Forum: Wirtschaft
Sanktionen gegen Russland: Europas Angst vor der hohen Rechnung
AP

Straffrei soll Russlands Krim-Intervention nicht bleiben, darin sind sich die EU-Mitgliedstaaten einig. Doch vor harten Sanktionen schreckten sie bislang zurück - auch weil die Kosten erheblich sein könnten.

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demom 05.03.2014, 10:17
50. Zusammenfassung

Die Europäer müssen nun entscheiden, wie weit sie gehen wollen.

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querdenkerle 05.03.2014, 10:18
51. Bedenklich..

Wenn man der Berichterstattung in Deutschland folgt und zudem des Russischen mächtig ist und die Pressekonferenz von Putin gestern gesehen hat, dann ist es haarsträubend welche Schlüsse und welche Meinung Putin zugeordnet wird. Krasse Übersetzungsfehler mit Interpretationen, die aus der Feder eines Fantasy(Crime) Autors kommen könnten.
Sanktionen gegen Russland wären ein politisches und diplomatisches Desaster.

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typomann 05.03.2014, 10:20
52. Deeskalation geht anders

Wenn ich mit meinem doofen Nachbarn Streit habe, dann macht es keinen Sinn, wenn ich ihm erst mal mit allem möglichen drohe. Also lade ich ihn auf ein Bier ein und bespreche die Angelegenheit, mit ein bisschen Glück ist dann der Streit aus der Welt. Bis zum nächsten mal. Fällt eigentlich dem Westen nichts anderes ein als zu drohen? Ist doch klar dass die Russen sofort sauer sind und noch mehr drohen. Irgendwie snd Politiker einfach nicht lernfähig.

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kleinbürger 05.03.2014, 10:23
53. deutschland

Zitat von sysop
Straffrei soll Russlands Krim-Intervention nicht bleiben, darin sind sich die EU-Mitgliedstaaten einig. Doch vor harten Sanktionen schreckten sie bislang zurück - auch weil die Kosten erheblich sein könnten.
deutschland ist ein land in dem krämerseelen herrschen, das muss erstmal nichts schlechtes sein nachdem man mit den falken 1945 totalen schiffbruch erlitten hat.

amerika, frankreich und grossbritannien haben sich immer noch ihren geist von 1945 bewahrt, dass man eintschlossenen sein muss auch mit einem starken militär für seine freiheit zu kämpfen.

aus welchen gründen auch immer ist dieses wissen jedoch weder in der deutschen politik noch in der gesellschaft verankert, man begreift einfach nicht, das die weltkriegserfahrung der amerikaner, franzosen und briten eine völlig andere war und die lehren ganz andere als die deutschlands.

deutschland war in der nachkriegszeit immer notgedrungen frontstaat und potentielles atomares schlachtfeld deshalb bis 1989 auch in beiden deutschen staaten eine starke armee.

nach 1989 war man den klotz der bedrohung los und sah keine notwendigkeit sich weiterhin mit über die grenzen des eigenen landes bzw. europas hinausgehender aussenpolitik zu befassen.

diplomatie war das höchste der gefühle welches man sich auf außenpolitischem parkett leisten wollte, man stimmte nur notgedrungen sehr sparsamen militärischen engagements zu bzw. verweigerte man sich diesen.

die krim-krise zeigt die grenzen deutscher aussenpolitik auf, der aggressor ist der alte gegner und die ukraine ist nicht soooo weit weg, mit diplomatischem gebubber ist nur noch geringer staat zu machen gegen eine aggressive imperiale machtpolitik russlands.

möglich, das die westmächte für die deutsche zurückhaltung in bezug auf irak, libyen usw. verständnis aufbringen konnten im falle der ukraine ist das berechtigt aufgebraucht.

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5mark 05.03.2014, 10:23
54. Und jetzt wird die Sache interessant

Zitat von sysop
Moskau reagiert auf die Sanktionsdrohungen aus dem Westen. Der Föderationsrat bereitet ein Gesetz vor, mit dem Guthaben von US- und europäischen Unternehmen beschlagnahmt werden kann.
Es dürfte Zeit werden Liqudität aus Russland abzuziehen. Und ich hab keine Ahnung wie der Bankensektor in Russland funktioniert. Aber gesund dürfte das für die dortigen Banken nicht sein.

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kurswechsler 05.03.2014, 10:23
55. Es wird einfach immer weiter Mist gemacht.

Wer hat unsere Hobby-auch-EU-Politiker eigentlich gebeten, seinerzeit die Ukraine in Richtung mehr Demokratie aufzuhetzen? Warum hat man sich überhaupt in diesen Hinterhof Russlands begeben? Diese Politiker in ihren fetten Ämtern schwören Schaden von UNS zu wenden, nicht von der Ukraine. Nichts hat sich demnach in den letzten 100 Jahren geändert, es wird einfach immer weiter Mist gemacht.

Dann mal los. Wenn bei uns Gas, Strom, Benzin und im weiteren Verlauf dann das Futter rationiert wird, sind wir endlich auch auf der Straße.

Ansonsten nur eins: Aufhören!

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radeberger78 05.03.2014, 10:26
56. Was sagt denn Frau Merkel dazu,

Zitat von sysop
Straffrei soll Russlands Krim-Intervention nicht bleiben, darin sind sich die EU-Mitgliedstaaten einig. Doch vor harten Sanktionen schreckten sie bislang zurück - auch weil die Kosten erheblich sein könnten.
tun wir nun das was der große Bruder von uns fordert! Ich würde mir in so einem Fall mal eine klare Stellungnahme der Kanzlerin wünschen. So wies ausschaut ist doch die Maidan Unterstützung voll nach hinten los gegangen .... die freien Wahlen so sie denn überhaupt vom Westen gewünscht werden .... werden ernüchtert ausfallen, das hat schon die Zahlen mässige Unterstützung des Maidan gezeigt.

Noch ist Zeit das Eisen aus dem Feuer zu ziehen, Janukowitsch wieder gemäß des Vertrages einzusetzen, Wahlen abzuhalten und dann gemeinsam mit Russland der Ukraine auf die Beine zu helfen ... die Kosten können nur gemeinsam getragen werden.

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hubertrudnick1 05.03.2014, 10:28
57. Wie nun weiter?

Zitat von sysop
Straffrei soll Russlands Krim-Intervention nicht bleiben, darin sind sich die EU-Mitgliedstaaten einig. Doch vor harten Sanktionen schreckten sie bislang zurück - auch weil die Kosten erheblich sein könnten.
Wie soll es nun weitergehen, möchte man die Krise weiter anheizen und sich gegenseitig hochschaukeln und dem anderen seine Muskeln zeigen, oder möchte man wieder zur Tagesordnung zurückkehren?

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hesekiel2517 05.03.2014, 10:28
58. Liebe EU

Zitat von sysop
Straffrei soll Russlands Krim-Intervention nicht bleiben, darin sind sich die EU-Mitgliedstaaten einig. Doch vor harten Sanktionen schreckten sie bislang zurück - auch weil die Kosten erheblich sein könnten.
...Putin ist eine Nummer zu gross für euch!Also lieber den Ball flach halten!

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Drunken Masta 05.03.2014, 10:31
59. Dann mal ganz einfach gefragt,

wieviel ist uns der Schutz der Ukraine wert?
Wieviel sind uns die Völkerrechte wert?
Wenn am Ende sowieso immer das Geld gewinnt, sollte man auch aufhören sich ständig irgendwie moralisch besser oder gerechter oder demokratischer zu sehen. Denn das ist man ganz einfach nicht.

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