Forum: Wirtschaft
Sanktionen in der Krim-Krise: Dreht den Russen den Gashahn zu
AP

Deutschland will außenpolitisch mehr Verantwortung übernehmen, in der Krim-Krise hat es die Gelegenheit dazu. Die Bundesregierung sollte harte Sanktionen gegen Russland verhängen - auch wenn das der heimischen Wirtschaft schadet.

Seite 21 von 40
karl_martell 18.03.2014, 10:44
200. entgegen der Empörung hier ...

... haben Sie selbstverständlich Recht.

Beitrag melden
spechtnews 18.03.2014, 10:47
201. Die letzten Kapitalisten ?

Oskar Lafontaine war gegen die deutsche Einigung weil sie zu teuer sei! Er war wohl mit Gerd Schröder der letzte Kapitalist. - Freedom isn't free. Und die deutsche Wirtschaft braucht rechtsstaatliche Berechenbarkeit - auch in Russland deshalb ist der Artikel absolut richtig !

Beitrag melden
abc-xyz 18.03.2014, 10:47
202.

... bis manche hier bemerken, dass die Aggression auf der Krim uns allen was angeht? Ist dem einen oder anderen aufgefallen, dass Putin von seinen Kalten-Kriegs Gedanken geleitet wird und nur davon? Georgien, die Ukraine, heute die ersten Kommentare zu Transnistrien in Moldawien etc.

Die Krim liegt in Europa und es wäre extremst fahrlässig die russische Aggression und Annektion hinzunehmen, da sie Putins Verhalten nur verstärkt. Er wird nur dann aufhören, wenn man ihm ordentlich in den Buch schlägt, sodass er am Boden liegen bleibt. Wenn nicht, wird er weiter "bullying" betreiben.

Die Diversifikation der Energieträger ist ein Muss UND im Interesse der Bürger. Sowohl politisch wie auch wirtschaftlich sind wir verpflichtet unsere Quellen zur Disposition zu stellen. Allein um keine Monopole zuzulassen und jedem potentiellen Einspeiser die Rote Karte zu zeigen. Dann herrscht Gleichgewicht. Wir müssen uns ohnehin die Frage stellen, wie wir mit unseren Energieträgern weiter machen wollen. Der Verbrauch von fossilen Energieträgern ist ein Anachronismus, der auf Dauer betrieben werden kann.

Beitrag melden
na!!! 18.03.2014, 10:47
203. ich gebe mein Arbeitsplatz nicht her

Für die bescheuerte Politik und Länder die mich nichts angehn.
Wqs interessiert uns was dort passiert. Lässt sie doch machen es ist uninteressant für uns. Ich will nicht das mein jop riekiert wird wenn die Wirtschaft schaden nimmt.

Beitrag melden
dr.schnabel 18.03.2014, 10:49
204.

Zitat von kewlo
...dass Bayern nächsten Sonntag ein Referendum abhält, ob man als Freistaat eine unabhängige Nation sein - und mit Hilfe von Österreichischen Truppen sich Österreich anschließen sollte. Stoiber würde sich als Staatschef sicher freuen.
Ja, und?

Beitrag melden
Klönschnack 18.03.2014, 10:49
205. Sie meinen:

Zitat von Mischa
Man sollte für unsere Werte auch mal Nachteile in Kauf nehmen...
unsere 'Werte' oktroyieren?

Beitrag melden
de-be 18.03.2014, 10:49
206.

Zitat von ferdi111
Aber die Wirtschaft diktiert den Weg und nicht die Politik.
ja stimmt ... und bisher war ich noch nie froh darüber ... zurzeit dagegen sehr.

Beitrag melden
diefreiheitdermeinung 18.03.2014, 10:50
207. Definieren Sie das bitte mal

Zitat von Emil Peisker
.... wenn er das Völkerrecht mit Füßen tritt.
- Welches Völkerrecht ? Niedergelegt wo ? Welcher Paragraf ? Das Völkerrecht ist schwammig und ist maximal jene Handlungsweise die beteiligten Staaten untereinander akzeptiert haben. Und nun listen Sie mal auf welche dieser Abmachungen dieser Art Russland tatsächlich gebrochen hat aber bitte nur jene, bezüglich derer es keinen Interpretationsspielraum gibt. Die Argumente werden ja nicht dadurch richtig indem man gebetsmühlenartig uns immer wieder zwei Begriffe entgegenschleudert: "Völkerrecht" und "internationale Gemeinschaft". Beide übrigens immer ohne jegliche Erklärung und Definition. Darf ich noch fragen ob Sanktionen ohne UN Plazet dem sog. Völkerrecht entsprechen ? Over to you....

