Forum: Wirtschaft
Sanktionen gegen Russland: Europas Angst vor der hohen Rechnung
AP

Straffrei soll Russlands Krim-Intervention nicht bleiben, darin sind sich die EU-Mitgliedstaaten einig. Doch vor harten Sanktionen schreckten sie bislang zurück - auch weil die Kosten erheblich sein könnten.

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gegenrede 05.03.2014, 14:02
270.

Zitat von MaKo
Sind Sie wirklich so naiv, zu glauben, dass nur die USA uns abhören? Von der Technik und jedem, der Daten sammelt geht ultimativ eine Bedrohung aus. Am Ende kann man ihr nur durch eigene sicherheitstechnische Aufrüstung begegnen. Ein militärischer Angriff ist dennoch gegenwärtig die größere Bedrohung, da sie genau jetzt und nicht hypothetisch irgendwann in der Zukunft, genau dieselben Probleme bringt.
Nein so naiv bin ich nicht, allerdings haben weder Russen noch Chinesen Abhörstationen in unserem Land und greifen auf unsere Netzwerkknoten direkt zu.
Die Bedrohung durch die Krimbesetzung ist natürlich konkret, die durch NSA und Co ist aber letztendlich genauso konkret, weil unsere Regierung nichts dagegen unternimmt...

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Celestine 05.03.2014, 14:03
271.

Zitat von trololofski
Putin lässt Freiheit und Menschen sterben, damit keiner auf die Idee kommt, Freiheit für Russen zu fordern. Und wir lassen es wegen Wirtschaftsängsten funktionieren.
Freiheit der Russen? Sicher, es sind entsetzliche Morde passiert, an kritischen Journalisten, und Putin ist kein Demokrat. Aber geht der "Westen" denn mit seinen Kritikern gnädiger um? Herrn Snowden und Assagne drohen in den USA lange Haftstrafen, es war schon die Rede von einer Todesstrafe. Sogar dem Guardian Journalisten Glenn Greenwald droht in den USA die Festnahme, falls er zu der Verleihung des renommiertesten Preises für Journalismus George Polk Award einreisen sollte.

Tja, so sieht die Freiheit im Goldenen Westen aus.

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Rezet 05.03.2014, 14:03
272.

Wer sich die russische Position im Original anhören möchte kann das hier tun:

http://www.youtube.com/watch?v=m_H3GuA_V2Q

Und hier da Video mit deutscher Übersetzung:

http://www.youtube.com/watch?v=3GwgpQJcW_g#t=75

und hier noch die englische Version:

http://www.youtube.com/watch?v=QiKF8JN1qmk

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MephistoX 05.03.2014, 14:05
273. Ich ...

Zitat von VoxRatio
Machen Sie endlich Ihre Augen auf, ... hinterher nicht wieder sagen, wir haben es nicht gewusst!!!
... mache erst mal da ganz konkret die Augen auf, wo Putin sich mit einer ähnlich perfiden "Argumentations"kette (möglicherweise auf Dauer) der Krim zu bemächtigen sucht wie anno dazumal Hitler das mit dem Sudetenland durchzog.

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djkamenz 05.03.2014, 14:05
274. das war schon beleidigend

Zitat von stapsiponti
Naja, billige nicht das, was Sie schreiben, aber habe Verständnis, denn als Kleinbürger, als solchen bezeichnen Sie ja sich, ist Ihre Sichtweise genau so. Aber welche Realität ist es? Ihre sicher nicht, weil angstverzerrt. Das schreibt Max Frisch schon 1958 in "Biedermann und die Brandstifter", da hatten die Eidgenossen auch Angst vor den bösen Kommunisten. Und was ist aus diesen "Gefahren" geworden? Stichwort: Mao? Handelspartner, Lieferanten von Dingen, die wir wollen aber nicht mehr herstellen möchten. Also verehrter Kleinbürger und "Biedermann": es ist 1. anders, und 2. als es kommt.
argumentativ bringen Sie nichts vor was ist denn mit Ihrem Feindbild?

und Mao musste immerhinn erst sterben , Deng völlig neue Wege gehen bis es annähernd dazu kam.

