Forum: Wirtschaft
Schäuble über die Flüchtlingskrise: "Die Zeit für Lösungen läuft uns weg"
REUTERS

Finanzminister Schäuble drückt in der Flüchtlingskrise aufs Tempo. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE warnt er vor dem Scheitern einer europäischen Lösung - und wirft Österreich mangelnde Absprache bei der Einführung von Obergrenzen vor.

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kritischer-spiegelleser 22.01.2016, 09:15
1. Stimmt!

Wir brauchen kurzfristige Lösungen, denn täglich kommen neue Flüchtlinge. Uns nützen keine Lösungen die erst in Jahren greifen. Und die EU ist glücklich dass Deutschland die Flüchtlinge aufnimmt und damit die EU verschont. Also wird auch von da keine Hilfe kommen. Deutschland muss das alleine regeln. Unangenehm aber wahr! Aber es gibt ja Beispiele aus Schweden, Dänemark und Österreich.

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querdenker101 22.01.2016, 09:18
2. Sich

für die schwarze 0 feiern lassen, ist lächerlich. Ein zinsloses hunderte Millionen starke Darlehen allein bei den Polizeibeamten (angelaufene Überstunden mal X Euro), die Straßen sind mittlerweile, zumindest für Motorradfahrer, lebensgefährlich und und und.

Alles andere liegt eh noch in den Händen Merkels. Solange Sie Ihre Haltung nicht ändert, werden alle Flüchtlinge Ihre Einstellung als Einladung empfinden.
Man kann nur hoffen, dass Sie nach den Landtagswahlen endlich zur Vernunft kommt. Deutschland wird dann endlich wieder auf- und durchatmen können. So ist die Stimmung im Lande unerträglich.

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espet3 22.01.2016, 09:18
3.

Hört, hört!! Österreich soll sich nicht mit D abgesprochen haben. Wie köstlich.
Ist es nicht umgekehrt, dass Zauberlehrling Merkel ohne Zwang und Berechtigung ganz Europa nach ihrer Pfeife tanzen lassen will?

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viktor koss 22.01.2016, 09:19
4. Die Kanzlerhoffnung....

...Macht und nur die Macht als treibende Kraft.

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Aberlour A ' Bunadh 22.01.2016, 09:24
5. Schengen und Grenzkontrolllen

Mit einem hat Schäuble sicher recht: Eine Grenzschließung und "wirkliche" Grenzkontrollen, so wie sich das klein-Foren-Fritzchen vorstellt, hätte massive Auswirkungen auf wirtschaftliche Versorgungslage in Deutschland, und zwar zwischenbetrieblich, wie auch abgeleitet auf Konsumgütermärkten. Denn eins darf man nicht vergessen: es hat seit den 80erJahren eine Just-in-Time-Revolution gegeben. Die Zwischenlager - wenn es denn überhaupt noch welche gibt - sind sehr schnell aufgebraucht. Heute findet Lagerhaltung auf der Straße statt. Und Staus an den Grenzübergängen (und da reden wir nicht von 10 Km) würden schnell zu leeren Regalen führen. Mit anderen Worten. Das ist überhaupt nicht machbar ohne die Wirtschaft in Deutschland und damit in Europa in Grund und Boden zu fahren.

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hans.lotz 22.01.2016, 09:28
6. Teurer Tiefschlaf

Monatelang nichts getan. Jetzt läuft ihm die Zeit davon. Weil auch er durchgeschlafen hat. Die so verlorene Zeit wird dem deutschen Steuerzahler viel, sehr viel kosten.
Bei derartigen Versäumnissen würde jeder leitende Mitarbeiter fliegen.

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robin-masters 22.01.2016, 09:29
7. Deutschland

versucht der EU von Anfang an vorzuschreiben wie es bei den Flüchtlingen laufen soll - jedoch macht hier kein anderes Land mit!

Bei der Schuldenkrise mag Deutschland sich noch durchgesetzt haben - in der Flüchtlingskrise ist Deutschland innerhalb der EU isoliert und die Regierung hat auch nicht die Bevölkerung hinter sich.

Von Anfang an hätte man auf eine harte Grenzsicherung setzen müssen ( an den EU Außengrenzen mit deutscher Unterstützung) die keine schönen Bilder verursacht.
Ansonsten Kontingentlösung die die Menschen direkt aus den Flüchtlingslagern holt und so das Geschäft der Schleuser unterminiert.

Sicherlich hätte es Anfangs unschöne Szene gegeben aber die Krise wäre kurz und hart und die EU wäre nicht ins wanken gekommen.

Angela Merkel wollte hier keine harte weitsichtige Entscheidung treffen sondern eine emotionale und vermeintlich moralisch richtige, das wird ihr Verhängnis, denn so kann man in der Politik nicht agieren.

Es wäre auch richtig gewesen Griechenland aus dem Euro zu nehmen und den Euro dort ggf. als Zweitwährung laufen zu lassen, aber auch das hätte ein harte Entscheidung bedeutet.

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scratchpatch 22.01.2016, 09:30
8. Österreicher wissen selbst nicht, was sie wollen

Die Österreicher eiern ja ziemlich herum, das sei nur ein Richtwert, der noch rechtlich geprüft werden müsse und vielleicht gar nicht durchsetzbar sei. Also das macht nicht den Eindruck, als hätten sie das Gelbe vom Ei gefunden.
Es ist ja auch nichts Neues, dass schnell eine Lösung gefunden werden muss.
Interessant Schäubles Bemerkung, dass er auf eine schnellere Erarbeitung eines Konzepts durch die EU-Kommission gehofft habe. Da habe ich auch den Eindruck, dass die Bemühungen in der Schuldenkrise wesentlich größer waren.
Vielleicht sollte man noch mal deutlich sagen, dass dies eine Flüchtlingskrise ist und keine Deutschland-Krise, die alle offenbar nur zur Schadenfreude verleitet.

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Wellness 22.01.2016, 09:30
9. Parteitaktische Spielchen

Die Parteien haben immer noch nicht begriffen das sich das Thema Flüchtlinge nicht zum Wahlkampf eignet.Das Gegenteil ist der Fall und wird die Bevölkerung noch weiter verunsichern.Ich halte die Unsäglichen Diskussion für eine Europäische Lösung für Wunschdenken.Auch die Finanzierung mit Türkei wird bei uns hängen bleiben und zeigt wie gerissen das Verhältnis innerhalb der EU ist.Die Zahlentricksereien von Herrn Schäuble und seine Schwarze Null Mantra wird schon bald der Geschichte angehören.

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