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Sanierungsplan für Opel: Sparen, schließen, schnorren
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So ruiniert man ein Traditionsunternehmen: Statt kreativer Ideen regiert bei der Sanierung von Opel der Rotstift. Mutterkonzern GM hat sich von einer Vorwärtsstrategie verabschiedet, nun werden Subventionen abgegriffen und Löhne gedrückt.

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n+1 23.03.2012, 16:46
1. Geld

Zitat von Frans-Daniel
Keinen Cent für Opel! Aber wer kann's denn denen verdenken. Staats und andere unfähige Banken bekommen Massen Geld um die kleinen Sparer zu schonen die leichtgläubig ihr Geld Schrottbanken anvertraut haben. Kohle, Werften und andere höchst unproduktive Arbeitsplätze werden subventioniert bis zum geht nicht mehr. Berlin bekommt Partygeld. Schnorren ist in, gefördert durch jahrzehntelange sozialdemokratische Klientelpolitik für Durchhänger.
von Durchhängern für Durchhänger halt.

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its 23.03.2012, 16:47
2. Warum nicht?

Zitat von sysop
So ruiniert man ein Traditionsunternehmen: Statt kreativer Ideen regiert bei der Sanierung von Opel der Rotstift. Mutterkonzern GM hat sich von einer Vorwärtsstrategie verabschiedet, nun werden Subventionen abgegriffen und Löhne gedrückt.
Warum sollte gerade GM daran gehindert werden, dass zu tun, was heute gemeinhin üblich ist: Subventionen abgreifen ...

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crocodil 23.03.2012, 16:48
3. wie

Zitat von sysop
So ruiniert man ein Traditionsunternehmen: Statt kreativer Ideen regiert bei der Sanierung von Opel der Rotstift. Mutterkonzern GM hat sich von einer Vorwärtsstrategie verabschiedet, nun werden Subventionen abgegriffen und Löhne gedrückt.
schon Spiegel ausgedrückt hat, OPEL ist ein ZOMBIE.
Falsche Modellpolitik, kein Motoren know how, ganz zu schweigen von den Getrieben. Falls die Werke in Bochum und Ellesmere Port geschlossen werden, ist es doch nur ein Zubrot für den VW - Konzern.

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irreal 23.03.2012, 16:49
4. Ja und??

Zitat von sysop
So ruiniert man ein Traditionsunternehmen: Statt kreativer Ideen regiert bei der Sanierung von Opel der Rotstift. Mutterkonzern GM hat sich von einer Vorwärtsstrategie verabschiedet, nun werden Subventionen abgegriffen und Löhne gedrückt.
das ist freier Wettbewerb, wer da aufs falsche Pferd setzte ist eben weg vom Fenster. Ich find das richtig, weil den Markt von Opel übernehmen dann andere, er wird so gesehen frei gemacht für andere die da besser sind.

MFG

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Diskutierender 23.03.2012, 16:49
5. Kein Mitleid mit Opel-Mitarbeitern

Zitat von sysop
So ruiniert man ein Traditionsunternehmen: Statt kreativer Ideen regiert bei der Sanierung von Opel der Rotstift. Mutterkonzern GM hat sich von einer Vorwärtsstrategie verabschiedet, nun werden Subventionen abgegriffen und Löhne gedrückt.
Die Opel-Arbeiter tun mir in keinster Weise leid. Hier werden mal wieder auf Grund der Masse Schlagzeilen generiert. Warum sollen die Arbeitsplätze der Opel-Mitarbeiter mehr wert sein als die Arbeitsplätze von anderen Arbeitnehmern, die das Pech haben, in kleineren Firmen zu arbeiten, wo bei Entlassungen die Schlagzeilen nicht zu gross sind.

Explizit im Fall Opel habe ich selbst schmerzhafte Erfahrungen vor drei Jahren gemacht. Ich habe 2009 selbst meinen Arbeitsplatz verloren und war anschliessend fast ein Jahr lang arbeitslos. Um mein Unternehmen hat sich die Politik nicht gekümmert, aber zur gleichen Zeit musste ich mir jeden Tag in den Nachrichten nahezu ein halbes Jahr lang nur Opel, Opel, und nochmals Opel anhören. Anscheinend sind wohl Opel-Arbeiter privilegiert, und daher habe ich mit Arbeitern dieses Unternehmens kein Mitleid, ich habe auch heute noch eine tiefe Abneigung gegen dieses Unternehmen und seine Mitarbeiter, die gemäss Politik und Gewerkschaften wertvoller sein sollen als andere Arbeitnehmer.

