Forum: Wirtschaft
Sanierungsplan für Opel: Sparen, schließen, schnorren
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So ruiniert man ein Traditionsunternehmen: Statt kreativer Ideen regiert bei der Sanierung von Opel der Rotstift. Mutterkonzern GM hat sich von einer Vorwärtsstrategie verabschiedet, nun werden Subventionen abgegriffen und Löhne gedrückt.

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DerBlicker 23.03.2012, 18:56
30. Opel ist am Ende

Niemand kauft einen Opel noch freiwillig, die werden nur noch als billige Mietwagen und Geschäftswagen verramscht. Wer sparen will, kauft Dacia und Co. Wer sich den Opel leisten kann, der legt lieber noch 2000 Euro drauf und kauft den VW. Opel hat einfach keine Kunden mehr. Traurig, aber wahr.

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katerramus 23.03.2012, 18:57
31. Sie verkennen,

Zitat von n.holgerson
GM ist in Asien vertreten! Nur die Konzerntochter Opel nicht. Und das ist auch nichts besonderes. Ich erkläre es gerne zum 1000mal: Wenn man einen Wachstumsmarkt hat, dann lässt man auf diesen Markt nicht die ineffektive Tochter. Sondern gibt diesen Markt anderen Unternehmensteilen. Nachdenken würde hier nicht schaden. Wenn GM im Zukunftsmarkt 100 Autos absetzen kann (Zahlen Fiktion, nur zur Veranschaulichung), dann hat man mehre Möglichkeiten. Entweder die effektive Tochter bekommt diesen Markt, die ineffektive oder man teilt den Markt. Niemand der von Unternehmungsführung die geringste Ahnung hat, würde der ineffektiven Tochter diesen Markt überlassen. Weil wenn man z.B. irgendwann zur Erkenntnis kommt, die Tochter ist nicht mehr zu retten, dann hätte diese auch noch Marktanteile im Wachstumsmarkt. Deshalb ist es vollkommen logisch, Opel nicht noch diese Märkte zu geben. Witzig ist in diesem ganzen Artikel nur der Umstand, dass der Autor die Wahrheit ganz außen vor gelassen hat. Da wird GM vorgeworfen sich über Lohnkürzungen, Subventionen.... saniert zu haben. Und einige hier werfen dies GM auch noch vor... Mal kurz überlegen, Opel ist doch die Tochter die nur Verluste einfährt. Ergo, ohne GM wäre da schon lange die Lichter ausgegangen... Und man sollte auch mal erwähnen... seinerzeit als im Raum stand das Opel verkauft werden soll, gab es ja so gut wie keine ernstzunehmenden Bieter. Man kann jetzt Verschwörungen glauben oder einfach feststellen, es gibt niemanden mehr der ernsthaft an Opel glaubt...
dass vor 3 Jahren die Loslösung Opels von GM daran gescheitert ist, dass GM die Opel- Patente nicht rausrücken wollte.

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ir² 23.03.2012, 18:58
32.

Zitat von sysop
So ruiniert man ein Traditionsunternehmen: Statt kreativer Ideen regiert bei der Sanierung von Opel der Rotstift. Mutterkonzern GM hat sich von einer Vorwärtsstrategie verabschiedet, nun werden Subventionen abgegriffen und Löhne gedrückt.
Die Deutsche Politik hat sich vor Jahren die Schließung des Standortes Antwerpen erkauft. Das war absehbar nur eine Galgenfrist, und die Realität holt Opel Deutschland wieder ein. Jetzt hilft kein Obulus mehr um damit einen ausländischen Standort dicht zu machen, jetzt kommt Deutschland dran......

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n.holgerson 23.03.2012, 19:04
33. Schreiben sie doch nicht so ein Märchen

Zitat von silverhair
Ihre Vorstellungen haben den Scharm eines Skalvenhalters - man läßt einfach die Arbeiter verhungern, dann klappt das schon mit den Gewinnen! Die Ist nicht neu , das Aussenhandelsmodell Deutschlands wie wie der meisten Westlichen Staaten beruht auf dieser Theorie des sog. Ökonomen Ricardo ... und hat damals als er es einführte schon Mio Sklaven das Leben gekosten .. deren Versorgung mit Brot war den Unternehmen einfach zu teuer geworden! Die dt. AN haben nichts davon zu verhungern , egal ob es wegen Lohnkürzungen oder Werksschließungen ist - wo kein Einkommen da kein Überleben mehr! Der Fehler liegt nicht bei den Leuten die etwas herstellen (AN) , sondern bei denen die sich in den Besitz dieser Waren bringen , und dann Gewinne haben wollen - möglichst ohne das sie die "Hersteller der Produkte" dafür bezahlen müssen! Also pure Sklavenhaltung - oder auch als Zuhälterei bekannt - andere für die eigene Tasche arbeiten lassen eben!
Es ist doch ganz anders. Fakt ist, die dt. Wirtschaft hatte über Jahrzehnte eine Ausnahmestellung. Wir konnten Produkte, Dienstleistungen,... zu Preisen herstellen die andere Ländern so nicht hinbekommen haben.

Und mittlerweile haben eben immer mehr Länder aufgeholt. Die Firmen haben ins Ausland exportiert. Und immer mehr Länder können die gleichen Produkte zur gleichen Qualität herstellen. Nur sind deren Arbeitskosten niedriger...

Und irgendwann ist halt auch in Deutschland mal das Ende der Fahnenstange erreicht. Dann rechnet sich unsere Effektivität eben nicht mehr mit den hohen Arbeitskosten.