Beitrag melden
jgwmuc 18.03.2014, 10:50
208. optional

sicher muss Putin durch Sanktionen gebremst werden. Alles andere macht diesen Zwerg noch agressiver und das Geld das er durch Gas verdient, als er schon ist.

Beitrag melden
quark@mailinator.com 18.03.2014, 10:51
209. :-(

Zitat von Emil Peisker
Es ist schon erstaunlich was für Verrenkungen von Gehirnwindungen in diesem Forum angestrengt werden, um die Annektion der Krim zu rechtfertigen. Da werden die drei radikalen Minister der urkrainischen Übergangsregierung von Putin und seinen Fans als Vorwand genommen, nicht mit der Maidanregierung in Kiew zu sprechen. Dann wird der Popanz der "bedrohten" Russischsprachigen" auf der Krim an den Haaren herbeigezogen, um die Übernahme der Krim zu rechtfertigen, aber mit dem fürchterlichen Lukaschenko in Minsk, Weißrussland, hat Putin eine Zoll- und Verteidigungsgemeinschaft gebildet. Auch wenn die ukrainische Übergangsregierung keine drei rechtsradikalen Minister hätte, die Gelegenheit, den Konflikt in der Ukraine zur Übernahme der Krim zu nutzen, würde sich Putin nicht entgehen lassen. Seine Gefolgschaft wird jetzt den Bürgerkrieg in der Ostukraine entfachen, um dann nach dem Strickmuster der Krim, ebenfalls den "bedrohten" Russischsprachigen zu Hilfe zu kommen. Putins Frustration über den Zerfall der Sowjetunion, die er als Schmach und Niederlage bezeichnet hat, treibt ihn zur Revisionspolitik. Dabei kommt ihm im Falle der Ukraine die wirtschaftliche Situation des Landes zupass. Die neuen Russen in den annektierten Teilen der Ukraine erwarten eine bessere wirtschaftliche Lage. Das alleine lässt ihre "Vaterlandsliebe" zur Ukraine schmelzen wie den Schnee in der Sonne. Was wir jetzt erleben, ist der Beginn. Es folgen nach der Ostukraine noch Weissrussland, Moldawien und Grenzgebiete im Kaukasus. Die baltischen Länder haben schon den Angstschweiß auf der Stirn, denn auch in deren Ländern leben große russischsprachige Blöcke. Putin rechnet damit, dass Europa und die USA gegen die Revision der Grenzen zu einem "konsolidierten" Russland nicht die NATO einsetzen werden. Ich sehe nur eine massive Wirtschaftsblockade als Mittel, die den Präsidenten unter den Druck der allermeisten russischen Wirtschaftführer setzt, um ihm so schnell als möglich plastisch vor Augen zu führen, was aus seinem "Großreich" wird, wenn er das Völkerrecht mit Füßen tritt.
Wenn jemand mit Ihrer Meinung das "Völkerrecht" erwähnt, dann wird mir ganz anders. Nichts, was der Westen in den letzten 15 Jahren in der Ukraine gemacht hat, hat irgendwas mit dem Völkerrecht zu tun. Diese Heuchelei ist erbärmlich. Es wurde, über lange Jahre und mit viel Geld und KnowHow, eine gezielte Politik betrieben um das zu machen, was man nun hat, die Ukraine weg von Rußland und einbinden in die westlichen Strukturen. Auf das dieser Markt und diese strategische Position jener des Westens hinzugefügt werde. Wenn man nun wenigstens dazu stehen könnte... aber nein, da führt man noch so ein klägliches Schmierentheater auf. Leute wie Sie würde ich gern hören, wenn die USA das nächste Mal in irgendein Land dieser Welt einmarschieren, wenn Sie irgendwo Computerviren installieren um Infrastruktur zu Friedenszeiten anzugreifen, wenn sie mit Drohnen irgendwo Menschen abschießen, wenn sie ihre finanzielle Kriegsführung betreiben, ganze Völker vorsetzlich ruinieren, usw. usf. DANN hätte ich Sie gern mit Ihrem "Völkerrecht" auf der Barrikade.

Beitrag melden
Seite 21 von 40
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!