Ich hoffe nicht, dass der Zirkus von 2009 erneut anfängt. Dann würde sich erneut zeigen, wie sehr Deutschland zu einer Bananenrepublik verkommen ist, die vor allem von Lobbyisten verschiedener Lager regiert wird.

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kuddel37 23.03.2012, 16:56
6. .

Zitat von sysop
So ruiniert man ein Traditionsunternehmen: Statt kreativer Ideen regiert bei der Sanierung von Opel der Rotstift. Mutterkonzern GM hat sich von einer Vorwärtsstrategie verabschiedet, nun werden Subventionen abgegriffen und Löhne gedrückt.
"werden Subventionen abgegriffen" Hallo aufwachen. Opel ist eine amerikanische Firma. Natürlich darf da der Mutterkonzern GM bestimmen wofür Einnahmen verwendet werden und welche Sparte für einen amerikanische Konzern wichtiger ist, egal ob diese Einnahmen Subventionen genannt werden. Das dies natürlich in erster Linie die amerikanischen Werke und Arbeiter sind, ist ja wohl selbstverständlich.Wenn man dies nicht möchte darf man eine ausländische Firma nicht subventionieren

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Nachnahme 23.03.2012, 16:58
7. Ja ...

... ist schon überraschend, gell ...

Nachdem GM endlich wieder auf eigenen Beinen stehen kann, wird der in der Kriese so aufmüpfige Konzern in Deutschland abgebaut.

Die Patente, die ursprünglich der Adam Opel AG gehören, kann GM zur Zeit niemand streitig machen. Nun entledigt man sich des Risikos, dass eine Möglichkeit dazu bei einer weiteren Kriese erneut entsteht, indem die Produktion von Opel in Deutschland zur Bedeutungslosigkeit geschrumpft wird.

Der Zeitpunkt passt. Der Konjunkturmotor in Deutschland brummt - also keine Zeit für Solidarität. Das hat mit Sanierung nichts zu tun. Das ist perfide. So macht man potenzielle Konkurenten erfolgreich platt.

Nicht dass ich ein Opelfan wäre. Mich ärgert nur die kalkulierbare und von Dummheit geleitete Untätigkeit unserer Politiker.

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katerramus 23.03.2012, 16:59
8. ein Aspekt fehlt

Zitat von sysop
So ruiniert man ein Traditionsunternehmen: Statt kreativer Ideen regiert bei der Sanierung von Opel der Rotstift. Mutterkonzern GM hat sich von einer Vorwärtsstrategie verabschiedet, nun werden Subventionen abgegriffen und Löhne gedrückt.
nämlich, dass Opel nicht nach Asien exportieren darf !

Dort macht die Konkurrenz ihre Gewinne, in Europa ist der Automarkt eingebrochen und es machen fast alle Verluste.

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N_Enz 23.03.2012, 17:01
9.

Zitat von sysop
Statt kreativer Ideen regiert bei der Sanierung von Opel der Rotstift.
Doch, bei GM ist man sehr kreativ! Pünktlich zur NRW-Wahl stellt man Bochum aufs Schafott, gegen eine kleine "Aufwandsentschädigung" (auch bekannt als: unser aller Steuergeld) lässt man das Werk aber sicher noch ein bisschen leben.
Wertschöpfung macht man mit der deutschen Ingenieursleistung, deren Früchte in Korea und in den USA geerntet werden.
Aber egal wieviel Geld man jetzt GM noch hinterherwirft: 2015, nach Auslaufen von Absprachen, gehen da in Bochum die Lichter aus.
Denn: Mit PSA hat sich GM einen Partner ins Boot geholt, der massig Überkapazitäten hat ... ach. Und in die Ehe will man ja nicht mit Ballast gehen.

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