Forum: Wirtschaft
Sanktionen: Putins Boykott treibt russische Lebensmittelpreise hoch
AFP

Erst Obst und Milch, jetzt auch noch Süßigkeiten: Russland hat den Import vieler ausländischer Lebensmittel verboten. Das kommt die Bürger offenbar teuer zu stehen.

Seite 2 von 7
StörMeinung 05.09.2014, 16:30
10.

Zitat von mahoney83
Hahaha - Ihr seid lustig, wir holen und unser Öl woanders her und das Gas auch, die Russen wissen das. Was meint ihr weshalb sie gerade den Deal mit China gemacht haben??? Außerdem investiert der Westen in Russland, das einzige in das Russland investiert sind Luxusartikel wie Autos, Pelze usw, sonst währe ihre Wirtschaft nicht so marode. Der Export nach Russland macht gerade mal 3% aus, die verteilen wir in andere Länder
Der Export nach Russland macht in manchen Branchen bis zu 30% aus, ... das kann man nicht einfach mal so in andere Länder verteilen. Da rollt bald eine Entlassungswelle durch Obst- und Tierzuchtbetriebe, vor allem in Benelux.

Und Sie können ja gerne katarisches oder kanadisches Erdgas kaufen, wenn sie meinen, dass das "ethisch sauberer" und bezahlbarer ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
smilingone 05.09.2014, 16:34
11. Soviel Müll

..habe ich selten gehört. Russland hat nicht einmal das Saatgut für seine Betriebe. Die russische Landwirtschaft ist unproduktiv und total veraltet. Guten Appetit mit mongolischem Fleisch - das war gerade noch gesperrt - wegen einer Viehkrankheit. Obst und Käse sind von minderer Qualität oder in zu geringer Menge vorhanden...genau wie andere Lebensmittel. Die eigene Produktion ist wesentlich teurer als Importe. Es dauert Jahre - wenn es überhaupt funktioniert - die Landwirtschaft aufzubauen. Viel Vergnügen mit den eigenen Sanktionen bis dahin.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
urdemokrat 05.09.2014, 16:35
12. Die

sind immer die Leidtragenden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Thorsten_Barcelona 05.09.2014, 16:37
13. Monate?

Zitat von Multiple Choice
Gemach! Die westeuropäischen Niedrig-Preise haben möglicherweise verhindert, dass sich die russische Landwirtschaft modernisieren konnte. Fährt sie ihre Produktion hoch (was Monate dauern könnte), dürften die Preise auch wieder sinken.
Die landwirtschaftliche Produktion fährt man nicht eben mal so hoch und runter. Dafür braucht man Fachkräfte und Maschinen.
Vor einigen Tagen gab es einen interessanten Artikel in der Neuen Züricher Zeitung über einen Schweizer Bauern, der einen Betrieb in Russland aufgemacht hat. Seine Probleme waren motivierte Fachkräfte zu finden und Ersatzteile für seine Maschinen zu bekommen, die mussten nämlich importiert werden aus dem Westen und durch den Zoll. Und dann wartete er mal 1 Monat auf so ein Ersatzteil.
Nein, Russland mag nächstes Jahr einen Teil der Waren aus anderen Ländern wie Argentinien beziehen, aber ob sie alles ersetzen können ist fraglich. Und dann steigen halt die Preise.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Saturn48 05.09.2014, 16:37
14. Mal eine Gegenfrage

mit was haben die Russen eigentlich die Welt in den sagen wir mal letzten 50 Jahren beglückt ????
Autos, Computer, Werkzeugmaschinen und Röhren für Pipelines die Liste kann man beliebig verlängern wenn man es genau betrachtet können sie nicht mal ihr eigenes Volk ernähren. Auf ihr Gas ist mit Verlaub gesch.. einkaufen kann man überall. Und sage mir keiner wenn sie wollten was sie alles könnten. Dann sollen sie mal können und den Rest der Welt in Frieden lassen . Und zu denen welche so begeisterte Russen Fans sind geht doch einfach rüber aber zurück dürft ihr dann nicht mehr kommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon-facebook-10000317957 05.09.2014, 16:38
15. Ist doch egal.

