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Schadensersatz: Insolvenzverwalter plant Klage gegen Prokon-Gründer Rodbertus
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Die Pleite der Windkraftfirma Prokon könnte deren Gründer Carsten Rodbertus teuer zu stehen kommen: Der Insolvenzverwalter will ihn noch dieses Jahr auf Schadensersatz verklagen. Bei den Ermittlungen gegen Prokon gehe es auch um Betrug und Untreue.

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TimmThaler 16.07.2014, 16:09
1.

Zitat von sysop
der offizielle Sanierungsplan solle Prokon zerschlagen
Genau das war doch von Anfang an Sinn der Sache.
Die Gläubiger interessieren den Herrn Insolvenzverweser doch nicht wirklich. Der hat den Auftrag, Prokon platt zu machen.
Disclaimer: Nein, ich habe keine Genussrechte bei Prokon.

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Mach999 16.07.2014, 16:28
2.

Zitat von TimmThaler
Genau das war doch von Anfang an Sinn der Sache. Die Gläubiger interessieren den Herrn Insolvenzverweser doch nicht wirklich. Der hat den Auftrag, Prokon platt zu machen. Disclaimer: Nein, ich habe keine Genussrechte bei Prokon.
Eine interessante Erkenntnis. Wer hat ihm denn diesen Auftrag gegeben? Mehr Informationen bitte.

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ant-ipod 16.07.2014, 16:48
3. Insolvenzverwalter sinkt im Niveau

Zitat von sysop
Die Pleite der Windkraftfirma Prokon könnte deren Gründer Carsten Rodbertus teuer zu stehen kommen: Der Insolvenzverwalter will ihn noch dieses Jahr auf Schadensersatz verklagen. Bei den Ermittlungen gegen Prokon gehe es auch um Betrug und Untreue.
Es wurde bereits mehrfach geprüft und befunden, dass es sich bei PROKON um definitiv kein Schneeballsystem handelt - das weis der Insolvenzverwalter.
Er weis auch, dass die Insolvenz eine direkte Folge der Fehlentscheidung von Herrn Rodbertus ist, langfristige Investitionen mit kurzfristigen Krediten/Genussrechten zu tätigen.

Rodbertus zieht sich darauf zurück, dass - was auch stimmt - kein Unternehmen einen derartig kurzfristigen, massiven Kapitalfluss stemmen könne... womit er im Grunde zugibt, eine fatale Fehlentscheidung getroffen zu haben.
Betrug hingegen war dies nicht - alle Anleger wissen um die Risiken von Genussrechten oder hätten darüber bescheid wissen können. An Informationen hat es wahrlich nicht gemangelt.
Daraus jetzt eine Insolvenzverschleppung zu konstruieren, ist nur ein weiterer Akt eines unwürdigen Schauspiels.
Sicher - Rodbertus hat noch andere fatale Entscheidungen getroffen, wie ungesicherte Kredite innerhalb des Konzerns oder überhaupt eine recht unklare Strategie von überbordender Diversifizierung... andere würden sagen: Breite Aufstellung eines Konzerns.
Prenzlin sagt, dass wäre unverantwortlich gewesen, da Holz- und Biogasgeschäfte nicht laufen könnten. Rodbertus sagt, das diese Unternehmenszweige schon bald profitabel würden. Was nun stimmt... das legen Unternehmensberater auf Kosten des Vermögens der Genussrechtsinhaber aus. Die sind derzeit die einzigen, wirklichen Gewinner.

Ich denke, das Unternehmen wäre durchaus gesund und verliert durch das Insolvenzverfahren viel Geld. Schuld an der Misere ist letztlich aber Rodbertus, dessen fragwürdige Unternehmensführung, das nicht vorhandene Controlling, die mangelhafte Buchführung...

Das kann man nüchtern bennenen, ohne sich mit Schmutz zu bewerfen, seien es die angeblich zu niedrigen Löhne bei PROKON oder die deswegen entstandenen Lohnerhöhungen von Herrn Prenzlin. Seien es die verschiedenen Ansätze zur Stabilisierung von PROKON oder die Unterstützung des IV durch FvP, SdK und DSW... die alle drei das Geld der Anleger im Fokus haben und folglich nicht die von Rodbertus beschworene Zerschlagung von PROKON und Entwertung der Genussrechte im Sinn haben können.

Fatal wäre es allerdings, wenn die GRI am Ende bis zu 70% ihres Geldes verlören und dann ein fremder Investor eben diese Marge an Gewinn aus der Ertragskraft von PROKON - die niemand bestreitet - erzielt.
Das würde ein sehr fragwürdiges Bild eben auch auf den IV werfen.

