Forum: Wirtschaft
Sanktionen gegen Russland: Europas Angst vor der hohen Rechnung
AP

Straffrei soll Russlands Krim-Intervention nicht bleiben, darin sind sich die EU-Mitgliedstaaten einig. Doch vor harten Sanktionen schreckten sie bislang zurück - auch weil die Kosten erheblich sein könnten.

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93160 05.03.2014, 14:09
280. @jambon1

Zitat von jambon1
mit großer Sorge lese, höre und sehe in den deutschen Medien, wie sie vordergündig und angeblich ausgewogen berichten, zwischen den Zeilen kommt mir aber immer wieder die Fratze der konfliktschürer und Kriegstreiber entgegen. Bilde ich mir diese Doppelmoral nur ein? Sind wir wirklich die Guten? Liegt die Wahrheit nicht irgendwo in der Mitte? Hat nicht auch Putins Argumentation ihre Berechtigung? Starben nicht bei dem vom Westen "tolerierten" Umsturz in der Ukraine nicht über hundert Menschen? Wie viele waren es bisher auf der Krim? Keiner? Da wird unsere angeblich so tolle Demokratie verteidigt - für wen? Dabei ist unsere Demokratie von Grund auf zu erneuern. Es brodelt auch bei uns. Welche geschickten Mechanismen verhindern einen Aufstand bei uns? Welche Rolle spielen die Medien dabei? Ein schlauer Mensch hat einmal gesagt: Diktatur ist die Herrschaft von 1.000 über zig Millionen, Demokratie ist die Herrschaft von 10.000 über zig Millionen. Insofern - über was regen wir uns auf?
Danke fuer Ihren Beitrag. Auch ich sehe es so und kein Wort im SPON ueber die Aufstaende in Spanien vor ein paar Tagen gegen die Troika.
Und wie sich die Bilder gleichen. Wenn dieser Witrschaftskrieg nicht eingestellt wird, der Krieg reich gegen arm, wird die Erde wieder brennen in Europa.Der lachende dritte ist die USA.

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danenffm 05.03.2014, 14:12
281. Totalversagen der EU- und Merkelpolitik

Erst versagt die EU, durch Ihre Politik des Öl ins Feuer giessens, ähnlich der Politik während der Jugoslawienkrise anfang der 90er Jahre, jetzt werden auch noch Milliardengelder hinterher geworfen. Die Ukraine wird in Ihrer heutigen Form in absehbarer Zeit weder EU noch NATO Mitglied. Sie wird von korrupten Oligarchenclans regiert werden, egal ob "Moskau- oder Brüsseltreu". Daher könnte man das Geld auch gleich nach Athen überweisen, hätte den gleichen Effekt!

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chronos-kronos 05.03.2014, 14:12
282. Man(n) ist das peinlich!

Zitat von thkarlau
daß wir unsere Energieversorgung nicht weitgehend autonom behalten haben, wie es früher einmal war. Die deutsche Steinkohle war zu teuer, also schloß man alle Zechen. Dabei wäre es durchaus sinnvoll gewesen, weiterhin Kohle abzubauen, wenn auch subventioniert. Denn die Versorgungssicherheit ist niemals umsonst, auch nicht bei Energiebezug aus dem Ausland. Nun haben wir die Folgen dieser kurzsichtigen Politik zu tragen, und über ein Drittel des Erdgases bei uns kommt aus Russland. Das ist ein russischer Hebel, den wir nicht unterschätzen sollten.
Sie können alle Steinkohleschächte öffnen, Südbrandenburgs und halb Sachsens Braunkohle freilegen. Und dann?
Kohlevergasung und Benzin aus Braunkohle? Kohlekraftwerke werden doch noch/wieder gebaut. Selbst wenn alle AKWs wieder ans Netz gehen, reicht das vielleicht um nicht im dunkeln zu sitzen, aber Erdöl und Erdgas ist für mehr da, als durch den Schornstein zu jagen. D ist ein Verarbeitungsland. Nicht zu letzt die chemische Industrie ist ein tragender Faktor. Das ist das allgemeine Problem der international verbundenen Wirtschaft. Erinnern Sie sich an die Ölkrisen der 70er Jahre? Da war man nicht von den Sowjets abhängig. Und trotzdem wurde Europa schwer getroffen.
Aber auch da war es nicht möglich die Öl- und Gasimporte mit eigenen Energieträgern zu kompensieren. Und auch nicht die Wirtschaftszweige, die daraus andere Produkte herstellen. Das ist mögllich, aber niemals in den Mengen, wie heute notwendig sind.

Nur zur Info:
http://de.wikipedia.org/wiki/Petrochemie#Folgeprodukte

Und wer will außerdem, dass Deutschland bald aussieht wie Essen 1910 und Bitterfeld 1970?