Russland genügt sich doch bekanntermaßen selbst.
Im Kreml jedenfalls wird der Kühlschrank immer prall gefüllt sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
e33h372 05.09.2014, 16:40
16. ewiger gehässiger unterton wie die BILD

etwas fundierter und etwas weniger propaganda würde dem spiegel besser stehn.leider gibt die welt und bild mit ihrem N24 den ton an und der spiegel dackelt hinterher.früher war das andersrum.schade dieser abstieg ist selbstverschuldet

Beitrag melden Antworten / Zitieren
e33h372 05.09.2014, 16:42
17. ewiger gehässiger unterton wie die BILD

etwas fundierter und etwas weniger propaganda würde dem spiegel besser stehn.leider gibt die welt und bild mit ihrem N24 den ton an und der spiegel dackelt hinterher.früher war das andersrum.schade dieser abstieg ist selbstverschuldet

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sunnyberlin73 05.09.2014, 16:42
18.

Zitat von whocaresbutyou
Tut Russland mal wieder nicht was der Westen will, wird fröhlich sanktioniert. Das hebt die Stimmung im eigenen Land, lenkt von lokalen Problemen ab und demonstriert Stärke. Bis irgendjemand merkt, dass die Russen plötzlich im Westen keine Waren mehr kaufen, keine Maschinen mehr bestellen und kein Geld mehr investieren. Und irgendwann wird so ganz langsam auch dem letzten Idioten bewusst, das Kaviar und Rindfleisch nicht im Supermarktregal wachsen und Erdgas nicht in der Pipeline. Die Sanktionen werden zögerlicher, die Gespräche freundlicher und irgendwann ist alles wieder beim Alten. Und natürlich verbucht jede Seite es als Ergebnis der eigenen diplomatischen Bemühungen. Das hebt die Stimmung im eigenen Land, lenkt von den lokalen Problemen ab und... ... naja, sie wissen schon ;o)
Noch viel schlimmer als die Situation selbst in der Ukraine, sind Menschen wie Sie. Sich schön in seinem westeuropäischen Wohlstandssessel räkeln, alles ins Lächerliche ziehen, weil Europa versucht, dem Kriegstrieben ohne Waffen ein Ende zu setzen. Wenn sie so ein Schlauberger sind, können sie sich gern an entsprechender Stelle melden. Man wird ihnen sicher dankbar sein.
Dort sterben Tag für Tag Menschen, jeweils "fürs Vaterland", weil sie offenbar zu verblendet oder zu dumm sind, um zu merken, daß die Soldaten ihr Leben für machtgeile Kriegstreiber wegwerfen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spreepirat 05.09.2014, 16:43
19. Putin will Poroschenko persönlich schaden

Soll der ukrainische Präsident bestochen werden?

Derzeit läuft eine russische Medienkampagne, umPräsident Poroschenko zu diskreditieren. Gestern abend bei Beckmann z.B mit dem Argument, er schüre (als Miteigentümer einer Waffenfabrik) den Krieg im ukrainischen Dombass, weil er an den Granatwerfern verdiene, die die ukrainische Armee da verwendet. Jetzt ist sein Bonbon-Imperium dran, das einen großen Marktanteil für Schokolade etc. in Russland besitzt. Diese Waren fallen nun unter das russische Sanktionsregime, was eine starke ökonomische Bedrohung für Poroschenko darstellt..


Russland hat den alten Präsidenten Janukowytsch rumgekriegt, den Assoziierungsvertrag mit der EU im letzten Moment zu kündigen und sich stattdessen Russland zuzuwenden. Hier wurden die ukrainischen Oligarchen versucht zu ködern mit Garantien etc., was ja auch geklappt hat. Die herrschende Klasse der Ukraine ist damals umgefallen.

Wer nicht umgefallen ist, war das ukrainische Volk, das solch ein Geschachere über seinem Kopf nicht zulassen wollte, eine Bewegung, die dann im Maidan mündete und zum Sturz Janukowytschs führte.

Dass das Volk entscheidet, mag Putin nicht. solch ein Vorbild an seiner Grenze wäre gefährlcih für ihn.

Versucht er jetzt, mit Enteignungs- und Bankrottdrohungen (Verlust des russischen Marktes) den ukrainischen Präsidenten unter Druck zu setzen? Das Volk jedenfalls hält wenig von den Putinschen Waffenstillstandsbedingungen, die heute in Minsk verhandelt werden sollen. Putin würde damit seine Beute behalten können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 7