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Sanktionen gegen Iran: Trump eröffnet zweite Front gegen Europa
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Erst der Streit um Strafzölle, jetzt Trumps Rückzug aus dem Iran-Atomabkommen: Die Beziehungen der USA zur EU verschlechtern sich zusehends. Es droht ein gefährlicher Handelskrieg.

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jozu2 09.05.2018, 16:26
10. USA allein stehen lassen

Vielleicht müssen die USA lernen, dass es mittlerweile andere Weltmächte, insb. China, gibt. Wenn die USA wollen verlieren sie ganz schnell ihre #1-Position. Ist mir dann auch egal. Ich rechne aber damit, dass die ganz schnell kleinlaut werden, wenn man sich von Trump nicht beeindrucken lässt.

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nickleby 09.05.2018, 16:29
11. Der Atlantik ist wichtiger als das Kaspische Meer

Der Iran ist ökonomisch und politisch- kulturell für uns von untergerordneter Bedeutung. Der Handel mit dem Land hat nicht den Stellenwert wie der mit den USA .Ein weiterer Gesichtspunkt : Warum fliehen Mesnchen aus dem Iran, während die USA Ziel politischer Flüchtlinge ist? Damit wird die unterschiedliche Qualität der Länder deutlich. Hier in Europa muss man sich darüber klar sein, dass der Iran das Gegenteil von Freiheit darstellt, allein schon angesichts der Hinrichtungen. Darum klare Linie : Unterstützung der USA.

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Norden 09.05.2018, 16:31
12. Besatzungsmacht oder Partner?

1)Der neue Botschafter der USA verhält sich wie ein Hoher Kommissar. Das ist die Mentalität einer Besatzungsmacht!
2)Wer erklärt Herrn Trump und seinen Gefolgsleuten, dass die Interessen der amerikanischen Unternehmen in Europa wesentlich in der Leistungsbilanz statt in der Handelsbilanz abgebildet werden, also Einkünften aus Beteiligungen und Lizenzen abgebildet werden (IBM, Microsoft, Apple, Google, Facebook etc), die letztlich die Importe der Amerikaner finanzieren, und die USA damit noch stärker verwundbar sind als Europa, aber durch andere Maßnahmen als durch Zölle. Ein Handels- und Wirtschaftskrieg würde beiden Seiten massiv schaden, "Jobs" kosten und das Leben für die Bürger verteuern.

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oloh 09.05.2018, 16:31
13. nicht so ganz

Zitat von dr.schnabel
Obama ist btw. "In Pension geschickt", weil die Rechtslage eine 3. Amtszeit nicht zuließ. Er hätte die Wahl gegen Trump gewonnen. Selbst ein Eimer Wasser hätte die Wahl gegen Trump gewonnen, nur eben Hillary Clinton nicht - was absehbar war, die Demokraten wollten es halt trotzdem.
Obama ja, Hillary nein, ein Eimer Wasser auch nicht, und Sanders gewiss nicht: Der war zu klug! Die Mehrheit der Amis ist strunzdumm. Die wollen ihren Waffenschrank und das Gehetze in Fox News; echte Probleme oder gar deren Lösungen stören da bloß.
Das Perfide an Trump: Er wird nicht bloß von der Mehrheit getragen; er verändert die Gesellschaft so, dass seine Mehrheit sich mehrt. Denn die Zahl der armen Schlucker, der Loser und der hoffnungslos Verblödeten steigt durch seine Politik; genau wie die Zahl der sinnlos Reichen.
Und mit beidem die Zahl seiner potentiellen Wähler...

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werner-brösel 09.05.2018, 16:35
14. Es wird dringlich notwendig

die letzte Bastion von Freiheit und Rechtstaatlichkeit zu verteidigen - die Europäische Union! Das wird sicherlich nicht ganz so kuschelig werden, aber es ist nun endgültig der Moment gekommen, an dem Europa zu seinen Werten stehen muß. Langfristig könnte Amerika uns dafür vielleicht sogar einmal dankbar sein.
Daher ist es jetzt wichtig Europäische Interessen zu priorisieren. Ein Handelskrieg mit den USA ist ein Klacks gegen die Konsequenzen, die eine im Atomkrieg zerfallender Nahen Osten für Europa hätte.

