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Saudi-Arabien: McKinsey soll Königshaus beim Kampf gegen Kritiker geholfen haben
DPA

Brisante Enthüllung der "New York Times": Das US-Beratungsimperium McKinsey soll dem Regime in Saudi Arabien Namen von Kritikern genannt haben - einige wurden verhaftet. Der Konzern zeigt sich bestürzt.

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Sonia 21.10.2018, 12:44
1. Brecht wusste doch schon

"Erst kommt das große Fressen und dann die Moral." Aus heutiger Sicht würde ich sagen:Er irrte sich ein wenig, denn der Profit kennt keine Moral. Und, wenn das nicht einmal McKinsey wüsste, wären die bankrott.

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geschädigter5 21.10.2018, 12:49
2. Das Entsetzliche daran ist,

Daß das für einige große Firmen wohl normal ist und das auch keine Politiker daran etwas ändern werden oder sogar wollen. Wenn auch ein Trump als Führer der größten Weltmacht nur noch um Aufträge für seine Waffenlobby fürchtet, geht die Fürsorge für die Menschen den Bach runter. Und wir gehen auf die nächsten Kriege zu.

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neutron76 21.10.2018, 12:49
3. Das ist schon abgefahren

Man liest ja doch häufiger, dass die Saudis eigentlich nichts in ihrem Land selbst machen, aber die Tatsache, dass sie nicht einmal selbst erarbeiten können wer ihre Feunde sind ... Wer arbeitet eigentlich in den Trollfarmen? Inder mit einem Schnellkurs in Arabisch?
Dagegen hilft eigentlich nur die Unabhängigkeit vom Energieträger Öl.

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tomtor 21.10.2018, 12:51
4. teuflich

Wenn man mit den Teufel spielt kann man sich die Finger verbrennen. Jede Firma auf der Welt sollte sich genau überlegen welches Regime und Gesellschaftssystem es hoffiert.

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hansw 21.10.2018, 12:58
5. Saudis

Fühle meine jahrzehntelangen Vorbehalte gegen McKinsey wieder einmal bestätigt. Wenn McTrallala sich jetzt bestürzt zeigt, ist der gesamte Vorstand keinen Penny wert. Saudi-Arabien ist wohl einer der ganz grossen Kunden von McTrallala. Deshalb muss doch das Controlling des Ladens besonders kritisch die Geschäfte begleiten. Da dürfen solche Pannen nicht vorkommen.

Unternehmer, haltet euch von McKinsey fern. Die wollen nur Geld ohne Leistung.

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sven2016 21.10.2018, 13:00
6. Mordsbeziehungen

Es wird noch mehr Informationen über die Unterdrückungsmaßnahmen der Scheichs geben.

Das wird die Staaten allerdings nicht daran hindern, es herabzuspielen, um weiterhin gute Beziehungen zu unterhalten.

Soviel ist mal sicher.

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sponer59 21.10.2018, 13:00
7. Ethik und Moral

müssen bei Firmen wie McKinsey doch an der Garderobe abgegeben werden. „Pecunia non olet“ ist offensichtlich interner Wahlspruch. Darüber sollte man sich also keine Illusionen machen. Am Lächerlichsten ist jetzt die Betroffenheit simulierende Troubleshooting-Abteilung des Konzerns.

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Draw2001 21.10.2018, 13:13
8. Am besten: Keine Waffen und kein Öl !

Erst wenn ein Land nichts mehr kaufen und auch nichts mehr verkaufen kann wird es bedeutungslos. Daher: Weg von den fossilen Brennstoffen und weg von Waffenverkäufen an Diktatoren.

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hape72 21.10.2018, 13:18
9. Wer weiss

welche Beratungen vdL von McK alles bekommen hat.
Vielleicht: wie setze ich die Bundeswehr am Besten gegen die eigene Bevölkerung ein?

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