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WAZ 16.07.2014, 17:01
4. Schneeball-System:Prokon

Es war schon bald klar, dass Prokon ein Schneeballsystem installiert hatte.

Mit dem Geld der Anleger wurden u.a..
- die hohen Zinsen am Anfang gezahlt, um den Markt anzufüttern und Anleger zu verleiten weiter zu investieren.
- die Manager bezahlt
- TV-Werbung bezahlt
- Vertreter bezahlt
- Hochglanzprospekte bezahlt
- Ungesicherten Kredite in Millionenhöhe vergeben
(wie zu erfahren ist).
Usw., usw.,usw....

Das Unternehmen war zu keinem Zeitpunkt transparent.


Das Restvermögen (soweit jetzt bekannt) des Unternehmens steht in keinem Verhältnis zu den eingezahlten Beträgen der Anleger.

Viele Fragen sind offen:
Wir konnte so etwas geschehen?
Waren die Anleger überwiegend dumm und gierig?
Wo waren die Kontrollen der Behörden?
Was haben die vielen Finanzmagazine und TV-Wirtschaftsmagazine getan, um die Anleger zu warnen?
Wo waren die schlauen Wirtschafts-Experten, um die Anleger über die Mißstände zu informieren?
Warum konnte mal wieder ein Schneeball-System durchgesetzt werden, obwohl die Gesellschaft dagegen sensibilisiert ist?

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tillion 16.07.2014, 17:40
5. Wie gemein können

die Menschen nur sein.
Diesem Weltenretter, der den Bankstern gezeigt hat wie man seriös investiert und der Plutonium Industrie zeigt wie Energie gewonnen wird so etwas zu unterstellen.
Dabei. war doch Pippi Langstrumpf sein Vorbild.
Ich bau mir meine Welt, sowie sie mir gefällt.
Willkommen in der Wirklichkeit.

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medicus22 16.07.2014, 17:55
6. kein Sanierer!

Zitat von TimmThaler
Genau das war doch von Anfang an Sinn der Sache. Die Gläubiger interessieren den Herrn Insolvenzverweser doch nicht wirklich. Der hat den Auftrag, Prokon platt zu machen. Disclaimer: Nein, ich habe keine Genussrechte bei Prokon.
Ich glaube viele Menschen verwechseln einen Insolvenzverwalter mit einem Sanierer, aber ein Blick in die InsO hilft.
Wenn der Insolvenzverwalter bestellt wird, dann ist der Wagen längst gegen den Baum gefahren und das war bei Prokon und den Phantasierenditen nur eine Frage der Zeit.
Schuld daran trägt ein Insolvenzverwalter jedenfalls nicht. Und er vertritt sehr wohl die Interessen der Gläubiger, aber die haben ja unterschiedliche Ansichten. Geld sehen die wenigsten! Gründer Rodbertus muß sich auch keine Sorgen machen, was soll ihm schon passieren...

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medicus22 16.07.2014, 18:01
7.

Zitat von tillion
die Menschen nur sein. Diesem Weltenretter, der den Bankstern gezeigt hat wie man seriös investiert und der Plutonium Industrie zeigt wie Energie gewonnen wird so etwas zu unterstellen. Dabei. war doch Pippi Langstrumpf sein Vorbild. Ich bau mir meine Welt, sowie sie mir gefällt. Willkommen in der Wirklichkeit.
So läuft es nun mal. Man muß eine Scheinwelt erschaffen und die Leute rennen einem die Bude ein wie Schafe. Geblendet von der Gier, wachen die meisten erst auf, wenn die Kohle weg ist. Rodbertus kann man eigentlich nur gratulieren, da er die Dummheit der Anleger mal wieder vorgeführt hat. Aber es ist schon sehr lustig wie erstaunt die Anleger am Ende schauen, dabei gibt es durchaus lukrative Anlagestrategien. Aber Mondrenditen erwirtschaftet man damit nicht, es droht aber auch kein Totalverlust. Man findet immer genügend dumme Menschen und kann die Masche mit jedem Produkt abziehen.

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naklar? 16.07.2014, 18:15
8. Wer hier meint bei unseren Steuergesetzen keine Fehler zu machen, der ...

... werfe den ersten Stein.

Meiner Meinung nach wurde Herr Rodbertus vom Staat (in Form der Finanzämter und einer nicht zuverlässigen Energie- und Wirtschafts-Politik) sowie von den Großkonzernen der Energiewirtschaft platt gemacht. Eigentlich wie es täglich kleine Selbständige am eigenen Leib erfahren. No Chance!!!

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solaris111 16.07.2014, 20:36
9. Rodbertus =Madoff

Schneeballsysteme,Verlockung mit hoher Verzinsung ---anderes Marketing-gleicheWirkung

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