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marialeidenberg 09.05.2018, 16:38
15. Die US/Israelische Strategie rechnet m.E. mit dem Einknicken

Europas, damit der Iran Deal vollständig scheitert. Der Iran würde folgerichtig sein Atomprogramm wieder aufleben lassen, was den arabischen Bellizisten am Golf, Israel und den USA Grund genug wäre, in den Krieg zu ziehen. Geplänkelt wurde ja schon mit israelischem Feuer auf iranische Stellungen in Syrien.

Es kommt also auf Europa an. Stehen zu ihrem Vertrag oder zu ihren falschen Freunden.

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coyote13 09.05.2018, 16:42
16. Jemand sollte Hr. Grenell mal erklären . . .

. . . daß er Gast in einem demokratischen Land ist. Kein Cowboy-Land; kein Diktatorship wie in USA. Das hat sich in seinen Kreisen wohl nicht nicht herumgesprochen.
Man sollte ihm auch erklären daß wir uns Einmischungen in unsere Politik und vor allem Wirtschaftspolitik verbitten! Die Amerikaner haben uns lange genug wie ein US-Protektorat behandelt.
Das ist Aufgabe unserer Regierung. Ich erwarte daß Fr. Merkel und/oder Hr. Maas das tun. Scheinbar haben sie Schiss. Müssen wir wirklich vor diesem Westentaschen-Diktator Trump kuschen und alles für Gedeih unsere Wirtschaft runterschlucken?

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Beat Adler 09.05.2018, 16:43
17. Trump ist eine voruebergehende Erscheinung. Er wird ueberschaetzt.

Trump ist eine voruebergehende Erscheinung. Er wird ueberschaetzt. In 3 Jahren, wenn es schlimm kommt in 7, ist eine neue US Administration am Ruder und rudert alles wieder zurueck.

Internationale Handels-Vertraege zwischen Firmen laufen meist laenger. Internationale Vertraege zwischen Staaten erst Recht. Zu Trumpzeiten wird niemand mehr mit den USA einen neuen Staatsvertrag unterschreiben. Also abwarten und Tee drinken.

Ein Aussitzen von Trump ist sehr zu empfehlen. Wer das nicht will, konzentreirt seinen Aufwand auf die "Normalos" im Kongress. So wie Macron vorging.
mfG Beat

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Rohmilch 09.05.2018, 16:45
18. Die USA verlieren gar nichts.

Zitat von jozu2
Vielleicht müssen die USA lernen, dass es mittlerweile andere Weltmächte, insb. China, gibt. Wenn die USA wollen verlieren sie ganz schnell ihre #1-Position. Ist mir dann auch egal. Ich rechne aber damit, dass die ganz schnell kleinlaut werden, wenn man sich von Trump nicht beeindrucken lässt.
Die USA verlieren gar nichts. Europa, Deutschland, hängen dagegen am Baum, als wehrlose reife Früchte, die nicht mal die gegenwärtige waffenlose Zuwanderung in den Griff bekommen. Ibs. Deutschland besitzt daneben keinerlei militärische Macht mehr und mit dem Rest Europas sieht es nicht viel besser aus,auch wenn die Briten und Franzosen wohl noch ein paar Atomwaffen haben und die übrigen Streitkräfte dort auch nicht so verrottet, wie die Bundeswehr sind.

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poetnix 09.05.2018, 16:48
19.

Zitat von siebke
die Weltbühne von Trump ,( leider kein Kabarett,) ist die Weltpolitik. Seine Worte haben Gewicht und Wirkung.Es gibt in seiner Politik keine Grenzen des Anstands mehr. Deshalb muss Europa jetzt stark zusammenhalten, was ich sehr hoffe trotz sehr unterschiedlichen Auffassungen was EUROPA bedeutet.
Die weltpolitischen Karten werden nun aufgrund eines politischen
"Kaberettisten" neu gemischt.
Es ist durchaus vorstellbar, dass sich eine Gegenlinie von Europa und Russland über China in den asiatischen Raum ziehen könnte.

Sollte das geschehen, hat der "größte amerikanische Präsident aller Zeiten" sehr schlechte Karten.
Vorausetzung wäre, dass Europa Rückrad zeigt.
Und genau hier liegen meine Zweifel.

Noch beunruhigender ist, dass weiterhin einzelne pol. Typen eine
ganze Weltgemeinschaft in Unruhe stürzen können.
Sie brauchen nur die "richtige" Argumentation und Vorurteile aktivieren und schon haben sie die Unterstützung des Volkes.
Kommt mir irgendwie gruselig bekannt vor !

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