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grauwolf1949 05.03.2014, 14:12
283. Sie wollen mehr bezahlen ?

[QUOTE=trololofski;15062375]Ich zahle lieber mehr für den Strom, als weiter mit anzusehen, wie Putin seine schützenden Hände über alle, ihr Volk ermordenden Diktatoren der Welt legt.....

Die EU beteiligt sich mit Milliargensummen an der Stützung eines Regimes an dessen demokratischer Grundeinstellung noch gezweifelt werden darf. Im Klartext: Deutschland ist jetzt wieder einmal Zahlmeister. Hat die EU nicht genug eigene Probleme ?
Warten wir die Wahlen zum Europaparlament ab und zählen wir dann die Stimmen der AfD und deren Verbündeten. Vielleicht wird dann klar was das Volk will.
Nach meiner Meinung könnte die Krimkriese am ehesten durch die stille Diplomatie zwischen Frau Merkel und Putin gelöst werden. Für Deutschland sollten die Handelsbeziehungen zu Russland UND zur Ukraine Mittelpunkt ders Handelns sein. Die Krakeelerei nach Sanktionen gegen Russland verhärtet nur die Fronten.

Übrigens war das Eingreifen Russlands in der Krim so gut geplant , dass es noch kein einziges Menschenleben gefordert hat. Ein Grund mehr zu VERHANDELN und NICHT zu DROHEN.

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skynet77 05.03.2014, 14:12
284. was absolut auffällt

ist,das die Demonstranten in Kiew,die ja für die Ukraine demonstrieren,alle vorgedruckte und fast alles dieselben Zettel und Plakate in Händen halten.Wer weiß,in welchem europäischen Land die vorgedruckt wurden!!!!!!!!!!!!!Die Propaganda ist schon viel länger vom Westen vorbereitet.Das kann man ja deutlich in den Händen der armen Mütter der Ukraine sehen.Pfui Teufel EUSA...

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MaKo 05.03.2014, 14:16
285.

Zitat von themistokles
Also einseitige Abhängigkeit sieht anders aus.
Ein Drittel stellt schon eine massive Abhängigkeit dar. Die Frage ist, wie leicht sich Importe anpassen lassen, wenn das Drittel wegfällt.

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topodoro 05.03.2014, 14:16
286. Jetzt zahlt die EU ja schon 11 Milliarden Euro an, ja an wen denn ?

Jetzt zahlt die EU ja schon 11 Milliarden an die ...
Ukraine... Wer ist das ? Auf welches Konto geht denn das Geld ? Wer bestimmt was mit dem Geld gemacht wird ? Timoschenko ? Klitschko ? ????

Und warum zahlt die EU Geld an die Ukraine ?
Warum ? Was haben wir denn mit der Ukraine zu tun ? Gibt es nicht genug in der EU zu tun ? Z. B. :60 % der jungen Leute in Spanien sind arbeitslos. Wer hilft denen ?
?

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maxuli 05.03.2014, 14:16
287.

Zitat von MENA-Experte
Weshalb machen die USA nicht ihre Sabktionen alleine? Die EU sollte sich mal dazu Gedanken machen, was für sie selbst gut ist!
Steht doch im Artikel. Die USA hat zuweing wirtschaftlichen Einfluß auf Russland. Es kommt schon wesentlich auf die EU und vor allem Deutschland an. Und gut für uns selbst ist das was für unsere Nachbarn gut ist. Wir haben ja schließlich mehrheitlich christliche Parteien gewählt!

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miss_moffett 05.03.2014, 14:17
288.

Zitat von MaKo
Die haben militärisch Teile eines souveränen Landes unter ihre Kontrolle gebracht, bevor über einen (fraglichen) NATO-Beitritt überhaupt verhandelt wurde. Etwas heftig und übereilt, finden Sie nicht?
Obwohl ich keine Lust habe, Russland zu verteidigen:
Einer der ukrainischen Parlamentarier (ich weiss leider nicht mehr welcher) hat kurz nach dem Umsturz laut daher geschwafelt, dass ein russischer Stützpunkt auf ukrainischem Boden lt. Vertrag "nur" mehr 2 Jahre existiert.
War vielleicht auch etwas heftig, übereilt und dämlich, finden Sie nicht?

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chronos-kronos 05.03.2014, 14:17
289. Ist doch was.

Zitat von verbalbelästigung
Na sowas, kein Gas aus Russland mehr, da reibt sich die Fracking-Lobby schon die Hände!!!
Da wird dann in der Ukraine keine Landwirtschaft mehr betrieben, aber dann ist genuuuuuug Platz, um Fracking-Stationen aufzubauen.
Und nach Westeuropa ist es auch nur ein Katzensprung.

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