Und in so einer Situation kommen dann Typen wie sie daher und behaupten was von "Sklaven" und Hungerlöhne! Stimmt doch überhaupt nicht. Nur sollten Leute wie einsehen, dass sich diese Entwicklung eben nicht aufhalten lässt. Je mehr das Ausland aufholt um so unwahrscheinlicher wird es sein, dass wir in Deutschland die hohen Löhne halten werden können...

Man sieht ja schon wie argumentiert wird. Sie machen es mit absurden Vergleichen bzw. man versucht die Neid Karte zu spielen. Oder man versucht die Entwicklung zu ignorieren.

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ginfizz53 23.03.2012, 19:06
34. Kann ich nur drauf antworten:

Zitat von silverhair
Ihre Vorstellungen haben den Scharm eines Skalvenhalters - man läßt einfach die Arbeiter verhungern, dann klappt das schon mit den Gewinnen! Die Ist nicht neu , das Aussenhandelsmodell Deutschlands wie wie der meisten Westlichen Staaten beruht auf dieser Theorie des sog. Ökonomen Ricardo ... und hat damals als er es einführte schon Mio Sklaven das Leben gekosten .. deren Versorgung mit Brot war den Unternehmen einfach zu teuer geworden! Die dt. AN haben nichts davon zu verhungern , egal ob es wegen Lohnkürzungen oder Werksschließungen ist - wo kein Einkommen da kein Überleben mehr! Der Fehler liegt nicht bei den Leuten die etwas herstellen (AN) , sondern bei denen die sich in den Besitz dieser Waren bringen , und dann Gewinne haben wollen - möglichst ohne das sie die "Hersteller der Produkte" dafür bezahlen müssen! Also pure Sklavenhaltung - oder auch als Zuhälterei bekannt - andere für die eigene Tasche arbeiten lassen eben!
Sie haben sich bestimmt bei Schlecker auch darüber gefreut, dass 11.000 Mitarbeiter jetzt nicht mehr sklavenhalterisch ausgebeutet werden...

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denkdochmal 23.03.2012, 19:06
35. Nobelpreis für GM!

Zitat von sysop
So ruiniert man ein Traditionsunternehmen: Statt kreativer Ideen regiert bei der Sanierung von Opel der Rotstift. Mutterkonzern GM hat sich von einer Vorwärtsstrategie verabschiedet, nun werden Subventionen abgegriffen und Löhne gedrückt.
Wer kann denn wohl GM in Sachen Dummheit gepaart mit Skrupellosigkeit noch übertreffen? Also: hoch verdient! :-)
Mir tun nur die jahrelang betrogenen und auf den Arm genommenen Mitarbeiter leid.

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n.holgerson 23.03.2012, 19:11
36. Ja und?

Zitat von katerramus
dass vor 3 Jahren die Loslösung Opels von GM daran gescheitert ist, dass GM die Opel- Patente nicht rausrücken wollte.
Warum soll GM denn die Patente auch verkaufen? Was macht das aus Konzernsicht denn für eine Sinn? Die Verkaufen doch nicht ihr Wissen!

Was glauben sie denn, wie das ablaufen sollte? Der Konzern tilgt die Schulden, gibt alle Patente dazu und zahlt dem Käufer auch noch Geld?

Anderseits hatte GM ja nie ausgeschlossen, dass Opel die durch Patente geschützten "Sachverhalte" weiterhin gegen Lizenzgebühren nutzen konnte. Die wollten ja nicht nur eine "Halle mit Maschinen" verkaufen. Es ging ja "nur" darum, dass die Patente bei GM verbleiben und nicht ein ev. Käufer diese für andere Unternehmen nutzen kann!

Ergo, man hätte Opel als Autohersteller weiterführen können. Nur es gab da kein ernsthaftes Interesse!

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kuddel37 23.03.2012, 19:12
37. .

Zitat von katerramus
dass vor 3 Jahren die Loslösung Opels von GM daran gescheitert ist, dass GM die Opel- Patente nicht rausrücken wollte.
Und? Warum sollten sie auch? Diese Patente hat GM mit erworben als sie Opel aufgekauft haben. Warum sollten sie also diese Patente wieder abgeben? Die sind wertvoller als eine Tochterfirma im Ausland. Da kann man besser die Tochterfima schließen und die Patente für seine eigenen verbleibenden Marken behalten.

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n.holgerson 23.03.2012, 19:15
38. Was genau tut ihnen bitte leid?

Zitat von denkdochmal
Wer kann denn wohl GM in Sachen Dummheit gepaart mit Skrupellosigkeit noch übertreffen? Also: hoch verdient! :-) Mir tun nur die jahrelang betrogenen und auf den Arm genommenen Mitarbeiter leid.
Wer wurde bitte betrogen? Ein Konzernteil ist ineffektiv und macht nur Verluste. Die Mutter trägt diesen Unternehmensteil. Die Mitarbeiter bekommen doch für ihre Leistung Geld oder haben die für nichts gearbeitet?

Oder wollen sie behaupten, die Opel Mitarbeiter hätten aus purer Solidarität bei Opel weitergearbeitet? Sie haben auf Geld verzichtet und hätten am Arbeitsmarkt viel besser bezahlte Jobs aus Solidarität ausgeschlagen... Weil in diesem Fall sind sie echt "die Betrogenen".

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DukeGozer 23.03.2012, 19:19
39. ...

Niemand kauft mehr einen Opel. Ich bin nach jahrelanger VW-Freundschaft zum Insignia gekommen und tatsächlich zufrieden. Bisher keine Probleme (gleich zu Beginn des Markteintrittes gekauft) und läuft wunderbar. Das ich das mal als ehemaliger (jugendlicher) Gegner des Konzerns und seiner Plastik Fantastik Modelle der 80er und 90er mal sagen würde, hötte ich im Traum nicht erwartet. Und auch den Ampera finde ich sehr interessant.

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