sagt das gar nichts. Was Sie schreiben ist dummes Zeug und reine Propaganda.

Vor einigen Jahren machte OPEL von sich reden, man wollte eine Lebenslange Garantie oder 150'000 km geben. Mein letzter TOYOTA fiel bei 550'000 km auseinander (Radlager, Geberator etc.), die sind offenbar auf 500'000 km Lebenserwartung ausgelegt. Wenn ich über 60'000 km pro Jahr fahre, kann ich keinen Opel gebrauchen, der nach 2 Jahren hinüber ist, damit hätten Sie Mitte des vergangenen Jahrhunderts antreten können.

Wenn davon auch nur ein Wort wahr wäre: "Sehen wir die Sache doch mal sachlich, Opel Astra K Auto des Jahres 2016, Mokka mit meistverkaufter Mittelklasse SUV, Adam Nummer eins der City Cars, Ampera bestes E- Auto... was will mann noch?" hätte Opel keine Probleme. Mein Schluss daraus, Ihre seid OPELaner und wisst, dass die Autos nach wie vor nchts taugen.

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wordisbond1984 28.02.2018, 00:39
42. Seit zwei Monaten Opelfahrer und begeistert

Bin im Dezember nach 15 Jahren Peugeot (206 und 207 - immer sehr zufrieden gewesen) auf einen Opel Adam umgestiegen.

Zugegebenermaßen war ich in der Vergangenheit kein großer Fan von Opel. Aber seit ein paar Jahren gefallen mir die Modelle immer mehr. Vor kurzem bin ich den neuen Astra gefahren, ein sehr geräumiges und solide anmutendes Auto. Genauso gefällt mir der Corsa und ganz besonders der neue Insignia. Vom Design her ein sehr schönes Auto.

Da ich lange Peugeot gefahren bin, habe ich keine Berührungsängste mit französischer Technik, da die Autos die ich fuhr, sehr zuverlässig waren, vor allem mein 207. Allerdings würde ich mir für Opel schon wünschen, dass ein paar wenige technische Eigenheiten oder Entwicklungen, auch Motorentechnisch, in Zukunft bestehen bleiben können und auch weiterhin in Deutschland produziert wird (war für mich ein kein zu unterschätzendes Kaufargument beim Adam). Ein reines Badge-Engineering halte ich für eine Sackgasse.

Zu dem Punkt, Opel sei nicht innovativ genug. Es muss nicht immer die neuste Entwicklung sein. Ältere, aber beständig weiter entwickelte Technik ist oft ausgereifter und haltbarer und hat genauso seine Daseinsberechtigung. Bestes Beispiel der Small Block Motor der neuen Chevrolet Corvette oder auch die selbst in den USA viel belächelte alte Dinosauriertechnik der letzten Generation des Lincoln Town Cars. Klar gab es seit Jahren weitaus effizientere und innovativere Autos, aber nie wurde in den Medien von der Haltbarkeit dieser Autos berichtet (500.000 Meilen Laufleistung sind eher die Norm als Ausnahme). Mein Opel Adam hat nun auch diesen in der Fachpresse als unmodern und alte bezeichneten 1,4 Sauger unter der Haube. Dennoch bin ich von den Verbrauchswerten und der schieren Laufruhe begeistert.

Für die Zukunft hoffe ich das Beste für Opel, jetzt, da ich so langsam Fan von der Marke werde.

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jeffhealey 28.02.2018, 09:21
43. Einspruch!

Hallo Capote, das möchte ich so nicht unkommentiert lassen: Unsere Erfahrungen mit Opel-Fahrzeugen innerhalb der Familie und meiner Firma sind überdurchschnittlich positiv. Die Autos sind langlebig und günstig in Pflege und Wartung, auch die Modelle ab dem Jahr 2000 aufwärts. Die meisten Motor/Getriebe-Kombinationen sind außerordentlich robust und langlebig.

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jeffhealey 28.02.2018, 09:37
44. Nahezu unkaputtbar

Hallo Wordisbond1984,
Der „alte“ 1,4 Benziner im Opel Adam ist ein sehr gutes Beispiel für ein ausgereiftes Triebwerk: Über Jahrzehnte weiterentwickelt und verbessert, zwar 0,5 Liter durstiger als „modernere“ Downsizing-Direkteinspritzer, dafür bei normaler Wartung nahezu unkaputtbar. Dazu kommt noch: Durch die Bauart der althergebrachten „Saugrohr-Einspritzung“ sind Feinstaub-Partikel wie bei der Direkteinspritzung überhaupt kein Thema. Und nun kommt der Trick: Den Motor gibt es ab Werk sogar in einer Autogas-Variante (LPG) mit Spezial-gehärteten Ventilen. Unsere Adam LPG tanken derzeit für 0,53€/L und amortisieren die Mehrkosten der LPG-Anlage nach nur 2 Jahren, emittieren zudem 15% weniger CO2 als ein gleich starker Diesel. Wer da sagt, Opel biete unzuverlässige Technik und keine Innovationen für die Kundschaft, hat sich meines Erachtens lange nicht mehr richtig mit den Produkten und Möglichkeiten der Traditions-Marke beschäftigt.

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