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MaKo 05.03.2014, 14:07
275.

Zitat von Celestine
Die EU hat sich schon längst militärisch durchorganisiert. Außerdem gehören 21 Mitgliedstaaten, u.a. osteuropäische Staaten, der NATO an.
Nein, eine gemeinsame Armee gibt es nicht. Da sollten Sie vielleicht noch einmal etwas sorgfältiger lesen. Aber darum ging es auch gar nicht. Es ging darum dass anscheinend Militäraktionen moralisch vorzuziehen sind gegenüber Verhandlungen. Ich musste das hier erst lernen, da immer dachte, das verstöße gegen das Völkerrecht. Aber vielleicht ist das auch nicht so wichtig.

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blowup 05.03.2014, 14:07
276. Falkland?

Zitat von kleinbürger
das fängt damit an, dass man sich zu bütteln autokratischer korrupter machthaber macht, diese verteidigt und deren gewaltbereite aggressivität schön redet oder relativiert.
Gewaltbereite Aggressivität? Ich weiß nicht so recht. Als die Engländer damals ans andere Ende der welt gefahren sind, um da Krieg um ein paar nutzlose Inseln zu führen, kam mir das gewaltbereiter vor.

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danenffm 05.03.2014, 14:08
277. Totalversagen der EU- und Merkelpolitik

Erst versagt die EU, durch Ihre Politik des Öl ins Feuer giessens, ähnlich der Politik während der Jugoslawienkrise anfang der 90er Jahre, jetzt werden auch noch Milliardengelder hinterher geworfen. Die Ukraine wird in Ihrer heutigen Form in absehbarer Zeit weder EU noch NATO Mitglied. Sie wird von korrupten Oligarchenclans regiert werden, egal ob "Moskau- oder Brüsseltreu". Daher könnte man das Geld auch gleich nach Athen überweisen, hätte den gleichen Effekt!

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Celestine 05.03.2014, 14:09
278.

Zitat von maxuli
Zitat: Theoretisch könnte Europa russische Energie zwar durch Alternativen wie norwegisches Erdgas ersetzen, doch die Energiepreise würden dann steigen. Zitatende Und wieso sollte sich Norwegen nicht aktiv durch moderate Preise an dieser Aktion beteiligen?
Vielleicht, weil sie mit Russland eine gemeinsame Grenze am Eismeer haben ...
Norwegen ist zwar Mitglied der NATO, aber ich denke mal, dass die Skandinavier sich eher heraushalten wollen.
Und btw.: Kennen Sie Norwegens Lieferkapazitäten?

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Popiol 05.03.2014, 14:09
279. Kein Staatsstreich, sondern eine Amtsenthebung dirch das Parlament.

Zitat von petrocelli
....wenn er behauptet, dass in der Ukraine ein Staatsstreich stattgefunden hat und er aus Sicherheitsgründen agiert? Im übrigen finde ich ein wenig mehr Respekt gegenüber der Großmacht Russland angebracht. Sanktionen sind hier für alle Seiten kontraproduktiv. Ein so riesiges, mit vielerlei Problemen sich im Umbruch befindliches Land, unterliegt einer besonderen Betrachtungsweise, auch wenn man nicht alles gutheißen muss, was sich dort abspielt. Von Deutschland und der EU erwarte ich hier mehr Diplomatie und Fingerspitzengefühl, zumal es vor der eigenen Haustür auch noch viel zu kehren gibt. Dass die ständige Ausbreitung der EU bis hin zu der russischen Grenze, dort nicht unbedingt als angenehm empfunden wird, erscheint nachvollziehbar. Aber auch Russland gehört zu dem europäischen Haus. mfg
Demokratie - wenn sie mal funktioniert - hat mit der Amtsenthebung von Janukowitsch korrekt gehandelt. Rußland im europäischen Haus? Nein danke - dann zieh' ich aus. Was liest Petrocelli eigentlich für Quellen ?

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